Schritt für Schritt mit Papst Franziskus zum verheirateten Priestertum: „Da habe ich keinen Zweifel“

Das Interview von Antonio José De Almeida, einem Hauptvertreter der Zölibatsgegner

Die Anti-Zölibats-Agenda geht weiter. Einer ihrer Hauptvertreter erklärt, wie das geschieht.
Die Anti-Zölibats-Agenda geht weiter. Einer ihrer Hauptvertreter erklärt, wie das geschieht.

(Rom) Obwohl das Jahr 2020 in Sachen prie­ster­li­cher Zöli­bat mit einem dop­pel­ten Pau­ken­schlag begann, gehe es „Schritt für Schritt in Rich­tung ver­hei­ra­te­te Prie­ster“, so der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster. Die bei­den Fron­ten sind wei­ter­hin der Ama­zo­nas und Deutsch­land.

Nach der Ama­zo­nas­syn­ode schien es in der Luft zu lie­gen, daß Papst Fran­zis­kus ein ver­hei­ra­te­tes Prie­ster­tum zulas­sen wer­de. Die Pau­ken­schlä­ge, die folg­ten, waren zunächst das am 15. Janu­ar ver­öf­fent­lich­te Buch „Aus der Tie­fe des Her­zens“ von Kar­di­nal Robert Sarah und Bene­dikt XVI., dann die aus­ge­blie­be­ne „Revo­lu­ti­on“, als Papst Fran­zis­kus am 15. Febru­ar sein nach­syn­oda­les Schrei­ben Que­ri­da Ama­zo­nia vor­leg­te.

Die Fra­ge des prie­ster­li­chen Zöli­bats und der Zulas­sung ver­hei­ra­te­ter Män­ner zum Prie­ster­tum klam­mer­te Fran­zis­kus dar­in gänz­lich aus. Zunächst über­wog bei vie­len Beob­ach­tern die Erleich­te­rung, dann kamen Zwei­fel auf. Seit­her wur­de viel über die Inter­pre­ta­ti­on von Que­ri­da Ama­zo­nia geschrie­ben. Das gilt für die Ver­tei­di­ger des Zöli­bats und eben­so für die Zöli­bats­geg­ner. Bei­de Sei­ten wirk­ten ver­un­si­chert. Der Grund dafür ist im Regie­rungs­stil von Papst Fran­zis­kus zu suchen, dem es gefällt, sich nicht wirk­lich in die Kar­ten schau­en zu las­sen. Das erlau­be ihm, so einer sei­ner schärf­sten Kri­ti­ker, der bri­ti­sche Histo­ri­ker Hen­ry Sire ali­as Marcan­to­nio Colon­na, Autor des Buches „Der Dik­ta­tor­papst“, bei Bedarf ver­schie­de­ne Sei­ten gegen­ein­an­der aus­zu­spie­len und Abhän­gig­kei­ten zu schaf­fen.

Tat­sa­che ist, daß kon­ser­va­ti­ve und tra­di­ti­ons­ver­bun­de­ne Kir­chen­krei­se der Ruhe von Que­ri­da Ama­zo­nia nicht trau­en. Eben­so­we­nig sind jene Krei­se ver­stummt, die den prie­ster­li­chen Zöli­bat lie­ber heu­te als mor­gen abschaf­fen wol­len, weil Fran­zis­kus in dem Schrei­ben die Ein­füh­rung eines ver­hei­ra­te­ten Kle­rus nicht the­ma­ti­sier­te.

Sie­ben Mona­te nach der Ama­zo­nas­syn­ode und drei Mona­te nach der Ver­öf­fent­li­chung von Que­ri­da Ama­zo­nia wer­den sie viel­mehr „immer unge­dul­di­ger und lau­ter“, so Magi­ster. Dafür spricht das jüng­ste von Mau­ro Cas­ta­gne­ro in der pro­gres­si­ven Deho­nia­ner-Zeit­schrift Il Reg­no (Das Reich) ver­öf­fent­lich­te Inter­view. Cas­ta­gne­ro, ein ita­lie­ni­scher Jour­na­list, ist Vor­sit­zen­der der ita­lie­ni­schen Sek­ti­on der schis­ma­ti­sie­ren­den Grup­pie­rung Wir sind Kir­che. Cas­ta­gne­ro publi­ziert auch im Jesui­ten­ma­ga­zin Jesus und in der links­ka­tho­li­schen Schrift Popo­li (Völ­ker) Zugleich ist er Schrift­lei­ter der Mis­si­ons­zeit­schrift Mis­sio­ne oggi (Mis­si­on heu­te) der Xave­ni­er Brü­der, eines 1839 in Brüg­ge gegrün­de­ten Mis­si­ons­or­dens, der noch heu­te dem dor­ti­gen Bischof unter­steht. Das Inter­view führ­te Cas­ta­gne­ro, der sich in sei­nem Stu­di­um der Poli­tik­wis­sen­schaf­ten auf Latein­ame­ri­ka spe­zia­li­sier­te, mit dem Theo­lo­gen Anto­nio José De Almei­da. Er gehört zu jenen Bera­tern, die bei der stark befrei­ungs­theo­lo­gisch durch­drun­ge­nen Bra­si­lia­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz Gehör fin­den. Und er ist einer der füh­ren­den Ver­tre­ter der Anti-Zöli­bats-Bewe­gung. So spiel­te er auch im Vor­feld der Ama­zo­nas­syn­ode eine wich­ti­ge Rol­le.

In dem Inter­view nennt er die Schrit­te, die zu set­zen sind, um das ange­streb­te Ziel zu errei­chen, was kei­ne beson­de­re Ent­hül­lung ist. Bemer­kens­wer­ter ist, daß er dabei ganz selbst­ver­ständ­lich davon aus­geht, daß Papst Fran­zis­kus damit ein­ver­stan­den ist.

Anto­nio José De Almei­da ist Prie­ster des süd­bra­si­lia­ni­schen Bis­tums Apu­ca­ra­na und Pro­fes­sor an der Päpst­li­chen Katho­li­schen Uni­ver­si­tät von Paranà. Er griff die vom baye­ri­schen Mis­si­ons­bi­schof Fritz Lobin­ger ent­wickel­ten The­sen von „Basis­ge­mein­den“ mit eige­ner Lei­tung auf. Was Lobin­ger, der von 1987 bis 2004 Bischof in Süd­afri­ka war, im Mis­si­ons­kon­text ent­wickel­te, will wesent­li­che Ele­men­te der kirch­li­chen Orga­ni­sa­ti­on und ihrer hier­ar­chi­schen Struk­tu­rie­rung über­win­den. An der Spit­ze der Lobin­ger-Gemein­den ste­hen „Älte­sten­teams“ aus Män­nern, Frau­en, Ver­hei­ra­te­ten und Zöli­ba­tä­ren, die alle­samt zu Prie­stern geweiht wer­den und das Recht haben, die Mes­se zu zele­brie­ren, was sie abwech­selnd tun sol­len.

Für Unru­he sorgt, daß Papst Fran­zis­kus zum Leser­kreis Lobin­gers gehört und des­sen Ideen schätzt, wie der eme­ri­tier­te öster­rei­chi­sche Mis­si­ons­bi­schof Erwin Kräut­ler in sei­nem Ende Juli 2019 erschie­ne­nen Buch „Erneue­rung jetzt“ schreibt. Kräut­ler, einer der Regis­seu­re der Ama­zo­nas­syn­ode, ver­öf­fent­lich­te eini­ge Details. Fran­zis­kus selbst hat­te bekannt­ge­ge­ben, Lobin­ger gele­sen zu haben. Der Papst selbst brach­te die The­sen des eme­ri­tier­ten baye­ri­schen Mis­si­ons­bi­schofs ins Gespräch, als er am 27. Janu­ar 2019 auf dem Rück­flug aus Pana­ma auf Jour­na­li­sten­fra­gen ant­wor­te­te. Caro­li­ne Pigoz­zi hat­te ihn gefragt, ob es denk­bar sei, daß er „jetzt, in der katho­li­schen Kir­che des latei­ni­schen Ritus“ die Erlaub­nis geben wer­de, daß ver­hei­ra­te­te Män­ner Prie­ster wer­den kön­nen. Die Ant­wort war eine der für das der­zei­ti­ge Kir­chen­ober­haupt berüch­tig­ten 180-Grad-Ant­wor­ten, die zu einem umstrit­te­nen The­ma von einem anfäng­li­chen Nein über ein Jein zu einem Ja wer­den:

„Im latei­ni­schen Ritus … Mir kommt der Satz des hei­li­gen Paul VI. in den Sinn: ‚Ich gebe lie­ber mein Leben, als das Zöli­bats­ge­setz zu ändern.‘ Das kam mir in den Sinn, und ich möch­te es sagen, denn das ist ein muti­ger Satz, in einer schwie­ri­ge­ren Zeit als die­ser, die Jah­re um 1968/70 her­um  … Ich per­sön­lich mei­ne, dass der Zöli­bat ein Geschenk für die Kir­che ist. Zwei­tens bin ich nicht damit ein­ver­stan­den, den optio­na­len Zöli­bat zu erlau­ben, nein. Nur für die ent­le­gen­sten Orte blie­be man­che Mög­lich­keit – ich den­ke an die Pazi­fik­in­seln … Aber es ist eine Sache, dass man dar­über nach­denkt, wenn es dort pasto­ra­le Not­wen­dig­keit gibt; der Hir­te muss an die Gläu­bi­gen den­ken. Es gibt ein Buch von Pater Lobin­ger [Bischof Fritz Lobin­ger, Pre­ti per doma­ni (Prie­ster für Mor­gen), Emi, 2009], das ist inter­es­sant – das ist etwas, das unter Theo­lo­gen dis­ku­tiert wird, es gibt kei­ne Ent­schei­dung von mei­ner Sei­te. Mei­ne Ent­schei­dung ist: kein optio­na­ler Zöli­bat vor dem Dia­ko­nat, nein. Das ist mei­ne per­sön­li­che Ein­stel­lung, ich wer­de es nicht tun, das bleibt klar. Bin ich hier ein ‚ver­schlos­se­ner‘ Typ? Viel­leicht. Aber ich ver­spü­re nicht den Mut, mich mit die­ser Ent­schei­dung vor Gott zu stel­len. Zurück zu Bischof Lobin­ger; er sag­te: ‚Die Kir­che macht die Eucha­ri­stie, und die Eucha­ri­stie macht die Kir­che.‘ Aber wo es kei­ne Eucha­ri­stie gibt, in den Gemein­den – den­ken Sie an die Pazi­fik­in­seln …“

Auf die­sel­be Art und Wei­se hat­te Fran­zis­kus im Novem­ber 2015 auf die Fra­ge geant­wor­tet, ob und wann Pro­te­stan­ten mit ihrem katho­li­schen Ehe­gat­ten gemein­sam in der Mes­se die Kom­mu­ni­on emp­fan­gen kön­nen. Fran­zis­kus ver­si­cher­te, daß er eine sol­che Inter­kom­mu­ni­on „nie“ erlau­ben wer­de. In Wirk­lich­keit sag­te er in der­sel­ben Ant­wort, daß es eine Gewis­sens­fra­ge des Ein­zel­nen sei, und akzep­tier­te 2018 schwei­gend den Vor­stoß deut­scher Bischö­fe, genau die­se Inter­kom­mu­ni­on umzu­set­zen. Mehr noch, er ver­hin­der­te ein Ein­grei­fen der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on gegen die Mehr­heit der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz unter Füh­rung von Kar­di­nal Marx.

Doch was sagt nun De Almei­da?

Der Theo­lo­ge schickt zunächst vor­aus, daß das Schwei­gen von Fran­zis­kus zur Zöli­bats­fra­ge „nicht bedeu­tet, daß er die Tür geschlos­sen habe“. Im Gegen­teil: Gleich in den ersten Sät­zen von Que­ri­da Ama­zo­nia for­dert er dazu auf, das Schluß­do­ku­ment der Ama­zo­nas­syn­ode „ganz zu lesen“, mit dem die Syn­oda­len der Wei­he von ver­hei­ra­te­ten Män­nern zuge­stimmt haben. Fran­zis­kus betont, das Schluß­do­ku­ment weder „erset­zen“ noch „wie­der­ho­len“, son­dern offi­zi­ell vor­stel­len“ zu wol­len. Dar­an hät­ten vie­le Men­schen mit­ge­ar­bei­tet, „die die Pro­ble­ma­tik Ama­zo­ni­ens bes­ser ken­nen als ich und die Römi­sche Kurie, da sie dort leben, mit ihm lei­den und es lei­den­schaft­lich lie­ben.“ De Almei­da gibt zu ver­ste­hen, daß eine Distan­zie­rung sich anders anhö­re.

Schritt 1

Der erste Schritt wer­de dar­in bestehen, „die Grün­de auf­zu­zei­gen, war­um eine Diö­ze­se beab­sich­tigt“, ver­hei­ra­te­te Män­ner zu Prie­stern zu wei­hen. Die­sen ersten Schritt kön­ne eine Diö­ze­se laut De Almei­da auch allei­ne gehen.

Schritt 2

Es sei aber bes­ser, und das wäre der zwei­te Schritt, eine sol­che Ent­schei­dung „mit den benach­bar­ten Diö­ze­sen zu tref­fen, even­tu­ell auf der Ebe­ne der Kir­chen­pro­vinz oder der regio­na­len Bischofs­kon­fe­renz“.

Schritt 3

Ist das „Pro­jekt“ aus­ge­ar­bei­tet, wird die For­de­rung dem Hei­li­gen Stuhl vor­ge­legt.

Auf die Fra­ge, ob der Hei­li­ge Stuhl die For­de­rung akzep­tie­ren wer­de, ant­wor­tet De Almei­da ohne zu zögern:

„Mit Sicher­heit kann der Hei­li­ge Stuhl das tun. Im Ama­zo­nas-Kon­text und wenn man den syn­oda­len Pro­zeß bedenkt, der nach der Ankün­di­gung der Ama­zo­nas­syn­ode begon­nen wur­de, habe ich kei­nen Zwei­fel.“

Anto­nio José De Almei­da

Die Umset­zung wer­de über das Kir­chen­recht erfol­gen, der in den Cano­nes 1042 und 1047 erlau­be, daß in beson­de­ren Fäl­len der Hei­li­ge Stuhl die Prie­ster­amt­skan­di­da­ten von der Ehe als Wei­he­hin­der­nis dis­pen­sie­ren kön­ne. Das gel­te, wenn die Dis­pen­sie­rung „zum höhe­ren Wohl der Gläu­bi­gen“ gesche­he, wohl­be­grün­det sei, wofür De Almei­da den Zugang der Gläu­bi­gen zur Eucha­ri­stie­fei­er nennt, und den beson­de­ren Gege­ben­hei­ten Rech­nung tra­ge, was im Ama­zo­nas­ge­biet „der abso­lu­te Man­gel an einem zöli­ba­tä­ren Kle­rus“ sei. Alle die­se Punk­te hält der Theo­lo­ge im Zusam­men­hang mit der Zöli­bats­auf­wei­chung offen­bar a prio­ri für gege­ben. Anders aus­ge­drückt: Alle drei Kri­te­ri­en sind laut De Almei­da gewich­ti­ger als der prie­ster­li­che Zöli­bat.

De Almei­da zitiert zudem den Absatz 93 von Que­ri­da Ama­zo­nia, wo Papst Fran­zis­kus sagt:

„Es geht also nicht nur dar­um, eine grö­ße­re Prä­senz der geweih­ten Amts­trä­ger zu ermög­li­chen, die die Eucha­ri­stie fei­ern kön­nen“, son­dern auch dar­um, „neu­es Leben in den Gemein­den zu wecken“.

De Almei­da sieht dar­in ein neu­es Prie­ster­mo­dell ange­dacht, das Modell eines „Gemein­de­prie­sters“, Lobin­ger spricht von „Leu­te­prie­ster“, wes­halb es auch eine „Grup­pe von sol­chen Prie­stern“ sein kön­ne, die mit ihren Fami­li­en stän­dig in der Gemein­de leben und zusätz­lich einem Brot­er­werb nach­ge­hen oder auch nicht.

Schritt 4

Sobald das „Pro­jekt“ Rom vor­liegt, kann der Hei­li­ge Stuhl der Diö­ze­se „dau­er­haft oder für eine bestimm­te Zeit die Zustän­dig­keit über­tra­gen, von der Ehe als Wei­he­hin­der­nis zu dis­pen­sie­ren, damit ein ver­hei­ra­te­ter Mann Zugang zur Prie­ster­wei­he erhält“.

„Das ist noch nicht alles“, so Magi­ster. De Almei­da sieht auch die Mög­lich­keit, daß in der Zwi­schen­zeit in der Ama­zo­nas­re­gi­on ein „ama­zo­ni­scher Ritus“ eta­bliert wird nach dem Bei­spiel einer Eccle­sia sui gene­ris, einer Kir­che eige­ner Art, wie die mit Rom unier­ten Ost­kir­chen gese­hen wer­den, die den ver­hei­ra­te­ten Diö­ze­san­prie­ster ken­nen.

In die­sem Fall wäre „alles anders“, weil das ver­hei­ra­te­te Prie­ster­tum dann Teil die­se neu­en, eigen­stän­di­gen Ritus wäre. De Almei­da kann in die­sem Zusam­men­hang auf die Fuß­no­te 120 ver­wei­sen, die seit der Ver­öf­fent­li­chung von Que­ri­da Ama­zo­nia beson­ders beäugt wird und Ver­glei­che mit der berüch­tig­ten Fuß­no­te 336 im umstrit­te­nen nach­syn­oda­len Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia pro­vo­zier­te.

Die Fuß­no­te 120 besagt:

„Bei der Syn­ode wur­de ein eige­ner „ama­zo­ni­scher Ritus” vor­ge­schla­gen.“

Gera­de die­se lapi­da­re Form gibt seit dem 15. Febru­ar Rät­sel auf. Tat­säch­lich ähneln sie dar­in den Fuß­no­ten 336 und 351 von Amo­ris lae­ti­tia, die weit­rei­chen­de Fol­gen nach sich zogen. Ein­zel­ne Bischö­fe, Kir­chen­pro­vin­zen und Bischofs­kon­fe­ren­zen leg­ten die­se Fuß­no­ten so weit aus, daß sie die Zulas­sung soge­nann­ter wie­der­ver­hei­ra­te­ter Geschie­de­ner zu den Sakra­men­ten hin­ein­packen konn­ten. Die Reak­ti­on von Papst Fran­zis­kus dar­auf legt nahe, daß er genau die­se Ent­wick­lung woll­te.

Magi­sters Resü­mee ist ernüch­ternd:

„Die Per­spek­ti­ve einer ritu­el­len Auto­no­mie scheint noch fern zu sein. Inzwi­schen sind jedoch bereits vie­le bereit, die ande­ren von De Almei­da genann­ten Schrit­te zu unter­neh­men. Nicht nur in Ama­zo­ni­en, denn es gibt noch eine ande­re Syn­ode, in Deutsch­land, die bereits auf den­sel­ben Weg gebracht wur­de. Mit beson­de­rer Prä­fe­renz für eine noch grö­ße­re Auto­no­mie von Rom am Ran­de des Schis­mas.“

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: vatican.va/Il Reg­no (Screen­shots)

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