Scalfari: „Für Papst Franziskus ist Christus nicht Gott“

Der Supergau



Als Begleitmusik zur Amazonassynode zündete Eugenio Scalfari die Atombombe aller Atombomben. Auf dem Weg zum Einen Gott der Welteinheitsreligion müsse Jesus Christus als Sohn Gottes beseitigt werden, doch das sei klein Problem, denn Papst Franziskus vertrete genau dieses Meinung.
Als Begleitmusik zur Amazonassynode zündete Eugenio Scalfari die Atombombe aller Atombomben. Auf dem Weg zum Einen Gott der Welteinheitsreligion müsse Jesus Christus als Sohn Gottes beseitigt werden, doch das sei klein Problem, denn Papst Franziskus vertrete genau diese Meinung.

(Rom) Die Ereignisse in Rom überschlagen sich. Die am Montag begonnene Amazonassynode läßt eine auffällige Unruhe aufkommen. Da durfte Eugenio Scalfari, der atheistische Freund und bevorzugte Gesprächspartner von Papst Franziskus, nicht fehlen. Erneut verkündete er „im Namen des Papstes“ sein Scalfari-Lehramt. Dieses Mal zündete er die Atombombe aller Atombomben: „Der Papst denkt, daß Jesus nicht Gott ist“. Ein direkter Stich ins Herz der Kirche.

Die Vorgehensweise ist bekannt. Seit dem Sommer 2013 stehen Eugenio Scalfari und Papst Franziskus in Kontakt. Eine ungewöhnliche Beziehung, ist Franziskus doch katholisches Kirchenoberhaupt und Stellvertreter Christi auf Erden und Scalfari immerhin der Doyen des italienischen Linksjournalismus und bekennender Atheist aus freimaurerischem Haus (schon sein Ur-Ur-Ur-Großvater war Freimaurer, woran sich die Generationen hindurch nichts änderte, nur über seine eigene Logenzugehörigkeit schweigt sich Scalfari aus). Sie treffen sich zu Gesprächen oder telefonieren miteinander. Wann immer ein direkter Kontakt zwischen beiden zustande kommt, folgt eine Veröffentlichung, mit der Scalfari der Welt kundtut, was ihm das Kirchenoberhaupt anvertraut habe. Dies geschieht immer in der von Scalfari gegründeten Tageszeitung La Repubblica, der italienischen Süddeutschen.

Obwohl das, was Scalfari vom Papst mitteilte, immer veritable Skandale sind, und obwohl Scalfari selbst zugab, sich während der Gespräche keine Notizen zu machen, sondern anschließend aus dem Gedächtnis zu rekonstruieren – weshalb die dem Papst in den Mund gelegten Aussagen zwar nicht ganz wörtlich zu nehmen seien, er, Scalfari, aber für deren Echtheit bürge –, distanzierte sich der Vatikan nie davon. Im Gegenteil, Franziskus legt Wert auf die Freundschaft und hält den Kontakt aufrecht. Die Scalfari-Interviews mit dem Papst wurden vom Vatikanverlag sogar in Buchform herausgebracht.

Eugenio Scalfari
Eugenio Scalfari

Es darf also angenommen werden, daß sich nicht nur Scalfari als „Sprachrohr des Papstes“ geriert, wenn es die Gelegenheit eben erlaubt, sondern daß auch Franziskus Scalfari mehr oder weniger gezielt als „Sprachrohr des Papstes“ einsetzt.

Daß Scalfari und seine Zeitung für Kirchenfürsten und Gläubige nicht zu den glaubwürdigsten Quellen gehören, sehr wohl aber für den Mainstream, erlaubt ungezwungener Versuchsballone zu starten und den Boden zu bereiten.

Scalfari informierte die Öffentlichkeit bereits gestern online und heute in der gedruckten Ausgabe der Repubblica über seine jüngsten Enthüllungen von Franziskus. Wann ihm Franziskus gesagt hat, was er wiedergibt, erwähnt Scalfari nicht. Er wolle wegen der Amazonassynode „in Erinnerung“ rufen, was Franziskus ihm anvertraute.

Die Anführungszeichen, die von Scalfari dabei gesetzt werden, um wörtliche Zitate von Franziskus zu kennzeichnen, sind nicht ganz für bare Münze zu nehmen. Da weder Franziskus noch der Vatikan bisher die Behauptungen Scalfaris aber beanstandeten, besteht kein Grund zur Annahme, seine Wiedergaben seien nicht korrekt. Scalfari selbst betont in seiner heutigen Kolumne, „alle Gespräche immer buchstabengetreu in dieser Zeitung“ wiedergegeben zu haben.

Was enthüllte Scalfari also über das Denken von Franziskus?

Das „Amazonas-Problem“ sei „von fundamentaler Bedeutung für die gesamte Menschheit“.

Und was ist laut Scalfari daran von so „fundamentaler Bedeutung“?

„Franziskus hat schon seit Jahren die Idee des Einen Gottes vorangetrieben. Es ist natürlich eine revolutionäre Idee.“

In der Tat findet sich in jeder Kolumne Scalfaris, in der er als Sprachrohr von Franziskus auftritt, „Revolutionäres“. Die Palette reicht von der Abschaffung der Sünde und der Hölle über die Kommunion für alle und die Papst-Aussage, Scalfari „nicht bekehren“ zu wollen, bis zur Zielvorgabe einer globalen Rassenvermischung („Mestizentum“) durch Massenmigration.

Die jüngste Revolution – und sie verdient diese Bezeichnung ganz und gar –, ist das Projekt des Einen Gottes. Die Aussage deckt sich mit synkretistischen Aussagen und Handlungen von Franziskus seit Anfang 2016: Die Religionszugehörigkeit sei „nicht wichtig“, weil „alle Kinder Gottes“ seien und somit – irgendwie – an denselben Gott glauben würden.

Dieses Projekt des Einen Gottes oder der Einen Religion hat allerdings einen zentralen Haken, und um den geht es in der Kernbotschaft der jüngsten Scalfari-Kolumne. Scalfari schreibt:

„Wer wie ich mehrfach das Glück hatte, ihm zu begegnen und mit ihm in größter kultureller Vertrautheit zu sprechen, weiß, daß Papst Franziskus Christus als Jesus von Nazareth, als Mensch und nicht als menschgewordenen Gott versteht.“

Der Satz birgt Sprengkraft, die alle Atombomben zusammengenommen übertrifft. Und damit wäre bekanntlich die Vernichtung des Lebens, jedenfalls der Menschheit, tatsächlich möglich.

Scalfari fährt fort und verweist, daß Jesus im Garten Getsemani den Vater darum gebeten hat, den Kelch an ihm vorübergehen zu lassen, und daß er am Kreuz klagte, daß Gott ihn verlassen habe. So handle kein Gott.

„Als es mir möglich war, diese Sätze zu diskutieren, sagte mir Papst Franziskus: ‚Sie sind der erwiesene Beweis, daß Jesus von Nazareth, sobald er Mensch wurde, wenn auch ein Mensch mit außergewöhnlichen Kräften, mitnichten Gott war.“

Das sagte Papst Franziskus? An dieser Stelle muß man tief Luft holen.

Hier zeigt sich also der zentrale Haken, denn bereits der Apostel Paulus schreibt:

„Wir dagegen verkündigen Christus als den Gekreuzigten: für Juden ein empörendes Ärgernis, für Heiden eine Torheit (1 Kor 1,23).

Und Christus selbst sagte:

„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich“ (Joh 14,6).

Christus ist also das Problem, seine Gottessohnschaft ist das Problem, das große Hindernis auf dem Weg zum Projekt des Einen Gottes der Einheitsreligion. Sowohl die Juden als auch die Muslime lehnen die Dreifaltigkeit, besonders aber Christus als Sohn Gottes, explizit ab.

Scalfari läßt Papst Franziskus in seiner Kolumne nichts weniger als ein antitrinitarisches, ein zutiefst antichristliches Programm verkünden.

Das Problem ist aber nicht Jesus Christus, einziger Retter und Heiland aller Menschen und daher auch einziger Heilsweg. Das Problem ist, daß Papst Franziskus das wirklich gesagt haben könnte. Scalfari verbreitet zwar nur, was Wasser auf seine Mühlen ist, aber man wird ihm nicht unterstellen können, Aussagen, die er Franziskus in den Mund legt, frei zu erfinden.

Die Aussage ist der Supergau, der die „Häresie der Häresien“ des Abu-Dhabi-Dokuments, das Franziskus im vergangenen Februar unterzeichnete, noch in den Schatten stellt.

Daneben fällt noch ein Detail auf. Nur ein Detail, aber immerhin:

Was meint Scalfari genau mit seiner Formulierung, daß die Begegnungen zwischen ihm und Franziskus „in größter kultureller Vertrautheit“ stattfanden? Was ist diese „größte kulturelle Vertrautheit“ für einen Atheisten und Freimaurer?

Wie wird der Heilige Stuhl reagieren? Wie bisher: schweigend?

Text: Giuseppe Nardi
Bild: La Repubblica/Wikicommons (Screenshots)

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27 Kommentare

  1. Ja, das wäre für die ganze katholische Welt, ja sogar für das gesamte Christentum einfach unfassbar. Wenn Scalfaris Mitteilung nicht umgehend und ganz entschieden als unwahr oder völliges Missverständnis zurückgewiesen wird, müsste sofort die aktuelle „Amazonas-Synode“ (und auch der geplante „synodale Weg“ in Deutschland) abgebrochen werden. Das muss vorher klargestellt werden, sonst macht „Synode“ ohnedies keinen Sinn mehr.

    Oder ist das vielleicht sogar der eigentliche Sinn der Synode: die Vorbereitung einer Einheitsreligion unterm Banner des Weltethos? Auch Abu Dhabi lässt hier grüßen.

    Falls keine Dementierung, Zurückweisung, Richtigstellung des von Scalfari durchaus glaubhaft wiedergegebenen „Papst-Bekenntnisses“ durch den Papst selbst erfolgt, wäre sein Rücktritt mit sofortiger Wirkung unvermeidlich. Denn das wäre für einem Papst die Höchstform der Häresie (auch wenn manche Theologen unterm Deckmantel der „wissenschaftlichen Freiheit“ bereits seit längerem das gleiche sagen, zumeist sogar folgenlos). Bergoglio könnte sein Amt auf gar keinen Fall mehr ausüben. Würde er nicht freiwillig zurücktreten, wäre eine Amtsenthebung wohl unvermeidlich.

    Die Zusammenhänge und Verbindungen mit der Freimaurerei sind von Giuseppe Nardi sehr plausibel dargestellt.

  2. Von einem Mann, der flucht seit er ein junger Priester und jetzt auch Papst ist, , muß man nicht viel halten. Diese Tatsache wird doch seit Jahren berichtet, auch einmal von seiner Schwester und steht auch in einem Gutachten, das sein damaliger Jesuitengeneral Peter Hans Kolvenbach erstellen ließ und wird neuerdings auch von Vatikaninsidern hinter vorgehaltenem Mund erwähnt. So ein Mann ist ganz ungeeignet als Papst und wird die Kirche noch sehr ins Abseits führen.

  3. Wenn an diesen Dingen nur halbwegs etwas dran ist, dann wäre diesem Mann in weiß nicht zu folgen. Es ist zudem tatsächlich die Frage, in wie fern die Anbetung von Naturgeistern nicht für sich bereits ein offen häretischer Akt ist.
    Kein Papst steht über Christus, keine, wie auch immer zustande gekommene Wahl hätte dann noch irgend eine Rechtfertigung.
    Wenn ein persönlicher Interviewparter des Papstes soetwas kolportiert, reicht es auch keineswegs mehr aus, wenn der Vatican Dementis verfasst, in diesem Fall gibt es nur eine Person, die dies gegenüber den Gläubigen zu erklären hat, und das ist der Papst selbst, andernfalls hat der jeglichen Umgang mit dieser Person einzustellen.

  4. Papst Franziskus: Ich bin ein Teufel (22.9.2018); Es gibt keine Hölle (28.3.2019); Jesus Christus war nicht Gott (8.10.2019)…
    Und was geschieht jetzt?
    Was muss Papst Franziskus eigentlich noch sagen?
    Warum sagt Papst Benedikt nichts dazu?

      • Das wäre möglicherweise Häresie, aber nur unter Umständen, je nachdem nämlich, wie diese Vaterschaft verstanden würde, denn eine Vaterschaft Josefs ist denkbar, die die Jungfräulichkeit Mariens und somit die betreffende marianische Glaubenslehre nicht verletzte. — Was Papst Franziskus gegenüber Eugenio Pacelli äußerte, falls er es denn tat (für welche Annahme es starke Gründe gibt), ist aber nicht bloß Häresie, es ist Apostasie vom Christentum überhaupt.

  5. Daß Bergoglio nicht an die Gottheit Christi glaubt, kam doch schon in früheren Aussagen mehr oder weniger deutlich zum Vorschein. Man braucht lediglich seine Aussagen mit Blick auf diese Häresie zu durchforsten.

  6. Lifesitenews hat 158 Kommentare auf diesem Artikel. Die Deutschen scheinen nicht ziemlich interessiert in was sich tut in Rom.

  7. Im Evangelium von Johannes 14,7-9 ist genau geschrieben, dass Jesus von Gott kommt. Im Johannes 1,14 wird Jesus als das Wort Gottes beschrieben. Das Wort ist Teil eines Menschen. Falls ich jemanden beleidige, bin ich als Person verantwortlich und nicht mein Wort. Schon den Islam mit dem Christentum zu vergleichen, ist eine Häresie. Fangen wir an, zu sagen, dass der Islam nichts anders ist, als die alte Religion des Mond-Gottes. Auf den Minaretten steht ein Halb-Mond. Der islamische Kalender ist ein Mond-Kalender. Der Ramadan fängt an mit dem aufgehenden Mond und endet mit dem nächsten aufgehenden Mond. Alle die religiösen Rituale, sind die gleichen Rituale, die für den Mond-Gott gemacht wurden. Es ist geschrieben im Koran, dass er am 27. Tag des Ramadan dem Mohammed diktiert wurde, aber was war dann dieses Fasten bis zum 26. Tag? Es konnte nicht der Ramadan sein. Deren Gott Allah, war bekannt als Mond-Gott vor der Geburt Mohammeds; sein Vater hat Abd Allah geheißen, weil sein Opa schon an Allah geglaubt hat. Die Muslime, wie die alte Araber, haben Steine verehrt; sie tun es immer noch. In der Kaaba ist ein Meteorit, der von Muslimen noch heute verehrt wird. In der Sura 53,19-23 kann man klar verstehen, dass Allah vor der Zeit Mohammed als Idol schon bekannt war. In der Sura 72 ist klar geschrieben, dass deren Gott nicht allwissend ist, weil die Jinn konnten in den Himmel gehen, ohne dass er es bemerkt hat. In der Sura 3 kann man lesen, dass deren Gott nicht allmächtig ist, weil er Krieger-Engel braucht. In der Sura 85,21-22 ist geschrieben, dass der Koran auf einer Tafel geschrieben ist, die sehr gut geschützt im Himmel steht. Frage: Von wem sollte die Tafel geschützt werden? Gibt es Diebe im Haus Gottes? In der Sura 3,45 des Koran ist in Kufi-Buchstaben geschrieben, die zur Zeit Mohammeds überhaupt nicht existiert haben. Im Koran ist geschrieben, dass Jesu ein Wort ist, das von Gott kommt (Sura 3,45). Im Muslim, Fitan 116 ist geschrieben, dass Gott den Sohn Mariäs senden wird, und in Muslim, Fitan 60 ist geschrieben, dass der Feind Gottes, sobald er Jesus sieht, schmelzen wird wie Salz im Wasser. Im Sahih al-Bukhari, Hadith 4641 ist geschrieben, dass die Einzigen, die nicht von Satan gefasst wurden, Jesus und seine Mutter sind.
    Ich möchte nicht ein Buch schreiben und Ende hier, aber es gibt ein Buch von einem Mike Sierra auf italienisch und veröffentlicht von Amazon mit dem Titel: „Il Corano è un libro che riflette l’inesistenza del dio-luna Allah“ (Der Koran ist ein Buch, das die Nicht-Existenz des Mondgottes Allah widerspiegelt), ISBN:9781797647159. Dort sind viel mehr Argumente beschrieben und sogar ein Vergleich zwischen Jesu und Mohammed dargestellt. Wer italienisch lesen kann, sollte es kaufen. Der jetzige Papst sollte rausgeschmissen werden. Entschuldigen Sie mein Deutsch.

  8. Ganz ehrlich, welche Zeichen brauchen wir noch?
    Mein Vorwurf geht an die sog. „Konservativen“ die in ihrem „Kadavergehorsam“ lieber schweigen und alles hinnehmen.
    Wer außer der FSSPX sagt endlich einmal „Es reicht, Ende, bis hier hin und nicht weiter“ ?
    Nein, man wurstelt lieber mit faulen Kompromissen, auf Kosten der Wahrheit vor sich her, aber lässt die Wurzel des Übels weiter frei hantieren.
    Das wird nicht mehr lange gutgehen und dann ist das Jammern wieder einmal groß!
    Ich glaube Jeremias hat einmal gesagt: „Unzählbar ist die Zahl der Dummen“
    Wie recht hatte er !

    • Die Zeit, in der die Piusbruderschaft gebraucht und segensreich wirken wird, rückt näher.
      Aber generell frage ich mich auch, was noch alles geschehen muss, bis Bischöfe und Kardinäle soviel Courage und Rückgrat zeigen, eindeutig Stellung zu beziehen.
      Wenn das nicht geschieht, richten sie großen Schaden an und machen sich mitschuldig an Kirche und Gläubigen.

  9. Erzbischof Lefebvre hat das alles glasklkar vorausgesehen und in seinem Buch „Brief an die ratlosen Katholiken“ berschrieben: Rom ist in den Händen der Freimaurer.

    Die Diskussiuon mit Rom ist zwecklos, da Rom abgefallen ist. Erst muss es sich abwenden von den Fehlentwicklungen und Häresien; dann kann man wieder mit Rom reden.

    Es lässt sich seit dem II. Vatikanischen Konzil von einer Tradition des Modernismus reden: Die immer gleichen Häresien werden nur unter stets verschiedenen Mäntelchen aufgetischt; auf dass sie das ‚Volk Gottes‘ fresse.

    Der Abfall des Glaubens ruhrte besonders von den Professorenbischöfen her, die ihren Schreibtisch besser kannten als den Beichstuhl, und keinen blassen Schimmer von Seelsorge hatten.

    Ein klassischer Fall eines solchen Professorenbischofs ist Kardinal Kasper, der in seinen Buchveröffentlichen zahlreiche Irrlehren verbreitet hat.

    Pater Franz Schmiberger nannte ihn einen „Häretiker“. Es sei vollkommen unverständlich, wie so ein Mann in den Bischofs- und Kardinalsstand habe erhoben werden können.

    Kein Wunder also: was für Kasper gilt, trifft auch auf Bergoglio zu, dessen Eignung von seinem ehemaligen Oberen klar in Abrede gestellt wurde.

    In Rom sitzt eine Mafiabande, die den Glauben untergräbt und der Freimaurerei zuarbeitet.

    Was Scalfari über seinen Freund Franziskus sagt, ist absolut glaubwürdig und zutreffend.

    Sowohl bei Kasper, wie auch bei Bergoglio fanden bereits erheblichste Mängel in der Priesterausbildung statt.

    Liturgie, Sakramente, Gebet und Spiritualität drifteten hin zu einem idealistischen Pantheismus von Fichte und Hegel. Die beiden waschechten Lutheraner Kasper und Bergoglio bereiten die Rückkehr zu Barbarei und Heidentum vor.

  10. Gelobt sei Jesus Christus.
    Mein lieben Brüdern und Schwestern in Christus.
    Was glaubt ihr? Die Europäer waren immer die schlechte Katholiken gewesen. Im Alten Testament hat Gott Abraham, Gott Isaak und Gott Jakob den Israeliten verboten sich mit anderen Kulturen oder mit deren heidnischen Glauben zu vermischen. Genauso hat Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist hat den Juden- und Heidenkatholiken verboten mit heidnischen Glauben sowie auch Kulturen sich zuvermischen. Was passiert, die Heidenkatholiken haben den 12 Hl. Apostel den Ohren vollgejammert, daß die jüdische Glaubensgesetzen viel zu schwer sind. Danach sehen wir, was es geschehen ist. Die Heidenkatholiken sind Gegensatz zu Judenkatholiken beim Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist treu geblieben wie im Herzen und im Äußeren. Was betrifft südamerikanischen Heidenkatholiken, zuerst beten sie im Rechten zu Dreifaltigkeit und später beten oder huldigen sie im Linken zu falschen Göttern. Warten wir ab, Hl. Dreifaltigkeit hat bald die Nasen voll von den Heidenkatholiken. Die katholischen Juden, Slawen, Afrikanern und Asiaten sowie auch die Orthodoxen werden von Hl. Dreifaltigkeit belohnt, aber die heidnischen Euro- und südamerikanischen Katholiken werden wegen ihren schweren Sünden bestraft.

  11. Der Papst handelt recht, wenn er nicht vor der gewandelten Hostie sein Knie beugt. Von einem Ungläubigen bleibt Brot Brot, egal was er macht.

  12. Scalfari: „Für Papst Franziskus ist Christus nicht Gott“

    Kath net meldet am 10.10. 2019. „Scalfari hatte nach einem erneuten Besuche bei Papst Franziskus ein sogenanntes „Interview“ mit Franziskus in der italienischen Tageszeitung „La Repubblica“ veröffentlicht und darin behauptet, dass Franziskus gesagt haben soll, dass Jesus von Nazareth ein Mensch aber nicht ein Gott gewesen sein sollte.“ Wir stehen nun vor einem Problem:Wie zuverlässig ist Herr Scalfari? Unbestritten ist nur eines, daß Papst Franziskus gern und wohl regelmäßig zum Gedankenaustausch mit diesem Herren sich trifft, daß der dann in seiner linksgerichteten Zeitung Gesprächsteile wiedergibt, von denen sich der Papst im Nachhinein nie eindeutig distanziert hat, auch wenn da Äußerungen dem Papst zugeschrieben werden, die eindeutig häretisch sind, etwa die, daß die Seelen der Sünder, die nicht ins Reich Gottes eingehen werden, einfach verlöschen, sodaß die Hölle leer sein wird.

    Wenn Herr Scalfari den Papst falsch wiedergäbe in so gewichtigen Fragen, warum gäbe ihm der Papst dann weiterhin Interviews, wenn er davon ausgehen müßte, daß auch das dann Geäußerte verfälscht wiedergegeben werden wird.

    Nun zum neuesten Interview, das im Vatican- nach Kath net- größte Irritationen hervorgerufen haben soll. Kath info berichtet hier genauer. (9.10.20199 Der Ausgangspunkt soll eine Erörterung über die Bedeutung der Amazonassnode gewesen sein:

    Das „Amazonas-Problem“ sei „von fundamentaler Bedeutung für die gesamte Menschheit“.

    Und was ist laut Scalfari von so „fundamentaler Bedeutung“?

    „Franziskus hat schon seit Jahren die Idee des Einen Gottes vorangetrieben. Es ist natürlich eine revolutionäre Idee.“

    Als Erläuterung wird nach diesem Zitat aus der Zeitung Scalfaris hinzugefügt:

    „In der Tat findet sich in jeder Kolumne Scalfaris, in der er als Sprachrohr von Franziskus auftritt, „Revolutionäres“. Die Palette reicht von der Abschaffung der Sünde und der Hölle über die Kommunion für alle und die Aussage, Scalfari „nicht bekehren“ zu wollen, bis zum Ziel einer globalen Rassenvermischung („Mestizentum“) durch Massenmigration.

    Die jüngste Revolution – und sie verdient diese Bezeichnung ganz und gar –, ist das Projekt des Einen Gottes. Die Aussage deckt sich mit synkretistischen Aussagen und Handlungen von Franziskus seit Anfang 2016: Die Religionszugehörigkeit sei „nicht wichtig“, weil „alle Kinder Gottes“ seien und somit – irgendwie – an denselben Gott glauben würden.“

    Scalfari selbst sagt dazu:

    „Wer wie ich mehrfach das Glück hatte, ihm zu begegnen und mit ihm in größter kultureller Vertrautheit zu sprechen, weiß, daß Papst Franziskus Christus als Jesus von Nazareth, als Mensch und nicht als menschgewordenen Gott versteht.“ Als weiterer Begründung dafür, daß Jesus nicht selbst göttlich sein könne, fügt er hinzu, daß Jesus angesichts des Kreuzes seinen Vater inständig bat, daß dieser Kelch an ihm vorüber gehen möchte. „Als es mir möglich war, diese Sätze zu diskutieren, sagte mir Papst Franziskus: ‚Sie sind der erwiesene Beweis, daß Jesus von Nazareth, sobald er Mensch wurde, wenn auch ein Mensch mit außergewöhnlichen Kräften, mitnichten Gott war.“

    Es ist zu befürchten, daß Papst Franziskus wirklich nicht glaubt, daß Jesus Christus der Sohn Gottes ist, sondern nur ein besonders talentierter Mensch! Es drängt sich der Eindruck auf, daß für den Papst diese Gespräche samt ihrer Publizierung ein Experiment ist, wie weit er den Katholischen Glauben demontieren kann, ohne daß ein zu starker Widerstand conservativer Kräfte ihm Einhalt gebietet. Papst Franziskus stilisiert sich dabei gern als Antidogmatiker: Papst an Katholiken: Liebt ihr Gott oder dogmatische Fragestellungen? (Katholisch de am 9.10.2019.), dem so gerade die Hinwendung zu den Menschen wichtiger ist als die dogmatischen Wahrheiten. Dazu würde es gut passen, den ganzen Diskurs über die Gottessohnschaft Jesu mit den daraus notwendig resultiereden „Spekulationen“ über das trinitarische Sein Gottes als überflüssig abzutuen, um einfach in Jesus einen vorbidlichen Menschen zu sehen.

    Scalfari hätte dann aber noch hellsichtiger erfaßt, wie paßgenau das Nein! zur Göttlichkeit Jesu in das Konzept des interreligiösen Dialoges paßt, daß eben alle Religionen den EINEN GOTT verehren, nur eben unter verschiedenen Namen, daß eben die besonderen Religionsstifter auch immer nur diesen EINEN meinten, sodaß nur es auf den Glaube an diesen EINEN ankäme.

    Der vaticanische Pressesprecher demetierte nun wie folgt (Katholisch de am 10.10. 2019):

    „Die Worte Scalfaris aus Gesprächen mit Franziskus seien keine wahrheitsgetreuen Darstellungen, sondern persönliche und freie Interpretationen.“ Nur,warum dementiert dies der Papst nicht selbst und warum gibt er Scalfari so freimütige Interviews, wenn er davon ausgehen müßte, daß er verfälschend wiedergegeben wird?

    Ich halte es so doch für das Wahrschenlichste, daß der Papst hier erprobt, wie weit er gehen kann in der Destruktion des Katholischen Glaubens, verbunden mit der Dementierpraxis durch den Vatican, die die conservativeren Katholiken beruhigen soll, während den Progresssiven gezeigt wird,wohin die Katholische Kirche sich „weiter zu entwickeln“ habe, um eine Kirche auf der Höhe der Zeit zu werden. Es soll eben eine Kirche entstehen, die zur Neuen Weltordnung paßt mit ihrem Willen zur Einheitsreligion.

  13. Wie steht in der Bibel im 1. Johannesbrief Kapitel 2 Vers: „Wer leugnet, dass Jesus der Sohn ist, hat den Vater nicht; wer bekennt, dass Jesus der Sohn ist, hat auch den Vater.
    Wer also leugnet, dass Jesus Gottes Sohn ist, gehört nicht zu Gott, sondern zur Gegenseite Gottes, dem einstmals ersten Engel bei Gott, nämlich Luzifer.

  14. Ja ist sich denn in der Konzilskirche außer wenigen Prälaten wie die Kardinäle Müller und Sarah überhaupt noch jemand im Klaren darüber dass Jesus, unser Herr die 2. Person des einzig wahren allmächtigen dreifaltigen Gottes der Schöpfer aller sichtbaren und unsichtbaren Dinge ist, vor dem wir uns alle einmal für unsere Taten und Untaten verantworten müssen ?

  15. Eine Kirchenspaltung scheint nicht mehr fern. Franziskus hat davor ja keinerlei Angst, wie er auf dem Rückflug von Mauritius die begleitenden Journalisten wissen ließ. Eines ist sicher: Wenn es tatsächlich dazu kommt, bin ich jedenfalls nicht (mehr) in der Bergoglio-„Kirche“! Der kirchliche Trümmerhaufen, den dieser Papst seinem Nachfolger einmal hinterlässt, spottet jeder Beschreibung.

  16. Es sieht so aus, als könnte Franziskus sagen was er will, alle klatschen Beifall. Er kann Häresien verbreiten, wie viele er will, niemand ist imstande ihn anzuklagen. Wo kein Kläger, da kein Richter.

  17. Gläubige Katholiken können kaum denken, dass ein Papst die eine heilige katholische Kirche, die Kirche Jesu Christi zerstören will – auch wenn es noch so viele Hinweise gibt, klammern sie sich an richtige Worte und Sätze dieses zwiegesichtigen Pontifikats. Mein Klammern hat schlagartig aufgehört, als ich zur Kenntnis nehmen musste, dass Papst Franziskus und sein (leider nunmehr) Kardinal Czerny – beides Jesuiten – 20 Punkte zum antichristlichen Global compact for migration zugearbeitet haben. Wird dieser Teufelspakt umgesetzt, wird nicht nur die Kirche Jesu Christi zerstört, sondern auch die Menschheit durch die Neue Weltordnung der (UN-)Freimaurer mit der Welt-Einheitsreligion. Der Papst sagt uns, dass er genau das erreichen will,wenn er sich „freut“, dass seine Ziele mit denen der UN gleich sind. Diese ganzen antichristlichen Organisationen wie Adveniat, Misereor, Peterspfennig & Co. sehen von mir keinen Cent mehr, schlimm genug, dass ich Kirchensteuer zahlen muss und nicht bestimmen kann, dass Kardinal Sarah oder Weihbischof Athanasius Schneider dieses mein Geld bekommt. Alle Spenden für Messstipendien bei Kirche in Not zur Rettung von Seelen. Für die deutschen Bistümer und den Vatikan wären Insolvenzen heilsam.

    • Haben Sie noch nicht daran gedacht aus dieser „Kirche“ auszutreten und die gesparte Steuer zum Beispiel den Petrusbrüdern als Spenden zukommen zu lassen. Natürlich müssten sie dann eventuell gesparte Steuern (denn Sie können diese Spenden wiederum steuerlich geltend machen) wiederum spenden, da Sie sicherlich keinen finanziellen Vorteil mit ihrem Austritt anstreben.
      Ich selbst befasse mich gerade mit diesem Schritt eines Austrittes.
      Meine Spenden gehen schon seit geraumer Zeit nur noch an rechtgläubige katholische Vereinigungen,
      aber das ist mir einfach zu wenig. Ich möchte nun überhaupt kein Geld mehr der vom Glauben abgefallenen Kirche zukommen lassen. Da bleibt jetzt nur noch mein Austritt – vor selbigem habe ich keine Angst.

  18. Christus ist ein Prophet wie Mohammed?
    So ähnlich stellt sich Franziskus das wohl vor.

    Tatsache ist:
    Mohammed hat seinerzeit den Animismus besiegt.
    Franziskus erliegt demselben.

    Ich bleibe bei der Wahrheit.
    Und die ist katholisch.

  19. Schon allein die Repressionen Bergoglios gegen die Anhänger der überlieferten Lehre reichen aus, um diese Aussage Scalfaris glaubwürdig erscheinen zu lassen. Neben den Beispielen aus dem Text wären da die Franziskaner der Immakulata und die Familia Christi und andere von ihm verfolgte Gruppiewrungen konservativer Art zu nennen. Man behaupte bloß nicht, dass es andere im Vatikan wären, die diese Verfolgungen auslösen.

  20. In den aktuellen IK-Nachrichten von Pro Sancta Ecclesia heißt es unter der Überschrift:Fragwürdige Liebkosungen:Danach will das „Instrumentum Laboris“ zur Amazonas-Synode in Nr.19 weismachen, daß geographische Räume „Orte von Epiphanien, von Gotteserfahrung“ und ein „Reservoir(…) von Leben und Weisheit, die von Gott sprechen“ seien.Im Blick auf Amazonien heißt es sogAR; daß dort „die Liebkosungen des Gottes, der sich in der Geschichte inkarniert, offenbart“ würden. Zu dieser Idylle paßt jedoch nicht, was Bischof Jose Luis Azcona, der emeritierte Oberhirte von Marajo im Delta des Amazonas, über den andauernden Kindesmißbrauch in Amazonien sagt: „Leider weiß die Synode nicht, oder versteht wissentlich nicht, wie wichtig das Antlitz der verzeifelten, erniedrigten und mißbrauchten Kinder ist, die von ihren eigenen Eltern und Verwandten mißbrauchrt werden, Opfer einer Sklaverei, die einen ganz wesentlichen Aspekt des aufgegebenen und geschändeten Antlitzes Jesu in Amazonien ausmacht.“ Allein im Bundesstaat Para mit 6,2 Mio.Einwohnern gab es in einem Jahr 25.000 Anzeigen wegen solcher Verbrechen. Nach Angaben von Spezialisten auf diesem Gebiet gibt es für jeden gemeldeten Fall von Pädophilie vier weitere. Ist dann das Antlitz dieser geschändeten Kinder nicht ein wesentlicher Aspekt des Antlitzes Amazoniens?!“

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