Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die Weihen von Écône am 1. Juli: Chronos und Kairos eines Ereignisses

Von Rober­to de Mat­tei* „Habe­tis man­da­tum apo­sto­li­cum?“ – „Liegt das apo­sto­li­sche Man­dat vor?“ Mit die­ser ehr­wür­di­gen For­mel, mit der nach der kirch­li­chen Über­lie­fe­rung fest­ge­stellt wird, ob die Wei­he­kan­di­da­ten die Zustim­mung des Pap­stes besit­zen, begann am 1. Juli in Écô­ne der Ritus der Bischofsweihe.
Papst Leo XIV. leitet seit Mai 2025 die Kirche
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Die Frage des Zweiten Vatikanischen Konzils

Von Aure­lio Porf­iri* Vor eini­gen Tagen sprach Papst Leo XIV. in einer Ant­wort auf Fra­gen von Jour­na­li­sten die bevor­ste­hen­den Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. an. Selbst­ver­ständ­lich erklär­te er, daß ihn die­se Wei­hen betrüb­ten, da sie der Ein­heit der Kir­che eine Wun­de zufüg­ten. Sodann führ­te er hin­sicht­lich der Grün­de für die Tren­nung von der Bru­der­schaft
Die Piusbruderschaft übermittelte heute Papst Leo XIV. und dem Kardinalskollegium einen offenen Brief und ein umfassendes Glaubensbekenntnis
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Offener Brief der Piusbruderschaft an Papst Leo XIV. und alle Kardinäle

Die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. ver­öf­fent­lich­te einen offe­nen Brief an Papst Leo XIV. und alle Mit­glie­der des Kar­di­nals­kol­le­gi­ums. Anlaß dürf­ten die War­nun­gen aus Rom sein, die im Zusam­men­hang mit der ange­kün­dig­ten Wei­he von vier Bischö­fen ohne päpst­li­ches Man­dat am 1. Juli stehen.
Ecclesia und Synagoga, Kirche und Synagoge. Die Kirche ist sehend und trägt Kreuz, Palmzweig und Kelch, während die Synagoge blind ist, symbolisiert durch eine Augenbinde, daß sie den Messias zurückweist.
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Ist der Alte Bund niemals aufgehoben worden?

Von Don Cur­zio Nito­glia* Vor­wort Vor eini­gen Tagen, am 19. Mai 2026, ver­öf­fent­lich­te Hw. Ber­nard Mall­mann – der am 10. Okto­ber 2012 in Rom zum Prie­ster geweiht wur­de, in Regens­burg und Rom Theo­lo­gie stu­dier­te, 2020 in Wien zum Dok­tor der Theo­lo­gie pro­mo­viert wur­de und seit 2021 Assi­stent am Lehr­stuhl für Dog­ma­ti­sche Theo­lo­gie der Katho­­lisch-Theo­­lo­­gi­­schen Fakul­tät
Generalaudienz/ Katechese

Leo XIV. verteidigt das Konzil und die Liturgiereform – gegen restaurative Engführung

Mit auf­fäl­li­ger Klar­heit ver­tei­dig­te Papst Leo XIV. in sei­ner heu­ti­gen Kate­che­se im Rah­men der Gene­ral­au­di­enz die kon­zi­lia­ren Neue­run­gen – und sand­te damit zugleich ein deut­li­ches Signal in die seit Jahr­zehn­ten schwe­len­de Aus­ein­an­der­set­zung um Lit­ur­gie, Tra­di­ti­on und das Erbe des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils. Der neue Papst sprach dabei nicht im Ton kir­chen­po­li­ti­scher Kampf­an­sa­gen. Doch in der
Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin betonte den "Dialog" mit den homophilen deutschen Bischöfen. Für Sanktionen sei es "zu früh".
Genderideologie

„Verfrüht, von Sanktionen zu sprechen“ – Rom und die woken deutschen Bischöfe

Die Span­nun­gen inner­halb der katho­li­schen Kir­che in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land über die Seg­nung von Homo-Paa­­ren blei­ben ein explo­si­ves The­ma im Ver­hält­nis zwi­schen Rom und dem woken Teil des deut­schen Epi­sko­pats. Nun sorg­te der vati­ka­ni­sche Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin für Auf­merk­sam­keit. Am Ran­de eines Ter­mins in Rom erklär­te er gestern, es sei „ver­früht“, über mög­li­che Sank­tio­nen gegen
Si si no no, die älteste Zeitschrift der Tradition, pointiert, akzentuiert, nicht unumstritten.
Hintergrund

„Sì sì no no“, die älteste Zeitschrift der Tradition

Die Grün­dung eines Blogs der „Freun­de von Sì sì no no“ ist Anstoß, einen Blick auf die ita­lie­ni­sche Zeit­schrift Sì sì no no (Ja ja, nein nein) zu wer­fen, die zu den bestän­dig­sten publi­zi­sti­schen Orga­nen der katho­li­schen Tra­di­ti­on im 20. und 21. Jahr­hun­dert gehört. Seit ihrer Grün­dung in der Mit­te der 1950er Jah­re ist sie
Die Petrusbruderschaft kritisiert auch in Frankreich die von der Piusbruderschaft angekündigten Bischofsweihen
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Sind die von der Piusbruderschaft geplanten Bischofsweihen legitim?

Eine Grup­pe von Theo­lo­gen (Theo­lo­gus) erhielt für ihre Stel­lung­nah­me gegen die geplan­ten Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) eine nach­drück­li­che Wür­di­gung durch Kar­di­nal Sarah: „Ein gro­ßer Dank für die­sen licht­vol­len Text. Er wird die See­len erleuch­ten, die danach ver­lan­gen, ihren Glau­ben in der Wahr­heit zu leben, das heißt in Chri­stus und in sei­ner Kir­che. Seit
„Jesus und Barabbas“ von Giovanni Gasparro (geb. 1983), einem äußerst interessanten Künstler, dessen Werk im figurativen Realismus verankert ist und zugleich von barocken Einflüssen geprägt wird.
Forum

Die Stunde des Barabbas

Ein Kom­men­tar von Don Micha­el Gurt­ner* Alle vier Evan­ge­li­sten erwäh­nen in ihren Pas­si­ons­be­rich­ten, wenn­gleich jeweils nur ganz kurz, eine Epi­so­de, wel­che beson­ders in der Kar­wo­che all­ge­mei­nes Unver­ständ­nis aus­löst und man sich fas­sungs­los fragt: Wie konn­te sol­ches bloß geschehen?
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die Blockade zwischen Rom und der Piusbruderschaft überwinden

Von Dom Alcuin Reid* Es scheint, daß wir – etwas mehr als einen Monat nach­dem die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. ihre Ent­schei­dung bekannt­ge­ge­ben hat, mit der Wei­he neu­er Bischö­fe fort­zu­fah­ren, die sie nach eige­nem Urteil benö­tigt, um ihr Apo­sto­lat auf­recht­zu­er­hal­ten, und nur weni­ge Wochen nach einem hastig ein­be­ru­fe­nen Tref­fen zwi­schen ihrem Gene­ral­obe­ren und dem Prä­fek­ten