Der heilige Augustinus, Bischof von Hippo (396–430].
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Die Häretiker der frühen Jahrhunderte und der römische Geist

Von Rober­to de Mattei* Im Lau­fe der Jahr­hun­der­te hat die katho­li­sche Kir­che immer gegen die gegen­sätz­li­chen Ent­stel­lun­gen ihrer Moral­leh­re gekämpft. Auf der einen Sei­te die Lax­heit, d. h. die Ver­leug­nung der abso­lu­ten Moral im Namen eines Vor­rangs des Gewis­sens; auf der ande­ren Sei­te der Rigo­ris­mus, d. h. die Ten­denz, Geset­ze und Vor­schrif­ten zu schaf­fen, die

Der Jesuitenorden wurde nicht ab initio unterwandert, sondern erlebt erst seit dem 2. Vaticanum eine Erosion durch Apostasie.
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Der Jesuit auf dem Papstthron – Epilog (3. Teil/Schluß)

Von Wolf­ram Schrems* Die­ser Bei­trag schließt unmit­tel­bar an den 2. Teil vom 12. März, der sich mit dem Para­gra­phen 22 des Exer­zi­ti­en­bu­ches beschäf­tig­te, an. Exer­zi­ti­en­buch § 365: „das Wei­ße als schwarz sehen, wenn es die Kir­che so defi­niert“ Im letz­ten Teil des Igna­tia­ni­schen Exer­zi­ti­en­bu­ches, den Regeln zum Füh­len mit der Kir­che, fin­det sich fol­gen­de Regel:

Dem behaupteten Nichts mit seiner Vernichtigung steht die Wirklichkeit gegenüber: die Erschaffung des Menschen durch Gott (Sixtinische Kapelle).
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Der Nihilismus und der Greuel der Verwüstung

Von Wolf­ram Schrems* Der fol­gen­de Arti­kel ist die gering­fü­gig über­ar­bei­te­te Ver­si­on eines im Atter­see Report, Aus­ga­be 23, März 2020, unter dem Titel Der Greu­el der Ver­wü­stung erschie­ne­nen Auf­sat­zes. Die Auf­ga­ben­stel­lung war ein Bei­trag zum The­ma Nihi­lis­mus aus einer frei zu wäh­len­den Sicht und mit einem Öster­­reich-Bezug. Da der Bei­trag etwa Mit­te Febru­ar ein­ge­reicht wur­de, ist

Papst Franziskus mit dem von ihm zum Kardinal kreiierten Erzbischof Gualtiero Bassetti von Perugia.
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„Wem Papst Franziskus nicht gefällt, ist frei zu gehen“

(Rom) Wie in der Poli­tik zeigt sich auch in der Kir­che eine Ver­wil­de­rung der Spra­che. Das gab es näm­lich noch nicht: Der Vor­sit­zen­de der Ita­lie­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz, Gual­tie­ro Kar­di­nal Bas­set­ti, sag­te, wem der Papst nicht paßt, der sol­le bes­ser die Kir­che Chri­sti verlassen. 

Mit der Amazonassynode hielt das Heidentum und die Götzendienerei Einzug im Vatikan. Dem muß, so P. Lanzetta, der Glaubensabfall vorausgegangen sein.
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Götzendienst kommt nach dem Abfall vom Glauben

Von P. Sera­fi­no M. Lan­zet­ta* Wie kann es gesche­hen, daß ohne schlech­tes Gewis­sen, ja mit küh­nem Jubel der Göt­zen­dienst in den Tem­pel Got­tes ein­dringt? Sta­tu­et­ten, die schließ­lich offi­zi­ell als Pach­a­­ma­­ma-Göt­­zen iden­ti­fi­ziert wur­den, stan­den nicht nur im Mit­tel­punkt eines lau­ten Medi­en­rum­mels, weil sie zu Recht in den Tiber gewor­fen wur­den, son­dern weil sie das Sym­bol und

Apostasie
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Ein kleiner bescheidener Aufruf in ganz wichtiger Sache

Von Klaus Obenau­er* Bei Katho­li­ken, die der über­lie­fer­ten Leh­re und Pra­xis der Kir­che ver­bun­den sind, hat die jüng­ste Ent­schei­dung von Papst Fran­zis­kus im Streit der Deut­schen Bi­schofs­konferenz über die Kom­mu­ni­ons­pen­dung an nicht­ka­tho­li­sche Ehepart­ner (er­neut) gro­ße Irri­ta­ti­on aus­ge­löst. Auch bei mir.

Weltgericht von Stefan Lochner (um 1400 Meersburg - 1451 Köln).
Nachrichten

Heutiger Klerus glaubt nicht an böse Geister

(Dub­lin) Irlands bekann­te­ster Exor­zist, P. Patrick Col­lins, stell­te sich die Fra­ge, ob der heu­ti­ge Kle­rus an Satan und die bösen Gei­ster glaubt. Sei­ne Ant­wort: „Ich ver­mu­te, daß er das nicht tut“. Wäh­rend­des­sen nimmt die Nach­fra­ge nach dem Exor­zis­mus „expo­nen­ti­ell“ zu.

Fatima, 13. Juli 1917: „Mein Unbeflecktes Herz wird triumphieren.“
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Kardinal Oddi über das Dritte Geheimnis von Fatima

Von Wolf­ram Schrems* Die deutsch-ame­­ri­­ka­­ni­­sche Autorin Dr. Mai­ke Hick­son ver­öf­fent­lich­te unter die­sem Titel auf der qua­li­täts­vol­len katho­li­schen Sei­te One­Pe­ter­Fi­ve am 28.11.17 einen äußerst bemer­kens­wer­ten Bericht zu einem Inter­view, das Kar­di­nal Oddi im Jahr 1990 gege­ben hat­te. Dar­in geht es um Fati­ma und das Drit­te Geheim­nis. Offen­bar erreg­te das Inter­view damals nicht die Auf­merk­sam­keit, die ihm

Kardinal Sarah: Länder haben ein Recht zwischen politischen und religiösen Flüchtlingen und Wirtschaftsmigranten zu unterscheiden.
Christenverfolgung

Kardinal Sarah: „Schleichende Apostasie Europas bleibt nicht ohne Folgen“

(War­schau) Kar­di­nal Robert Sarah, Prä­fekt der Got­tes­dienst­kon­gre­ga­ti­on, nahm in den ver­gan­ge­nen Tagen am inter­na­tio­na­len Kon­greß der Bewe­gung Euro­pa Chri­sti in War­schau teil. Der Kon­greß fand an der nach Ste­fan Kar­di­nal WyszyÅ„ski benann­ten Uni­ver­si­tät statt. An ihm nah­men Ver­tre­ter aus Poli­tik, Kul­tur und Kir­che teil. Kar­di­nal Sarah sprach über eine „nie dage­we­se­ne Zivi­li­sa­ti­ons­kri­se“. Dabei bekräf­tig­te er