Die Amazonas-Kirchenkonferenz wurde kanonisch errichtet, um was zu tun?
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Amazonas-Kirchenkonferenz kanonisch errichtet

(Rom) Die im Juni 2020 gegrün­de­te kirch­li­che Ama­­zo­­nas-Kon­­fe­­renz ist kano­nisch errich­tet wor­den. Die Nach­richt war bereits vor eini­gen Tagen vom Latein­ame­ri­ka­ni­schen Bischofs­rat und von REPAM ver­öf­fent­licht wor­den. Gestern erfolg­te die offi­zi­el­le Bekannt­ga­be im Tages­bul­le­tin des vati­ka­ni­schen Pres­se­am­tes durch eine Mit­tei­lung der Bischofskongregation.

Von einem Amazonasgiftfrosch stammt die neue Modedroge der Westküsteneliten.
Hintergrund

Kambo, das neue Gift der Eliten von Sillicon Valley

(New York) Die „Eli­ten“ vom Sili­con Val­ley sprin­gen gera­de auf den Ama­­zo­­nas-Zug auf. Sie „ama­zo­ni­sie­ren“ sich, um ein Verb zu ver­wen­den, das im Zusam­men­hang mit der umstrit­te­nen Ama­zo­nas­syn­ode von Papst Fran­zis­kus geprägt wurde.

REPAM-Generalsekretär Mauricio Lopez mit Kardinal Hummes (Vorsitzender von REPAM und der neuen Kirchlichen Amazonaskonferenz) und Papst Franziskus.
Nachrichten

Revolution durch die Hintertür

(Rom) Als im nach­syn­oda­len Schrei­ben Que­ri­da Ama­zo­nia die erwar­te­te „Revo­lu­ti­on“ aus­blieb, ging ein Stoß­seuf­zer der Erleich­te­rung durch die Rei­hen der Kir­che. Man lehn­te sich zurück und senk­te die Alarm­stu­fe. Des­halb wur­de kaum Notiz von der Grün­dung der Con­fe­ren­cia Ecle­si­al de la Ama­zonía genom­men. Über die­se „Kirch­li­che Ama­zo­nas­kon­fe­renz“ ver­öf­fent­lich­te der Osser­va­to­re Roma­no einen Arti­kel aus der

Lula da Silva und Papst Franziskus sehen sich nach Lulas Gefängnisaufenthalt erstmals wieder.
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Die demonstrative Freundschaft

(Rom) Gestern nach­mit­tag war es soweit: Papst Fran­zis­kus emp­fing den ehe­ma­li­gen bra­si­lia­ni­schen Staats­prä­si­den­ten Luiz Inacio Lula da Sil­va in Audi­enz. Der Besuch wur­de mög­lich, weil Lula am 8. Novem­ber 2019 aus der Haft ent­las­sen wor­den war. Fran­zis­kus läßt sei­ne Freun­de nicht fallen.

Alexander von Tschugguel (l.): „Damit die Kirche keine NGO wird, müssen wir der Sendung Christi und der Tradition der Kirche treu bleiben“.
Hintergrund

Alexander Tschugguel: „Kirche darf nicht zur linken NGO werden“

An der Pres­se­kon­fe­renz, die am ver­gan­ge­nen Sams­tag anläß­lich der Aci­es ordi­na­ta gegen den „syn­oda­len Weg“ von Kar­di­nal Rein­hard Marx und der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz in Mün­chen abge­hal­ten wur­de, nahm auch Alex­an­der von Tschug­guel teil. Der jun­ge Mann aus Wien hat­te wäh­rend der Ama­zo­nas­syn­ode im Okto­ber 2019 die Figu­ren des latein­ame­ri­ka­ni­schen Göt­zen Pach­a­ma­ma in den Tiber entsorgt.

Der „Amazonische Ritus“, und wie er sein soll.
Hintergrund

Viele Erwartungen an das nachsynodale Amazonas-Schreiben

(Bra­si­lia) Die Folha de São Pau­lo, die größ­te Tages­zei­tung Bra­si­li­ens und ganz Latein­ame­ri­kas, berich­te­te am 23. Dezem­ber, einen Tag vor Hei­lig­abend, über die „bestehen­den Erwar­tun­gen“ zum neu­en „Ama­­zo­­nas-Ritus“, den Papst Fran­zis­kus laut Ama­zo­nas­syn­ode ein­füh­ren soll.

Vatican News berichtete über das „diskrete“ Geheimtreffen zur Vorbereitung der Geheimsynode und verschweigt den Angriff gegen den priesterlichen Zölibat – außer auf deutsch.
Nachrichten

Der neue Amazonas-Priester soll „Presbyter“ heißen

(Rom) Am 25. Juni fand in der Nähe von Rom ein Geheim­tref­fen zur bevor­ste­hen­den, hoch­um­strit­te­nen Ama­zo­nas­syn­ode zwi­schen höch­sten Papst-Ver­­­trau­­ten und vor­wie­gend deut­schen Ver­tre­tern aus Hier­ar­chie und Theo­lo­gie statt. Das Tref­fen wur­de jedoch auf­ge­deckt. Seit­her bemüht sich Rom den Geheim­hal­tungs­cha­rak­ter zu „erklä­ren“ und zu verschleiern.

Nachrichten

Bolsonaros Warnung: „Sie wollen uns den Amazonas wegnehmen“

(Bra­si­lia) Bra­si­li­ens neu­er Staats­prä­si­dent Jair Bol­so­na­ro ist „besorgt“ über die mög­li­chen Ent­schei­dun­gen der Ama­zo­nas­syn­ode, die von Papst Fran­zis­kus für kom­men­den Okto­ber ein­be­ru­fen wur­de. Wört­lich sag­te der Staats- und Regie­rungs­chef des an Flä­che und Bevöl­ke­rung größ­ten Lan­des Latein­ame­ri­kas, das auch den größ­ten Anteil am Ama­­zo­­nas-Tie­f­­land hat: „Sie wol­len uns den Ama­zo­nas rauben“.

Das Arbeitsdokument (Instrumentum laboris) der Amazonassynode propagiert eine pantheistische und marxistische Ökobefreiungstheologie.
Forum

Amazonassynode: Meine Herren Kardinäle und Bischöfe, wollen Sie wirklich eine solche Kirche?

Von Rober­to de Mattei*. Die ersten Reak­tio­nen auf das Instru­men­tum labo­ris der Ama­zo­nas­syn­ode kon­zen­trier­ten sich auf die Öff­nun­gen in Rich­tung Zulas­sung ver­hei­ra­te­ter Prie­ster und der Frau­en zum Wei­he­sa­kra­ment der Kir­che. Das Instru­men­tum labo­ris ist aber noch etwas mehr: Es ist ein Mani­fest der Öko­be­frei­ungs­theo­lo­gie, die eine für Katho­li­ken inak­zep­ta­ble pan­the­isti­sche und gleich­ma­che­ri­sche „Kos­mo­vi­si­on“ ver­tritt. Die

Amazonassynode, REPAM, der politische Kampf und das künftige Amazonas-Priestertum des politisch, sozial und ökologisch engagierten Priesters.
Hintergrund

Die Kirche „amazonisieren“

(Rom) Papst Fran­zis­kus führ­te den neu­en Begriff „Syn­oda­li­tät“ ein. Die von ihm ein­be­ru­fe­nen Bischofs­syn­oden wer­den von ihm als Instru­ment gese­hen, der Kir­che Kurs­än­de­run­gen zu ver­ord­nen. Die Fami­li­en­syn­ode 2014/2015 hat­te sein umstrit­te­nes Doku­ment Amo­ris lae­ti­tia zur Fol­ge. Es löste gro­ße Unru­he in die Kir­che aus, deren wei­te­re Ent­wick­lung nicht abseh­bar ist. Die Jugend­syn­ode 2018 ging vor