Wie viele Sr. Lucia von Fatima gibt es eigentlich?

Ein Appell an die Fachleute und an die Hirten des Volkes



Zwischen Aussagen und Ausstrahlung von Sr. Lucia dos Santos vor 1957 und danach ist ein Bruch feststellbar. Kann es sich um dieselbe Sr. Lucia handeln?
Zwischen Aussagen und Ausstrahlung von Sr. Lucia dos Santos vor 1957 und danach ist ein Bruch feststellbar. Kann es sich um dieselbe Sr. Lucia handeln?

Aktuelle Forschungen von US-Philosophieprofessor Peter Chojnowski liefern Beweise dafür, was kritische Geister schon seit Jahrzehnten aussprechen: Diejenige Person, die von 1967 bis zu ihrem Tod 2005 der Weltöffentlichkeit als Sr. Lucia von Fatima präsentiert wurde, kann nicht die echte Seherin gewesen sein.

Sr. Lucia dos Santos (1907-2005)
Sr. Lucia dos Santos (1907-2005), Seherin von Fatima.

Diese Angelegenheit stinkt zum Himmel. Denn es ist ja nicht erklärlich, warum die Ereignisse von Fatima, bereits 1930 von der Kirche (Diözesanbischof von Leiria-Fatima, Dom Jose Alves Correia da Silva) anerkannt und immens populär im gläubigen Volk [1], nach dem Interview von Sr. Lucia am 26. Dezember 1957 mit Pater Fuentes und vor allem in den Jahren nach dem Konzil so gut wie keine Wirkung mehr entfalteten.

Ein Bildvergleich
Ein Bildvergleich

Seit der Veröffentlichung einiger diesbezüglicher Überlegungen vom 6. November 2014 sind bereits fast fünf Jahre ins Land gezogen.

In der Zwischenzeit teilte mir ein Künstler mit, der auf Portraits – mithin auf die minutiöse Beobachtung physiognomischer Details – spezialisiert ist, daß die seit 1967 gezeigte Sr. Lucia nicht dieselbe Person sein kann wie die von den früheren Photos bekannte. Somit erhielten meine im Artikel von 2014 ausgesprochenen Vermutungen erhöhte Bedeutung und Dringlichkeit.

Da die gesamte offizielle vatikanische Fatima-Geschichte voller Ungereimtheiten ist, gehen wir darauf noch einmal ausführlich ein, diesmal auf die offenkundigste Frage: Wie sollen zwei physiognomisch und habituell völlig unähnliche Menschen dieselbe Person sein können – und was folgt daraus?

Sr. Lucia Truth – ein Projekt zur Aufklärung

Mittlerweile hat der erwähnte Dr. Chojnowski ein Projekt namens Sr. Lucia Truth gestartet. Er beauftragte zwei Firmen, die sich mit Gesichtserkennung beschäftigen (Animetrics und iPRoBe, deren Berichte hier: Animetrics Facial Analysis Report,  iPRoBe Facial Recognition), sowie den Plastischen Chirurgen Dr. Julio Garcia, den Zahnmediziner Ruud Karsten und die forensische Malerin Lois Gibson mit Gutachten über die Identität der beiden Personen. Die Schlußfolgerung bestätigte, was das nackte Auge aufgrund der vorliegenden Photographien erkennen muß: Die beiden Personen sind einander in keiner Weise ähnlich, somit handelt es sich um zwei verschiedene Individuen. [2]

Zur Vorgeschichte: Bruch der Kontinuität und merkwürdige Interviews

An dieser Stelle komme ich auf einige Überlegungen von vor fünf Jahren zurück:

Erstaunlich ist bezüglich der öffentlichen Wirksamkeit von Sr. Lucia, wie gesagt, daß es seit dem 26. Dezember 1957 kein nachvollziehbares und (an den bekannten Teilen der Fatima-Botschaft gemessenes) inhaltlich plausibles Interview mit der Seherin mehr gibt. Das ist umso bizarrer, als die Fatima-Botschaft ja kirchlich als übernatürlich anerkannt ist, man kirchlicherseits den Sehern also konzedierte, daß sie im wortwörtlichen Sinn direkte Adressaten einer göttlichen Botschaft waren. Und das soll nicht für Interviewpartner, Geistliche, Hierarchen interessant sein?  (Zur historischen Aufarbeitung vgl. die relativ zeitnahen Publikationen Dr. Ludwig Fischer, Fátima – Das portugiesische Lourdes, Kirnach-Villingen 1930, oder Luis Gonzaga da Fonseca SJ, Maria spricht zur Welt, italienische Erstauflage Le Meraviglie di Fàtima, 1931, 20. Auflage 1996, Freiburg, Schweiz, und William Thomas Walsh, Our Lady of Fatima, 1947)

Im Gegenteil isolierte die kirchliche Obrigkeit die Seherin ab 1958, beschränkte die Kontaktmöglichkeiten drastisch und gestattete keine Interviews mehr (Stellungnahme des Ordinariats von Coimbra: „Sr. Lucia hat nichts weiteres mitzuteilen“).

Viel später, am 11.10.1992 kam es doch zu einem Interview, und zwar mit dem portugiesisch-kanadischen Journalisten Carlos Evaristo als Dolmetscher, das zwei Stunden lang dauerte – und in dem Sr. Lucia ihren eigenen früheren Aussagen von vor 1960 widersprach.

Auch ein zweites, diesmal einstündiges Interview in Anwesenheit von Herrn Evaristo genau ein Jahr später, also am 11.10.93, fand statt.

Beide Interviews dienten offensichtlich dem Zweck, die Botschaft von Fatima mit der Situation der nachkonziliaren Kirche und Welt kompatibel zu machen. In den Aussagen von Sr. Lucia bis zum 26.12.57 und denen nach diesem Datum besteht also ein Bruch.

Carlos Evaristo spielt ohnehin eine undurchsichtige Rolle: Diese Filmaufnahmen (mit gruseliger und suggestiver Hintergrundmusik) zeigen klar, daß Evaristo eine bestimmte Absicht verfolgte, nämlich alle kritischen Stimmen zu delegitimieren. Die Anhänger des verstorbenen Fr. Gruner werden dort unfreundlich als „Satelliten“ und „Verschwörungstheoretiker“ bezeichnet. Herr Evaristo tritt sehr selbstbewußt auf – und spricht das Evidente, nämlich die Verschiedenheit der Physiognomien, nicht an.

Sr. Lucia wird dafür in diesem Bericht vom portugiesischen Fernsehen dahingehend zitiert, daß das Dritte Geheimnis nicht in der Bibel enthalten sei. Das widerspricht früheren Aussagen, wonach es sehr wohl in der Bibel, nämlich in den Evangelien und der Apokalypse des Johannes (spezifisch die Kapitel 8 bis 13), enthalten sei.

Desgleichen sagt dort Sr. Lucia, daß die Bekehrung Rußlands keine Bekehrung zum katholischen Glauben oder zum Christentum wäre, sondern lediglich eine von einem schlechteren Zustand zu einem besseren (!).

Klarerweise widerspricht das dem vor 1960 Gesagten.

Schließlich ist das Interview der angeblichen Seherin mit Kardinal Tarcisio Bertone vom 17. November 2001 sehr merkwürdig: Es ist schon Mark Fellows (Fatima in Twilight, Niagara Falls 2003) aufgefallen, daß in der publizierten Zusammenfassung nur wenige Aussagen der Seherin enthalten sind. Sollte jemand, der mehrerer Visionen und Auditionen der Gottesmutter gewürdigt und mit einer inhaltlich klar umrissenen Botschaft beauftragt worden ist, tatsächlich so wenig, fast nichts, zu sagen haben? Und sollte dieser Mensch den Kern der Botschaften, wie er in den 40er und 50er Jahren verkündet worden ist, vergessen oder relativiert haben?

Das ist unglaubhaft – ganz abgesehen davon, daß Papst Benedikt am 13.05.2010 in Fatima, wenn auch etwas kryptisch, sagte, daß die Botschaft von Fatima doch noch nicht abgeschlossen sei („Wer glaubt, daß die prophetische Mission Fatimas beendet sei, der irrt sich.“) und damit der Erklärung der Glaubenskongregation vom 26.06.2000, somit seiner eigenen, und dem erwähnten Bertone-Interview widersprach.

Leider steckt Papst emeritus Benedikt XVI. durch seine Unterstützung des auf die Unterminierung der Glaubwürdigkeit von Fatima abzielenden Lügenbuches von Kardinal Bertone Die Seherin von Fatima (2007) selbst in einer schlechten Situation, worauf wir hier schon ausführlich eingegangen sind.

Aber eben, es stellt sich die Frage: Konnte es sich wirklich um diejenige Person handeln, die als Kind erschütternder Visionen gewürdigt worden war?

Die merkwürdigen Photographien

Chojnowski beschäftigt sich ausführlich mit den vorliegenden und im Internet und Büchern greifbaren Photographien.

Dabei fällt eines sofort auf: Die schon bekannten Photos von Sr. Lucia als Kind und als junge Ordensschwester im Dorotheerinnenhabit einerseits und als Karmelitin andererseits sind merkwürdig. Man muß kein Kriminalbeamter oder Gerichtsmediziner sein, um festzustellen, daß zwischen den beiden Physiognomien keinerlei Ähnlichkeit besteht. Auch der Altersunterschied, der gemäß den jeweiligen Angaben etwa 20 Jahre ausmachen müßte, ist nicht erkennbar. Schließlich besteht zwischen beiden Personen ein erheblicher Unterschied in der Art und Weise, sich in der Öffentlichkeit zu geben, d. h. die Ausstrahlung ist eine andere.

Man darf auch nicht vergessen, daß es in Zeiten ohne Internet nicht allzu schwer gewesen sein dürfte, eine Schmierenkomödie dieser Art aufzuführen. Wer kannte schon in den 60er Jahren Sr. Lucia persönlich? [3]

Schließlich war das Fernsehen damals auch noch bei weitem nicht so flächendeckend verbreitet wie heute.

Die damals noch lebenden Verwandten und Bekannten der Seherin waren aufgrund der strengen Karmelklausur vermutlich genauso weit weg von dieser wie jeder andere Zeitgenosse. Selbst wenn Verwandte einen Besuch im Karmel machen durften, waren sie durch das Gesprächsgitter (möglicherweise doppelt und mit Vorhang) von der besuchten Schwester getrennt. Damit war die Identität der betreffenden Schwester auch zu verschleiern.[4]

Fazit: Weg mit der Selbstzensur, weg mit den Ausflüchten, auf den Tisch mit der Wahrheit!

Haben wir wirklich jemals geglaubt, daß eine Person, die im Jahr 1947 so aussieht [die Quellenangabe 1958 ist irrig, da Sr. Lucia den Habit der Dorotheerinnen trägt, aber 1948 in den Karmelitenorden wechselte], im Jahr 1967 so aussieht?

Vielleicht, vielleicht nicht, jedenfalls haben viele von uns ihre Wahrnehmung selbst zensiert. Wir wollten nicht sehen.

Sr. Lucia 1947
Sr. Lucia 1947 (oder früher) als Dorotheerin

Es ist unerheblich, was Carlos Evaristo der von ihm genannte, offenbar sehr wichtige Priester Prof. Msgr. José Geraldes Freire und viele andere, die die offizielle vatikanische Fatima-Politik verteidigen, zu Protokoll geben: Wir sehen ja mit eigenen Augen, wie sehr die Fatima-Botschaft von der Kirchenobrigkeit unterdrückt wird [5] und ihre Wirkung im Kirchenvolk so gut wie vollständig verloren hat. Der Hierarchie ist es also bestimmt nicht um die Warnungen und Verheißungen Unserer Lieben Frau von Fatima gegangen.

Dazu: Rußland hat sich nicht bekehrt. Die Periode des Friedens ist nicht eingetreten. Die Kirche befindet sich in einem Zustand apokalyptischer Zerrüttung, vom Papst bis in die Pfarren Europas. Derjenige Zustand geistlicher Erneuerung, der Portugal nach der Weihe dieses Landes 1931 zuteil wurde und ein Modell für die Weltebene hätte sein sollen, ist nicht eingetreten. Diejenige Person, die aufgrund einer besonderen Sendung durch die Muttergottes der Kirche und der Welt eine wichtige Botschaft auszurichten hatte, verlor ihre Wirkkraft – und sah plötzlich ganz anders aus. Gleichzeitig wurde die Botschaft uminterpretiert, nicht zuletzt vom damaligen Kardinal Ratzinger und späteren Papst Benedikt XVI. Dazu brauchte man offenbar eine Person, die sich als Sr. Lucia ausgab und die neue vatikanische Politik mitmachte.

Sr. Lucia 1967 als Karmelitin
Sr. Lucia 1967 als Karmelitin

Sogar die Heiligsprechung von Jacinta und Francisco sind in diesem Zusammenhang als Ablenkungsmanöver, mithin als suspekt zu bewerten: Warum wurde nicht auch deren Cousine heiliggesprochen, nicht einmal seliggesprochen?

Die Antwort kann nur lauten: Diejenigen, die auf diesem Gebiet die Autorität besitzen, verhindern bewußt die für eine Seligsprechung notwendigen Untersuchungen. Zweck dieser Kabale ist, die nachkonziliare Verwirrung weiter zu betreiben.

Eine wissenschaftlich einwandfreie und nachvollziehbare Biographie der Seherin von Fatima soll nicht geschrieben werden und existiert auch bis dato nicht.

Denn dann käme der ganze satanische Widerstand konspirativer Kreise in der Kirchenhierarchie gegen eine Botschaft des Himmels zum Vorschein.

Daher wurde auch bezüglich der öffentlichen persona von Sr. Lucia eine üble Schmierenkomödie aufgeführt.

Daher der Appell an alle, die aufgrund ihrer Fachkompetenz Bescheid wissen müssen, und an alle, die aufgrund ihres Amtes die Gläubigen zu lehren und zum Heil zu führen haben, einschließlich Papst emeritus Benedikt XVI.: Legen Sie die Wahrheit auf den Tisch!

*Wolfram Schrems, Wien, Mag. theol., Mag. phil., Katechist, seit der Lektüre von Mark Fellows Fatima in Twilight vor acht Jahren mit der Thematik beschäftigt.

[Update: 23.09.2019]: Das nunmehr für das Jahr 1947 ausgewiesene Foto von Sr. Lucia wurde ursprünglich mit der Angabe 1957 veröffentlicht. Der Fehler wurde korrigiert, da Sr. Lucia auf dem Foto im Habit der Dorotheerin zu sehen ist, aber 1948 in den Karmelitenorden übergetreten ist. Das Foto stammt daher bereits aus dem Jahr 1947 oder früher.


[1] Die portugiesischen Bischöfe weihten ihr Land am 13. Mai 1931 dem Unbefleckten Herzen Mariens und wiederholten die Weihe angesichts der Kriegsgefahr am 13. Mai 1938. Man berichtet von einer sich geradezu explosionsartig ausbreitenden Renaissance des katholischen Lebens, von einer abrupten Steigerung der priesterlichen Berufungen und von einer Verzehnfachung der Anzahl der Ordensleute. Auch die Regierung von Präsidenten Antonio de Oliveira Salazar, der Portugal aus dem Weltkrieg und dem Kommunismus heraushielt, wird naturgemäß als segensreiche Wirkung der Weihe betrachtet. Und natürlich der Sieg über den Kommunismus 1974/75. An diesem Beispiel sieht man, welche Wirkung eine solche Weihe in anderen Ländern gehabt hätte, von der explizit geforderten Weihe Rußlands ganz zu schweigen. Das gläubige Volk hat darum gewußt oder es zumindest geahnt. Darum war Fatima auch bis etwa 1960 so populär. Umso massiver war die Enttäuschung, als das Dritte Geheimnis dann unterdrückt wurde. Darauf verlief sich das Bewußtsein für die Fatima-Botschaft. 1917 hatten 70.000 Augenzeugen das Sonnenwunder gesehen, 2019 weiß nur eine winzige Minderheit in und außerhalb der Kirche um Fatima und die Tragweite. Das Werk der Subversion war offenbar erfolgreich.

[2] Die Untersuchung Chojnowskis zur Identität der Seherin von Fatima ist verdienstvoll. Leider polemisiert er auf seiner Internetseite Radtradthomist oft unnötig massiv gegen verdienstvolle traditionsverbundene Katholiken, die die betreffende Frage anders thematisieren. Er tendiert überhaupt zu überschießenden Formulierungen (auch in seinen Vorträgen erkennbar). Diese Vorgangsweise ist kritisch zu bewerten.

[3] Chojnowski versucht auch nachzuweisen, daß einige der Photos, etwa von Papst Paul VI. mit der (angeblichen) Seherin Photomontagen sind. Darauf können wir aus Platzgründen nicht eingehen.

[4] Man hat von offizieller Fatima-Seite, World Apostolate of Fatima (WAF) und Vatikan, sehr schlecht über Fr. Nicholas Gruner gesprochen. Dieser hat übrigens die Austauschtheorie abgelehnt, zumindest gab er an, daß bis 1989 die Identität der Seherin feststeht (in diesem Interview antwortet er allerdings etwas kompliziert und weitschweifig auf eine einfache Frage; der Interviewführer, John Vennari, ebenfalls bereits verstorben, scheint damit nicht zufrieden zu sein). Fr. Gruner stieß damit aber unter den eigenen Sympathisanten (siehe Postings) auf Widerspruch. Nach einem Leserbrief bei Tradition in Action habe er die Austauschversion aber doch als möglich akzeptiert:  

I did speak with Fr. Gruner about the two Sr. Lucy’s theory at the St. Joseph Forum Conference and he did say that he thought it was possible. K.W.R.

[5] Das geht bis hinunter auf die Pfarrebene, wo etwa Pfarrer den Fatima-Zusatz („O mein Jesus…“) beim pfarr-offiziellen Rosenkranz ausdrücklich verbieten.

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31 Kommentare

  1. Beruflich bin ich nicht unbelastet und ich habe mir auf verschiedenen Bildern die „scheinbar“ unterschiedliche Physiognomie von Schwester Lucia immer und immer wieder mit der Fragestellung der Identität angesehen.
    1. Zwischen den Bildern aus der Jugend (bis 1957) und den späteren Aufnahmen besteht ein eklatanter Unterschied. Auf den frühen Aufnahmen erkennt man eine bialveoläre Protrusion der Zähne mit eng stehenden Frontzähnen. Dies ist auf den späteren Aufnahmen verschwunden, im Gegenteil die Lippen wirken eingefallen und der Abstand (Biß in der Fachsprache) von Oberkiefer und Unterkiefer ist deutlich verringert. Dies könnte die Folge einer eher nicht guten prothetischen Versorgung sein. Aber sie wirkt muskulär entspannt und macht einen zufriedenen Eindruck. Dies wundert mich etwas, wenn es dieselbe Person sein sollte.
    2. Der Versuch andere nicht veränderbare Gesichtspunkte auf Identität ab zu greifen, scheitert an dem Schwesternhabit, das große Gesichtsteile verdeckt und vor allem an an der unterschiedlichen Einstellung der Kamera. Nichts ist richtig vergleichbar.
    3. Ein massiver (und schlechter) kieferchirurgischer Eingriff mit prothetischer Versorgung könnten das Gesicht so verändert haben.
    Das Bild von 1968 passt zu der These einer operativen Frontzahnentfernung unter deutlichem Verlust des alveolären Knochens.
    4. Die hier vorliegenden Aufnahmen geben keine Sicherheit für eine Beurteilung. Ein behandelnder Arzt könnte Auskunft geben. Aber nach 50 Jahren noch? und hätte er dazu die Erlaubnis?

  2. Bitte informieren Sie sich über die Zahl der neu gebauten Kirchen in Russland und gleichlaufende Indizien und überdenken Sie Ihre Aussage, Russland habe sich nicht bekehrt!

    • Leider sind die neugebauten Kirchen Gebäude der schismatischen russisch-orthodoxen Kirche. Eine Bekehrung schließt natürlich die Heilung des Schismas einerseits und eine volle Anerkennung aller Dogmen, auch der marianischen, ein. Die ROK anerkennt das Dogma von der Unbefleckten Empfängnis nicht, allenfalls implizit.

      Die Bekehrung heißt natürlich auch, daß sich das kollektive sittliche Leben verbessert. Das hieße, daß die immer noch massive Anzahl von Abtreibungen zurückgehen müßte, sowie die Gesamtkriminalität.

      Sicher ist uns Wladimir Putin lieber als Stalin und seine Verteidigungshaltung gegenüber dem Westen und der NATO, die sich eben doch Richtung Osten ausgebreitet hat, ist verständlich. Aber das ist eben noch keine „Bekehrung“, wie sie von ganz oben bedingungsweise versprochen wurde.

      • Hinsichtlich der Bekehrung zur Lehre haben Sie sicherlich recht, bezogen auf das gelebte Christentum kann der Westen gegenüber dem Osten jedenfalls kaum behaupten, diesem etwas voraus haben.

        Beiden ‚Kirchen‘ geht wohl der Reinheitsgedanke im Wesentlichen ab. Allein die Mönche haben ihn bewahrt und übertreffen darin sämtliche Kopf – ‚Theologen‘ des Westens.

        Verschwindend gering sind allerdings immer noch die Kirchenbesucherzahlen innerhalb der ROK. Sie liegen meines Wissens bei den Getauften bei etwa 2 %. Dies ist eine Größe, auf die wir als protestantisierte Kirche ja auch hinstreben, während sie im Osten eher ansteigt.

        Die Sexualmoral in der orthodoxen Kirche ist nur schwer zu vermitteln, da es keine einheitliche Lehrautorität gibt (unter der Autorität des Papstes) und dem Gewissen ein zu hoher Stellenwert beigemessen wird.

        Die gelebte Reinheit kann auch durch das verheiratete Priestertum nur schwer vermittelt werden.

        So bleibt vieles Schauspiel und Fassade.

        Es geht für uns als Christen aber wohl darum, in den lebendigen Christus geistig einzugehen, um das Gesetz zu erüllen. Jede Stellvertretung Jesu Christi ruft in die Nachfolge zum Eintreten in den geistigen Raum der Gottesschau (theologia), die sich nur dem evangelisch Reinen offenbart.

        Zwar gibt es in der katholischen Kirche auch andere Beispiele, z.B. das der Anna-Maria Taigi (Schau der göttlichen Sonne). Dieselbe lebte die Keuschheit aber in der Ehe und erfüllte damit das Reinheitsgebot, während dies die meisten orthodoxen Priester wohl nicht tun.

        Von einem bald in der katholischen Kirche zu erwartenden verheiratenten Klerus wird eine ähnliche Verhütungsmentalität und Praxis zu erwarten sein, wie wir sie in der protestantisch-herätischen Nachäffkirche allerorts finden.

        Frau Käsmann: „Die Pille ist ein Gnadengeschenk Gottes.“

        Und die ‚Oberpastorin‘ (Hirtin der Schlafschafe) aller Maria-2.0-Revoluzerinnen ist wohl die jüdische Freimaurerin Angelika Merkel, die zur Fristenlösung gesagt hat:

        „Dieses System hat sich bewährt. Es gibt keinen Grund es zu ändern.“

  3. Lieber Wolfram Schrems, ein herzliches vergelt`s Gott für diesen Artikel. Was mich noch interessieren würde ist, ob die Aufnahme von Sr Lucia II in der März-Ausgabe des „Inside the Vatican“ Magazins tatsächlich ein frühes Photo von Lucia II ist. War auch hier eine Gesichtserkennung durchgeführt worden?

    Hintergrund: Das Photo war zurückgezogen worden mit der Begründung, dass es sich um ein falsches Bild gehandelt hat. Daraus ließen sich evtl. Schlüsse auf Beteiligte ziehen.

    • Nachtrag: Es handelte sich um die März-Ausgabe des Jahres 2006. Allerdings war der Fehler in der April-Ausgabe klargestellt worden, es handelte sich um ein Bild von Lucias Oberin Mutter Maria Celine. Ich bitte um Nachsicht.

      • @140968

        Das ist ein wichtiger Hinweis. Alleine schon, daß so ein Fehler überhaupt passieren konnte, scheint mir bezeichnend zu sein. Wie konnte nur so eine Fehlbetitelung einer Photographie passieren?

        Vielleicht war es auch gar kein Fehler, sondern eine Art Versuchsballon. Wie auch immer: Verwirrung ist nie vom Guten.

  4. Bitte entfernen Sie den Artikel über die „falsche“ Schwester Lucia. Solche unseriösen Texte, die zum Lachen sind schaden ihrer guten Seite schwer. Lesen Sie doch die Biographie über Schwester Lucia herausgegeben vom Karmel in Coimbra und sie finden die Wahrheit.Fragen Sie die Angehörigen und widmen Sie sich der Botschaft von Fatima und verbreiten sie nicht solche „Verwirrungen“ und Halbwahrheiten.

  5. Nach nochmaligem kritischen betrachten der Bilder. Ich glaube, dass das Bild mit dem Datum Luzia 1968 die “ Original Luzia“ nach kieferchirurgischem Eingriff zeigt, dass aber auf die späteren Aufnahme eine andere Person zu sehen ist.

    • Technisch mag es da Spielräume geben, aber wie realistisch ist eine kiefernchirurgische OP zzgl. ästhetischer Zahnbehandlung an einer von Almosen lebenden Klausur(sühne)schwester, die keinerlei Kontakt zur Presse mehr haben soll?

  6. Der Seligsprechungsprozess für Sr. Lucia ist doch schon vor Ablauf der sonst geforderten 5-Jahres-Frist eröffnet worden; der diözesane Teil ist beendet und jetzt geht es in Rom dann weiter. Die Postulatorin ist, soweit ich mich erinnern kann, die gleiche Schwester wie auch seinerzeit für Jacinta und Franz.
    Was den Fatima-Zusatz in Anmerkung 5 betrifft, habe ich einmal einen Priester und eine Ordensschwester gefragt:
    Im privaten Gebet des Rosenkranzes könne jeder den Rosenkranz beten, wie es für ihn richtig ist. Wenn er in Gemeinschaft in der Kirche gebetet wird, sollte man ihn so beten, wie ihn die Kirche lehrt und der Fatima-Zusatz gehöre dann nicht dazu. Papst Johannes Paul II. hat lange Jahre am 1. Samstag im Monat den Rosenkranz über Radio Vatikan vorgebetet. Er war doch ein großer Verehrer der Muttergottes von Fatima, aber den dortigen Zusatz hat er bei diesen Übertragungen nie gebetet. Damals hat es mich gewundert, nach den Informationen durch den Priester und die Ordensschwester kann ich es nun verstehen.

  7. Ein hervorragender Artikel, der alle Ungereimtheiten erklärt, die auch mir schon längst aufgefallen waren. Insbesondere im Zusammenhang mit dem „Dritten Geheimnis“.
    Nach meinen Wahrnehmungen wird übrigens der Fatima-Zusatz „O mein Jesus …“ beim Rosenkranz-Gebet vielfach entweder weggelassen oder durch irgendwelche andere Texte, z.B. durch Bonhoeffers „Von guten Mächten …“, ersetzt.

  8. Das beschriebene Phänomen ist auch in den späten 1960er Jahren in Bezug auf Paul McCartney von den Beatles aufgekommen. Der sollte 1966 gestorben und durch einen Doppelgänger ersetzt worden sein. Zum Teil hält sich diese Theorie bis heute.

    Viel interessanter ist die Frage nach der Echtheit der Aussagen Schwester Lucias über das Geheimnis von Fatima, die sie gegenüber Papst Johannes Paul II. machte. Ein Zusammenhang zwischen dem offiziell veröffentlichten Text des 3. Geheimnisses und dem Attentat auf Johannes Paul II. 1981 will sich mir einfach nicht erschließen.

  9. Sie hatten wahrscheinlich Angst dass das wahre dritte Geheimnis veröffentlicht würde. Hat es mit der jetzigen Situation der Kirche zu tun? Geht es im dritten Geheimnis um einen gewissen Papst?

  10. Ich bin mit Sicherheit kein Verschwörungs Theoretiker, die vorgebrachten Argumente halte ich aber durchaus für stichhaltig, leider sogar sehr stichhaltig.

  11. Nachdem ich alle Aufnahmen gesehen habe, bin ich definitiv davon überzeugt, dass die Aufnahmen von zwei ganz
    unterschiedlichen Personen stammen. Die Aufnahmen der Malerin haben den letzten (akademischen) Zweifel beseitigt. Dort stimmt kein
    Punkt im Gesicht mit dem anderen Gesicht überein. Es sind zwei unterschiedliche Personen. Betrachtet mann unter dieser Erkenntnis die
    Bilder noch einmal, so ist auf der Aufnahmen ab 1967, also postkonziliar, Luzia 2 zu sehen.

  12. Ein Fehler hat sich eingeschlichen: Das vorletzte Photo mit der Inschrift „1958“ kann nicht aus 1958 stammen, weil Sr. Lucia damals schon Karmelitin war. Hier ist sie aber im Dorotheerinnenhabit zu sehen. Es stammt vermutlich aus ca. 1947. Möglicherweise habe ich hier die Redaktion irregeführt.

    Umso eklatanter ist aber die „Verjüngung“ zu sehen. Wenn das Photo von 1947 ist (in etwa), war Sr. Lucia auf ihm ca. 40 Jahre alt. Auf dem mit „1967“ bezeichneten Photo müßte sie ca. 60 Jahre alt sein. Das ist völlig ausgeschlossen: nicht nur keine Alterung, sondern eine Verjüngung.

    Welche Rolle der Karmel von Coimbra spielt, ist naturgemäß schwer zu sagen. Aber dort muß man mehr gewußt haben. Im Jahr 2015 war ich dort und habe in der Eingangshalle ein Gemälde von der „neuen“ Sr. Lucia gesehen. Es ist kaum glaubhaft, daß den Schwestern der eklatante Unterschied zur „früheren“ Sr. Lucia nicht aufgefallen sein soll.
    Eine widrige Rolle spielte jedenfalls das Ordinariat von Coimbra, das nach dem Interview Sr. Lucias mit P. Fuentes am 26. 12. 57 eine harsche Stellungnahme herausgegeben hat (im Jahr 1958, soweit erinnerlich), wonach Sr. Lucia „nichts weiteres mehr zu sagen“ hätte. Die Unterschrift des Dokumentes ist natürlich unleserlich.

    Vielleicht hat einer der geschätzten Leser dieser Seite die Zeit und die Kenntnisse, in Portugal dazu zu recherchieren.

  13. Die immer wieder auftauchenden Doppelgängertheorien haben mich noch in keinem einzigen Fall überzeugen können. Dies gilt für Paul VI., für Schwester Lucia, oder für Angela Merkel.

    Ausschließen kann man das im Artikel vermutete Einsetzen eines Doppelgängers zwar nicht, die Bilder geben meines Erachtens aber auch nach mehrmaligem langen Betrachten keine Evidenz für verschiedene Personen her.

    Man betracte nur einmal ein altes Passfoto von sich selber – und man ist doch immer wieder erstaunt, wie man sich in 20 oder auch nur in 10 Jahren verändern kann.

    Fotos sagen zudem kaum etwaa aus.

  14. @ mk
    Zum „Fatima-Zusatz“ im Rosenkranz ist mir ein Einführungstext von Papst Johannes-Paul II. zur Einführung seines „Lichtreichen Rosenkranzes“ bekannt, demzufolge „in einigen Gemeinden der Fatima-Zusatz üblich“ sei.
    Ihn in den Rosenkranz einzufügen ist also nicht verboten.
    Es gibt sogar eine lateinische Fassung:
    Domine Iesu, dimitte nobis debita nostra,
    salva nos ab igne inferni,
    perduc in caelum omnes animas,
    praesertim eas, quae misericordiae tuae maxime indigent.
    Amen.

    Übrigens ist mit „Seelen“ (Und führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die Deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen) bei der ersten Nennung die unsterbliche Seele des Menschen gemeint und bei der zweien Nennung („besonders jene [Seelen], die …“) die Personen bzw. Menschen, die der göttlichen Barmherzigkeit am meisten bedürfen.

  15. Sechzig Jahren schon wird das Gottesvolk an der Nase herumgeführt.
    Um das fest zu stellen braucht es ja wirklich keinen Kieferchirurgen.

    Offensichtlich gab & gibt es vieles und sehr wichtiges zu vertuschen.
    Das verschweigen von 1960 bis Heute spricht für sich.

    Ich verstehe da Papst Em. Benedikt XVI nicht. Noch ist Zeit.
    Warum solange warten bis die Steine schreien werden?

  16. Dass das Verschwinden der wahren Seherin Lucia von Fatima ca. 1960 in direktem Zusammenhang mit dem nie veröffentlichten 3. Geheimnis steht ist mir seit Jahrzehnten klar.
    Schon während der Zeit der letzten Päpste der wahren Kirche unseres Herrn, Pius XI. und Pius XII., war die Kirche von den Mächten der Finsternis und ihren Helfern unterwandert. Es besteht kein Zweifel, dass sich der Aufruf unserer allerseligsten Mutter Maria am 13. Juni 1929 im spanischen Tuy, der Papst möge Russland ihrem Unbefleckten Herzen weihen, direkt an Pius XI. richtete. Aus „diplomatischen“ Gründen ließ Pius XI. mehrere gute Gelegenheiten für diese Weihe verstreichen, darunter z.B. das 1500jährige Jubiläum des marianischen Konzils von Ephesus wo die Bischöfe in Rom weilten. Im August 1931 erhielt Schwester Lucia in Rianjo, Portugal, die erschreckende Mitteilung das Papsttum werde gleich den Bourbonen (Königshaus Frankreichs) untergehen da es sich geweigert hatte Russland zu weihen.

    Pius XII. sollte noch die Gelegenheit erhalten den Fehler seines Vorgängers zu korrigieren denn für die Offenlegung des dritten Geheimnisses war eine Frist bis 1960 gegeben. Nachdem auch Pius XII. dem Wunsch unserer himmlischen Königin nicht nachkam nahm das Unheil seinen Lauf. Noch unter seinem Pontifikat begannen die Vorbereitungen für die unsägliche Katastrophe des „2.Vatikanums“ und die daraus hervorgegangene Konzilskirche mit ihren „Päpsten“ und den neuen häretischen Lehren.

    Es geschah das was Maria bereits in La Salette voraussagte: „Die Kirche wird sich verfinstern und „Rom“ wird den Glauben verlieren….“ Deshalb wird das wahre dritte Geheimnis von Fatima von diesen „Autoritäten“ bis heute unterschlagen und die wahre Lucia wurde durch eine konzilsgläubige „Schauspielerin“ ersetzt.

    Doch die Vorhersage Mariens „Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz (und die Herzen ihrer wahren Kinder) triumphieren“ gilt absolut!

    Es wird nach oder neben den konziliaren „Päpsten“ wieder einen wahren, glaubenstreuen Papst geben welcher die Versäumnisse von Pius XI. und XII. wiedergutmacht. Russland wird sich wahrlich bekehren und der Welt wird noch eine Zeit des Friedens geschenkt werden.

    • Wenn es denn so gewesen sein sollte;
      was ist dann aus der wahren Lucia geworden?
      Und die Karmelitinnen habe die Schauspielerei einfach so hingenommen?

      • Was mit Lucia geschah wissen wir (noch) nicht. Verstarb sie, wurde sie entführt, mundtot gemacht ?
        Das werden wir wohl erst in der Ewigkeit erfahren.
        Jedenfalls war diese Schaupielerin auch charakterlich und vom Auftreten her ein ganz anderer Typ Mensch
        wie Lucia.
        Den Karmelitinnen wurde ein „Maulkorb“ verpasst wie es bis heute mit allen noch halbwegs glaubenstreuen
        Menschen geschieht; siehe Petrusbrüder, Franziskaner der Immaculata u.a.

        • Dann sollte aber der Seligsprechungsprozess sofort abgebrochen werden und die „Schauspielerin“ aus der Basilika in Fatima entfernt werden; die Menschen beten ja dann am falschen Grab. Wird bei den Erhebungen im Seligsprechungsprozess nicht vorher ein Eid abgelegt, der die Zeugen und Zeuginnen dazu verpflichtet, die absolute Wahrheit zu sagen? Wie sollten die Karmelitinnen das wohl mit ihrem Gewissen vereinbaren und damit fertig werden? Genauso die anderen Zeugen.

  17. Ich kann jedem nur empfehlen den Vortrag von D. Gregorius Hesse zu hören über das 3 Geheimnis von Fatima.
    Das kann man auf Youtube gut finden.
    Unfassbar aber ich denke leider wahr was man dort erfährt.

  18. Irgendwie ist das schon eine skurril amutende Diskussion, die hier abläuft. Will da jemand das Phänomen Fatima diskreditieren? Der Satan vielleicht? Man könnte es fast meinen. Ich halte es für nahezu ausgeschlossen, dass es zwei verschiedene Lucia dos Santos gibt. Die einzige, die es gibt, lebte seit ihrem Eintritt in den Karmel von Coimbra daselbst bis zu ihrem seligen Ende. Alles andere ist reine Spekulation und völlig unnötige Zeitverschwendung.

    • Da gebe ich Ihnen recht. Man sollte auch beachten, wie Redaktionen arbeiteten und arbeiten. Da gab es Zeitdruck zum Redaktionsschluß, und man nahm vermutlich einfach ein Bild einer Schwester. Auch wurden und werden Bilder bei den Agenturen bereits falsch redaktionell bearbeitet und beschriftet.

      Ein Beispiel: Seit dem 8. September 2016 stand bei diesem Artikel: https://katholisches.info/2016/09/08/zeugnis-von-benedikt-xvi-grundlegend-fuer-seligsprechung-von-johannes-paul-i/ als Bildunterschrift: Papst Johannes Paul II. mit Joseph Kardinal Ratzinger (1978). Gestern abend kam ein Hinweis, daß es richtig heißen müsse: Papst Johannes Paul I. mit Joseph Kardinal Ratzinger (1978).

      So wie uns solch ein Fehler unterlief, so passiert dies sicher auch bei Agenturen. Und Bildredakteure bei Zeitungen und Zeitschriften waren selten in der Lage, den Text einer Agentur inhaltlich zu prüfen.

    • Niemand hier möchte wohl das Phänomen Fatima, die Erscheinungen und Botschaften unserer alleseligsten Mutter Maria,in irgendeiner Form diskreditieren!
      Jeder glaubenstreue Mensch welcher die Geister noch unterscheiden kann musste doch erkennen, dass die Helfer des Fürsten dieser Welt, des Menschenmörders von Anbeginn und des Vaters der Lüge wie ihn unser Herr Jesus nennt, den
      Vatikan spätestens Ende der 50er Jahre unterwandert hatten. Dazu muss man kein großer Mystiker sein.
      Und diese Mächte der Finsternis setzten alles daran, dass die wahre Zeugin verschwindet damit das 3.Geheimnis, welches wahrscheinlich die Katastrophe des 2. Vatikanums voraussagte, niemals bekannt wird.

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