Wo das Lebensrecht bedroht ist, geht die Menschenwürde verloren. Wo der Glaube schwindet, schwindet die Hoffnung in die Zukunft.
Hintergrund

Das Leben verliert, wenn der Glaube verlorengeht

Von Mau­ro Faver­za­ni* Die schar­fe Ver­ur­tei­lung, die das EU-Par­la­­ment am 11. Novem­ber gegen das Urteil des pol­ni­schen Ver­fas­sungs­ge­rich­tes aus­ge­spro­chen hat, mit dem die­ses vor einem Jahr die Abtrei­bung bei Miß­bil­dun­gen des Fötus unter­sag­te und sie auf Fäl­le von Ver­ge­wal­ti­gung, Inzest und ernst­haf­ter Gefähr­dung der Gesund­heit der Mut­ter beschränk­te, ver­langt ein Nachdenken.

Fake News wird zwar von vielen gebraucht, doch in Wirklichkeit handelt es sich dabei um einen politischen Kampfbegriff, zur Durchsetzung einer einseitigen Zensur, ein Angriff auf die Meinungsfreiheit.
Hintergrund

Papst Franziskus im Kampf gegen Fake News – mit Gedächtnislücken

(Rom) Am Wochen­en­de war Papst Fran­zis­kus erneut von Ischi­as-Schmer­­zen geplagt, wes­halb er das geplan­te Pro­gramm nur teil­wei­se umset­zen konn­te. Die Zele­bra­ti­on der Sonn­tags­mes­se muß­te ent­fal­len, den Ange­lus konn­te er hal­ten. Am Sams­tag ver­öf­fent­lich­te er zudem eine Bot­schaft zum 55. Welt­tag der Sozia­len Kommunikationsmittel.

Den eigenen Slogan (für ein besseres Leben) nimmt Bayer nicht ganz wörtlich.
Hintergrund

Bayer zahlt 1,6 Milliarden an Frauen, die durch Verhütungsmittel geschädigt wurden

(Washing­ton) Die nur mehr fik­ti­ve „Coro­na­pan­de­mie“ rief bemer­kens­wert schnell bereits die Abtrei­bungs­lob­by auf den Plan. Mit außer­ge­wöhn­li­cher Aggres­si­vi­tät drängt sie seit März dar­auf, im Namen des Coro­na­vi­rus, die Abtrei­bung wei­ter zu „libe­ra­li­sie­ren“. Ihr Ziel: noch mehr Abtrei­bun­gen (sie­he Inmit­ten der Coro­­na-Kri­­se: 100 NGOs bla­sen zur Jagd auf unge­bo­re­ne Kin­der) In der Tarn­spra­che der Abtrei­bungs­lob­by­isten nennt

Abtreibung in Schweden trotz massiver Verhütung: Ein Paradox?
Lebensrecht

Viel Verhütung = Viel Abtreibung – auch in Schweden

(Stock­holm) In Schwe­den wur­den 2018 nach Anga­ben des Gesund­heits­mi­ni­ste­ri­ums fast 36.000 unge­bo­re­ne Kin­der getö­tet. Das Land zählt knapp mehr als zehn Mil­lio­nen Ein­woh­ner. Die Mas­sen­tö­tung geschieht, obwohl das skan­di­na­vi­sche Land ein „Ver­hü­tungs­pa­ra­dies“ mit ver­pflich­ten­der Auf­klä­rung, lau­fen­den staat­li­chen Infor­ma­ti­ons­kam­pa­gnen und Kon­do­men und Pil­len aller Art und für alle jeder­zeit leicht erhält­lich. Ein Paradox?

Die Wurzeln für die Rebellion gegen die Enzyklika Humanae vitae von Papst Paul VI. (1968) liegen im Widerstand gegen die überlieferte Glaubenslehre.
Forum

Von Gaudium et spes zu Humanae vitae

Von Pater Sera­fi­no M. Lan­zet­ta* Die schwe­re mora­li­sche Kri­se des sexu­el­len Miß­brauchs, von der die hei­li­ge Kir­che erfaßt wur­de, hat Wur­zeln, die weit tie­fer rei­chen als das schlech­te Ver­hal­ten eini­ger Prie­ster und Prä­la­ten. Sie ist nicht Aus­druck jener mensch­li­chen Schwä­che, die die Jugend mehr als alle ande­ren ver­ste­hen wür­de, da sie selbst fal­le und wie­der

Vor 50 Jahren, am 25. Juli 1968, wurde von Paul VI. die Enzyklika Humanae vitae veröffentlicht.
Forum

Humanae vitae: „Eine mutige, aber keine prophetische Enzyklika“

Vor 50 Jah­ren, am 25. Juli 1968, wur­de von Paul VI. die Enzy­kli­ka Huma­nae vitae ver­öf­fent­licht. Der katho­li­sche Intel­lek­tu­el­le Rober­to de Mattei erklärt, war­um es sich dabei zwar um eine muti­ge, aber nicht um eine „pro­phe­ti­sche“ Enzy­kli­ka han­del­te. Zudem erör­tert er, wor­an Ehe und Fami­lie heu­te kran­ken und nennt die Mit­tel, die Abhil­fe schaf­fen kön­nen.

Humanae vitae und Paul VI. Ein neues Buch erzählt die Entstehungsgeschichte neu.
Buchbesprechungen

Humanae vitae: „Geheimkommission“ legt Ergebnisse vor

(Rom) Papst Fran­zis­kus setz­te vor einem Jahr eine geheim­nis­vol­le Kom­mis­si­on ein, die sich der bedeu­tend­sten und umstrit­ten­sten Enzy­kli­ka von Papst Paul VI. anneh­men soll­te. Huma­nae vitae wird von Lebens­schüt­zern und glau­bens­treu­en Katho­li­ken als „pro­phe­ti­sche“ Enzy­kli­ka gese­hen, wäh­rend sie von pro­gres­si­ven Kir­chen­krei­se offen abge­lehnt wird – und das seit dem Tag ihres Erschei­nens 1968. Beden­ken und

Malteserorden
Nachrichten

Neuer Fürst und Großmeister des Malteserordens gewählt

(Rom) Fra Gia­co­mo Dal­la Tor­re del Tem­pio di San­gui­net­to wur­de gestern vom Gro­ßen Staats­rat zum 80. Für­sten und Groß­mei­ster des Sou­ve­rä­nen Rit­­ter- und Hospi­tal­or­dens vom Hei­li­gen Johan­nes von Jeru­sa­lem von Rho­dos und von Mal­ta gewählt. Nach 15 Mona­te der Sedis­va­kanz hat der Mal­te­ser­or­den wie­der ein Ober­haupt. Fra Dal­la Tor­re folgt auf Groß­mei­ster Mat­thew Festing, der

Der Großmeister des Malteserordens, Fra Matthew Festing, wurde am 24. Januar von Papst Franziskus zum Rücktritt gezwungen, willkürlich, wie indirekt aus einem Urteil des Hamburger Landgerichts hervorzugehen scheint.
Hintergrund

Urteil im Fall Boeselager bestätigt willkürliche Entlassung von Großmeister Festing — Im Orden fand ein Putsch statt

(Rom) Ein Urteil des Land­ge­richts Ham­burg bestä­tigt, was der Groß­kanz­ler des Mal­te­ser­or­dens, Albrecht Frei­herr von Boe­sela­ger, bis­her abge­strit­ten hat­te und zen­tra­ler Punkt im Streit war, der den alt­ehr­wür­di­gen Rit­ter­or­den zum Jah­res­wech­sel 2016/2017 in sei­nem Inner­sten erschütterte.