Was denkt Papst Franziskus über das Zweite Vatikanische Konzil?
Hintergrund

Wie sieht Papst Franziskus das Zweite Vatikanische Konzil? – Kardinal Sarah ins Gefängnis?

(Rom) Wie hält es Papst Fran­zis­kus mit dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil? Das war jüngst The­ma bei Il Sis­mo­gra­fo (Der Seis­mo­graph), einem inof­fi­zi­el­len Pres­se­spie­gel des vati­ka­ni­schen Staats­se­kre­ta­ri­ats im Inter­net. Der „Seis­mo­graph“ pro­vo­zie­re „klei­ne Erd­be­ben“ schrieb der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster. Das jüng­ste „Erd­be­ben“ betrifft „nichts gerin­ge­res als die Her­me­neu­tik, mit der Papst Fran­zis­kus das Zwei­te Vati­ka­ni­sche Kon­zil
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Christenverfolgung

Kritik am kirchlichen Islam-Dialog – Islam und Gewalt (13)

Die Män­gel der Kon­zils­er­klä­rung zu den nicht-chri­st­­li­chen Reli­gio­nen soll­ten nüch­tern ana­ly­siert und Alter­na­ti­ve erar­bei­tet wer­den. Ein Gast­bei­trag von Hubert Hecker I. Pro­fes­sor Joseph Ratz­in­ger war sei­ner­zeit Kon­zils­be­ra­ter beim Köl­ner Kar­di­nal Joseph Frings. Spä­ter als Kar­di­nal, Glau­bens­prä­fekt und Papst äußer­te er sich mehr­fach kri­tisch zu ein­zel­nen Aspek­ten des Kon­zils. Ins­be­son­de­re kri­ti­sier­te er den Fort­schritts­op­ti­mis­mus in der
Nostra aetate - Ausblendung negativer Elemente in anderen Religionen.
Christenverfolgung

Der Irrweg der Konzilserklärung zu den nicht-christlichen Religionen – Islam und Gewalt (12)

Mit der Erklä­rung ‚nost­ra aet­a­te’ ver­pflich­te­te das Kon­zil die Kir­che auf ein Begeg­nungs­kon­zept mit den nicht-chri­st­­li­chen Reli­gio­nen, bei dem der eige­ne Wahr­heits­an­spruch unter den Schef­fel gestellt und die ande­ren Reli­gio­nen geschönt wer­den. Ins­be­son­de­re beim Islam führt ein sol­cher Dia­log auf Basis einer Kon­ver­genz­theo­lo­gie zu Iden­ti­täts­ver­lust und Ver­wir­rung. Ein Gast­bei­trag von Hubert Hecker Mit­te Okto­ber 2014
Das Zweite Vatikanische Konzil - ein ausstehender Diskurs
Buchbesprechungen

Das Zweite Vatikanische Konzil – Ein ausstehender Diskurs

von Wolf­ram Schrems* Viel­leicht bedeu­tet es wie­der­um, Eulen nach Athen zu tra­gen, wenn auf die­ser Sei­te ein Buch über das Zwei­te Vati­ca­num vor­ge­stellt wird. Man kann davon aus­ge­hen, daß eine ein­schlä­gig ver­sier­te Leser­schaft das Buch bereits kennt. Aber nach­dem es mir wich­tig erscheint, sei es hier aus­führ­lich gewür­digt. Typi­sche Umstän­de unse­rer Zeit Sym­pto­ma­tisch für unse­re
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Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Glaubenstreue und theologische Standpunkte – ein Unterschied, den man nicht übersehen darf

Katho​li​sches​.info bemüht sich um jene not­wen­di­ge inner­kirch­li­che Dis­kus­si­on, die offi­zi­ell nicht statt­fin­det und zum Teil auch gar nicht erwünscht ist. Dazu gehö­ren die Gast­kom­men­ta­re von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf, die teil­wei­se auf hef­ti­ge Ableh­nung stie­ßen, wäh­rend der Autor sich miß­ver­stan­den fühl­te. Zuletzt mach­te er sich nach der außer­or­dent­li­chen Bischofs­syn­ode im Auf­satz „Im Buch­sta­ben abge­schlos­sen“ (Papst Fran­zis­kus)
Papst Paul VI. mit Sr. Lucia dos Santos, dem einzigen Seherkind von Fatima, das das Kindesalter überlebte.
Forum

Das Unbehagen mit aktuellen Selig- und Heiligsprechungen – und deren Ausbleiben (2. Teil)

Am 10. Okto­ber 2014 wur­de der Erste Teil des auf drei Tei­le ange­leg­ten Auf­sat­zes des Theo­lo­gen und Publi­zi­sten Wolf­ram Schrems  „Das Unbe­ha­ben mit aktu­el­len Selig- und Hei­lig­spre­chun­gen – und deren Aus­blei­ben“ ver­öf­fent­licht. Aus aktu­el­lem Anlaß zur Selig­spre­chung von Papst Paul VI. (1963–1978) folgt heu­te der Zwei­te Teil. von Wolf­ram Schrems* Die Zeit­um­stän­de beim Pon­ti­fi­kat von Papst
Jean Madiran, Vordenker der Gegenrevolutionären Schule
Hintergrund

[Update] Gegenrevolution und katholische Tradition – Zum Tod von Jean Madiran

(Paris) Am 31. Juli ver­starb im Alter von 93 Jah­ren der fran­zö­si­sche Schrift­stel­ler Jean Madiran. Der Phi­lo­soph, Essay­ist und Jour­na­list war einer der füh­ren­den Ver­tre­ter der zeit­ge­nos­si­schen Gegen­re­vo­lu­tio­nä­ren Schu­le. Sei­ne publi­zi­sti­sche Tätig­keit begann Madiran bereits vor sei­ner Voll­jäh­rig­keit. Sein erstes Buch erschien 1955. Ein Schaf­fen, das er bis zu sei­nem Tod fort­setz­te. Sein letz­tes Buch
Die wunderlose Heiligsprechung von Johannes XXIII. hat den bitteren Beigeschmack eines kirchenpolitischen Manövers
Hintergrund

Wunderlose Heiligsprechung weil Konzil Johannes XXIII. bereits per Akklamation kanonisiert hat?

(Rom) Die Tages­zei­tung der ita­lie­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz Avve­ni­re erklärt in einem Arti­kel die Grün­de, war­um Papst Johan­nes XXIII. auch ohne Wun­der hei­lig­ge­spro­chen wird. Die über­ra­schen­de Ankün­di­gung der unge­wöhn­li­chen Hei­lig­spre­chung löste zahl­rei­che Fra­gen aus. Der Arti­kel ist ein Ver­such, dar­auf zu ant­wor­ten. Am 5. Juli hat­te Papst Fran­zis­kus nach der Aner­ken­nung eines zwei­ten Wun­ders auf die Für­spra­che
50 Jahre Zweites Vatikanisches Konzil: persönliche, teils verklärende Erinnerungen überwiegen sachliche Interpretation und Einordnung in die Kirchengeschichte
Hintergrund

„Jene, die das Konzil machten“ – 50 Jahre Konzil: persönlich-verklärende Erinnerungen überwiegen sachliche Einordnung

(Rom) Am Ange­li­cum, der vom Domi­ni­ka­ner­or­den geführ­ten Päpst­li­chen Uni­ver­si­tät Hei­li­ger Tho­mas von Aquin in Rom, wur­de das Buch Quel­li che fece­ro il Con­ci­lio (Jene, die das Kon­zil mach­ten, EDB-Ver­­lag, Bolo­gna), mit 16 Inter­views vor­ge­stellt. Autor Filip­po Riz­zi, Jour­na­list des Avve­ni­re, der Tages­zei­tung der ita­lie­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz, hat sie unter Kar­di­nä­len, Bischö­fen, Theo­lo­gen und Lai­en gesam­melt, die