Bischofsweihen von 1988 waren nur ein "Mini-Schisma", die "Versöhnung mit den Lefebvrianern rückt immer näher", so der päpstliche Hausvatikanist Andrea Tornielli.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Päpstlicher Hausvatikanist: „Versöhnung mit Piusbruderschaft rückt immer näher“ — 1988 war nur ein „Mini-Schisma“

(Rom) In der Fra­ge der kano­ni­schen Aner­ken­nung der von Erz­bi­schof Mar­cel Lef­eb­v­re 1970 gegrün­de­ten Pius­bru­der­schaft scheint neue Bewe­gung zu kom­men. Hin­ter den Kulis­sen wird inten­siv gear­bei­tet, wie Kuri­en­erz­bi­schof Gui­do Poz­zo bestä­tig­te. Am Sonn­tag strahl­te TV Liber­tés ein Inter­view mit Bischof Ber­nard Fel­lay, den Gene­ral­obe­ren der Bru­der­schaft aus. Gestern folg­te der päpst­li­che Haus­va­ti­ka­nist und Koor­di­na­tor der

Msgr. Bernard Fellay, Generaloberer der Piusbruderschaft, bei TV Libertés
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Bischof Fellay: „Die conditio sine qua non für eine Anerkennung. Ich denke, es geht in die richtige Richtung: Rom gibt nach“

(Paris) Bischof Ber­nard Fel­lay, der Gene­ral­obe­re der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X., gab ver­gan­ge­ne Woche dem fran­zö­si­schen Sen­der TV Liber­tés ein Inter­view, das am 29. Janu­ar ver­öf­fent­licht wur­de. Dabei wur­de er auch auf eine mög­li­che kano­ni­sche Aner­ken­nung der Pius­bru­der­schaft durch den Hei­li­gen Stuhl ange­spro­chen. Offen­sicht­lich tut sich etwas, denn gestern ver­öf­fent­lich­te der päpst­li­che Haus­va­ti­ka­nist Andrea Tor­ni­el­li

Der Ad-limina-Besuch der deutschen Bischöfe bei Papst Franziskus am 20. November 2015. Der Papst verstand sich gut mit den Bischöfen, der Inhalt des verteilten Textes war jedoch ein Stich ins Wespennest. Ab diesem Datum suspendierte Franziskus alle Ad-limina-Besuche und begründete dies mit dem "Heiligen Jahr der Barmherzigkeit".
Hintergrund

Nach dem Stich ins „deutsche Wespennest“ nur mehr Ad-limina-Besuche ohne Papst-Ansprache

(Rom) Für die Dau­er des Hei­li­gen Jah­res der Barm­her­zig­keit unter­brach Papst Fran­zis­kus meh­re­re Akti­vi­tä­ten. Dazu gehör­ten nicht nur Aus­lands­be­su­che, son­dern auch die Ad-limi­­na-Besu­che der Bischö­fe aus aller Welt. Mit der Wie­der­auf­nah­me die­ser Besu­che nach Abschluß des Jubel­jah­res, „was nur weni­ge bemerkt haben“, wur­de von Fran­zis­kus auch eine neue Pra­xis ein­ge­führt, auf die der Vati­ka­nist San­dro

Papst Benedikt XVI. mit Großmeister Fra Matthew Festing
Nachrichten

„Ohne Einmischung“ — Als Benedikt XVI. zwei Tage vor seinem Amtsverzicht die Souveränität des Malteserordens bekräftigte

(Rom) Zwei Tage vor der über­ra­schen­den Bekannt­ga­be sei­nes Amts­ver­zichts, zele­brier­te Papst Bene­dikt XVI. am 9. Febru­ar 2013 im Peters­dom eine Hei­li­ge Mes­se für den Sou­ve­rä­nen Mal­te­ser­or­den. Anlaß war der 900. Jah­res­tag des Pri­vi­legs, mit dem Papst Pascha­lis II. dem Orden die Sou­ve­rä­ni­tät zuge­stan­den hat­te. Papst Bene­dikt XVI. bekräf­tig­te in sei­ner Anspra­che an die Rit­ter und

Exorzist Don Antonio Fortea: "Ich wünsche mir, daß eines Tages ein Großer Exorzismus im Vatikan durchgeführt wird."
Nachrichten

Exorzist: „Ich wünsche mir, daß eines Tages ein Großer Exorzismus im Vatikan durchgeführt wird“

(Rom/Madrid) Der im Sep­tem­ber 2016 ver­stor­be­ne Ordens­prie­ster P. Gabrie­le Amorth wur­de hef­tig kri­ti­siert, wenn er mehr­fach in Inter­views davon sprach, daß es im Vati­kan sata­ni­sche Sek­ten gebe. Nun stimmt ein ande­rer Exor­zist mit ein: „Ich wün­sche mir, daß man eines Tages einen Gro­ßen Exor­zis­mus im Vati­kan durch­füh­ren wird“.