REPAM-Generalsekretär Mauricio Lopez mit Kardinal Hummes (Vorsitzender von REPAM und der neuen Kirchlichen Amazonaskonferenz) und Papst Franziskus.
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Revolution durch die Hintertür

(Rom) Als im nach­syn­oda­len Schrei­ben Que­ri­da Ama­zo­nia die erwar­te­te „Revo­lu­ti­on“ aus­blieb, ging ein Stoß­seuf­zer der Erleich­te­rung durch die Rei­hen der Kir­che. Man lehn­te sich zurück und senk­te die Alarm­stu­fe. Des­halb wur­de kaum Notiz von der Grün­dung der Con­fe­ren­cia Ecle­si­al de la Ama­zonía genom­men. Über die­se „Kirch­li­che Ama­zo­nas­kon­fe­renz“ ver­öf­fent­lich­te der Osser­va­to­re Roma­no einen Arti­kel aus der

Lula da Silva und Papst Franziskus sehen sich nach Lulas Gefängnisaufenthalt erstmals wieder.
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Die demonstrative Freundschaft

(Rom) Gestern nach­mit­tag war es soweit: Papst Fran­zis­kus emp­fing den ehe­ma­li­gen bra­si­lia­ni­schen Staats­prä­si­den­ten Luiz Inacio Lula da Sil­va in Audi­enz. Der Besuch wur­de mög­lich, weil Lula am 8. Novem­ber 2019 aus der Haft ent­las­sen wor­den war. Fran­zis­kus läßt sei­ne Freun­de nicht fal­len.

Alexander von Tschugguel (l.): „Damit die Kirche keine NGO wird, müssen wir der Sendung Christi und der Tradition der Kirche treu bleiben“.
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Alexander Tschugguel: „Kirche darf nicht zur linken NGO werden“

An der Pres­se­kon­fe­renz, die am ver­gan­ge­nen Sams­tag anläß­lich der Aci­es ordi­na­ta gegen den „syn­oda­len Weg“ von Kar­di­nal Rein­hard Marx und der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz in Mün­chen abge­hal­ten wur­de, nahm auch Alex­an­der von Tschug­guel teil. Der jun­ge Mann aus Wien hat­te wäh­rend der Ama­zo­nas­syn­ode im Okto­ber 2019 die Figu­ren des latein­ame­ri­ka­ni­schen Göt­zen Pach­a­ma­ma in den Tiber ent­sorgt.

Der „Amazonische Ritus“, und wie er sein soll.
Hintergrund

Viele Erwartungen an das nachsynodale Amazonas-Schreiben

(Bra­si­lia) Die Folha de São Pau­lo, die größ­te Tages­zei­tung Bra­si­li­ens und ganz Latein­ame­ri­kas, berich­te­te am 23. Dezem­ber, einen Tag vor Hei­lig­abend, über die „bestehen­den Erwar­tun­gen“ zum neu­en „Ama­­zo­­nas-Ritus“, den Papst Fran­zis­kus laut Ama­zo­nas­syn­ode ein­füh­ren soll.

Vatican News berichtete über das „diskrete“ Geheimtreffen zur Vorbereitung der Geheimsynode und verschweigt den Angriff gegen den priesterlichen Zölibat – außer auf deutsch.
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Der neue Amazonas-Priester soll „Presbyter“ heißen

(Rom) Am 25. Juni fand in der Nähe von Rom ein Geheim­tref­fen zur bevor­ste­hen­den, hoch­um­strit­te­nen Ama­zo­nas­syn­ode zwi­schen höch­sten Papst-Ver­­­trau­­ten und vor­wie­gend deut­schen Ver­tre­tern aus Hier­ar­chie und Theo­lo­gie statt. Das Tref­fen wur­de jedoch auf­ge­deckt. Seit­her bemüht sich Rom den Geheim­hal­tungs­cha­rak­ter zu „erklä­ren“ und zu ver­schlei­ern.

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Bolsonaros Warnung: „Sie wollen uns den Amazonas wegnehmen“

(Bra­si­lia) Bra­si­li­ens neu­er Staats­prä­si­dent Jair Bol­so­na­ro ist „besorgt“ über die mög­li­chen Ent­schei­dun­gen der Ama­zo­nas­syn­ode, die von Papst Fran­zis­kus für kom­men­den Okto­ber ein­be­ru­fen wur­de. Wört­lich sag­te der Staats- und Regie­rungs­chef des an Flä­che und Bevöl­ke­rung größ­ten Lan­des Latein­ame­ri­kas, das auch den größ­ten Anteil am Ama­­zo­­nas-Tie­f­­land hat: „Sie wol­len uns den Ama­zo­nas rau­ben“.

Das Arbeitsdokument (Instrumentum laboris) der Amazonassynode propagiert eine pantheistische und marxistische Ökobefreiungstheologie.
Forum

Amazonassynode: Meine Herren Kardinäle und Bischöfe, wollen Sie wirklich eine solche Kirche?

Von Rober­to de Mattei*. Die ersten Reak­tio­nen auf das Instru­men­tum labo­ris der Ama­zo­nas­syn­ode kon­zen­trier­ten sich auf die Öff­nun­gen in Rich­tung Zulas­sung ver­hei­ra­te­ter Prie­ster und der Frau­en zum Wei­he­sa­kra­ment der Kir­che. Das Instru­men­tum labo­ris ist aber noch etwas mehr: Es ist ein Mani­fest der Öko­be­frei­ungs­theo­lo­gie, die eine für Katho­li­ken inak­zep­ta­ble pan­the­isti­sche und gleich­ma­che­ri­sche „Kos­mo­vi­si­on“ ver­tritt. Die

Amazonassynode, REPAM, der politische Kampf und das künftige Amazonas-Priestertum des politisch, sozial und ökologisch engagierten Priesters.
Hintergrund

Die Kirche „amazonisieren“

(Rom) Papst Fran­zis­kus führ­te den neu­en Begriff „Syn­oda­li­tät“ ein. Die von ihm ein­be­ru­fe­nen Bischofs­syn­oden wer­den von ihm als Instru­ment gese­hen, der Kir­che Kurs­än­de­run­gen zu ver­ord­nen. Die Fami­li­en­syn­ode 2014/2015 hat­te sein umstrit­te­nes Doku­ment Amo­ris lae­ti­tia zur Fol­ge. Es löste gro­ße Unru­he in die Kir­che aus, deren wei­te­re Ent­wick­lung nicht abseh­bar ist. Die Jugend­syn­ode 2018 ging vor

Der christlich-konservative Jair Bolsonaro ist der unumstrittenen Sieger der brasilianischen Präsidentschaftswahlen. Der Frage nach den Gründen für seinen Wahlsieg gehen nicht nur die meisten westlichen Medien, sondern auch die katholische Kirche aus dem Weg.
Hintergrund

Bolsonaros Sieg verändert Lateinamerika

(Rio de Janei­ro) Vor nicht ein­mal vier Wochen wur­de Jair Bol­so­na­ro mit 55, 1 Pro­zent der Stim­men vom Volk zum Staats­prä­si­den­ten und Regie­rungs­chef von Bra­si­li­en gewählt, einem gigan­ti­schen Land, fast so groß wie ganz Euro­pa, mit 210 Mil­lio­nen Ein­woh­nern und enor­men Boden­schät­zen. Das Land ist eben­so groß wie viel­schich­tig. In den drei süd­lich­sten Bun­des­staa­ten bei­spiels­wei­se