Msgr. Alfonso de Galarreta, einer der beiden verbliebenen Bischöfe der Piusbruderschaft, spendete am vergangenen Sonntag in Zaitzkofen die Niederen Weihen.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Ein erstes Wort zu den für den 1. Juli 2026 angekündigten Bischofsweihen in der Piusbruderschaft

Ein Bei­trag von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf Seit lan­gem schon ist eigent­lich jedem in der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. klar und muss auch ver­stän­di­gen Beob­ach­tern von außer­halb zumin­dest nach­voll­zieh­bar sein, dass zwei ver­blei­ben­de Weih­bi­schö­fe fort­ge­schrit­te­nen Alters und alters­ge­mä­ßer Kon­sti­tu­ti­on nicht wei­ter­hin aus­rei­chen, welt­weit den Bedürf­nis­sen nach sakra­men­ta­len bischöf­li­chen Funk­tio­nen in der Bru­der­schaft und befreun­de­ten Gemein­schaf­ten nachzukommen.
Ungewöhnlich: Erste Konzelebration während des Konzils am 14. September 1964 im Petersdom. Liturgische Rückprojektionen.
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Bischofsweihen der Tradition: Eine segensreiche Provokation für Rom?

Von einer Theo­lo­gin* Mit der Ankün­di­gung, Bischofs­wei­hen vor­neh­men zu wol­len, hat die Pius­bru­der­schaft Rom ein unmiß­ver­ständ­li­ches Signal gesen­det. Nach Jah­ren des Schwei­gens und Igno­rie­rens zeigt sie, daß sie es ernst meint. Es ist eine exi­sten­ti­el­le Geste: Ohne Bischö­fe kann die Bru­der­schaft nicht fort­be­stehen, solan­ge ihr kano­ni­scher Sta­tus unge­klärt bleibt. Die erste Reak­ti­on aus Rom ist
Erzbischof Marcel Lefebvre, Gründer und erster Generaloberer der Piusbruderschaft, weihte 1988 unter Berufung auf einen Notstand vier Bischöfe ohne Ernennung durch den Papst
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Der verwaltete Ausnahmezustand

Seit der Ankün­di­gung durch das Gene­ral­haus der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX), am kom­men­den 1. Juli Bischö­fe ohne Erlaub­nis Roms zu wei­hen, gehen die Wogen hoch. Wir set­zen die Rei­he fort, mit der wir unter­schied­li­che Posi­tio­nen doku­men­tie­ren, sie­he hier, hier und hier. Der ver­wal­te­te Aus­nah­me­zu­stand Von José Igna­cio Val­ver­de* Wenn eine kirch­li­che Maß­nah­me, die als
1988 weihte Erzbischof Marcel Lefebvre vier Priester gültig, aber ohne päpstliche Erlaubnis zu Bischöfen, um den Fortbestand der Tradition zu sichern. Kommt es nun zu einem Déjà-vu?
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Bischofsweihen der Piusbruderschaft: Ist die Entscheidung gefallen?

Am 1. Juli will diePrie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) neue Bischö­fe wei­hen. Die Ankün­di­gung mar­kiert einen kir­chen­po­li­tisch hoch­sen­si­blen Schritt, der Erin­ne­run­gen an das Jahr 1988 wach­ruft, als Erz­bi­schof Mar­cel Lefeb­v­re ohne päpst­li­che Zustim­mung vier Bischö­fe weih­te, die sei­ne eige­ne Exkom­mu­ni­ka­ti­on und die der vier neu­ge­weih­ten Bischö­fe zur Fol­ge hat­te. Wäh­rend der Sta­tus für den 1991
"Der Sonntag" ist die Kirchenzeitung der Diözese Limburg, hier beworben auf der Internetseite des Bistums
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Die synodale „anderskatholische“ Leitung des Bistums Limburg

Ein Gast­kom­men­tar von Hubert Hecker In der Kir­chen­zei­tung „Der Sonn­tag“ für das Bis­tum Lim­burg wer­den in der Janu­ar-Aus­­­ga­­be Ori­en­tie­rungs­per­spek­ti­ven für die Orts­kir­che ausgegeben.
Der Papst ist der Nachfolger des Petrus auf Erden. Sein Auftrag ist es, treu das Glaubensgut zu bewahren und die Brüder im Glauben zu stärken. Papolatrie gehört nicht zum Papstamt.
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Zwischen Widersprüchlichkeit und Aberglauben: Über die Kirche und die Päpste in unserer Zeit

Von P. Joa­chim Heim­erl von Heim­thal* In Deutsch­land nimmt man die Wider­sprüch­lich­keit der Kir­che selbst­ver­ständ­lich hin; bei­spiels­wei­se ver­steht man sich nur dann als „katho­lisch“, wenn man die soge­nann­te „Kir­chen­steu­er“ bezahlt. Tut man dies nicht, wird man aus der Kir­che „aus­ge­schlos­sen“. Tau­fe und Fir­mung zäh­len nichts mehr; der Emp­fang der Sakra­men­te wird „ver­bo­ten“. Kurz: Die Kir­chen­steu­er
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Das Siechenhaus

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Vor mehr als drei Jah­ren ver­öf­fent­lich­te ich einen Bei­trag mit dem Titel „El mori­de­ro“ („Das Sie­chen­haus“), in dem ich die über­aus trau­ri­ge Lage schil­der­te, in der sich der Groß­teil der Ordens­kon­gre­ga­tio­nen befin­det – ins­be­son­de­re der weib­li­chen –, die zu einem bestimm­ten Zeit­punkt der Kir­chen­ge­schich­te einst blü­hend gewe­sen waren. Nach­dem ich über die
Papst Leo XIV. mit Kardinälen bei den Arbeiten des Konsistoriums in der großen Audienzhalle
Leo XIV.

Alles, was wir über das Konsistorium Leos XIV. noch nicht wußten

Die Tages­zei­tung Il Giorn­a­le ver­öf­fent­lich­te aus der Feder von Nico Spun­to­ni eini­ge Hin­ter­grün­de rund um das Kon­si­sto­ri­um, das am 7./8. Janu­ar im Vati­kan statt­fand. Wir doku­men­tie­ren die­sen Bericht voll­in­halt­lich: Alles, was wir über das Kon­si­sto­ri­um Leos bis­lang noch nicht wuß­ten Fast eine Woche ist seit dem außer­or­dent­li­chen Kon­si­sto­ri­um ver­gan­gen, und die Neu­gier dar­über, was der
Leo XIV. ließ einerseits zu, die Liturgiefrage demokratisch von der Konsistoriums-Tagesordnung zu streichen. Er ließ aber andererseits auch zu, daß Kardinal Roche allen Purpurträgern seine Überlegungen zur Liturgiefrage vorlegen konnte. Zwei Bewegungen in die falsche Richtung.
Leo XIV.

Arthur Roche und sein Dokument der liturgischen Amnesie

Von Giu­sep­pe Nar­di Der vom Prä­fek­ten des Dik­aste­ri­ums für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung, Kar­di­nal Arthur Roche, vor­ge­leg­te Text zur Lit­ur­gie anläß­lich des außer­or­dent­li­chen Kon­si­sto­ri­ums im Janu­ar 2026 ist kein bloß theo­lo­gi­scher Impuls, son­dern ein pro­gram­ma­ti­sches Doku­ment. Er bean­sprucht, die lit­ur­gi­sche Fra­ge im Hori­zont der „orga­ni­schen Ent­wick­lung“ der Kir­che zu deu­ten, und erhebt zugleich den Anspruch,
Angehörige eines aussterbenden Ordens (das Bild wird absichtlich unscharf gezeigt, da es um das Symptom, nicht um die einzelnen, ohnehin unbekannten Personen geht)
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„Der Konzils-Frühling“

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Die­ses Video, des­sen Autor es mir nicht erlaubt, es auf dem Blog hoch­zu­la­den, ist schon eini­ge Mona­te alt, aber ein hin­ter­häl­ti­ger Freund hat es mir kürz­lich zugespielt.