Trotz gegenteiliger Behauptung von Msgr. Pio Vito Pinto, Dekan der Rota Romana (Bild), haben Bischofssynoden nur beratende Funktion. Weder sie noch nachsynodale Schreiben können den Anspruch erheben vom Heiligen Geist geleitet zu sein.
Hintergrund

Amoris laetitia: Der Dekan der Rota Romana irrt zu Synode und Heiligem Geist

(Rom) Msgr. Pio Vito Pinto, der Dekan der Rota Romana, sprach auf einer Tagung in Madrid davon, daß Papst Franziskus den vier Kardinälen, die fünf Dubia (Zweifel) zum päpstlichen Schreiben Amoris laetitia geäußert haben, die Kardinalswürde aberkennen könnte, weil sie durch ihre Fragen ein „schwerwiegendes Ärgernis“ gegeben hätten. Sie hätten das „Ergebnis“ von zwei Bischofssynoden

Kurienerzbischof Rino Fisichella, Vorsitzender des Päpstlichen Rates für die Neuevangelisierung: Medien haben einen "echten Schwachsinn" berichtet. Die Sünder der Abtreibung "ist und bleibt so schwer, daß sie in dem Moment, in dem sie begangen wird, zur Exkommunikation führt, zum Ausschluß aus der Gemeinschaft der Kirche".
Lebensrecht

Erzbischof Fisichella: Medienberichte „Schwachsinn“ – „Abtreibung bedeutet automatisch die Exkommunikation“

(Rom) Durch das Apostolische Schreiben Misericordia et misera zum Abschluß des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit hatten etliche Massenmedien den Eindruck erweckt, als sei Abtreibung für die katholische Kirche kein „schreckliches Verbrechen“ und keine „schwere Sünde“ mehr. Diese Worte hatte Papst Franziskus am 20. November für die Abtreibung gebraucht. Anlaß dazu hatte das päpstliche Schreiben geboten.

Kardinal Claudio Hummes zu "Dubia": "Das sind nur vier gegen eine enorme Gruppe. Das ganze Kardinalskollegium steht hinter Papst Franziskus."
Nachrichten

Kardinal Hummes Rechnung: „Das sind nur vier, wir sind 200“ – Päpstliche „Sorgen“ wegen Benedikt XVI.

(Brasilia) Vier Kardinäle haben Dubia (Zweifel) zum umstrittenen nachsynodalen Schreiben Amoris laetitia formuliert mit der auffordernden Bitte an Papst Franziskus, Klarheit zu schaffen und die herrschende Verwirrung zu beenden. Doch der Papst schweigt. Stattdessen melden sich, ungefragt, enge Vertraute und Mitarbeiter des Papstes zu Wort. Dazu zählt der brasilianische Kardinal Claudio Hummes, der in einem

Papst Franziskus und die Heilige Pforte. "Kann Papst Franziskus denn die Widersprüchlichkeiten übersehen?"
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

De Mattei: Die Widersprüchlichkeiten des zu Ende gegangenen Heiligen Jahres

von Roberto de Mattei* Zu den Schlüsseln, um das Pontifikat von Papst Franziskus interpretieren zu können, gehört mit Sicherheit seine Liebe zur Widersprüchlichkeit. Diese Neigung geht eindeutig auch aus dem Apostolischen Schreiben Misericordia et misera hervor, das zum Abschluß des außerordentlichen Heiligen Jahres der Barmherzigkeit von ihm unterzeichnet wurde.