Wer sich für Theologie interessiert, kommt am neuen Barth nicht vorbei: Heinz-Lothar Barth legt in seinem neuen Buch eine starke, kritische Würdigung der Theologie von Papst Franziskus vor.
Buchbesprechungen

Heinz-Lothar Barth, Die verwirrende Theologie des Papstes Franziskus

Von Wolf­ram Schrems* Der eme­ri­tier­te Dozent für Klas­si­sche Phi­lo­lo­gie an der Uni­ver­si­tät Bonn Heinz-Lothar Barth, von dem schon eini­ge Bücher auf die­ser Sei­te bespro­chen wur­den, leg­te im ver­gan­ge­nen Früh­jahr eine neue umfang­rei­che Publi­ka­ti­on vor. In ihr wird die theo­lo­gi­sche Linie von Papst Fran­zis­kus kri­tisch untersucht.

Heinz-Lothar Barth über die Heilige Liturgie
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Die Messe der Kirche – Heinz-Lothar Barths Beitrag zur Behebung liturgischer Verwirrung

Von Wolf­ram Schrems* Der Bon­ner Dozent für Klas­si­sche Phi­lo­lo­gie Dr. Heinz-Lothar Barth (s. die Bespre­chung sei­nes Buches Her­me­neu­tik der Kon­ti­nui­tät oder des Bruchs? – Aspek­te der Theo­lo­gie Papst Bene­dikts XVI.) leg­te vor weni­gen Mona­ten wie­der­um ein Buch vor, das zur Ori­en­tie­rung in ver­wirr­ter Zeit bei­trägt. Da die hl. Mes­se der wich­tig­ste Voll­zug des kirch­li­chen Lebens

Papst Franziskus sprach in seinem Interview mit Univisión und Televisa auch über sein Apostolisches Schreiben Gaudete et exsultate, falls sich noch jemand daran erinnert.
Nachrichten

Vergeßlichkeit eines Papstes

(Rom) Im jüng­sten Inter­view, das Papst Fran­zis­kus in den ver­gan­ge­nen Wochen gab – dem läng­sten –, bestä­tigt das Kir­chen­ober­haupt, was die Welt, auch die katho­li­sche, bereits prak­ti­ziert: die Archi­vie­rung sei­nes Apo­sto­li­schen Schreibens.

Coronavirus, Pandemie und Impfung, zwischen dem großen Schweigen und wichtigen Orientierungshilfen.
Hintergrund

Corona-Anfragen an die Moraltheologie: Orientierungshilfen

Rund um die Coro­­na-Maß­­nah­­men der Regie­run­gen, vor allem die Coro­­na-Imp­­fun­­­gen, stel­len sich vie­le Men­schen eine gan­ze Rei­he von Fra­gen. Vie­le tun das nicht frei­wil­lig, son­dern wer­den zwangs­wei­se vor die­se Fra­gen gestellt. Nicht weni­ge gera­ten in teils schwe­re Nöte. Ein Phä­no­men, das mit Zwang und Repres­si­on ein­her­geht. Zahl­rei­che Men­schen füh­len sich allein­ge­las­sen. Sie erhal­ten kei­ne aus­rei­chen­de

Heinz-Lothar Barth, Josef Heinskill, Die Coronakrise – Überlegungen aus naturwissenschaftlicher und theologischer Sicht, Die Fehler von Staat und Kirche in der Coronakrise
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Die Coronakrise – Überlegungen aus naturwissenschaftlicher und theologischer Sicht

Von Wolf­ram Schrems* Nach­dem bereits qua­li­täts­vol­le kri­ti­sche Lite­ra­tur zur Covid-Kri­­se aus säku­la­rer Quel­le vor­liegt, wen­det sich nun­mehr der Alver­na Ver­lag mit einer zwei­ge­teil­ten Publi­ka­ti­on, die auch die reli­giö­sen und theo­lo­gi­schen Impli­ka­tio­nen berück­sich­tigt, an die Öffent­lich­keit. Der erste Teil mit theo­lo­gi­schem Schwer­punkt wird von Heinz-Lothar Barth ver­ant­wor­tet, der zwei­te, mehr natur­wis­sen­schaft­li­che Teil von Josef Heins­kill. Heinz-Lothar

Heinz-Lothar Barth: Christus und Mohammed, Band 2.
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Christus und Mohammed – Was man über den Islam wissen sollte (2)

Im Anschluß an die Bespre­chung des ersten Ban­des wird nun der zwei­te Band des Dop­pel­wer­kes vor­ge­stellt.  Von Wolf­ram Schrems* Die­ser ist dem pro­ble­ma­ti­schen und unwahr­haf­ti­gen Ver­hält­nis der nach­kon­zi­lia­ren Kir­che zum Islam gewid­met: Somit ist das erste Kapi­tel mit „Bruch des II. Vati­can­ums in der Hal­tung gegen­über dem Islam“ über­schrie­ben. Die wei­te­ren Kapi­tel behan­deln das Gewalt­po­ten­ti­al des Islam,

Islam und Christentum. Heinz-Lothar Barth zeigt die Unterschiede auf.
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Christus und Mohammed – Was man über den Islam wissen sollte (1)

Von Wolf­ram Schrems* Der Bon­ner Alt­phi­lo­lo­ge Heinz-Lothar Barth, Ver­fas­ser zahl­rei­cher wis­sen­schaft­li­cher und popu­lär­wis­sen­schaft­li­cher Abhand­lun­gen, von denen eini­ge schon auf die­ser Sei­te vor­ge­stellt wur­den (Her­me­neu­tik der Kon­ti­nui­tät oder des Bruchs?, Die Mes­se der Kir­che, Johan­nes Paul II. – ein kri­ti­scher Rück­blick auf sein Pon­ti­fi­kat, Ist die tra­di­tio­nel­le latei­ni­sche Mes­se anti­se­mi­tisch?), brach­te vor kur­zem zwei Bän­de unter

Kardinalserhebung 2001: Korge Mario Kardinal Bergoglio küßt den Fischerring Johannes Pauls II.
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Johannes Paul II. – ein kritischer Rückblick auf sein Pontifikat

Von Wolf­ram Schrems* Ist ange­sichts der Schrecken des der­zei­ti­gen Pon­ti­fi­kats ein kri­ti­sches Buch über Johan­nes Paul II. tat­säch­lich gera­de vor­dring­lich? So könn­te man sich ange­sichts des Erschei­nens der aktua­li­sier­ten Neu­auf­la­ge eines Titels des Bon­ner Alt­phi­lo­lo­gen Heinz-Lothar Barth von 2011 fra­gen. Die Ant­wort wird wohl lau­ten: „vor­dring­lich“ nicht, aber zum Ver­ständ­nis des jet­zi­gen Desa­sters durch­aus hilfreich.

Vaticanum I: Das Unfehlbarkeitsdogma
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Die päpstliche Unfehlbarkeit – Notwendige Richtigstellung zur aktuellen Debatte

Zur päpst­li­chen Unfehl­bar­keit, ihrer Bedeu­tung und dem histo­ri­schen Kon­text der Ver­kün­di­gung des Dog­mas, ent­spann­te sich im zurück­lie­gen­den Früh­jahr eine Dis­kus­si­on in der Tages­zei­tung Die Tages­post, die dann in der April-Aus­­­ga­­be der Kirch­li­chen Umschau ihre Fort­set­zung fand. Einer der Dis­ku­tan­ten fühlt sich miß­ver­stan­den. Da die Kirch­li­che Umschau die Ver­öf­fent­li­chung einer Klar­stel­lung ver­wei­gert und Die Tages­post die

Karl Rahner, der Jesuitenorden und die Kirche
Forum

Der Jesuit auf dem Papstthron – 2. Exkurs: Karl Rahner und die Zerstörung der Theologie

von Wolf­ram Schrems* Um die Malai­se von Kir­che und Jesui­ten­or­den eini­ger­ma­ßen adäquat zu ver­ste­hen, muß man das desa­strö­se Wir­ken des Jesui­ten Karl Rah­ner (1904–1984) beson­ders berück­sich­ti­gen. Kaum ein ande­rer kirch­li­cher Autor hat in 20. Jahr­hun­dert einen der­ma­ßen zer­stö­re­ri­schen Ein­fluß auf vie­le Genera­tio­nen von Theo­lo­gen, Prie­stern und Lai­en aus­ge­übt. Meh­re­re deutsch­spra­chi­ge Kar­di­nä­le wur­den von ihm geprägt