Humanae vitae, die Enzyklika von Papst Paul VI. von 1968 und ihre Hintergründe.
Forum

Humanae vitae im Licht von Casti connubii lesen

von Roberto de Mattei* In den vergangenen Jahrzehnten erlebte der Westen eine familienfeindliche Revolution, die in der Geschichte beispiellos ist. Ein Eckpfeiler dieses Zersetzungsprozesses der Institution Familie war die Trennung der beiden primären Ehezwecke: der Fortpflanzung und der Vereinigung.

Genderideologie

Warum dreht sich der Wind? Die Mahnung an Papst Franziskus

(Montevideo) Der Jubel der Welt für Papst Franziskus scheint zu verklingen. Er wirkte ohnehin gekünstelt. Noch ist nicht ganz klar, was den Stimmungsumschwung auslöste, und ob er nur ein kurzzeitiges Tief bedeutet, oder dauerhaft sein wird. Die sich daraus ergebenden Folgen lassen sich erst recht nicht absehen. Ein vor zwei Tagen erschienener Kommentar des ehemaligen

Prophetische Enzyklika Humanae vitae (1968) von Paul VI.
Hintergrund

Humanae vitae: Verteidiger und Gegner tagen in Rom

(Rom) Vor 50 Jahren bekräftigte Papst Paul VI. mit der Enzyklika Humanae vitae auf verbindliche Weise die Position der Kirche zu Verhütungsmitteln. Das Stichwort damals lautete „Anti-Baby-Pille“, mit der seit Anfang der 60er Jahre auch der europäische Markt überschwemmt wurde. Nomen est omen. Mit der „Pille“ kam der „Pillenknick: Die Anti-Baby-Pille hielt, was sie „versprach“.

Marcelo Sanchez Sorondo, der politische Berater von Papst Franziskus, in Valencia: "Menschheit erlebt einen magischen Moment" (links im Bild Kardinal Osoro Sierra, Erzbischof von Madrid)
Genderideologie

Politikberater des Papstes: „Menschheit erlebt magischen Moment: Erstmals stimmen Lehramt des Papstes und Lehramt der UNO überein“

(Rom) Kurienbischof Marcelo Sanchez Sorondo, Kanzler der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften und der Päpstlichen Akademie der Sozialwissenschaften, versichert: „Es ist das Bemühen des Papstes, die Armut und den Hunger in der Welt zu beseitigen.“ Was, so Sanchez Sorondo, den beiden wichtigsten UNO-Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) entspricht, wie sie am 25. September 2015 in Anwesenheit

Kurienerzbischof Paglia dementierte gegenüber CNA die Existenz einer vom Papst ernannten Kommission zur Neuinterpretation von Humanae vitae. Gleichzeitig bestätigte er die Existenz einer Studiengruppe, die Humanae vitae "studieren" soll.
Hintergrund

Kurienerzbischof Paglia dementiert: „Keine Neuinterpretation von Humanae vitae“ – Mentalreservation?

(Rom) Papst Franziskus hat, laut Sandro Magister, dem Doyen der Vatikanisten, eine „Studienkommission“ ernannt, um die Enzyklika Humanae vitae von Papst Paul VI. „erneut zu lesen“. Die Ernennung interpretiert Magister als Absicht, die „prophetische“ Enzyklika, mit der die kirchliche Ablehnung künstlicher Geburtenbeschränkung gegen die „Pille“ bekräftigt wurde, einer „Neuinterpretaton“ zu unterziehen. Eine Enthüllung, die vom

Hat Papst Franziskus einer "geheimen" Kommission den Auftrag erteilt, die prophetische Enzyklika "Humanae vitae" einer Uminterpretation zu unterziehen?
Forum

Der Plan zur „Neuinterpretation“ von Humanae vitae

Von Roberto de Mattei* Msgr. Gilfredo Marengo, Dozent am Päpstlichen Institut Johannes Paul II., wird anläßlich des 50. Jahrestages ihrer Veröffentlichung, die im kommenden Jahr stattfinden wird, die von Papst Franziskus ernannte Kommission zur „Neuinterpretation“ der Enzyklika Humanae vitae von Paul VI. koordinieren.

Malteserorden
Hintergrund

Malteser International, UNO, Verhütung – Hintergründe des Konflikts, Verstrickungen und ein Brief des Papstes

(Rom) Am 10. November 2016 war Kardinal Raymond Burke von Papst Franziskus in seiner Funktion als Patron des Souveränen Malteserordens in Audienz empfangen worden. Das Amt des Kardinalpatrons entspricht der eines päpstlichen Botschafters beim Orden, da dieser ein souveränes Völkerrechtssubjekt ist. Der Kardinal unterrichtete bei dieser Gelegenheit das Kirchenoberhaupt über die Situation im Orden und

Malteserorden im Dilemma: Demonstratives Entgegenkommen gegenüber Papst Franziskus, um kommissarische Verwaltung doch noch abzuwenden?
Hintergrund

Malteserorden versucht kommissarische Verwaltung durch Entgegenkommen abzuwenden

Von Giuseppe Nardi (Rom) Der Souveräne Rat des Malteserordens nahm am vergangenen Samstag den Rücktritt des 79. Großmeisters, Fra Matthew Festing an. Albrecht Freiherr von Boeselager wurde vom „Statthalter ad interim“ wieder in sein Amt als Großkanzler eingesetzt, und das Disziplinarverfahren gegen ihn wurde mit einer verblüffenden Begründung annulliert. „Es gibt keine Grundlage für irgendwelche