Der Jesuitenorden wurde nicht ab initio unterwandert, sondern erlebt erst seit dem 2. Vaticanum eine Erosion durch Apostasie.
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Der Jesuit auf dem Papstthron – Epilog (3. Teil/Schluß)

Von Wolf­ram Schrems* Die­ser Bei­trag schließt unmit­tel­bar an den 2. Teil vom 12. März, der sich mit dem Para­gra­phen 22 des Exer­zi­ti­en­bu­ches beschäf­tig­te, an. Exer­zi­ti­en­buch § 365: „das Wei­ße als schwarz sehen, wenn es die Kir­che so defi­niert“ Im letz­ten Teil des Igna­tia­ni­schen Exer­zi­ti­en­bu­ches, den Regeln zum Füh­len mit der Kir­che, fin­det sich fol­gen­de Regel:

Wurde die Kirche infiltriert? Von wem und wie? 1846 erschien zwei Hirtenkindern in La Salette eine schöne Frau, die weinte.
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Alta Vendita

Von Fried­rich Romig* Die rege Publi­ka­ti­ons­tä­tig­keit des rela­tiv jun­gen ame­ri­ka­ni­schen Pro­fes­sors für Phi­lo­so­phie, Tay­lor R. Mar­shall, hat 2019 den Best­sel­ler „Infil­tra­ti­on — The Plot to Destroy the Church from Wit­hin“ her­vor­ge­bracht, zu dem Weih­bi­schof Atha­na­si­us Schnei­der das Vor­wort bei­steu­er­te. Aus dem Eng­li­schen über­tra­gen, liegt die 33 Kapi­tel umfas­sen­de Unter­su­chung inzwi­schen auch in deut­scher Spra­che vor.

Fatima russland drittes geheimnis
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Papst emeritus Benedikt und Fatima – Wann hat das Schweigen ein Ende?

Von Wolf­ram Schrems* Mög­li­cher­wei­se ist es auch man­chen Lesern die­ser Sei­te ent­gan­gen, daß Ende April eine neue Bio­gra­phie über Bene­dikt XVI. aus der Feder von Peter See­wald erschie­nen war. Viel­leicht waren es Panik­ma­che und Maß­nah­men­ter­ror, die unse­re Auf­merk­sam­keit ablenk­ten. Viel­leicht hat­te auch Peter See­wald schon zu vie­le Bene­­dikt-Bücher ver­faßt. Und viel­leicht hat­te Papa eme­ri­tus schon

Christus vincit, das Gesprächsbuch von Diane Montagne mit Bischof Athanasius Schneider.
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Athanasius Schneider – Christus vincit. Der Triumph Christi über die Finsternis dieser Zeit

Von Wolf­ram Schrems* Weih­bi­schof Schnei­der hielt im Sep­tem­ber in Wien einen sehr gut besuch­ten Vor­trag. Er sprach zum Ver­lust des Über­na­tür­li­chen in unse­rer Zeit und leg­te dar, wie vor die­sem von Päp­sten und Lai­en des 19. und frü­hen 20. Jahr­hun­derts gewarnt wor­den war. Schnei­der strahl­te aber trotz der düste­ren Ana­ly­se auch Glau­ben, Hoch­ge­mut­heit und Zuver­sicht

Papst Pius IX. regierte von 1846 bis 1878.
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Tradition als Provokation – eine Buchbesprechung

Von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf. Der Mün­ste­ra­ner Kir­chen­hi­sto­ri­ker Hubert Wolf hat in sei­ner schon bekann­ten, gelun­ge­nen Art der nar­ra­ti­ven Schil­de­rung auch sprö­der Stof­fe der Kir­chen­ge­schichts­schrei­bung pünkt­lich zum 150. Jubi­lä­um des Unfehl­bar­keits­dog­mas am 18. Juli 2020 im Münch­ner Ver­lag C. H. Beck die nicht grund­los bio­gra­phisch auf die Per­son Pius IX. kon­zen­trier­te Dar­stel­lung Der Unfehl­ba­re vorgelegt.

Was ist in den vergangenen 60 Jahren in und mit der Kirche geschehen?
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Tradition, unterbrochene Kontinuität und Norm

Eine Pro­blem­an­zei­ge von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf. Die­ser Bei­trag ver­steht sich als ein kur­zer Erst­im­puls zur Beschrei­bung eines Pro­blems, das sich mit der „Alten Mes­se“ und dem Milieu, das sich um sie bil­det, stellt. Damit erklärt sich die Knapp­heit und das Skiz­zen­haf­te des Beitrags.

Das Zweite Vatikanische Konzil müsse diskutiert werden, so der Vatikanist Americo Mascarucci.
Hintergrund

Zweites Vaticanum wurde durch regelrechte Sabotageaktionen manipuliert

(Rom) Die von Erz­bi­schof Car­lo Maria Viganò los­ge­tre­te­ne Debat­te über eine Revi­si­on des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils fin­det viel Auf­merk­sam­keit. Sie bewegt Katho­li­ken, die ihren Glau­ben ernst­neh­men und mit ihrer Kir­che leben und lei­den. Zu Wort mel­de­te sich auch der Jour­na­list und Vati­ka­nist Ame­r­i­co Mas­ca­ruc­ci, Autor von zwei Büchern über das Pon­ti­fi­kat von Papst Fran­zis­kus. 2018

Das Konzil von Konstanz wurde nachträglich korrigiert – ein Modell für eine Revision des Zweiten Vatikanischen Konzils?
Forum

Fake News? Nein, die historische Wahrheit

Von Rober­to de Mattei* In sei­nem Blog Set­ti­mo Cie­lo vom 13. Juli kri­ti­sier­te der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster die Bischö­fe Car­lo Maria Viganò und Atha­na­si­us Schnei­der hef­tig und erhob den Vor­wurf, „Fake News“ zu verbreiten.

Weihbischof Athanasius Schneider und Erzbischof Carlo Maria Viganò haben Forderungen formuliert, die in der Kirche Unterstützung und Ablehnung provozieren, aber niemand, dem die Kirche ein wirkliches Anliegen ist, gleichgültig lassen können.
Liturgie & Tradition

„Offene und ehrliche“ Diskussion über das Zweite Vatikanische Konzil gefordert

(Rom) Erz­bi­schof Car­lo Maria Viganò und Weih­bi­schof Atha­na­si­us Schnei­der, zwei der pro­fi­lier­te­sten Ver­tre­ter der katho­li­schen Kir­che, haben im Juni mit einer Rei­he von Stel­lung­nah­men den Stein in den Teich gewor­fen und eine Revi­si­on des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils gefor­dert. Unter­stüt­zung erhal­ten sie von einer inter­na­tio­na­len Grup­pe von Pro­fes­so­ren, Prie­stern und Intellektuellen.

„Das historische Bild eines einsamen und besiegten Papstes in der Leere eines gespenstischen Petersplatzes.“
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Das Ende eines Pontifikats und ihre Unbekannten

Von Rober­to de Mattei* Der Amts­ver­zicht von Bene­dikt XVI. wird als eines der kata­stro­phal­sten Ereig­nis­se unse­res Jahr­hun­derts in Erin­ne­rung blei­ben, da er nicht nur die Tür zu einem ver­hee­ren­den Pon­ti­fi­kat, son­dern vor allem zu einer Situa­ti­on wach­sen­den Cha­os in der Kir­che geöff­net hat. Sie­ben­ein­halb Jah­re nach dem unglück­li­chen 11. Febru­ar 2013 nei­gen sich das Leben