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14. Januar 2026

Zehn lange Jahre

"Wenn es noch jemand gibt, dem Christus und Seine Kirche am Herzen liegen, dann soll er sich Gehör verschaffen"

30. März 2023 2


Der Dogmatiker und ehemalige Franziskaner der Immakulata Pater Serafino Lanzetta zieht Bilanz über die zehn "langen Jahre" des derzeitigen Pontifikats und richtet einen dramatischen Appell an Klerus und Gläubige.
Der Dogmatiker und ehemalige Franziskaner der Immakulata Pater Serafino Lanzetta zieht Bilanz über die zehn "langen Jahre" des derzeitigen Pontifikats und richtet einen dramatischen Appell an Klerus und Gläubige.

Von Pater Ser­a­fi­no M. Lanzetta*

In die­sen Jah­ren des Pon­ti­fi­kats von Papst Fran­zis­kus hat sich eine anthro­po­lo­gi­sche Revo­lu­ti­on mit unbe­stimm­ten Kon­tu­ren voll­zo­gen. Sie ist flüs­sig, wie ja auch der Glau­bens­ab­fall flüs­sig ist, der die Kir­che und den Glau­ben der Klei­nen gei­ßelt. Der radi­ka­le Wan­del oder Refor­mis­mus beginnt mit einer mora­li­schen Wen­de von nicht gerin­ger Trag­wei­te, mit Amo­ris lae­ti­tia, das die Ärmel der Lie­be aus­zu­wei­ten ver­sucht. Indem alles als Lie­be bezeich­net wird (mehr ein Wort als eine Rea­li­tät), wur­de eine Neu­aus­rich­tung pro­vo­ziert, die zum „Para­dig­men­wech­sel“ erklärt wur­de: Nicht mehr das Moral­ge­setz als siche­rer Weg zum Ziel, zum Guten, steht im Zen­trum des mora­li­schen Han­delns, son­dern die Lie­be als Aus­druck der Barm­her­zig­keit. Wenn es die Wahr­heit des Sit­ten­ge­set­zes aber nicht mehr gibt, die die Wahr­heit der mensch­li­chen Per­son vor jeg­li­chem Miß­brauch bewahrt, endet man in der mora­li­schen Gleich­gül­tig­keit und in der Recht­fer­ti­gung der Plu­ra­li­tät der „Lie­be“ als „Lie­ben“.

Eine der ekla­tan­te­sten Aus­wir­kun­gen die­ser koper­ni­ka­ni­schen Revo­lu­ti­on ist die Anglei­chung an Luthers The­se von der Sün­de als Kern des mensch­li­chen Wesens, die in der Tat zu einem äußerst rüpel­haf­ten Kle­ri­ka­lis­mus geführt hat. Die Sün­de als unver­meid­lich zu akzep­tie­ren, sich mit ihr abzu­fin­den und dann die Moral­leh­re aus den Angeln zu heben, ist in der Tat der schlimm­ste Kle­ri­ka­lis­mus. Er ver­langt nicht mehr die Bekeh­rung, son­dern die Selbst­an­nah­me, die Akzep­tanz der eige­nen Sün­de. So macht man sein Dasein von der Sün­de abhän­gig. Wenn wir von der Sün­de nicht los­ge­kauft sind, sind wir in Wahr­heit auch nicht los­kauf­bar. Chri­stus ist nur ein unnüt­zes Bei­werk. Er ist jener vor zwei­tau­send Jah­ren ans Kreuz Geschla­ge­ne, mit dem Nietz­sche auch sei­ne Moral ster­ben las­sen wollte.

Aber es ist genau die­ser Kle­ri­ka­lis­mus, gegen den Nietz­sche zu Recht wet­tert, indem er ihn „die Moral der Prie­ster“ nennt, d. h. einen mora­li­sti­schen Vor­wand, um die See­len der Ein­fa­chen im Griff zu hal­ten und sie durch das quä­len­de Bewußt­sein der Sün­de vor Gott und Chri­stus zur Resi­gna­ti­on zu zwin­gen. Nietz­sche wie auch sei­ne neu­en Anhän­ger haben jedoch eine Tat­sa­che über­se­hen: Wir sind von der Sün­de los­ge­kauft, sie ist besiegt; im Mit­tel­punkt des Heils­plans ste­hen Chri­stus und der neue Mensch – die wah­re Grö­ße des Men­schen liegt im Neu­ge­bo­ren­wer­den –, neu­ge­schaf­fen in Ihm durch das Geschenk der Gna­de und der Liebe.

Dann wur­de ein näch­ster Schritt ver­sucht: die Dia­lek­tik „Lie­be gegen Gesetz“. Sie hat dazu geführt, daß mit einem gera­de­zu häm­mern­den Ver­such, wie der Tat­sa­che ein Sün­der zu sein, der homo­se­xu­el­len Lie­be und der LGBTQ+-Kultur Platz gemacht wur­de, wodurch die „Lie­bes­re­vo­lu­ti­on“ (oder bes­ser gesagt der Ego­is­mus) an den Rand des Abgrunds getrie­ben wur­de. Es ist nun klar, daß es nicht dar­um geht, wie pasto­ral man sein kann, son­dern um die wah­re Bedeu­tung, die dem Mensch­sein zuge­schrie­ben wird.

Bischö­fe gegen Bischö­fe strei­ten über den unver­än­der­li­chen Wert des­sen, was Gott mit der Erschaf­fung des Men­schen getan hat. Die ame­ri­ka­ni­schen Bischö­fe haben am 20. März 2023 eine aus­ge­zeich­ne­te Lehr­no­te ver­ab­schie­det, um Tech­ni­ken, die den mensch­li­chen Kör­per durch Ver­stüm­me­lung mani­pu­lie­ren, um das Geschlecht zu ändern, mora­li­sche Gren­zen auf­zu­zei­gen. Sie bekräf­ti­gen, daß Gott mit der Erschaf­fung des Men­schen Gutes geschaf­fen hat („Gott sah alles an, was er gemacht hat­te: Es war sehr gut, Gen 1,31), und daß es nie­mals ein „in einem fal­schen Kör­per gebo­re­nes Wesen“ gibt. Leib und See­le sind der Mensch in sei­ner Ganz­heit und bei­de drücken die Eben­bild­lich­keit Got­tes aus. Selbst die skan­di­na­vi­schen Bischö­fe bekräf­ti­gen in einem Fasten­hir­ten­brief 2023 zur mensch­li­chen Sexua­li­tät die nicht ver­han­del­ba­re Wahr­heit des natür­li­chen Plans des Schöp­fer­got­tes. Die Kir­che hört auf alle, aber sie gibt ihre Leh­re nicht preis, weil das wah­re Ant­litz Got­tes auf dem Spiel steht und des­halb die wah­re Wür­de des Men­schen vor den Regen­bo­gen-Mani­pu­la­tio­nen geschützt wer­den muß. Dage­gen stel­len sich die bel­gi­schen und deut­schen Bischö­fe, die mehr­heit­lich beschlos­sen haben, homo­se­xu­el­le Paa­re zu seg­nen und damit unter dem Vor­wand der Inklu­si­on und der Seel­sor­ge die Homo-Ideo­lo­gie seg­nen und die gött­li­che Offen­ba­rung aus den Angeln heben. Homo­se­xua­li­tät scheint nun ein Bür­ger­recht zu haben, das wie vie­le ande­re Irr­tü­mer unter den barm­her­zi­gen Man­tel der Seel­sor­ge auf­ge­nom­men wird.

Das ist wahr­haf­tig etwas noch nie Dage­we­se­nes und Bei­spiel­lo­ses. Der Kampf wird jetzt in der Kir­che offen aus­ge­tra­gen, und zwar nicht um einen Glau­bens­ar­ti­kel, wie zum Bei­spiel zur Zeit des Aria­nis­mus um das the­an­dri­sche Geheim­nis Chri­sti, son­dern um eine noch viel grund­le­gen­de­re Fra­ge, die das Gerüst des Glau­bens bil­det und die daher, wenn es zusam­men­bricht, unwei­ger­lich das Gebäu­de der Offen­ba­rung zum Ein­sturz bringt. Auf dem Spiel steht die Fra­ge nach dem von Gott geschaf­fe­nen Men­schen und sei­ner Iden­ti­tät als Mann und Frau; die Ehe als natür­li­cher und über­na­tür­li­cher Bund zwi­schen Mann und Frau, also die Kir­che als bräut­li­ches Geheim­nis. Fällt die Kom­ple­men­ta­ri­tät zwi­schen Mann und Frau, fällt die typo­lo­gisch-bräut­li­che Bedeu­tung von Chri­stus und der Kir­che. Fällt das Myste­ri­um Kir­che, wer­den die Sakra­men­te abge­schafft und wird die Gna­de annul­liert. Und vie­les mehr, mit einem ver­hee­ren­den Domi­no­ef­fekt, des­sen Vor­bo­ten in Amo­ris lae­ti­tia bereits zu fin­den sind. Dies ist eine sehr ern­ste Sache. Hin­ter der schein­ba­ren Barm­her­zig­keit, alle Arten von Lie­be zu seg­nen, denn „Love is Love“, ver­birgt sich die anthro­po­lo­gi­sche Lüge eines Men­schen, der sich ohne Gott und gegen Gott selbst erschaf­fen will. Ein wie­der­be­leb­tes Eden, in dem der wah­re Lehr­mei­ster auf der Kan­zel der Teu­fel ist.

Wir haben es mit einer Revo­lu­ti­on zu tun, die Hand an das wirk­lich Wesent­li­che, Natür­li­che und Mensch­li­che legt. Aber wie bei allen Revo­lu­tio­nen, die sich die­ses Namens rüh­men, ist nie vor­her­seh­bar, wann, wo und wie sie enden. Die jet­zi­ge dringt tie­fer vor. Sie macht nicht beim Men­schen halt. Sie ver­sucht die mensch­li­che Natur, den geschaf­fe­nen und erlö­sten Men­schen, durch die grü­ne Natur, durch Bäu­me und Bäche, zu erset­zen. Die anthro­po­zen­tri­sche Wen­de von Gau­di­um et spes, die von Paul VI. geseg­net, wäh­rend des Kon­zils von Karl Rah­ner kri­ti­siert, dann aber genau von ihm in der nach­kon­zi­lia­ren Zeit geför­dert und wei­ter­ent­wickelt wur­de, ist jetzt nur noch eine mit Weih­was­ser bespreng­te Remi­nis­zenz an Sehn­süch­te und Instink­te. Im Mit­tel­punkt steht jedoch nicht mehr der Mensch, nicht ein­mal Chri­stus, son­dern Mut­ter Erde. Der Öko­lo­gis­mus ist die neue Sote­rio­lo­gie, und die Kli­ma­ex­per­ten sind ihre Pro­phe­ten. Erstaunt fragt man sich, wie es dazu kom­men konn­te. Was ist auf phi­lo­so­phisch-theo­lo­gi­scher Ebe­ne schief­ge­lau­fen, um die Ret­tung des Pla­ne­ten zu postu­lie­ren und dabei die „grü­ne Sün­de“ zu ver­ur­tei­len, aber der wah­ren Sün­de und dem mensch­li­chen Elend Tür und Tor zu öff­nen? Chri­stus kommt dabei nicht vor, aber das scheint auch gar nicht so wich­tig zu sein. Er ist ein Mit­tel, um über etwas ande­res zu spre­chen. Er ist ein Name, um sich auf dem heu­ti­gen mul­ti­kul­tu­rel­len und syn­kre­ti­sti­schen Areo­pag einen Namen zu geben. Gott scheint nur ein Wort zu sein, um die ver­schie­den­sten Reli­gio­nen zusam­men­zu­brin­gen. Aber Gott ist nicht wirk­lich wichtig.

Was ist gesche­hen? Unter den ver­schie­de­nen Din­gen, die sich im Lau­fe die­ses jüng­sten Teils des Jahr­hun­derts ver­strickt haben, war es, wenn wir einen Aus­gangs­punkt fin­den wol­len, vor allem ein Metho­den­feh­ler. Die pasto­ra­le Metho­de, die Johan­nes XXIII. in sei­ner Rede zur Eröff­nung des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils zum Prin­zip erhob, bedeu­te­te, daß die Leh­re lang­fri­stig zur Pra­xis wur­de. Das leh­ren­de Organ, das Lehr­amt, wur­de in das ler­nen­de Organ umge­wan­delt, als der „gute Papst“ in die­ser Grund­satz­re­de ein Lehr­amt mit einem stär­ker pasto­ra­len Cha­rak­ter for­der­te. War das frü­he­re Lehr­amt nicht pasto­ral? Oder war es nicht pasto­ral genug gewe­sen? Was war der Maß­stab für ech­te Pasto­ral? Das wuß­te nie­mand, nicht ein­mal der Papst. Nun ste­hen wir vor einem etwas ande­ren Pro­blem, aber einer logi­schen Schluß­fol­ge­rung die­ses Appells: Das leh­ren­de Organ der Kir­che ist mit der Syn­ode zum ler­nen­den Organ gewor­den (die Tau­to­lo­gie ist her­ge­stellt), wäh­rend das ler­nen­de Organ, die Gläu­bi­gen, durch die­sel­be Syn­ode zum leh­ren­den Organ gewor­den ist. Eine pyra­mi­da­le Revo­lu­ti­on, sag­te Fran­zis­kus, bei der die Basis an der Spit­ze steht und der umge­kehr­te Gip­fel als Basis dient. Die Gläu­bi­gen sagen, was sie wol­len, die Bischö­fe ler­nen und stim­men mit den Gläu­bi­gen ab. Scha­fe einer ver­lo­re­nen Her­de, die sich selbst regu­lie­ren und dem Dik­tat des herr­schen­den Den­kens folgen.

Schließ­lich schei­nen wir in einem sich selbst fei­ern­den Laby­rinth gefan­gen zu sein, in dem kon­zi­li­ar gleich­be­deu­tend ist mit syn­odal, syn­odal gleich­be­deu­tend mit Kir­che und Kir­che gleich­be­deu­tend mit dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil. Ja, das Pro­blem läßt sich bis zum Beginn des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils zurück­ver­fol­gen, bis zu dem Wunsch, mit der kon­zi­lia­ren Pasto­ral eine Art Metho­den­leh­re zu eta­blie­ren. So wur­de die Dok­trin, wie sie immer ver­stan­den wur­de, zu einem Modus, zu einer sub­jek­ti­ven Methode.

Man könn­te sich auch fra­gen, was man unmit­tel­bar nach die­ser Revo­lu­ti­on erwar­ten kann, die man nun mit Recht anthro­po-natu­ri­stisch, anthro­po­lo­gisch mit natu­ri­sti­schen Unter­tö­nen nen­nen muß: die Über­win­dung der Unbe­weg­lich­keit der mensch­li­chen Natur durch die Fle­xi­bi­li­tät der natür­li­chen For­men des ein­fa­chen, pflanz­li­chen Lebens und einen inten­si­ve­ren Kon­takt mit der Natur. Was ist zu erwar­ten? Das Nichts. Aber ein flüs­si­ges Nichts, mit unbe­stimm­ten, unge­wis­sen, nicht beschreib­ba­ren, nur erzähl­ba­ren Gren­zen. Die nar­ra­ti­ve Theo­lo­gie ist ein neu­er Lan­de­platz der post­me­ta­phy­si­schen Theo­lo­gie oder viel­mehr der Reli­gi­ons­phi­lo­so­phie. Viel­leicht befin­den wir uns bereits in die­ser Pha­se, haben es aber noch nicht bemerkt. Wir zele­brie­ren uns selbst. Wenn es aber noch jeman­den gibt, dem Chri­stus und Sei­ne Kir­che, der von Gott geschaf­fe­ne Mensch und der Sinn des Mensch­seins am Her­zen lie­gen, dann soll er etwas tun. Er soll sich Gehör ver­schaf­fen. Die Alter­na­ti­ve wäre, für immer zu schwei­gen und in den Stru­deln eines Nichts zu ver­sin­ken, das nicht ein sol­ches zu sein scheint, es aber ist.

*P. Ser­a­fi­no M. Lan­zet­ta übt sei­nen prie­ster­li­chen Dienst in der Diö­ze­se Ports­mouth (Eng­land) aus. Er ist Dozent für Dog­ma­ti­sche Theo­lo­gie an der Theo­lo­gi­schen Fakul­tät von Luga­no und Redak­ti­ons­lei­ter der theo­lo­gi­schen Zeit­schrift Fides Catho­li­ca. Eine aktu­el­le Liste sei­ner Ver­öf­fent­li­chun­gen fin­det sich auf der Inter­net­sei­te der Theo­lo­gi­schen Fakul­tät Luga­no in sei­nem Pro­fil. Er gehör­te den Fran­zis­ka­nern der Imma­ku­la­ta an, wur­de des­halb ver­folgt und grün­de­te in Eng­land einen neu­en Orden, die Fami­lie der Unbe­fleck­ten Jung­frau und des hei­li­gen Fran­zis­kus, der inzwi­schen auch in Schott­land prä­sent ist.

Über­set­zung: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Vati​can​.va (Screen­shot)


Wei­te­re Tex­te von Pater Lanzetta:

  • Der hei­li­ge Josef als Vor­bild der Wei­he an Maria
  • Göt­zen­dienst kommt nach dem Abfall vom Glauben
  • Von Gau­di­um et spes zu Hum­a­nae vitae
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  • Amoris laetitia
  • Anthropologie
  • anthropologischer Selbstmord
  • Anthropozentrik
  • Apostasie
  • Dogmatik
  • Familie der Unbefleckten Jungfrau und des heiligen Franziskus
  • Franziskaner der Immakulata
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  • postmetaphysische Theologie
  • Revolution
  • Serafino M. Lanzetta
  • Zweites Vatikanisches Konzil

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