Sr. Lucia von Fatima – zwei Personen, zwei Botschaften

Ungereimtheiten

Sr. Lucia mit Bischof Jose Alves Correia da Silva von Leiria im Jahr 1946.
Schwester Lucia 1946 mit dem Bischof von Leiria

Von Wolf­ram Schrems*

Die Unge­reimt­hei­ten um die Iden­ti­tät von Sr. Lucia dos San­tos sind bereits in zwei Arti­keln (vom 21. Sep­tem­ber und vom 12. Okto­ber) aus­führ­lich dar­ge­legt wor­den. Es kann kein ver­nünf­ti­ger Zwei­fel bestehen, daß das vor­lie­gen­de Bild- und Film­ma­te­ri­al auf die Exi­stenz zwei­er Indi­vi­du­en hin­deu­tet. Das wirft natür­lich schwer­wie­gen­de Fra­gen auf. Die­se sind im fol­gen­den aber nicht das The­ma, hier soll es um die inhalt­li­chen Unter­schie­de bzw. Wider­sprü­che gehen, die eben­falls auf zwei Indi­vi­du­en hin­deu­ten: Was sind die Aus­sa­gen der „neu­en“ Sr. Lucia, also ab dem Auf­tritt am 13. Mai 1967 mit Papst Paul VI. in Fati­ma, und wie ste­hen sie zu den älte­ren Aus­sa­gen der „alten“ Sr. Lucia bis zu jenem berühm­ten und hier schon oft erwähn­ten Inter­view mit P. Fuen­tes am 26. Dezem­ber 1957? 

Um es gleich zu sagen: Die Aus­sa­gen wider­spre­chen ein­an­der. Die nach­kon­zi­lia­re „Sr. Lucia“ hat­te die Bot­schaf­ten der „nach­kon­zi­lia­ren“ Kir­che zu ver­kün­den und hat­te des­we­gen die Bot­schaft von Fati­ma ent­spre­chend angepaßt. 

Ich grei­fe für die­se Unter­su­chung auf die neue­sten Bei­trä­ge von Dr. Peter Cho­j­now­ski zurück (hier und hier). Man­che Pas­sa­gen des fol­gen­den Tex­tes sind mehr oder weni­ger wort­ge­treue Über­set­zun­gen der Arbei­ten Chojnowskis. 

Um die Unter­schie­de in den Aus­sa­gen der „alten“ und der „neu­en“ Sr. Lucia adäquat zu ver­ste­hen, zuerst ein Rück­blick auf den 13. Juli 1917: 

Der Kern der Fatimabotschaft: Weihe Rußlands und Verbreitung der Sühnesamstage 

In der drit­ten Erschei­nung offen­bar­te Unse­re Lie­be Frau das Fatimage­heim­nis, das aus drei Tei­len besteht, und kün­dig­te das Son­nen­wun­der an (das dann am 13. Okto­ber statt­fin­den wird). Der Kern des Fatimage­heim­nis­ses, näm­lich das Heil­mit­tel gegen die Übel der Zeit, ist eine hoch­spe­zi­fi­sche For­de­rung an die Hier­ar­chie der Kir­che: die fei­er­li­che und öffent­li­che Wei­he Ruß­lands an das Unbe­fleck­te Herz Mari­ens durch den Hei­li­gen Vater im Ver­ein mit den Bischö­fen der gesam­ten Welt und die För­de­rung der Süh­ne­kom­mu­ni­on an den ersten Monats­sams­ta­gen eben­falls durch den Papst und die gesam­te Hier­ar­chie. Die Kon­se­quen­zen für Kir­che und Welt hän­gen davon ab, ob die­se For­de­rung erfüllt wird oder nicht. 

Es ist also wich­tig zu ver­ste­hen, daß der Auf­ruf zu Buße und Gebet und die For­de­rung nach der Wei­he Ruß­lands und der Andacht der Süh­ne­sams­ta­ge außer­halb die­ses bestimm­ten Kon­tex­tes kei­nen Sinn macht, da es ja kein all­ge­mei­ner Auf­ruf zur Hei­lig­keit ist, son­dern ein spe­zi­fi­scher Auf­ruf für unse­re Zeit. Die­ser betrifft das Leben der Kir­che und das Schick­sal der Welt. 

Die­ser Auf­ruf wur­de jedoch von der Hier­ar­chie der Kir­che nicht umge­setzt. Die­ser Vor­wurf trifft zunächst Pius XI. und Pius XII., wobei letz­te­rer eini­ge – halb­her­zi­ge – Wei­he­ak­te vor­nahm, in den letz­ten Jah­ren sei­nes Pon­ti­fi­kats aber Fati­ma nicht wei­ter förderte. 

Etwa zeit­gleich mit dem Tod von Papst Pius XII. neh­men die Ereig­nis­se zudem gene­rell eine selt­sa­me Wendung. 

Kirchliche Stellen gegen Fatima am Vorabend des Konzils 

Das letz­te öffent­li­che und nach­voll­zieh­ba­re Inter­view mit Sr. Lucia wur­de, wie schon öfter fest­ge­hal­ten, von P. Agu­stín Fuen­tes am 26. Dezem­ber 1957 geführt. Danach durf­te Sr. Lucia kei­ne wei­te­ren Inter­views mehr geben. 

Das Fuen­tes-Inter­view wur­de im Juni 1959 veröffentlicht. 

P. Fuen­tes beschrieb die äuße­re Erschei­nung von Sr. Lucia als „sehr trau­rig, blaß und aus­ge­zehrt“. Ihm zufol­ge sag­te sie: 

„Die Stra­fe des Him­mels steht unmit­tel­bar bevor. Das Jahr 1960 ist nahe und was wird dann pas­sie­ren? Wenn die Welt nicht betet und Buße tut, wird es für jeden trau­rig und kei­nes­wegs eine freu­di­ge Ange­le­gen­heit werden.“ 

Zwei Wochen nach der Ver­öf­fent­li­chung des Fuen­tes-Inter­views begann eine Rei­he ver­stö­ren­der Ereig­nis­se. Die­se war­fen einen Schat­ten auf die Fatima­bot­schaft, als das Jahr 1960, somit das vom Him­mel gewünsch­te Jahr der Ver­öf­fent­li­chung des Drit­ten Geheim­nis­ses, näher rück­te. Die Diö­ze­se Coim­bra ver­öf­fent­lich­te eine Stel­lung­nah­me, die das Inter­view dele­gi­ti­mie­ren soll­te. Sr. Lucia habe die­ser Stel­lung­nah­me zufol­ge gesagt: 

„Ich weiß nichts von sol­chen Stra­fen und daher kann ich über sie auch nichts sagen. Sie wur­den mir fälsch­li­cher­wei­se in den Mund gelegt.“ 

Nach Anga­be des Ordi­na­ri­ats Coim­bra habe Sr. Lucia alles zum The­ma Fati­ma gesagt und wer­de sich daher nicht mehr dazu äußern. 

Am 13. Sep­tem­ber 1959, am 42. Jah­res­tag der fünf­ten Erschei­nung also, erwähn­te Papst Johan­nes XXIII. Fati­ma mit kei­nem Wort, als Ita­li­en for­mell dem Unbe­fleck­ten Her­zen geweiht wur­de. Für vie­le war das ein Schock. 

Danach ver­än­der­te der Vati­kan, unter ihnen der als „kon­ser­va­tiv“ gel­ten­de Kar­di­nal Otta­via­ni, schritt­wei­se die ursprüng­li­che Bot­schaft von Fati­ma. Was „die wah­re Bot­schaft von Fati­ma“ sein soll­te, war dann nur mehr ein vager Auf­ruf zu Bekeh­rung, Buße und Gebet. Der Kon­text, näm­lich die drei Geheim­nis­se und die Fol­gen für Kir­che und Welt, wenn die betref­fen­den For­de­run­gen nicht umge­setzt wür­den, wur­den unsicht­bar gemacht. 

Damit war auch der Auf­ruf zum Gebet so gut wie wir­kungs­los gewor­den. Dies umso mehr, als ja uto­pi­sche, opti­mi­sti­sche und welt­li­che Theo­lo­gien in Umlauf gebracht wur­den und man in der Theo­lo­gie „Abschied vom Teu­fel“ (Her­bert Haag) nahm und von einer begrün­de­ten Hoff­nung einer lee­ren Höl­le (dazu zwei Bücher von Hans Urs von Bal­tha­sar) zu spre­chen begann. 

Die neue vati­ka­ni­sche Linie igno­rier­te beson­ders die wie­der­hol­ten War­nun­gen und Beschwer­den, die Sr. Lucia bezüg­lich der Wei­he Ruß­lands vom Him­mel empfing. 

Kar­di­nal Otta­via­ni erklär­te am 11. Febru­ar 1967, also etwa drei Mona­te vor dem öffent­li­chen Auf­tritt der „neu­en“ Sr. Lucia, im Namen von Papst Paul VI., daß das Drit­te Geheim­nis nicht ver­öf­fent­licht wer­den wür­de. Die Gläu­bi­gen soll­ten sich, so Otta­via­ni, mit der „öffent­li­chen Bot­schaft“ von Gebet und Buße (im Gegen­satz zu einer angeb­lich „für den Papst allei­ne reser­vier­ten Bot­schaft“) zufrie­den geben. Auch die­se Ent­ge­gen­set­zung ist eine Neuerung. 

Otta­via­ni sag­te, die Äng­ste, die von Fati­ma ver­ur­sacht wer­den, müß­ten zer­streut wer­den. Fati­ma sei kei­ne alar­mie­ren­de Bot­schaft, son­dern eine Bot­schaft der Hoff­nung. Das Drit­te Geheim­nis sei aus­schließ­lich an den Papst gerich­tet. Johan­nes XXIII. und Paul VI. hät­ten gro­ße Weis­heit in ihrer Ent­schei­dung gezeigt, das Geheim­nis nicht zu ver­öf­fent­li­chen. Er behaup­te­te zudem, daß Fati­ma eine opti­mi­sti­sche und hoff­nungs­fro­he Bot­schaft des Öku­me­nis­mus wäre (!). 

Die Stellungnahmen der „neuen“ Sr. Lucia 

In den schon erwähn­ten Inter­views vom 11.10.92 und 11.10.93, die von dem kana­disch-por­tu­gie­si­schen Jour­na­li­sten und Histo­ri­ker Car­los Eva­ri­sto gedol­metscht wur­den, wider­spricht „Sr. Lucia“ fast allem, was sie zuvor gesagt hat­te und gibt bizar­re Stel­lung­nah­men ab. Hier wird ein völ­lig neu­ar­ti­ges Ver­ständ­nis der Fatima­bot­schaft ein­ge­führt, das sich mit der Pro­pa­gan­da des Vati­kans und des vati­ka­ni­schen Kon­zils jedoch deckt. Die „neue“ Sr. Lucia bestrei­tet erstens plötz­lich, daß das Drit­te Geheim­nis im Jahr 1960 hät­te ver­öf­fent­licht wer­den sol­len. Die ech­te Sehe­rin hat­te aber selbst immer gesagt, daß das Geheim­nis ent­we­der 1960 oder zu ihrem Able­ben ver­öf­fent­licht wer­den soll­te, je nach­dem, wel­ches Datum frü­her ein­tre­ten würde. 

Die „neue“ Sr. Lucia behaup­tet zwei­tens (in Über­ein­stim­mung mit dem Vati­kan), daß das Geheim­nis nur für den Papst bestimmt wäre, aber daß er es offen­ba­ren könn­te, wenn er woll­te. Drit­tens erklärt sie, daß sie selbst gegen die Bekannt­ma­chung des Drit­ten Geheim­nis­ses sei. Auch das wider­spricht allen Aus­sa­gen von ihr selbst vor 1960. 

Sie behaup­tet vier­tens, daß die Wei­he durch Johan­nes Paul II. am 25. März 1984 gül­tig gewe­sen sei, obwohl nicht alle Bischö­fe invol­viert gewe­sen waren. Sie mein­te auch, daß Ruß­land bei der Wei­he­ze­re­mo­nie nicht aus­drück­lich erwähnt wer­den muß­te (Ruß­land wur­de bekannt­lich tat­säch­lich von Johan­nes Paul II. nicht erwähnt), weil das Jahr 1929 (in wel­chem der Auf­ruf zur Wei­he Ruß­lands kon­kret erging, näm­lich in der Visi­on von Tuy) schon vor­über sei und sich die Irr­tü­mer Ruß­lands bereits ver­brei­tet hätten (!). 

Das sind schrei­en­de Wider­sprü­che für eine Sehe­rin, die sich frü­her häu­fig dar­über beklagt hat­te, daß die Päp­ste Pius XI. und Pius XII. den Wün­schen der Got­tes­mut­ter nicht prä­zi­se gefolgt waren. 

Dar­über hin­aus sag­te die „neue“ Sr. Lucia, daß die Bekeh­rung Ruß­lands kei­ne Hin­wen­dung zum katho­li­schen Glau­ben, nicht ein­mal zum Chri­sten­tum, bedeu­ten wür­de. Die Bekeh­rung wür­de nur vom mili­tan­ten Athe­is­mus zum Sta­tus eines Lan­des erfol­gen, das den frei­en Wil­len, den Gott den Men­schen gege­ben hat, respek­tiert, also die Frei­heit, zwi­schen Gut und Böse zu wäh­len. [1]

Die Bekeh­rung Ruß­lands habe bereits statt­ge­fun­den, weil der athe­isti­sche Kom­mu­nis­mus ver­schwun­den sei. 

Die neue Sr. Lucia erklärt auch, daß der zwei­te Welt­krieg ein Krieg gegen die Juden gewe­sen sei, die aber „wei­ter­hin das aus­er­wähl­te Volk Got­tes“ seien. 

Die­se Stel­lung­nah­me ist beson­ders befremd­lich, weil von der ech­ten Sr. Lucia kei­ne Aus­sa­gen über die Juden bekannt sind. Jetzt aber ver­wen­det sie genau die For­mu­lie­rung, die Libe­ra­le und Moder­ni­sten unter dem Ein­fluß jüdi­scher Krei­se am Vor­abend des Kon­zils in die Kir­che (über ihren Kon­takt­mann Kar­di­nal Augu­stin Bea SJ) ein­ge­führt hatten. 

Ange­sichts des neu­te­sta­ment­li­chen Befun­des ist „das aus­er­wähl­te Volk Got­tes“ das Volk des neu­en und ewi­gen Bun­des. Zu die­sem sind auch die Juden beru­fen. Abge­se­hen von Ein­zel­kon­ver­sio­nen in Geschich­te und Gegen­wart wird die­se Beru­fung kol­lek­tiv nicht ange­nom­men und das Wir­ken der Kir­che bekämpft (1 Thess 2,15f).

Gott hat aber nicht zwei „aus­er­wähl­te Völ­ker“. Und ange­sichts der über­pro­por­tio­na­len Rol­le von Juden in der Pla­nung, Finan­zie­rung und Durch­füh­rung der „Rus­si­schen Revo­lu­ti­on“, also bei der Ver­brei­tung der „Irr­tü­mer Ruß­lands“ mit ihren vie­len Mil­lio­nen Toten, wäre die­se Stel­lung­nah­me durch die ech­te Sehe­rin undenkbar. 

Dann erklärt die „neue“ Sr. Lucia, daß der „Tri­umph des Unbe­fleck­ten Her­zens statt­ge­fun­den hat“. Er begann, als die Madon­na das Leben von Johan­nes Paul II. am Peters­platz am 13. Mai 1981 ret­te­te. Aber dann wird die­ser „Tri­umph“ bedeu­tungs­los gemacht, indem ange­fügt wird, daß „der Tri­umph ein statt­fin­den­der Pro­zeß“ sei. 

Papst Bene­dikt wird im Jahr 2010 die­ser Aus­sa­ge wider­spre­chen, aber im Vagen verbleiben. 

Die „neue“ Sr. Lucia hat zum Schluß zu sagen, daß, „wer nicht mit dem Papst ist, nicht mit Gott ist“. Unter nor­ma­len Umstän­den ist für sich genom­men die­ser Aus­sa­ge ja zuzu­stim­men. Im kon­kre­ten Kon­text heißt das aber, daß die Gläu­bi­gen der spe­zi­fi­schen Poli­tik der nach­kon­zi­lia­ren Päp­ste zuzu­stim­men hät­ten, auch und gera­de im Fall der Fati­ma­po­li­tik. Aber genau in die­ser päpst­li­chen Poli­tik bekun­det sich eine Kri­se des petri­ni­schen Amtes. 

Und kann man sich vor­stel­len, daß der Him­mel den Skan­dal von Assi­si 1986 gou­tiert hät­te, wenn er impli­zit sogar die maria­ni­schen Irr­tü­mer bzw. Defi­zi­te von Pro­te­stan­ten und sogar (!) von Ortho­do­xen rügt und dafür Süh­ne ver­langt (näm­lich im Rah­men der Sühnesamstage)? 

Die „vor­kon­zi­lia­ren“ Päp­ste haben nicht umge­setzt, was in Fati­ma ver­langt wor­den war, die „nach­kon­zi­lia­ren“ auch nicht. 

Heu­te betet man in Rom unter den Augen des Pap­stes süd­ame­ri­ka­ni­sche Göt­zen an. 

Fazit: Ein „Bischof in Weiß“ sollte sich äußern! 

Das Auf­tre­ten einer „neu­en“ Sr. Lucia ab 1967 zog eine „neue“ Fatima­bot­schaft mit sich. Die­se neu­tra­li­sier­te die eigent­li­che Fatima­bot­schaft so gut wie voll­stän­dig. Die­je­ni­gen Zeit­ge­nos­sen, die in den Jah­ren nach dem Kon­zil gebo­ren wor­den sind, wer­den in ihrer Schul­zeit und Jugend nichts mehr von ihr gehört haben. 

Ange­sichts der fast voll­stän­di­gen Wir­kungs­lo­sig­keit von Fati­ma ist es aus­ge­schlos­sen, daß die Kir­chen­füh­rung die ech­te Sehe­rin ernst­haft kon­sul­tier­te und ihre For­de­run­gen ernst­nahm. Die­je­ni­ge Per­son, die 1967 mit Papst Paul VI. auf­trat, war jemand anderer. 

Die bei­den Inter­views mit „Sr. Lucia“ 1992 und 1993 erwie­sen sich als Irre­füh­rung. Die Gesichts­zü­ge der dort auf­tre­ten­den „Sr. Lucia“ sind in kei­ner Wei­se der­je­ni­gen der bis 1948 bekann­ten ähn­lich, im Gegen­teil haben sie sogar einen als gewöhn­lich zu bezeich­nen­den Zug. 

Die Kar­di­nä­le Soda­no, Ber­to­ne und Ratz­in­ger tru­gen das ihre zur Ver­ne­be­lung bei. 

Nun­mehr ist Papst eme­ri­tus Bene­dikt ein – wie es im Text zum Drit­ten Geheim­nis heißt [2] – „in Weiß geklei­de­ter Bischof“. 

Als vor kur­zem in klei­nem Kreis die Rede dar­auf kam, daß Papst eme­ri­tus viel wis­sen muß, was zur Klä­rung vie­ler ein­schlä­gi­ger Fra­gen bei­tra­gen könn­te, mein­te einer der Anwe­sen­den, daß ver­mut­lich genau das der Grund sei, war­um er „nicht ster­ben“ könne. 

Er hat offen­bar noch etwas auf dem Her­zen. Er hat noch eine Auf­ga­be. Er soll­te sie schnellst­mög­lich erfüllen. 

*Wolf­ram Schrems, Wien, Mag. theol., Mag. phil., Kate­chist, seit der Lek­tü­re von Mark Fel­lows Fati­ma in Twi­light vor acht Jah­ren mit der The­ma­tik beschäftigt 


[1] Hier muß eine For­mu­lie­rung in mei­nem Arti­kel vom 21. Sep­tem­ber revi­diert wer­den. Ich hat­te geschrie­ben: „Des­glei­chen sagt dort Sr. Lucia, daß die Bekeh­rung Ruß­lands kei­ne Bekeh­rung zum katho­li­schen Glau­ben oder zum Chri­sten­tum wäre, son­dern ledig­lich eine von einem schlech­te­ren Zustand zu einem bes­se­ren (!).“ Letz­te­rer Satz­teil ist eine all­zu freie Paraphrase.

[2] Nur in Fuß­no­te sei ver­merkt, daß die gra­pho­lo­gi­schen Unter­su­chun­gen die Peter Cho­j­now­ski in Auf­trag gege­ben hat, dar­auf hin­wei­sen, daß ein Bruch in der Hand­schrift von Sr. Lucia zwi­schen 1957 und 1967 statt­ge­fun­den hat. Der Text der Visi­on des Drit­ten Geheim­nis­ses, das die Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on im Jahr 2000 ver­öf­fent­lich­te, stammt gemäß der gra­pho­lo­gi­schen Unter­su­chung von der Sr. Lucia von vor dem Bruch. Damit erhär­tet sich die Theo­rie von Anto­nio Soc­ci, daß der Vati­kan zwar den Ori­gi­nal­text der Visi­on des Geheim­nis­ses publi­zier­te, nicht aber den Text der erklä­ren­den Wor­te der Mut­ter­got­tes („The Fourth Secret of Fati­ma“).

21 Kommentare

  1. Wir erken­nen in dem Text einen nie genau defi­nier­ten Bruch in der Kir­chen­ge­schich­te mit einem bis dahin nicht erkenn­ba­ren Ein­fluss außer­kirch­li­cher Kräf­te auf die Kir­che. Das Datum, an dem die­ser Ein­fluß evi­dent wird, ist der 26.10.1958, der 2. Kon­kla­ve­tag nach dem Tode von Pius XII. Wei­ßer Rauch stieg gegen 18:00 Uhr aus dem Kamin der Six­ti­na, der sich nach 10 — 15 Minu­ten in schwar­zen Rauch wan­del­te. Erklärt wird die­ser Wan­del durch die Siri — The­se: Gewählt wur­de im 4. Wahl­gang der Genue­ser Kar­di­nal Siri, er woll­te den Namen Gre­gor XVII. anneh­men. Dann wur­de ihm von Kar­di­nal Tis­serant ein Brief über­ge­ben. Siri wech­sel­te sei­ne Hal­tung und Far­be und lehn­te bei der offi­zi­el­len Befra­gung die Annah­me des Papst­am­tes ab. Hier wird erst­ma­lig die Beein­flus­sung eines zum Papst gewähl­ten Kar­di­nals durch außer­kirch­li­che Kräf­te deut­lich. Die­se haben das Ergeb­nis der Papst­wahl beherrscht!!! Die­ser Ter­min ist der Erst­zeit­punkt für die Ver­dun­ke­lung der Kir­che, wel­che sich fort­setzt mit dem Ein­fluss von Kar­di­nä­len, wel­che Frei­mau­rer waren auf das Kon­zil und im kon­kre­ten oben beschrie­be­nem Fall von Fati­ma auch auf die Bot­schaft der Gottesmutter.

    • Glau­ben Sie wirk­lich, dass das Gerüch­te­kü­che ist ?
      Nach all dem was die letz­ten Jahr­zehn­te pas­siert ist ?
      Die (jahr­hun­der­te­lan­ge) frei­mau­re­ri­sche Infil­tra­ti­on dere katho­li­schen Kir­che war vor 60 Jah­ren schon weit fortgeschritten.
      Die ein­schlä­gi­gen „Krei­se“ wuss­ten, dass es „Zeit“ war für (in ihren Augen) här­te­re Mass­nah­men um ihre Agen­da der Zer­stö­rung der katho­li­schen Kir­che voranzutreiben.
      Und sie haben mitt­ler­wei­le eine unge­heu­re Machtfülle.
      Natür­lich könn­te Gott dem Ein­halt gebie­ten, aber er lässt es zu, denn er hat dem Men­schen einen frei­en Wil­len gegeben.
      Gut zu wis­sen, dass er nicht ewig zuse­hen wird.

  2. Rom hat sich bei der Behand­lung von Fati­ma ganz schlimm ver­hal­ten, weil man die­ses furcht­ba­re Kon­zil ver­tei­di­gen muss­te, koste es was es wolle.
    Die Fol­gen die­ses schwe­ren Unge­hor­sams sehen wir jetzt.
    Die mut­ter­got­tes woll­te hel­fen das jüng­ste Gericht herauszuzoegern.
    Die Men­schen wuss­ten es bes­ser und haben sich einen Bera­ter an die Sei­te geholt der sie mit in die höl­le neh­men wird.
    Beten wir zur klei­nen Her­de zu gehö­ren wenn der Rich­ter kommt.
    Ihn wird man nicht weg­lue­gen koennen.
    Gott sei Dank!

  3. an Kosta­di­nov, ja dies ist mehr als Gerüch­te­kü­che. Die Wahl von Kar­di­nal Siri zum Papst ist von Malachei Mar­tin sehr ein­drucks­voll beschrie­ben und bezeugt. Aber zusätz­lich ken­ne ich einen Zeit­zeu­gen, einen spä­te­ren offi­zi­el­len Beob­ach­ter des Vati­ka­nums und per­sön­li­chen Freund von Papst Bene­dikt, der mir auf Nach­fra­ge die Wahl von Kar­di­nal Siri in vol­lem von Mala­chi Mar­tin beschrie­be­nen Umfang bestä­tigt hat. Die­ses Gespräch war per­sön­lich. Er ant­wor­te­te auf mei­ne Fra­ge kurz und knapp: Das war so. An die Merk­wür­dig­keit mit dem Rauch, kann ich mich noch als jugend­li­cher katho­li­scher Inter­nats­schü­ler sehr wohl erinnern.Sie ist Fakt.

  4. Schwe­ster Lucia hat sehr wohl auch die Wei­he von 1982 kri­ti­siert genau­so wie vor­her. Erst als ihr die Mut­ter­got­tes 1984 erschie­nen ist und bestä­tig­te, dass die Wei­he ange­nom­men ist, war Sr. Lucia zufrie­den und hat­te ihren Auf­trag erfüllt. Zudem sag­te die Mut­ter­got­tes vor­aus, dass es spät sein wird, bis die Wei­he voll­zo­gen ist. Blei­ben sie doch bei der Wahr­heit und dre­hen Sie sich nicht die Din­ge so hin, wie sie sie für Ihre Ver­schwö­run­gen brauchen.
    Zudem möch­te ich katholisches.info ermu­ti­gen kei­ne sol­chen Arti­kel zu ver­öf­fent­li­chen. Das scha­det ihren gutem Ruf…

    • Die Mut­ter­got­tes hat 1984 bestä­tigt, dass die Wei­he von 1982? ange­nom­men wur­de. Bit­te, nen­nen Sie mir Ihre Quel­le, danke.

      • Das kön­nen Sie Alles in der Bio­gra­phie über Schwe­ster Lucia lesen. Erhält­lich im kar­mel von Coim­bra. Lei­der bis jetzt nur in eng­lisch, ita­lie­nisch, spa­nisch, portugiesisch.
        Die Mut­ter­got­tes bestä­tig­te die Wei­he­von 1984 gegen­über Sr. Lucia

    • Lei­der ist die Sache nicht so ein­fach, wie sich das mache vor­stel­len. Bei den vie­len Wider­sprü­chen, nach­träg­li­chen Auf­zeich­nun­gen, ver­schie­de­nen Umschlä­gen, Spe­ku­la­tio­nen um den Aus­tausch von Per­so­nen, etc, etc., kann man skep­tisch gegen­über Sr. Lucia sein. Falls näm­lich tat­säch­lich ein Per­so­nen­aus­tausch vor­ge­nom­men wur­de, mag eine Erschei­nung der Got­tes­mut­ter im Jah­re 1984 durch­aus eine dämo­ni­sche Erschei­nung gewe­sen sein. 

      Echt sind die Inhal­te, wenn sie mit dem immer­wäh­ren­den Lehr­amt über­ein­ge­hen, zu Gebet und Buße auf­ru­fen, aber wohl auch dann, wenn sie vor der frei­mau­re­ri­schen Infil­tra­ti­on der katho­li­schen Kir­che spre­chen und davor warnen.

      Inhal­te, die uns die gegen­wär­ti­ge Ent­wick­lung in Kir­che und Gesell­schaft wei­ter­hin als einen neu­en Glau­bens­früh­ling ver­kau­fen wol­len, sind wohl alle­samt aus der Lügen­schmie­de der ein­fluss­rei­chen Frei­mau­rer im Vati­kan zusammengeschustert.

      • Könn­te es nicht sein, dass es tat­säch­lich im Kar­mel von Coim­bra die besag­te Bio­gra­phie von Schwe­ster Lucia gibt ?
        Ich mei­ne eine fal­sche (mani­pu­lier­te) Biographie.
        Da darf dann auch ruhig drin ste­hen, dass Russ­land 1982 geweiht wur­de und dass ihr 1984 die Got­tes­mut­ter erschie­nen ist und die Gül­tig­keit der Wei­he bestä­tigt hat.
        Also alles palet­ti, es ist nie was mani­pu­liert wor­den und die Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker lie­gen alle kom­plett falsch.

        Also wenn ich Hoch­g­rad­frei­mau­rer wäre und dem­zu­fol­ge dort was zu mel­den hät­te, dann wür­de ich alles tun um glau­bens­treue Katho­li­ken in Sicher­heit zu wie­gen — „alles in Ord­nung, die Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker lie­gen wie­der mal falsch“.
        Das Wort „Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker“ besagt ja nichts ande­res, als dass die Gegen­sei­te dann ja Rea­li­täts­prak­ti­ker sein müs­sen. Ach wie füh­len sich die Leu­te gut, wenn sie dem Main­stream glauben.
        Bequem ist es alle­mal. So muß man sich kei­ne grund­le­gen­den Gedan­ken machen und kann sich voll auf Kos­um, Fun und der­glei­chen konzentrieren.

        • Ich wür­de die fal­sche Lucia auch eine Bio­gra­phie schrei­ben las­sen und von einer wei­te­ren Erschei­nung der Got­tes­mut­ter berich­ten lassen. 

          Was man in der ita­lie­ni­schen Zeit­schrif­ten­rei­he Chie­sa Viva schon zu lesen bekom­men hat, stellt selbst die­ses klei­ne erfun­de­ne Anek­döt­chen der Schwe­ster Lucia 2 noch in den Schat­ten der Ungeheuerlichkeiten. 

          Ich bin mir mitt­ler­wei­le sicher, dass der wah­re Glau­be nur noch in der Tra­di­ti­on zu ver­or­ten ist. Wenn man eben kann, soll­te man zu den Pius­brü­dern zur Mes­se gehen.

    • Ich hof­fe, katholisches.info wird auch künf­tig nicht auf sol­che Arti­kel ver­zich­ten, wofern sie sau­ber recher­chiert und nicht in feind­se­li­ger Hal­tung geschrie­ben sind. Bei­de Vor­aus­set­zun­gen sind hier gege­ben. Die Gläu­bi­gen haben ein mora­li­sches Recht, über die Lage der Kir­che nicht in Täu­schung zu leben, kür­zer: ein Recht auf Wahrheit.

  5. @ Jörg. Ich kann mich Ihrer Mei­nung nicht anschlie­ssen. Sie schrei­ben, blei­ben Sie doch bei der Wahr­heit. Nein wir suchen nach der Wahr­heit, weil die Wahr­heit uns vor­ent­hal­ten wird. In der hie­si­gen Dis­kus­si­on haben wir — auch auf Grund von Bil­dern, das uns zwei unter­schied­li­che Per­so­nen als Luzia von Fati­ma vor­ge­stellt wur­den. Nur eine (die Erste) kennt die Wahr­heit und hat die­se weitergegeben.In einer Zuschrift zu einem ande­ren Arti­kel hat Schrei­be­rin mit pro­fun­den por­to­gi­si­schen Kennt­nis­sen uns dan­kens­wer­ter Wei­se über die unter­schied­li­chen Text­in­ter­pre­ta­ti­ons­mög­lich­kei­ten von Luzia 1 und Luzia 2 auf­ge­klärt. Luzia 2 hat danach ganz anders gere­det wie Luzia 1. Erkenn­bar wird ein Ver­bre­chen, des­sen Wur­zeln mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit irgend­wo im Vati­kan lie­gen. Die Wahr­heit von Fati­ma soll­te nie ans Licht kom­men. Es ist immer leicht gesagt: alles nur Ver­schwö­rungs­theo­rie, wenn ich vor­han­de­ne Wider­sprü­che nicht auf­klä­ren will.

  6. Es ist vor­stell­bar, dass sowohl Moder­ni­sten als auch Tra­di­tio­na­li­sten logen. Mei­ner Mei­nung nach Lucia, die Sehe­rin konn­te psy­chisch insta­bil gewe­sen und sogar kon­fa­bu­lier­te auch. Sie stand unter dem Ein­fluss ihrer zuneh­mend extre­mer apo­ka­lyp­ti­scher Erwar­tun­gen und eini­ger russo­pho­bi­sche anti­kom­mu­ni­sti­sche Kir­chen­grup­pen. In den 1940-er Jah­ren wur­den das zwei­te und das drit­te Geheim­nis auch bei sol­cher Aus­wir­kung kon­stru­iert. ähn­li­che soll­te das ver­mut­li­ches vier­te Geheim­nis gewe­sen sein.

    Die Moder­ni­sten sahen die­se Pro­he­zei­un­gen ihre Wahr­neh­mun­gen gegen­über sein, und iso­lier­ten Lucia nach 1957 voll­stän­dig. Sie woll­ten das drit­ten Geheim­nis nie bekannt gege­ben. Lucia ver­sprach eine apo­ka­lyp­ti­sche Ver­än­de­rung zu 1960, und sag­te, dass die Got­tes­mut­ter will, dass die Kir­che das Geheim­nis in die­sem Jahr öffent­lich zu machen. So ersetz­ten sie es mit einer ande­ren Per­son, um die apo­ka­lyp­ti­schen Erwar­tun­gen Luci­as Anhän­ger zu stillen.

    Der Geheim­dienst der rus­si­schen Kom­mu­ni­sten kann­te die­se gan­ze mani­pu­la­ti­on und das drit­ten Geheim­nis auch, des­halb fest­ge­leg­te zeit­lich den Atten­tat gegen Papst Johan­nes Paul nach 13. Mai 1981. Sie woll­ten Ihn töten und die Kir­che in apo­ka­lip­ti­schen Panik und inne­ren Kampf zu trei­ben. Vati­kan aus­nutz­te die­sen Zufall um das Geheim­nis und Luci­as alte Ausse­run­gen unbe­deu­tend zu machen. Alle haben gelo­gen: die Tra­di­zio­na­li­sten als die Moder­ni­sten auch. Lucia‑1 war ein beein­fluss­te, ängst­li­che insta­bi­le­le Träu­mer, wer glaub­te was träum­te. Lucia‑2 war ein gute Schau­spie­le­rin, eine Lüg­ne­rin wer völ­lig in ihre Rol­le ver­tieft und voll­kom­men zufrie­den und stolz auf ihren Ruhm war. 

    Das gröss­te Geheim ist, dass es kei­nes Geheim­nis gibt, nur mensch­li­che Mani­pu­la­tio­nen gegeneinander.

    • Pater Pio glaub­te an Fati­ma; und das ist mir Recht­fer­ti­gung über die Echt­heit genug. Zwei­fel, auf die Sie sich ein­las­sen, habe ich nicht.

      Selbst wenn alles nur kon­stru­iert wäre, blie­ben die Aus­sa­gen über den Ver­fall des Glau­bens und die Infil­tra­ti­on der Kir­chen­spit­ze durch das Frei­mau­rer­tum wahr.

      Mit sel­bi­gen kri­ti­schen Metho­den lässt sich im Gei­ste des Libe­ra­lis­mus unser gesam­ter katho­li­scher Glau­be umschrei­ben und letzt­lich auf­lö­sen, wie es sich ja gera­de vor unser aller Augen ereignet.

  7. Dage­gen spricht,das schon in der Bibel der gro­sse Abfall mehr­fach erwähnt wird,ebenso die Gräu­el an Hei­li­ger Stät­te und der Anti­christ (der abge­fal­le­ne Mensch)der sich zu Gott machen will.
    Alle Offen­ba­run­gen der min­de­stens letz­ten ein­hun­dert Jah­re sagen im Prin­zip nichts Neues.

  8. Die Gefahr ist extrem groß, dass man mit den dis­kur­si­ven Bei­trä­gen hier die Bot­schaft von Fati­ma in Miss­kre­dit bringt. Erbau­lich ist’s ja nun wirk­lich nicht, und noch weni­ger auf­bau­end. Des­we­gen: sofort beenden!

  9. Privatoffenbarungen,auch kirch­lich aner­kann­te gehö­ren nicht zum Glau­bens­gut der katho­li­schen Kirche.
    Es bleibt also jedem überlassen,sich damit zu beschäftigen.
    Ver­wei­se auf die Bibel sind kein „Miss­kre­dit“.
    Tot­schlag-Argu­men­te haben wir schon in der Poli­tik zur Genüge.

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