Erwies sich Papst Franziskus in seiner Weihnachtsgrußbotschaft an die Römische Kurie als "Diener des Evangeliums"?
Forum

Flexible Bibelauslegung als Relativierung des Evangeliums

Ein Gast­kom­men­tar von Hubert Hecker In sei­ner Weih­nachts­an­spra­che an die Römi­sche Kurie schlägt Papst Fran­zis­kus wie­der mal auf den kon­ser­va­ti­ven Kir­chen­sek­tor ein. Das Ein­dre­schen gegen die Theo­lo­gie in tra­di­tio­nel­ler Aus­rich­tung ist seit eini­ger Zeit in meh­re­ren Papst­an­spra­chen fest­zu­stel­len. In die­sem Fall pole­mi­siert er gegen eine „Fixie­rung“ auf eine unfle­xi­ble Bibelauslegung.

US-Präsident Biden, dem Papst Franziskus attestierte, ein "praktizierender Katholik" zu sein, wird nicht an den Trauerfeierlichkeiten für Benedikt XVI. teilnehmen, weil dieser ihn dort nicht haben wollte.
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US-Präsident Joe Biden wird „auf Wunsch“ von Benedikt XVI. nicht an dessen Beisetzung teilnehmen

(Rom) Bene­dikt XVI. ging soweit zu sagen, daß er den „prak­ti­zie­ren­den Katho­li­ken“ und vor allem prak­ti­zie­ren­den Men­schen­feind Joe Biden nicht bei sei­ner Beer­di­gung haben will! Dies läßt sich der For­mu­lie­rung ent­neh­men, mit der die Spre­che­rin des Wei­ßen Hau­ses Kari­ne Jean-Pierre gestern bekannt­gab, daß US-Prä­­si­­dent Joe Biden nicht an der Bei­set­zung von Bene­dikt XVI. in Rom

George Soros und die Zusammenschlüsse "investigativer" Journalisten als neues Kampfinstrument.
Genderideologie

Das Soros-Kartell und der „investigative“ Journalismus

Am 16. Novem­ber wur­de an der Fakul­tät für Sozi­al- und Gei­stes­wis­sen­schaf­ten der Uni­ver­si­da­de Nova de Lis­boa (Neue Uni­ver­si­tät Lis­sa­bon) die Grün­dung des soge­nann­ten „Con­sór­cio – Netz­werk von Inve­sti­ga­ti­v­jour­na­li­sten“ bekannt­ge­ge­ben. Wie vie­le ande­re ähn­li­che Orga­ni­sa­tio­nen des „unab­hän­gi­gen Jour­na­lis­mus“ ist auch das „erste por­tu­gie­si­sche Kon­sor­ti­um für inve­sti­ga­ti­ven Jour­na­lis­mus“ for­mal ein gemein­nüt­zi­ger Ver­ein und natür­lich eine Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­ti­on (NGO),

Ron DeSantis, der seit 2019 regierenden republikanische Gouverneur von Florida, wurde mit einem sensationellen Ergebnis wiedergewählt. Er könnte 2028, vielleicht schon 2024 auf das Weiße Haus abzielen.
Genderideologie

Ron DeSantis, ein Name, den man sich merken sollte

Von Andre­as Becker Ron DeS­an­tis wur­de als Gou­ver­neur von Flo­ri­da wie­der­ge­wählt, und das mit einem bes­se­ren Ergeb­nis als noch vor vier Jah­ren. Spä­te­stens seit dem 9. Novem­ber ist er auch in Euro­pa bekannt, und man soll­te sich sei­nen Namen mer­ken. Auf­merk­sa­men Beob­ach­tern fiel er bereits wäh­rend der Coro­­na-Zeit auf, als er nach dem Früh­jahrs­lock­down 2020

Bischof Athanasius Schneider zeigt in seinem jüngsten Interview Grenzen und Marksteine auf. Vor allem lenkt er den Blick auf die einzige Quelle, von der ein Frühling für die Kirche kommen wird.
Liturgie & Tradition

Bischof Athanasius Schneider: „Die Kirche hat den Glauben auf dem Altar der Politik geopfert, das muß sich ändern“

(Rom) Msgr. Atha­na­si­us Schnei­der, Weih­bi­schof von Ast­a­na in Kasach­stan, gehört zu den pro­fi­lier­te­sten Kir­chen­män­nern unse­rer Zeit. Früh­zei­tig wur­de er durch die Wahl sei­nes Ordens­na­mens mit dem Bischof und Kir­chen­va­ter, dem hei­li­gen Atha­na­si­us dem Gro­ßen (300–373), ver­gli­chen, der in der schwe­ren aria­ni­schen Kri­se uner­schrocken sei­ne Stim­me erhob. Papst Fran­zis­kus besuch­te Mit­te Sep­tem­ber Kasach­stan, um am umstrit­te­nen

Papst Franziskus trifft sich bei jeder Auslandsreise mit der örtlichen Jesuitengemeinschaft. Gibt das Kirchenoberhaupt bei diesen Gelegenheit am ehesten zu erkennen, was es wirklich denkt?
Hintergrund

Was denkt Papst Franziskus wirklich? – Eine Spurensuche

(Rom) Was denkt Papst Fran­zis­kus wirk­lich? Die­se Fra­ge beschäf­tigt vie­le, da es oft scheint, als sei Fran­zis­kus ein Papst der Wider­sprüch­lich­kei­ten. Dabei scheint ihm selbst dar­an gele­gen zu sein, sich nicht in die Kar­ten schau­en zu las­sen. Der Fra­ge ging nun San­dro Magi­ster, der eigent­li­che Doy­en der Vati­ka­ni­sten, nach und leg­te eine Zusam­men­stel­lung von Aus­sa­gen

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart zelebriert auf ihrer Internetseite das "Rottenburger Manifest" für ein "Konzil von unten". Rechts im Bild Bischof Gebhard Fürst.
Forum

Vom Ende des „Bravseins“

Von einer Katho­li­kin Dr. Geb­hard Fürst, Bischof von Rot­ten­­burg-Stut­t­­gart, hat ein Kon­zil im Blick. Ihn erin­ne­re die heu­ti­ge Situa­ti­on der Kir­che an die Zeit vor dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil: „Wochen­lang sind wir damals vor dem Radio geses­sen und haben den Kri­ti­kern zuge­hört und die Reform­for­de­run­gen verfolgt.“

Arecibo hat mit Msgr. Alberto Figueroa (mit Bart) einen neuen Bischof. Sein Vorgänger wurde von Franziskus kurzerhand entlassen, als er sich der Gender-Ideologie und der Impf-Apartheid der Corona-Maßnahmen widersetzte.
Genderideologie

Säuberung nach Corona- und Gender-Kritik: Arecibo hat einen neuen Bischof

(San Juan) Die Diö­ze­se Are­ci­bo auf Puer­to Rico hat seit gestern einen neu­en Bischof. Papst Fran­zis­kus voll­endet damit sei­ne Säu­be­rung. „Die größ­te Her­aus­for­de­rung besteht dar­in, die Ver­bun­den­heit zwi­schen allen zu stär­ken“, sag­te der neue Oberhirte.

Don Nicola Bux fordert die Rechtsparteien auf, die ethischen Themen in die Hand zu nehmen und die linke Vorherrschaft zu beenden.
Hintergrund

Don Nicola Bux: „Die politische Rechte soll sich die ethischen Themen zurückholen“

(Rom) Die ita­lie­ni­schen Par­la­ments­wah­len am 25. Sep­tem­ber wer­fen ihren Schat­ten vor­aus. Wäh­rend die Ita­lie­ni­sche Bischofs­kon­fe­renz eine indi­rek­te Wahl­emp­feh­lung für die poli­ti­sche Lin­ke abgibt, mahnt der bekann­te Lit­ur­gi­ker Don Nico­la Bux, ein Freund von Bene­dikt XVI., die Rechts­par­tei­en, nicht län­ger einen Bogen um ethi­sche The­men zu machen aus Sor­ge, viel­leicht Stim­men ver­lie­ren zu können.

30 Bischöfe versammelten sich um ihren Vorsitzenden Matteo Kardinal Zuppi, um ein "Wahlprogramm" für die bevorstehenden Parlamentswahlen in Italien zu beschließen.
Genderideologie

Italien vor den Wahlen: Bischöfe fordern mehr Einwanderung, Gender und Globalisierung

(Rom) In Ita­li­en fin­den am 25. Sep­tem­ber vor­ge­zo­ge­ne Par­la­ments­wah­len statt. Der Vor­sit­zen­de der Ita­lie­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz, Matteo Maria Kar­di­nal Zup­pi, mischt sich aktiv in den Wahl­kampf ein. Dabei geht es um das, was er anmahnt, und noch mehr um das, was er nicht anmahnt. In bei­den Fäl­len han­delt es sich um das Signa­li­sie­ren kla­rer poli­ti­scher Präferenzen.