Die Analyse zum nachsynodalen Schreiben Querida Amazonia und die Frage: Wer ist nun eigentlich Papst in Rom?
Hintergrund

Querida Amazonia – die Analyse. Und die Frage: Wer ist eigentlich Papst?

(Rom) Die Erleich­te­rung dar­über, daß von Papst Fran­zis­kus mit dem nach­syn­oda­len Schrei­ben Que­ri­da Ama­zo­nia nicht Hand an den prie­ster­li­chen Zöli­bat gelegt wur­de, ist in der katho­li­schen Welt spür­bar. Man­che Krei­se blei­ben den­noch zurück­hal­tend und fra­gen sich, wie lan­ge es dau­ern wer­de, bis der näch­ste Angriff auf den Zöli­bat begin­nen wird. Das ist ver­ständ­lich. So berech­tigt

Amazonisierung der Kirche: Am Samstag konstituierte sich der von Papst Franziskus errichtete Sonderrat für den Amazonas.
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Papst konstituiert Sonderrat für die „Amazonisierung“ der Kirche

(Rom) Ist man von der Chri­stia­ni­sie­rung der Welt ganz abge­kom­men? In Zei­ten der „Zärt­lich­keit“, von der Papst Fran­zis­kus spricht, könn­te man die­sen Ein­druck gewin­nen. Dafür kommt die „Ama­zo­ni­sie­rung“ der Kir­che in Mode. Am ver­gan­ge­nen Sams­tag gab das Gene­ral­se­kre­ta­ri­at der Bischofs­syn­ode die Kon­sti­tu­ie­rung eines „Son­der­ra­tes“ bekannt.

„Was die katholische Kirche derzeit anbietet, ist das, was die Anglikaner vor 20 Jahren angeboten haben... bevor sie zusammengebrochen sind“
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Die jesuitische List

Ana­ly­se zur Ama­zo­nas­syn­ode von Mar­co Tosat­ti. Er hat es wie­der getan. Die­ses Mal aber mit noch grö­ße­rer Arro­ganz als das vori­ge Mal. Auf den Punkt gebracht: Er orga­ni­sier­te eine loka­le Syn­ode, die vor Ort hät­te durch­ge­führt wer­den müs­sen, um vor Ort even­tu­el­le Pro­ble­me einer Situa­ti­on zu über­prü­fen, von der weni­ge der welt­weit 1,3 Mil­li­ar­den Katho­li­ken

Pachamama im Vatikan - Das Schlußdokument der Amazonassynode ist bereits geschrieben.
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Wann erscheint das nachsynodale Schreiben zur Amazonassynode?

(Rom) Die Ama­zo­nas­syon­de neigt sich ihrem Ende zu, wes­halb die Fra­ge auf­tritt, wann das nach­syn­oda­le Schrei­ben von Papst Fran­zis­kus fol­gen wird. Ob es bereits in Tei­len aus­for­mu­liert ist, dazu lie­gen der­zeit kei­ne Hin­wei­se vor. Anders sieht es mit dem mög­li­chen Zeit­punkt für die Ver­öf­fent­li­chung aus. Einen ersten Hin­weis könn­ten die monat­li­chen Gebets­mei­nun­gen des Pap­stes für

Der „negative Einfluß“ von Kardinal Hummes auf die Amazonassynode.
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Kardinal Hummes und die Kirche mit amazonischem Antlitz

Von Rober­to de Mattei* In der Geschich­te rei­sen Ideen nicht allein: Sie wer­den von Men­schen ver­kör­pert, und unter den Apo­steln der „Kir­che mit ama­zo­ni­schem Ant­litz“ befin­det sich er, Kar­di­nal Clau­dio Hum­mes, eme­ri­tier­ter Erz­bi­schof von São Pau­lo, Vor­sit­zen­der des Pan-ama­­zo­­ni­­schen Kirch­li­chen Netz­werks (REPAM), der von Papst Fran­zis­kus zum Gene­ral­be­richt­erstat­ter der Syn­ode ernannt wur­de, die am 6.

Bischof Erwin Kräutler gestern bei der Synoden-Pressekonferenz: „Die Indios verstehen den Zölibat nicht“.
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Kräutler: „Es gibt keine Alternative zu verheirateten Priestern“

(Rom) Die Ama­zo­nas­syn­ode ist auch am vier­ten Syn­oden­tag geprägt von wider­sprüch­li­chen Signa­len bei nega­ti­ver Grund­ten­denz. Auf dem Applaus für die For­de­rung nach ver­hei­ra­te­ten Prie­stern folg­te der Applaus für die Zulas­sung von Dia­ko­nin­nen. Gleich­zei­tig soll sich Fran­zis­kus gegen eine „Kle­ri­ka­li­sie­rung der Lai­en“ aus­ge­spro­chen haben und Vati­kan­spre­cher Bruni die jüng­sten Behaup­tun­gen von Euge­nio Scal­fa­ri demen­tiert haben.

Amazonassynode, zweiter Tag, dritte Generalkongregation: hinter Glaubenspräfekt Kardinal Luis Ladaria SJ sitzt Bischof Erwin Kräutler (roter Kreis).
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„Jesus hat dem Petrus nicht aufgetragen, sich um die Wasserqualität des Jordans zu kümmern“

(Rom) Der erste Tag der Ama­zo­nas­syn­ode, gestern, wur­de gleich durch meh­re­re Pau­ken­schlä­ge geprägt. Kar­di­nal Clau­dio Hum­mes, der eng­ste Ver­trau­te von Papst Fran­zis­kus in Sachen Ama­­zo­­nas-Agen­­da, for­der­te – als kön­ne er es nicht erwar­ten – sofort die Abschaf­fung des prie­ster­li­chen Zöli­bats. In der Syn­ode­nau­la mit ihrem hand­ver­le­se­nen Publi­kum ern­te­te er damit Applaus. Gleich­zei­tig stell­te Kar­di­nal Ger­hard