Doppel-Kanonisierung: Papst Franziskus übernahm bei seiner Wahl die bereits vorbereitete Heiligsprechung von Johannes Paul II., ergänzte sie jedoch durch die Heiligsprechung von Johannes XXIII. Heiligsprechungen als kirchenpolitisches Instrument?
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Sind Heiligsprechungen unfehlbar? War Papst Paul VI. ein heiliger Papst? – Neue Einsichten (1. Teil)

Von Wolf­ram Schrems* Vor etwa zwölf Jah­ren äußer­te ich mein (und höchst­wahr­schein­lich vie­ler ande­rer) Unbe­ha­gen über damals aktu­el­le Selig- und Hei­lig­spre­chun­gen (hier die Tei­le der Serie: Teil 1, Teil 2, Teil 3/​​1, Teil 3/​​2). Die zen­tra­len Punk­te der Serie waren die Kri­tik an der Hei­lig­spre­chung des Kon­zils­pap­stes Johan­nes XXIII. (der die Fati­­ma-Bot­­schaft bekämpf­te und mit
Die Domus Paulus VI, eines der vatikanischen Gästehäuser, wird in ein Luxushotel umgewandelt.
Leo XIV.

Die Domus Paulus VI in Rom wird zum Luxushotel

Die histo­ri­sche Domus Inter­na­tio­na­lis Pau­lus VI im Her­zen Roms – nicht zu ver­wech­seln mit dem Hotel Resi­den­za Pao­lo VI beim Vati­kan – steht vor einem tief­grei­fen­den Wan­del: Aus der jahr­zehn­te­lang als Unter­kunft für Kar­di­nä­le, Bischö­fe und Prie­ster genutz­ten Resi­denz soll ein Vier-Ster­­ne-Hotel wer­den. Die Ent­schei­dung mar­kiert einen wei­te­ren Schritt in der Immo­bi­li­en­stra­te­gie des Vati­kans, sorgt
Am 29. August 1953 ereignete sich das Tränenwunder von Syrakus, das vielfach dokumentiert wurde, so auch in einem Film, aus dem das Bild entnommen ist. Weinte die Gottesmutter Maria Tränen über den Ungehorsam des Papstes und die Unterwanderung der Kirche?
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Fatima: vatikanische Täuschungen, gewollte Ignoranz, apokalyptische Weltlage (Epilog, 2. Teil/​Schluß)

Die­ser Teil schließt unmit­tel­bar an den 1. Teil vom 15. Juni an. Das Trä­nen­wun­der von Syra­kus – Trä­nen über den Unge­hor­sam des Pap­stes und die Unter­wan­de­rung der Kir­che Im Spät­som­mer 1953 ver­goß in der Woh­nung des Ehe­paars Ange­lo und Anto­ni­na Ian­nu­so im sizi­lia­ni­schen Syra­kus eine Mari­en­sta­tue (in Form eines Gips­re­li­efs, das genau das in der Fati­ma­bot­schaft
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Peter A. Kwasniewski, Semper Sanctus – Warum die Alte Messe immer heilig ist

Bespre­chung von Wolf­ram Schrems* Der mitt­ler­wei­le auch im deut­schen Sprach­raum weit­hin bekann­te US-Theo­­lo­­ge Peter Andrew Kwas­niew­ski ver­öf­fent­lich­te nur kur­ze Zeit nach sei­nem groß­ar­ti­gen, hier vor kur­zem vor­ge­stell­ten Werk Der alte und künf­ti­ge Römi­sche Ritus eine wei­te­re hoch­in­ter­es­san­te Publi­ka­ti­on zur Alten Mes­se: Sem­per Sanc­tus – War­um die Alte Mes­se immer hei­lig ist.
Josyf Slipyj, Großerzbischof der mit Rom unierten ukrainischen griechisch-katholischen Kirche, wurde 1965 in den Kardinalsrang erhoben (siehe Bild). 1977 weihte er nahe Rom ohne päpstliches Mandat geheim mehrere Bischöfe
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Die Bischofsweihen von 1977

Die Fra­ge, ob die 1977 von Groß­erz­bi­schof Josyf Slipi­yj vor­ge­nom­me­nen gehei­men Bischofs­wei­hen als Prä­ze­denz­fall für spä­te­re inner­kirch­li­che Kon­flik­te die­nen kön­nen, berührt zen­tra­le Span­nungs­fel­der des katho­li­schen Kir­chen­rechts: das Ver­hält­nis zwi­schen päpst­li­cher Auto­ri­tät und den Eigen­rech­ten der Ost­kir­chen, die Bewer­tung von Aus­nah­me­si­tua­tio­nen unter Ver­fol­gungs­druck sowie die Fra­ge nach dem recht­li­chen Cha­rak­ter soge­nann­ter „Not­maß­nah­men“ im kirch­li­chen Leben. Ein
Erzbischof Marcel Lefebvre auf dem Petersplatz in Rom
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Bischofsweihen ohne Mandat und die offenen Linien eines alten Konflikts

Für den 1. Juli 2026 wur­den von der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) Bischofs­wei­hen ange­kün­digt – ohne päpst­li­ches Man­dat. Damit rückt eine Fra­ge erneut ins Zen­trum, die die Kir­che seit Jahr­zehn­ten beglei­tet: Wie reagiert Rom auf die Pius­bru­der­schaft, ins­be­son­de­re auf einen Schritt, den das Kir­chen­recht klar als uner­laubt qua­li­fi­ziert und – wenn auch erst seit
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Die Rückkehr der traditionellen lateinischen Messe nach 70 Jahren des Exils

Bespre­chung von Wolf­ram Schrems* Seit der Pro­mul­ga­ti­on des Motu­pro­prio Sum­morum Pon­ti­fi­cum im Som­mer 2007 ist das Inter­es­se an der Latei­ni­schen Mes­se stark ange­stie­gen, beson­ders unter jun­gen Men­schen. Da die Pius­bru­der­schaft die schänd­li­che Vor­gangs­wei­se der offi­zi­el­len Kir­chen­struk­tu­ren in der Coro­­na-Ins­ze­­nie­rung in den Jah­ren 2020 bis 2022 nicht oder – regio­nal ver­schie­den – nur teil­wei­se mit­mach­te, fan­den
Die Kirche, China und die Kommunistische Partei
Christenverfolgung

Ein kirchenrechtliches Paradox

Die jüng­sten Äuße­run­gen von Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin zur Lage der Kir­che in der Volks­re­pu­blik Chi­na geben Anlaß zu ern­ster Besorg­nis – und wer­fen grund­le­gen­de Fra­gen nach dem katho­li­schen Kir­chen­ver­ständ­nis auf. In einem Inter­view mit der ita­lie­ni­schen Zeit­schrift Dia­loghi der Katho­li­schen Akti­on ver­tei­digt Kar­di­nal Paro­lin den berg­o­glia­ni­schen Kurs der vati­ka­ni­schen Chi­­na-Poli­tik und betont dabei vor allem
Pius XII. reformierte 1955 den Ritus der Karwoche, was ein nicht minder schwerwiegender Eingriff war als die Liturgiereform von 1969 und dieser den Weg bereitete, so Caminante Wanderer
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Die Reform der Karwoche unter Pius XII.

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Als ich zum ersten Mal an den Zere­mo­nien der Kar­wo­che nach dem „tra­di­tio­nel­len“ Ritus teil­nahm, geschah dies in der Kapel­le der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) in Bonn. Ich war erstaunt fest­zu­stel­len, daß die­se Zere­mo­nien prak­tisch die­sel­ben waren wie jene, die ich jedes Jahr im Novus Ordo zu besu­chen gewohnt war. Ledig­lich
Dr. Lucia dos Santos im Jahr 1946 (links) und 1967 (rechts)
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Fatima: vatikanische Täuschungen, gewollte Ignoranz, apokalyptische Weltlage (2. Teil)

Von Wolf­ram Schrems* Die­ser Teil schließt unmit­tel­bar an den 1. Teil vom 5. März an. Nach der Anzahl der Kom­men­ta­re zu schlie­ßen, stieß er auf gro­ßes Inter­es­se. Aller­dings gab es augen­schein­lich auch Miß­ver­ständ­nis­se. Da es aber nicht mög­lich ist, in jedem ein­zel­nen Bei­trag zum The­ma Fati­ma immer alles bereits Geschrie­be­ne zu wie­der­ho­len, sei der inter­es­sier­te