Erzbischof Henryk Hoser, dessen letzte Aufgabe die eines päpstlichen Sondervisitators für Medjugorje war, ist am vergangenen Freitag verstorben.
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„Wovor sollte ich Angst haben?“ – Zum Tod von Erzbischof Henryk Hoser

(War­schau) Am 13. August ist in War­schau, sei­ner Hei­mat­stadt, der pol­ni­sche Erz­bi­schof und Päpst­li­che Son­der­vi­si­ta­tor für Med­jug­or­je, Msgr. Hen­ryk Hoser SAC, ver­stor­ben. Der Erz­bi­schof war 1942 als Sohn der bekann­ten War­schau­er Fami­lie Hoser gebo­ren wor­den. Sei­ne Vor­fah­ren stamm­ten aus Augs­burg und waren über Deutsch­böh­men nach Polen gelangt, als der im nord­böh­mi­schen Schwoi­ka bei Bürg­stein gebo­re­ne

Kardinal Stanislaus Dziwisz pilgerte nach Medjugorje. Die "Normalisierung" des herzegowinischen Ortes ist bereits Realität.
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Kardinal Dziwisz und die Normalisierung von Medjugorje

(Sara­je­wo) Kar­di­nal Sta­nis­law Dzi­wisz, eme­ri­tier­ter Erz­bi­schof von Kra­kau und ein­fluß­rei­cher Kir­chen­mann in Polen, wur­de wegen sei­nes Bade­ur­laubs in Dal­ma­ti­en von der in deut­schem Besitz befind­li­chen pol­ni­schen Bou­le­vard­pres­se durch den Kakao gezo­gen. Von der Adria­kü­ste rei­ste er wei­ter in die Her­ze­go­wi­na und pil­ger­te nach Medjugorje.

Ein Bericht aus Medjugorje
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Die „Normalisierung“ der Wallfahrtsorte – am Beispiel Medjugorje

(Sara­je­wo) Ein gläu­bi­ger Mensch ver­brach­te den Jah­res­wech­sel in Med­jug­or­je in der Hoff­nung, dort Ruhe und Gebet zu fin­den. Es ist ihm nicht wirk­lich gelun­gen, wie er berich­tet. Der Text wird nicht mit Blick auf die Fra­ge nach der Echt­heit der dort seit 1981 behaup­te­ten Mari­en­er­schei­nun­gen ver­öf­fent­licht, son­dern mit Blick auf die Situa­ti­on an bedeu­ten­den Wall­fahrts­or­ten.

Medjugorje
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Mafia kontrolliert Teile von Medjugorje

(Sara­je­vo) Med­jug­or­je ist bereits reich an ganz unter­schied­li­chen Kapi­teln. Nun füg­te der Päpst­li­che Son­der­ge­sand­te, Erz­bi­schof Hen­ryk Hoser, ein neu­es hin­zu. Er beklag­te, daß die Camor­ra, die nea­po­li­ta­ni­sche Mafia, in dem her­ze­go­wi­ni­schen Ort mitmische.

Medjugorje
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Medjugorje: Hoser-Ernennung provoziert unterschiedliche Reaktionen

(Mostar) Am 31. Mai ernann­te Papst Fran­zis­kus den eme­ri­tier­ten Bischof von War­­schau-Pra­­ga, den Pal­lot­ti­ner und ehe­ma­li­gen Kuri­en­erz­bi­schof Hen­ryk Hoser, zum Apo­sto­li­schen Son­der­vi­si­ta­tor für die Pfar­rei Med­jug­or­je. Eine Ent­schei­dung, die zu unter­schied­li­chen Inter­pre­ta­tio­nen führte.

Medjugorje: Ist dort die Gottesmutter erschienen und erscheint sie noch immer?
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Wallfahrten nach Medjugorje weiterhin untersagt

(Sara­je­wo) Die zustän­di­ge Diö­ze­se Mostar in Bos­­ni­en-Her­­ze­­go­­wi­­na bekräf­tig­te, daß kirch­li­che Insti­tu­tio­nen wei­ter­hin kei­ne Wall­fahr­ten zu den kirch­lich nicht aner­kann­ten Mari­en­er­schei­nun­gen in den her­ze­go­wi­ni­schen Ort Med­jug­or­je machen dür­fen. Damit wider­sprach sie jüng­sten Medi­en­be­rich­ten zu Aus­sa­gen des pol­ni­schen Erz­bi­schofs Hen­ryk Hoser, der sich im Auf­trag von Papst Fran­zis­kus eini­ge Mona­te mit Med­jug­or­je befaßt hatte.

Medjugorje: "Marienkult erlaubt", so der Päpstliche Sondergesandte, den Franziskus fast zeitgleich emeritierte. Doch kein Wort mehr von einer bevorstehenden Anerkennung einiger („der ersten sieben“)
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Päpstlicher Gesandter spricht zu Medjugorje und wird emeritiert

(Rom/Medjugorje) Msgr. Hen­ryk Hoser, Bischof von War­­schau-Pra­­ga wur­de von Papst Fran­zis­kus eme­ri­tiert. Etwas unge­wöhn­lich war, daß die Mit­tei­lung vom vati­ka­ni­schen Pres­se­amt am Hoch­fest Maria Emp­fäng­nis bekannt­ge­ge­ben wur­de. Am Tag zuvor hat­te der Erz­bi­schof ein Inter­view zu Med­jug­or­je gege­ben. Papst Fran­zis­kus hat­te ihn für ein hal­bes Jahr zum Apo­sto­li­schen Son­der­de­le­ga­ten für den her­ze­go­wi­ni­schen Ort ernannt, in

Medjugorje: Das Tauziehen hinter den Kulissen zwischen konträren Positionen zum herzegowinischen Ort geht in eine neue Runde. Kardinal Schönborn, Diplomat der hohen Schule, versucht dabei mit Geduld und Insistenz das Heft im entscheidenden Moment in die Hand zu bekommen.
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Medjugorje: Päpstlicher Gesandter bringt Papst und Vatikan in Verlegenheit — Kardinal Schönborns Stunde?

(Medjugorje/Rom) Das Ja zu Med­jug­or­je des Apo­sto­li­sche Son­der­ge­sand­ten bringt Papst Fran­zis­kus in Ver­le­gen­heit und stellt für den Vati­kan „ein nicht uner­heb­li­ches Pro­blem“ dar, so Matteo Mat­zuz­zi, Vati­ka­nist von Il Foglio. „Die Mari­en­er­schei­nun­gen wer­den noch vor Jah­res­en­de aner­kannt“, so lau­te­te sinn­ge­mäß die Bot­schaft von Bischof Hen­ryk Hoser, den Fran­zis­kus als sei­nen Lega­ten in die Her­ze­go­wi­na ent­sandt