Papst Franziskus mit Pachamama-Boot bei der Amazonassynode und Kardinal Reinhard Marx bei der Eröffnung des „Synodalen Weges“ im Bartholomäus-Dom in Frankfurt am Main, der direkten Nachfolgeveranstaltung zur römischen Synode..
Hintergrund

Die anhaltenden Angriffe gegen den Zölibat schöpfen aus dem Arsenal protestantischer Polemik

Der Kir­chen­recht­ler Georg May, von 1960 bis zu sei­ner Eme­ri­tie­rung Lehr­stuhl­in­ha­ber für kano­ni­sches Recht, Staats­kir­chen­recht und kirch­li­che Rechts­ge­schich­te an der Uni­ver­si­tät Mainz, ver­faß­te 1975 in der Una Voce Kor­re­spon­denz den Auf­satz Der Öku­me­nis­mus als Hebel der Pro­te­stan­ti­sie­rung der katho­li­schen Kir­che. Anlaß war die Würz­bur­ger Syn­ode, die seit 1971 tag­te. Ein­be­ru­fen hat­te sie, die offi­zi­ell „Gemein­sa­me

Kardinal Sarah: Die Aufweichung oder Abschaffung des Zölibats wäre eine Katastrophe.
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Kardinal Sarah an „die seltsame“ Synode in Deutschland: „Zerreißt die Kirche nicht!“

(Rom) Edward Pen­tin, Rom-Kor­­re­­s­pon­­dent des Natio­nal Catho­lic Regi­ster, ver­öf­fent­lich­te am ver­gan­ge­nen Frei­tag ein Inter­view mit Kar­di­nal Robert Sarah, dem Prä­fek­ten der römi­schen Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung. Zusam­men mit Bene­dikt XVI. ver­öf­fent­lich­te der Kar­di­nal vor kur­zem ein Plä­doy­er zur Ver­tei­di­gung des sakra­men­ta­len Prie­ster­tums und des prie­ster­li­chen Zöli­bats gegen Angrif­fe im Zusam­men­hang mit der

Die Pachamama-Synode von Papst Franziskus und das Pachamama-Priestertum. Die Pachamama-Figur hatte man kurz zuvor respektvoll aus dem Boot genommen, damit sie beim Abstellen nicht umfällt.
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„Querida Amazonia“ des Pachamama-Priestertums

(Rom) Das nach­syn­oda­le Schrei­ben zur Ama­zo­nas­syn­ode wird den Namen „Que­ri­da Ama­zo­nia“ (Lieb­stes Ama­zo­ni­en oder auch Lieb­ster Ama­­zo­­nas-Regen­­wald) tra­gen. Der Titel des Apo­sto­li­schen Schrei­bens von Papst Fran­zis­kus wur­de gestern vom vati­ka­ni­schen Pres­se­amt bekannt­ge­ge­ben. Das Schrei­ben selbst wird am 12. Febru­ar ver­öf­fent­licht wer­den.

Papst Franziskus mit Kardinal Marx: Der Hausherr im Münchner Palais Holnstein ist ein Machtmensch, doch den Ton gibt Papst Franziskus an (mit Kardinal Kasper als Berater).
Nachrichten

Der gemeinsame Trampelpfad namens „Synodaler Weg“

(Rom) Zwei Tage nach der ersten Run­de des „Syn­oda­len Weges“ der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz wur­de Kar­di­nal Rein­hard Marx am Mon­tag von Papst Fran­zis­kus emp­fan­gen. Das Tages­bul­le­tin des Hei­li­gen Stuhls teil­te gestern die Audi­enz mit. Zum Inhalt des Gesprächs zwi­schen dem Papst und dem Vor­sit­zen­den der Bischofs­kon­fe­renz wur­den kei­ne Anga­ben gemacht. Den­noch sind eini­ge Rück­schlüs­se mög­lich.

Franziskus und die Amazonas-Synodalen – ausgeklügelt ausgewählter Regional-Zirkel mit vorgefertigtem Ergebnis und globalen Konsequenzen.
Forum

Papst Franziskus hebt den Zölibat auf

Von Rober­to de Mattei* Die Nach­richt, die wir vor­weg­neh­men, lag in der Luft. Die Bestä­ti­gung erreicht uns auf ver­trau­li­chem Wege durch eini­ge Bischö­fe, die einen Teil (nicht das Gan­ze) des nach­syn­oda­len Apo­sto­li­schen Schrei­bens von Papst Fran­zis­kus zur Ama­zo­nas­syn­ode erhal­ten haben. Die­ser Teil behan­delt im Wesent­li­chen den Para­gra­phen 111 des Schluß­do­ku­ments der Syn­ode.

Vorbereitung auf das nachsynodale Schreiben zur Amazonassynode: dreitägige Tagung in Lima: Nuntius Girasoli (Mitte), Bischof Vizcarra (links) und Ismael Vega, CAAP-Direktor.
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„Wir haben mit einer neuen Art von Kirche zu gehen“

(Lima) Kar­di­nal Clau­dio Hum­mes, eine trei­ben­de Kraft hin­ter der Ama­zo­nas­syn­ode und deren Gene­ral­re­la­tor, schick­te am 13. Janu­ar allen Bischö­fen welt­weit ein ver­trau­li­ches Schrei­ben, mit dem er ihnen die Ver­öf­fent­li­chung des nach­syn­oda­len Schrei­bens ankün­dig­te und erklär­te, daß es zu akzep­tie­ren ist. In Peru berei­tet man sich schon dar­auf vor.

Prof. Roberto de Mattei vor der Münchner Residenz anläßlich der Acies ordinata vom 18. Januar 2020.
Hintergrund

„Kein Geld mehr für die neue Synodenkirche“

Prof. Rober­to de Mattei, Vor­sit­zen­der der Stif­tung Lepan­to und Mit­in­itia­tor der Aci­es ordi­na­ta, wand­te sich heu­te per­sön­lich an die deut­schen Katho­li­ken mit  Über­le­gun­gen zum deut­schen Kir­chen­steu­er­sy­stem. Flan­kie­rend ver­öf­fent­li­chen wir auch sein Inter­view, das am Mon­tag in der ita­lie­ni­schen Tages­zei­tung La Veri­tà erschie­nen ist. Prof. de Mattei: Lei­der leben wir in der EU in einem Regime,

Luis Inacio Lula da Silva, Präsident von Brasilien 2003–2011, wegen Korruption zu mehr als 20 Jahren Haft verurteilt.
Nachrichten

Lula da Silva: „Papst Franziskus denkt wie wir“

(Bra­si­lia) Luiz Inacio Lula da Sil­va, Bra­si­li­ens sozia­li­sti­scher Ex-Prä­­si­­dent, erfreut sich der­zeit sei­ner Frei­heit. Aller­dings lasten auf ihm Ver­ur­tei­lun­gen zu mehr als 20 Jah­ren Gefäng­nis, die bald rechts­kräf­tig wer­den könn­ten. Er ist ein gro­ßer Freund von Kar­di­nal Clau­dio Hum­mes, der wie­der­um ein gro­ßer Freund von Papst Fran­zis­kus ist. Lula da Sil­va und Papst Fran­zis­kus haben

Alexander von Tschugguel (l.): „Damit die Kirche keine NGO wird, müssen wir der Sendung Christi und der Tradition der Kirche treu bleiben“.
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Alexander Tschugguel: „Kirche darf nicht zur linken NGO werden“

An der Pres­se­kon­fe­renz, die am ver­gan­ge­nen Sams­tag anläß­lich der Aci­es ordi­na­ta gegen den „syn­oda­len Weg“ von Kar­di­nal Rein­hard Marx und der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz in Mün­chen abge­hal­ten wur­de, nahm auch Alex­an­der von Tschug­guel teil. Der jun­ge Mann aus Wien hat­te wäh­rend der Ama­zo­nas­syn­ode im Okto­ber 2019 die Figu­ren des latein­ame­ri­ka­ni­schen Göt­zen Pach­a­ma­ma in den Tiber ent­sorgt.