Pilatus läßt die jüdische Volksmenge entscheiden, ob Jesus oder Barabbas freigelassen werden soll. Die jüdischen Führer forderten die Hinrichtung des Messias von Pilatus allein deshalb, weil die Römer ihnen Hinrichtungen verboten hatten. Andernfalls wäre Jesus zu diesem Zeitpunkt wohl schon tot gewesen
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Der Prozeß Jesu und die römischen Spione – eine historische Überlegung

Von Wolf­ram Schrems* Seit Jah­ren wird sei­tens kirch­li­cher Amts­trä­ger und aka­de­mi­scher Theo­lo­gen die histo­ri­sche Glaub­wür­dig­keit der Evan­ge­li­en in Fra­ge gestellt. Häu­fig geht es dabei um die Mini­mie­rung der Rol­le der jüdi­schen Auto­ri­tä­ten und des Vol­kes bei der Pas­si­on Jesu Chri­sti. Man hat den Ein­druck, daß die­se Ten­denz in den letz­ten Jah­ren, beson­ders im deut­schen Sprach­raum,
„Jesus und Barabbas“ von Giovanni Gasparro (geb. 1983), einem äußerst interessanten Künstler, dessen Werk im figurativen Realismus verankert ist und zugleich von barocken Einflüssen geprägt wird.
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Die Stunde des Barabbas

Ein Kom­men­tar von Don Micha­el Gurt­ner* Alle vier Evan­ge­li­sten erwäh­nen in ihren Pas­si­ons­be­rich­ten, wenn­gleich jeweils nur ganz kurz, eine Epi­so­de, wel­che beson­ders in der Kar­wo­che all­ge­mei­nes Unver­ständ­nis aus­löst und man sich fas­sungs­los fragt: Wie konn­te sol­ches bloß geschehen?
Eine kleinere Umsetzung des "Glorreichen Kreuzes" an dem von Madeleine Aumont genannten Erscheinungsort in Dozulé
Nachrichten

Vatikan erkennt Erscheinungen von Dozulé nicht an

Die fran­zö­si­sche Diö­ze­se Bayeux-Lisieux ver­öf­fent­lich­te heu­te eine Mit­tei­lung ihres Bischofs Msgr. Jac­ques Léon Jean Marie Habert in bezug auf ein am 12. Novem­ber 2025 von ihm emp­fan­ge­nes Schrei­ben des römi­schen Dik­aste­ri­ums für die Glau­bens­leh­re über die „Ereig­nis­se von Dozulé“.
Krönung von Papst Pius XI. im Jahr 1922
Hintergrund

Christus im Schatten des Papstes? – Zur Geschichte einer Verschiebung

Das berg­o­glia­ni­sche Pon­ti­fi­kat führ­te bei vie­len Katho­li­ken zu einer schmerz­li­chen Ent­frem­dung von Rom. Dar­in kann Posi­ti­ves lie­gen, näm­lich die Chan­ce zu einer dif­fe­ren­zier­te­ren und viel­leicht heil­sa­men Betrach­tung des Papst­tums. Wer­den die ver­gan­ge­nen zwölf Jah­re Anlaß und Anstoß sein, das Papst­tum von zwei­fel­haf­ten Über­hö­hun­gen zu befrei­en und es auf sein Wesen und sei­ne eigent­li­che Bedeu­tung für
Papst Leo XIV. zelebrierte heute mit den Kardinälen die Missa Pro Ecclesia
Leo XIV.

„Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!“

Um 11 Uhr begann in der Six­ti­ni­schen Kapel­le die Zele­bra­ti­on der Mis­sa Pro Eccle­sia, der ersten Mes­se, die vom neu­en Papst Leo XIV. zusam­men mit den Kar­di­nä­len der hei­li­gen Kir­che zum Dank für sei­ne Erwäh­lung zele­briert wird. Auch die Sperr­holz­ki­ste als Volks­al­tar wur­de wie­der aufgebaut.
Jesus Christus, der Zugang zum Heil.
Forum

Vernachlässigte und verdrängte Wahrheiten

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Die Rela­ti­vie­rung der Heils­mit­t­ler­schaft JESU CHRISTI ist auch inner­halb der katho­li­schen Kir­che ein weit ver­brei­te­tes und Besorg­nis erre­gen­des Phä­no­men. Das «extra eccle­si­am nulla salus» (ausser­halb der Kir­che kein Heil; kein Heil ohne die Kir­che) wur­de in unse­rer Zeit sehr stark rela­ti­viert. Rich­tig ist, dass GOTT unschul­dig irren­de Men­schen auf Wegen,
1263 befand sich der deutsche Priester Petrus von Prag auf dem Weg nach Rom. Ihn plagten Zweifel an der Realpräsenz Jesu Christi unter der Gestalt von Brot und Wein. Als er in Bolsena nördlich von Rom die Heilige Messe zelebrierte, ereignete sich ein Eucharistisches Wunder, das zur Einführung des Fronleichnamsfestes führte. Das Corporale mit den Blutstropfen Christi wird heute im Dom von Orvieto aufbewahrt, der Altarstein mit dem Kostbaren Blut Christi in Bolsena.
Hintergrund

Fronleichnam, die Realpräsenz und das Wunder von Bolsena

(Rom) Film­auf­nah­men aus dem Jahr 1933 zei­gen die Fron­leich­nams­pro­zes­si­on mit Papst Pius XI. auf dem Peters­platz in Rom. Der Papst wird als Ober­ster Prie­ster, der anbe­tend Für­bit­te für die ihm anver­trau­te katho­li­sche Gemein­schaft und Gesell­schaft vor dem Aller­hei­lig­sten Sakra­ment des Alta­res hält, in den Peters­dom getragen. 
Liturgie & Tradition

Dulce lignum – in dem Werk der Menschenrettung

Der heu­ti­ge Tag trug in der frü­he­sten Zeit den Namen „Frei­tag der Todes­fei­er des Herrn“. Die Fei­er die­ses Tages reicht bis in die Urzeit der Kir­che zurück. Es ist ein Tag der ergrei­fend­sten Lit­ur­gie voll Schau­er über die Demut und Lie­be, Schmach und Pein über die Hoheit und den Lösungs­sieg Chri­sti, der Tag, der uns
Auferstehung Ostern der Auferstandene
Liturgie & Tradition

Er, den ihr sucht, ist auferstanden, wie Er gesagt hat. Halleluja

Ange­lus Domi­ni des­cen­dit de cae­lo, et dixit mulie­ri­bus: Quem quae­ri­tis, surr­exit, sicut dixit, alle­lu­ja. Quod surr­exit Domi­nus vere, alle­lu­ja. Der Engel des Herrn stieg vom Him­mel und sprach zu den Frau­en: „Er, den ihr sucht, ist auf­er­stan­den, wie Er gesagt hat.“ Hal­le­lu­ja. Der Herr ist wahr­haft auf­er­stan­den. Hal­le­lu­ja. . O, jauch­ze, Welt, du hast ihn
Jesus zu Petrus: „Vade retro, Satana“.
Forum

Die Pachamama und der Punktesieg für den Satan

Gedan­ken von Uwe Lay. Kar­di­nal Ray­mond Bur­ke: „Satan ist in die Kir­che ein­ge­drun­gen“. „Eine schockie­ren­de Ver­an­schau­li­chung dafür, wie Satan in die Kir­che ein­ge­drun­gen ist, war der jüng­ste heid­ni­sche Pacha­­ma­­ma-Kult in den vati­ka­ni­schen Gär­ten, und noch schwer­wie­gen­der, vor dem Grab des hei­li­gen Petrus im Peters­dom.“ Freie Welt am 17.12.209.