Das Konzil von Konstanz wurde nachträglich korrigiert – ein Modell für eine Revision des Zweiten Vatikanischen Konzils?
Forum

Fake News? Nein, die historische Wahrheit

Von Rober­to de Mattei* In sei­nem Blog Set­ti­mo Cie­lo vom 13. Juli kri­ti­sier­te der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster die Bischö­fe Car­lo Maria Viganò und Atha­na­si­us Schnei­der hef­tig und erhob den Vor­wurf, „Fake News“ zu ver­brei­ten.

Erzbischof Luigi Negri und Erzbischof Carlo Maria Viganò – ihr jüngster Schriftwechsel.
Nachrichten

Erzbischof Negri an Erzbischof Viganò: „Wir scharen uns um Sie“

(Rom) Der ehe­ma­li­ge Apo­sto­li­sche Nun­ti­us in den USA, Titu­lar­erz­bi­schof Car­lo Maria Viganò, wur­de in den ver­gan­ge­nen zwei Jah­ren, mit beson­de­rer Zuspit­zung aber in den ver­gan­ge­nen Wochen, zum aktu­ell dyna­misch­sten Ele­ment in der inner­kirch­li­chen Debat­te und zugleich zu einem imer wich­ti­ge­ren Bezugs­punkt für vie­le Katho­li­ken. Das brach­te ihm vor weni­gen Tagen einen unge­wöhn­li­chen Sei­ten­hieb durch den

Die Anti-Zölibats-Agenda geht weiter. Einer ihrer Hauptvertreter erklärt, wie das geschieht.
Nachrichten

Schritt für Schritt mit Papst Franziskus zum verheirateten Priestertum: „Da habe ich keinen Zweifel“

(Rom) Obwohl das Jahr 2020 in Sachen prie­ster­li­cher Zöli­bat mit einem dop­pel­ten Pau­ken­schlag begann, gehe es „Schritt für Schritt in Rich­tung ver­hei­ra­te­te Prie­ster“, so der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster. Die bei­den Fron­ten sind wei­ter­hin der Ama­zo­nas und Deutsch­land.

Papst Franziskus war am Ostersonntag im Petersdom allein. Von Karfreitag bis Ostersonntag verkündete er vor allem eine politische Botschaft.
Hintergrund

Franziskus und der „Primat der Politik“

(Rom) „Es war ein sehr ‚poli­ti­sches‘ Oster­fest von Papst Fran­zis­kus“, schrieb der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster. Gemeint ist das Oster­fest 2020, das nicht nur wegen der Coro­­na­­vi­­rus-Maß­­nah­­men im Aus­nah­me­zu­stand began­gen wur­de, son­dern auch – wenn auch weni­ger beach­tet – durch fol­gen­de drei Hand­lun­gen des amtie­ren­den Kir­chen­ober­haup­tes, die sei­nen Hang ver­deut­li­chen, der Poli­tik den Vor­rang ein­zu­räu­men:

Franziskus 2015 in Bolivien mit Staats- und Regierungschef Evo Morales und dem Hammer-und-Sichel-Kreuz eines Jesuiten. 2020 fordert Franziskus inmitten der Coronavirus-Seuche ein bedingungsloses, globales Grundeinkommen.
Nachrichten

„Ganz und gar politische Auferstehung“ – Die seltsame Osterbotschaft des Papstes

(Rom) Am Abend des Oster­sonn­tags berich­te­ten die wich­tig­sten Medi­en, daß Papst Fran­zis­kus am sel­ben Tag den soge­nann­ten „Volks­be­we­gun­gen“ ein Schrei­ben über­mit­tel­te. Des­sen Inhalt wur­de vom Vati­kan noch nicht ver­öf­fent­licht. Die poli­ti­schen Sym­pa­thien von Papst Fran­zis­kus für die poli­ti­sche Lin­ke sind bekannt. Inner­halb des lin­ken Spek­trums zeigt das argen­ti­ni­sche Kir­chen­ober­haupt dabei ein beson­ders aus­ge­präg­tes Wohl­wol­len für

Leere Straßen und Plätze in Rom: die Via della Conciliazione.
Hintergrund

Zwei Dekrete des Papstes, die innerhalb von 24 Stunden zurückgenommen wurden

(Rom) Das Kir­chen­ober­haupt soll­te Leucht­turm und Füh­rer sein, doch im Vati­kan herrscht ein gro­ßes Durch­ein­an­der. Wenn die Welt in Unord­nung gerät, soll­te der Papst ein Hort der Ruhe sein. Das Bild, das sich der­zeit zeigt, sieht aller­dings anders aus. „Der Vati­kan im Durch­ein­an­der“, schreibt der bekann­te Vati­ka­nist San­dro Magi­ster. Zwei­mal erteil­te Papst Fran­zis­kus in den

Kardinal Marx mit Papst Franziskus: zwei Gesichtsausdrücke, zwei Charaktere.
Hintergrund

Franziskus und das deutsche Schisma – Die Chronologie eines Alptraums

(Rom) Sorg­te am 15. Janu­ar die Ver­öf­fent­li­chung des Buches „Aus den Tie­fen unse­rer Her­zen“[1] von Kar­di­nal Robert Sarah und Bene­dikt XVI. für einen Pau­ken­schlag, so sorgt seit dem 15. Febru­ar die Ver­öf­fent­li­chung des nach­syn­oda­len Schrei­bens Que­ri­da Ama­zo­nia von Papst Fran­zis­kus in bestimm­ten Kir­chen­krei­sen für einen Kat­zen­jam­mer – vor allem im deut­schen Sprach­raum. Sei­ne Zusam­men­schau soll

Die „Papabili“, die Papst Franziskus am nächsten stehen: die Kardinäle Zuppi, Tagle und Parolin (v.l.).
Hintergrund

Heißt Franziskus II. Ägidius?

(Rom) Der Kreis der poten­ti­el­len Nach­fol­ger von Papst Fran­zis­kus wird immer grö­ßer, je mehr Kar­di­nä­le er ernennt. Vor allem nimmt die Wahr­schein­lich­keit zu, daß er – weit mehr als sei­ne Vor­gän­ger – selbst die Wei­chen für sei­ne Nach­fol­ge stellt. Der auf­merk­sa­me Vati­ka­nist San­dro Magi­ster lenkt den Blick auf einen neu­en „Papa­bi­le“, der kome­ten­haft am Ber­­go­­glio-Fir­­ma­­ment

Pachamama im Vatikan: Papst Franziskus entschuldigte sich „bei allen“ sich sich durch die Pachamama-Entsorgung in den Tiber „beleidigt“ fühlen.
Nachrichten

Franziskus verteidigt Pachamama-Figuren – und entschuldigt sich bei den Falschen

(Rom) Die Ama­zo­nas­syn­ode liegt in den Schluß­zü­gen und es tut sich eini­ges. Was nach außen dringt, folgt der bekann­ten, wenig erbau­li­chen Linie. Bekannt wur­de zwar, daß die Syn­oden­vä­ter 600 Ände­rungs­vor­schlä­ge zum Ent­wurf für das Schluß­do­ku­ments ein­ge­bracht haben. Bekannt wur­de aber auch, daß Papst Fran­zis­kus gestern die Syn­oda­len, Audi­to­ren, Exper­ten und Spe­zi­al­gä­ste „beru­hig­te“, daß die in