Buchbesprechung von Wolfram Schrems* Das apokalyptische Bergoglio-Pontifikat ist über ein Jahr nach dessen Ende nunmehr in eine historische Perspektive geraten. Vielleicht beginnen manche die Lähmung abzuschütteln und gestatten sich nunmehr einen realistischen Blick auf diese zwölf schlimmen Jahre. Andere feiern das Andenken an Papst Bergoglio, manche wähnen ihn tatsächlich (schon) im Himmel. – Nur ein wirklichkeitsbezogener Blick …
22. Januar 2026Kommentare deaktiviert für Jahrtage: Msgr. Fiordelli und die Geburt der Republik
Von Roberto de Mattei* Zwischen den Jubiläen, die sich 2026 jähren, findet sich auch der sogenannte „Fall der öffentlichen Konkubinate“, der 1956, also vor siebzig Jahren, ausbrach – ausgelöst durch einen Brief von Msgr. Pietro Fiordelli, Bischof von Prato.
Gestern veröffentlichte die linke italienische Tageszeitung La Repubblica ein Schreiben von Papst Leo XIV., mit dem er dem Blatt zu seiner Gründung vor 50 Jahren gratuliert. Datiert ist das Schreiben vom 14. Januar. Darüber könne man hinweggehen, würden manche sagen, und doch verlangt das emblematische Ereignis eine Anmerkung.
Von Don Mario Proietti* Als Papst Franziskus „weniger Papst war, wurde er mehr Papst“ – mit diesem bezeichnenden, paradoxen Satz hat der bekannte Journalist Francesco Merlo bei einer Podiumsdiskussion der linken Tageszeitung „La Repubblica“ eine symbolische Linie gezogen: eine mediale Zäsur, die mehr ist als ein Kommentar zu zwei Pontifikaten. Sie ist eine unfreiwillige Offenbarung. …
Papst Franziskus trat ein Jahr nach seinem ersten Auftritt erneut in der Sendung des Journalisten Fabio Fazio „Che tempo che fa“ auf, der „Fernsehhöhle der unfehlbaren politisch korrekten Linken“ so der Vatikanist Marco Tosatti. Mastro Titta nahm die Sendung mit dem päpstlichen Auftritt unter die Lupe und ließ seinen dabei gewonnenen Eindrücken freien Lauf.
Kurienerzbischof Vincenzo Paglia, ein enger Papstvertrauter, ist für „seltsame“ Ausführungen bekannt, um es euphemistisch zu sagen. In Rom nennt man diese, in Anspielung an seinen Familiennamen, „Pagliacciate“, was soviel wie „Blödsinn“ oder „Narrenposse“ meint. Die jüngste Pagliacciata, ein Interview im Corriere della Sera vom 27. August, ist für die Weltkirche immerhin denkbar harmlos ausgefallen, wirft …
Ein Gastkommentar von Hubert Hecker Bischof Bätzing hat die mehrfache Mahnung von Papst Franziskus abgelehnt, bei allen kirchlichen Entscheidungen und insbesondere auf dem Synodalen Weg den Primat des Evangeliums zu beachten. Nach Meinung des Bischofs soll die Kirche in Deutschland primär durch modernisierende Strukturreformen saniert und somit Evangelium und Evangelisierung hintangestellt werden. Eine der Struktur-Parolen …
(Rom) Italien hat gewählt und neben viel Hoffnung (die Achse Orbán–Trump wurde gestärkt) und mindestens ebenso vielen Unbekannten (durch die corona- und sanktionsbedingte Teuerung) sticht eine gute Nachricht hervor: Die Globalistin, Soros-Freundin und Abtreibungsfanatikerin Emma Bonino wurde nicht mehr gewählt.
(Rom) Gestern verstarb Eugenio Scalfari, der atheistische Freund von Papst Franziskus. Die Zeitung La Repubblica veröffentlichte heute einen Nachruf von Franziskus auf den Gründer dieser Zeitung. Die Beziehung zwischen Papst Franziskus und dem freimaurerischen Atheisten Eugenio Scalfari gehört zu den bezeichnendsten und rätselhaftesten Seiten des derzeitigen Pontifikats. Bezeichnend und rätselhaft, wenn auch wenig überraschend ist, …
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