In Venezuela, wo es Unterdrücker und Unterdrückte gibt, scheitert der Volksbegriff von Papst Franziskus.
Nachrichten

Volk ist nicht gleich Volk

Der Begriff „Volk“ (spanisch pueblo) spielt für das Pontifikat von Papst Franziskus eine zentrale Rolle. Dasselbe gilt für den Jesuitenorden. Jesuiten haben in den 1970er Jahren den Begriff zum Synonym für „Proletariat“ gemacht und nicht selten die Brücke bis zum Marxismus geschlagen. Das heißt auch, daß Volk nicht immer Volk meint, wie derzeit die Venezolaner

Erste Angelobung von Daniel Ortega nach der sandinistischen Machtübernahme 1979. Im Hintergrund Fidel Castro.
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Bei sozialistischen Regimen hält sich Franziskus zurück

(Rom) Wenn es um sozialistische Diktaturen geht, gibt sich Papst Franziskus sehr zurückhaltend. Die Zurückhaltung wird nicht als Vorsicht gesehen, um einen potentiellen größeren Schaden zu verhindern und die Ortskirche vor einer möglichen Verfolgung zu schützen. Sie wird vielmehr als mehr oder weniger offene Sympathie aufgefaßt. Die Regimevertreter bedanken sich ihrerseits, zumindest in Lateinamerika, mit

Ernesto Cardenal, mit Stola, während der ersten Messe nach Aufhebung seiner Suspendierung a divinis.
Hintergrund

Fernandez de la Cigoña zur Begnadigung von Ernesto Cardenal

Der katholische Journalist Francisco Fernandez de la Cigoña, einer der bekanntesten spanischen Kolumnisten und Blogger zu kirchlichen Themen, machte nie ein Hehl aus seiner Ablehnung der marxistischen Befreiungstheologie und aus seiner Kritik an deren Vertretern wie Ernesto Cardenal. Sein Großvater war im spanischen Bürgerkrieg von den Marxisten ermordet worden, weil er als Katholik und Industrieller

Die Attentäterin nach ihrer Festnahme.
Lebensrecht

Lesbische Abtreibungsbefürworterin verübt Säureattentat in Kathedrale

(Managua) Am 5. Dezember wurde Don Mario Guevara, Vikar an der Kathedralkirche von Managua, während er im Beichtstuhl saß, von einer lesbischen Abtreibungsaktivistin angegriffen. Der Priester wurde durch den Säureangriff der Feministin schwer verletzt. Nicht minder schwerwiegend: Das Attentat wird von den Medien totgeschwiegen. Nur durch das Eingreifen von Gläubigen, die sich in der Kirche

Papst Franziskus Schweigen Nikaragua
Christenverfolgung

Verhalten des Papstes zu Nikaragua ist „beschämend“

(New York) Zum Ungemach, das Papst Franziskus wegen des Viganò-Dossiers und seinem Schweigen zum Fall Pineda in Honduras widerfährt, kommt neue Kritik. Dabei geht es um sein Schweigen zur Lage der Kirche in Nikaragua.