Das das Pontifikat von Papst Franziskus an Antriebskraft verloren? Sein Vertrauter Antonio Spadaro erklärt am Beispiel von verheirateten Priestern, wie Franziskus denkt und handelt.
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Warum Franziskus keine verheirateten Priester zuließ – aber vielleicht noch zulassen könnte

(Rom) In der aktu­el­len Aus­ga­be der römi­schen Jesui­ten­zeit­schrift La Civil­tà Cat­to­li­ca geht ihr Chef­re­dak­teur, der Papst­ver­trau­te P. Anto­nio Spa­daro SJ, der Fra­ge nach, ob das Pon­ti­fi­kat von Papst Fran­zis­kus noch „Antriebs­kraft” hat. Dabei wird Papst Fran­zis­kus selbst zitiert, der Spa­daro eine Notiz zu den „viri pro­ba­ti” zukom­men ließ.

Jesuiten: Papst Franziskus und sein Mitbruder Teilhard de Chardin.
Hintergrund

Rehabilitiert Papst Franziskus mit der dritten Enzyklika Teilhard de Chardin?

(Rom) Papst Fran­zis­kus berei­tet sei­ne drit­te Enzy­kli­ka vor, die, folgt man eini­gen Stim­men, „Wir sind alle Brü­der“ hei­ßen wird. Ein Datum für die Pro­mul­gie­rung ist nicht bekannt. Gerüch­te­wei­se wird der kom­men­de 4. Okto­ber, das Fest des hei­li­gen Franz von Assi­si, genannt. Zuletzt hat­te Fran­zis­kus vor fünf Jah­ren sei­ne Öko­en­zy­kli­ka Lau­da­to si‘ ver­öf­fent­licht.

Der Papst, Franziskus, und der Kommunist, Carlo Petrini: Ihre Gemeinsamkeit ist horizontal: Sie wollen eine andere Wirtschaftsordnung, um eine andere Gesellschaftsordnung zu etablieren. Für Petrini reimt sich das auf Kommunismus, für Franziskus auf Christentum. Das Revival eines alten Traumes, der in den vergangenen 150 Jahren immensen Schaden angerichtet hat.
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Der Papst, der Kommunist und die „integrale Ökologie“

(Rom) Car­lo Petri­ni ist ein exzen­tri­scher Gour­met, Kom­mu­nist, Erfin­der der Slo­w­­Food-Bewe­­gung und Teil­neh­mer – zusam­men mit Muham­mad Yunus, Amar­thya Sen, Jef­frey Sachs, Vanda­na Shi­va und Ste­fa­no Zama­gni – an der im näch­sten Monat ange­setz­ten Assi­­si-Ver­­an­­stal­­tung „The Eco­no­my of Fran­ces­co“ (womit der Papst gemeint ist, nicht der hei­li­ge Franz von Assi­si). Zu die­sem Anlaß wird das

REPAM-Generalsekretär Mauricio Lopez mit Kardinal Hummes (Vorsitzender von REPAM und der neuen Kirchlichen Amazonaskonferenz) und Papst Franziskus.
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Revolution durch die Hintertür

(Rom) Als im nach­syn­oda­len Schrei­ben Que­ri­da Ama­zo­nia die erwar­te­te „Revo­lu­ti­on“ aus­blieb, ging ein Stoß­seuf­zer der Erleich­te­rung durch die Rei­hen der Kir­che. Man lehn­te sich zurück und senk­te die Alarm­stu­fe. Des­halb wur­de kaum Notiz von der Grün­dung der Con­fe­ren­cia Ecle­si­al de la Ama­zonía genom­men. Über die­se „Kirch­li­che Ama­zo­nas­kon­fe­renz“ ver­öf­fent­lich­te der Osser­va­to­re Roma­no einen Arti­kel aus der

Mit dem neuen Organismus namens „Kirchliche Amazonas-Konferenz“ beginnt die nächste Etappe zur Aufhebung des priesterlichen Zölibats und der Schaffung eines neuen Ritus.
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Nächste Etappe auf dem Weg zur „Amazonas-Kirche“ hat begonnen

(Bra­si­lia) Der Latei­ni­sche Bischofs­rat (CELAM) gab die Errich­tung einer „Kirch­li­chen Ama­­zo­­nas-Kon­­fe­­renz“ bekannt, deren Auf­ga­be die Umset­zung des nach­syn­oda­len Schrei­bens Que­ri­da Ama­zo­nia sein wird. Kar­di­nal Clau­dio Hum­mes, der Vor­sit­zen­de von REPAM, kün­dig­te bereits im ver­gan­ge­nen Febru­ar an, daß eine neue Insti­tu­ti­on „ein wich­ti­ges Papier“ dem Vati­kan vor­le­gen wer­de zur Fra­ge, wie in den „prie­ster­lo­sen Gegen­den ver­hei­ra­te­te

Die Anti-Zölibats-Agenda geht weiter. Einer ihrer Hauptvertreter erklärt, wie das geschieht.
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Schritt für Schritt mit Papst Franziskus zum verheirateten Priestertum: „Da habe ich keinen Zweifel“

(Rom) Obwohl das Jahr 2020 in Sachen prie­ster­li­cher Zöli­bat mit einem dop­pel­ten Pau­ken­schlag begann, gehe es „Schritt für Schritt in Rich­tung ver­hei­ra­te­te Prie­ster“, so der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster. Die bei­den Fron­ten sind wei­ter­hin der Ama­zo­nas und Deutsch­land.

Frauendiakonat – die (un)endliche Geschichte.
Hintergrund

Franziskus ernennt neue Kommission zum Frauendiakonat – die dritte im 21. Jahrhundert

(Rom) Wie am Ende der Ama­zo­nas­syn­ode ange­kün­digt, wur­de von Papst Fran­zis­kus am Mitt­woch eine wei­te­re Kom­mis­si­on zum Stu­di­um des Frau­en­dia­ko­nats errich­tet. Zum Vor­sit­zen­den der Kom­mis­si­on ernann­te er Kar­di­nal Giu­sep­pe Petroc­chi, den er im Juni 2013 zum Erz­bi­schof von L’Aquila ernann­te und im Juni 2018 in den Kar­di­nal­s­rang erhob. Die päpst­li­che Ent­schei­dung ent­facht neue Spe­ku­la­tio­nen über

Querida Iglesia – Christus im Amazonas.
Forum

Querida Iglesia: Post-Amazonische Hoffnungen

Von einer Katho­li­kin. Ich bin katho­lisch. Ich bin Frau. Bei­des ist wun­der­schön. Bei­des paßt zusam­men. Ich lie­be Gott und die Got­tes­mut­ter. Und ich lie­be die Kir­che Jesu Chri­sti. Que­ri­da Igle­sia. Gelieb­te Kir­che! Es ist Sei­ne Kir­che, Sein mysti­scher Leib, an dem wir teil­ha­ben.

Kardinal Marx mit Papst Franziskus: zwei Gesichtsausdrücke, zwei Charaktere.
Hintergrund

Franziskus und das deutsche Schisma – Die Chronologie eines Alptraums

(Rom) Sorg­te am 15. Janu­ar die Ver­öf­fent­li­chung des Buches „Aus den Tie­fen unse­rer Her­zen“[1] von Kar­di­nal Robert Sarah und Bene­dikt XVI. für einen Pau­ken­schlag, so sorgt seit dem 15. Febru­ar die Ver­öf­fent­li­chung des nach­syn­oda­len Schrei­bens Que­ri­da Ama­zo­nia von Papst Fran­zis­kus in bestimm­ten Kir­chen­krei­sen für einen Kat­zen­jam­mer – vor allem im deut­schen Sprach­raum. Sei­ne Zusam­men­schau soll

Im nachsynodalen Schreiben zur Amazonassynode „schlüpft die Kirche in den Pantheismus, ohne es zu merken“.
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Don Nicola Bux: Querida Amazonia bietet eine Vision des Kosmos „ohne Gott“

(Rom) Die Kir­che schlüp­fe mit dem nach­syn­oda­len Schrei­ben Que­ri­da Ama­zo­nia „in den Pan­the­is­mus“, so der bekann­te Theo­lo­ge Don Nico­la Bux. Er ana­ly­sier­te das jüng­ste Schrei­ben von Papst Fran­zis­kus, zu dem sich die Auf­merk­sam­keit auf die aus­ge­blie­be­ne „Revo­lu­ti­on“ zum Prie­ster­tum kon­zen­triert. Das Doku­ment ent­hal­te aber ande­re „pro­ble­ma­ti­sche Öff­nun­gen“, die unbe­ach­tet blei­ben, obwohl sie in ihrer Bedeu­tung