Wurde die Kirche infiltriert? Von wem und wie? 1846 erschien zwei Hirtenkindern in La Salette eine schöne Frau, die weinte.
Buchbesprechungen

Alta Vendita

Von Fried­rich Romig* Die rege Publi­ka­ti­ons­tä­tig­keit des rela­tiv jun­gen ame­ri­ka­ni­schen Pro­fes­sors für Phi­lo­so­phie, Tay­lor R. Mar­shall, hat 2019 den Best­sel­ler „Infil­tra­ti­on — The Plot to Destroy the Church from Wit­hin“ her­vor­ge­bracht, zu dem Weih­bi­schof Atha­na­si­us Schnei­der das Vor­wort bei­steu­er­te. Aus dem Eng­li­schen über­tra­gen, liegt die 33 Kapi­tel umfas­sen­de Unter­su­chung inzwi­schen auch in deut­scher Spra­che vor.

Gleichgesinnte unter Sich, Cristina Kirchner, ehemalige Staatspräsidentin von Argentinien, derzeit Vizepräsidentin, Joe Biden, vielleicht nächster US-Präsident, und Michelle Bachelet, Chiles Ex-Präsidentin und derzeitige UNO-Hochkommissarin.
Nachrichten

„Wir brauchen die Freimaurer-Prinzipien, um als eine Menschheit zusammenzukommen“

(New York) In Coro­­na-Zei­­ten wer­den zwar alle gezwun­gen, Mas­ken zu tra­gen, doch in Wirk­lich­keit schei­nen viel­mehr die Mas­ken zu fal­len. Bestimm­te Kräf­te zei­gen offe­ner ihr Gesicht. Das gilt nicht nur für den Gre­at Reset von Klaus Schwab (Welt­wirt­schafts­fo­rum), son­dern auch für Michel­le Bache­let, die Hohe Kom­mis­sa­rin für Men­schen­rech­te der Ver­ein­ten Nationen.

Eugenio Scalfari widmete seine Kolumne erneut Papst Franziskus. Dieses Bild wurde von La Repubblica zum Artikel vom 17. November veröffentlicht.
Hintergrund

Warum man Papst Franziskus verteidigen soll – laut Eugenio Scalfari

(Rom) Der Vati­ka­nist Mar­co Tosat­ti ver­öf­fent­lich­te eine pole­mi­sche Stel­lung­nah­me eines sei­ner Alter Egos, kon­kret von Msgr. X, zur jüng­sten Kolum­ne von Euge­nio Scal­fa­ri, in der die­ser erklärt, daß man Papst Fran­zis­kus ver­tei­di­gen müs­se, aber nicht sagt, war­um dies gesche­hen sol­le. Oder doch?

„Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ ist der Wahlspruch der Freimaurer und findet sich in jedem ihrer Tempel. Mit Jubel quittieren sie, daß Papst Franziskus den Wahlspruch für die Kirche übernimmt.
Nachrichten

Großorient von Italien erfreut über „Analogien“ bei Papst Franziskus

(Rom) Bereits zwei Tage nach der Ver­öf­fent­li­chung der jüng­sten Enzy­kli­ka Fra­tel­li tut­ti von Papst Fran­zis­kus kam Jubel von Sei­ten der Frei­mau­re­rei auf. Die Groß­lo­ge von Spanien/Spanischer Groß­ori­ent erklär­te begei­stert, daß sich die neue Enzy­kli­ka von Papst Fran­zis­kus „die uni­ver­sel­le Brü­der­lich­keit, das gro­ße Prin­zip der moder­nen Frei­mau­re­rei“, zu eigen mache. Nun leg­ten die Logen­brü­der nach.

Zufrieden zeigt sich die Großloge von Spanien, daß Papst Franziskus ein neues Verständnis von Brüderlichkeit vertritt.
Nachrichten

Großloge zufrieden: „Papst Franziskus übernimmt ein Hauptprinzip der Freimaurerei“

(Madrid) Die „Brü­der­lich­keit“ aller Men­schen ist das Bekennt­nis, das Papst Fran­zis­kus mit sei­ner jüng­sten Enzy­kli­ka „Fra­tel­li tut­ti“ am 3. Okto­ber ableg­te. Dazu ver­wen­det er ein Zitat des hei­li­gen Franz von Assi­si, des­sen Auto­ri­tät er damit in Anspruch nimmt, aber des­sen Wor­te er eigen­mäch­tig umin­ter­pre­tiert. Der Hei­li­ge wand­te sich mit „fra­tel­li tut­ti“ an sei­ne Brü­der. Das

Wurde die Kirche in den vergangenen 150 Jahren von feindlichen Mächten infiltriert? Dieser These geht Taylor Marshall in seinem Buch nach.
Buchbesprechungen

Infiltriert – Die Verschwörung zur Zerstörung der Kirche

Von Wolf­ram Schrems* Schon die War­nung Jesu von den „Wöl­fen im Schafs­pelz“ (Mt 7,15ff), die Rede des Apo­stels Johan­nes von Anti­chri­sten, „die aus unse­rer Mit­te kamen, aber nicht zu uns gehör­ten“ (1 Joh 2,19), und die Erleb­nis­se des Völ­ker­apo­stels mit „fal­schen Brü­dern“ (Gal 2,4) spre­chen von der Infil­tra­ti­on der Kir­che durch die feind­li­che Macht. Es

Auf die Erklärung von Abu Dhabi (2019) folgt am 3. Oktober die Enzyklika Omnes fratres (Wir sind alle Brüder).
Hintergrund

Die Kirche ändert mit der neuen Enzyklika „nicht ihre Position, sondern das Paradigma“

(Rom) Heu­te kam in Ita­li­en die erste Aus­ga­be einer neu­en Tages­zei­tung an die Kios­ke. Sie heißt Doma­ni (Mor­gen). Laut Leit­ar­ti­kel schei­nen Redak­ti­on und Her­aus­ge­ber den Namen weder tages­zeit­lich als „Der Mor­gen” zu ver­ste­hen, noch adver­bi­al bezo­gen auf den näch­sten Tag. Es wird der Anspruch erho­ben, eine gan­ze Dimen­si­on grö­ßer zu den­ken, näm­lich an „Das Mor­gen”,

Papst Franziskus unterzeichnet am 4. Februar 2019 das Abu-Dhabi-Dokument. Die Brüderlichkeit aller Menschen und die gottgewollte Vielfacht der Religionen sollen demnächst Gegenstand einer Enzyklika werden.
Nachrichten

Papst Franziskus schreibt eine Enzyklika über die „Brüderlichkeit aller Menschen“

(Rom) Papst Fran­zis­kus wird „in Kür­ze“ eine Enzy­kli­ka über die „Brü­der­lich­keit aller Men­schen“ ver­öf­fent­li­chen. Das gab Msgr. Dome­ni­co Pom­pi­li, der Bischof von Rie­ti, am ver­gan­ge­nen Diens­tag bekannt. Damit knüpft Fran­zis­kus an das umstrit­te­ne Doku­ment über die Brü­der­lich­keit aller Men­schen für ein fried­li­ches Zusam­men­le­ben in der Welt an, das er am 4. Febru­ar 2019 zusam­men mit

Jérôme Rousse-Lacordaire, Dominikanerpater, Theologe, Historiker – und Verfechter einer Vereinbarkeit von Christentum und Esoterik.
Forum

Die Zweideutigkeit der „christlichen“ Esoterik IV

Von P. Pao­lo M. Sia­no* Der Domi­ni­ka­ner, Theo­lo­ge und Histo­ri­ker Pater Jérô­me Rou­s­­se-Lacor­d­ai­­re (geb. 1962), ehe­ma­li­ger Pro­fes­sor am Insti­tut Catho­li­que de Paris und ehe­ma­li­ger Direk­tor der Biblio­t­hè­que du Saul­choir in Paris, behaup­tet (was ich nicht tei­le) in sei­nem Buch Eso­té­ris­me et chri­stia­nis­me. Histoire et enjeux théo­lo­gi­ques d’u­ne expa­tria­ti­on (Eso­te­rik und Chri­sten­tum. Geschich­te und theo­lo­gi­sche Fra­gen einer

Esoterik 2
Forum

Die Zweideutigkeit der „christlichen“ Esoterik II

Von P. Pao­lo M. Sia­no* Eini­ge katho­li­sche Krei­se betrach­ten den Fran­zo­sen Lou­is Char­­bon­­ne­au-Las­­say (1871–1946) als Vor­bild der „christ­li­chen Eso­te­rik, ins­be­son­de­re der katho­li­schen“ (vgl. Chri­stia­ni­tà, März–April 2000, S. 17–20), einen ehe­ma­li­gen Ordens­mann der Frè­res de Saint-Gabri­el [1], Archäo­lo­ge, seit 1903 Mit­glied der römi­schen Anwalts­kam­mer von Sankt Peter, Kup­fer­ste­cher, Sym­bol­for­scher sowie Gelehr­ten der christ­li­chen und her­me­ti­schen Heraldik.