Italien vor den Wahlen: Bischöfe fordern mehr Einwanderung, Gender und Globalisierung

30 Bischöfe versammelten sich um ihren Vorsitzenden Matteo Kardinal Zuppi, um ein "Wahlprogramm" für die bevorstehenden Parlamentswahlen in Italien zu beschließen.
30 Bischöfe versammelten sich um ihren Vorsitzenden Matteo Kardinal Zuppi, um ein "Wahlprogramm" für die bevorstehenden Parlamentswahlen in Italien zu beschließen.

(Rom) In Ita­li­en fin­den am 25. Sep­tem­ber vor­ge­zo­ge­ne Par­la­ments­wah­len statt. Der Vor­sit­zen­de der Ita­lie­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz, Matteo Maria Kar­di­nal Zup­pi, mischt sich aktiv in den Wahl­kampf ein. Dabei geht es um das, was er anmahnt, und noch mehr um das, was er nicht anmahnt. In bei­den Fäl­len han­delt es sich um das Signa­li­sie­ren kla­rer poli­ti­scher Präferenzen.

Draghis Abgang vor dem Sturm

Mario Draghi, ehe­ma­li­ger Prä­si­dent der Euro­päi­schen Zen­tral­bank (EZB), regier­te andert­halb Jah­re die Apen­ni­nen­halb­in­sel, obwohl er nie bei Volks­wah­len kan­di­diert hat­te. Er wur­de von den star­ken Mäch­ten im Staat und in Brüs­sel ein­ge­setzt. Daher spricht man in Ita­li­en von einer „Ursula“-Mehrheit und meint damit die EU-Kom­mis­si­ons­vor­sit­zen­de Ursu­la von der Ley­en. Durch das Coro­na- und Sank­ti­ons­cha­os, zwei schwer­wie­gen­de selbst­ver­schul­de­te Ein­grif­fe, rollt eine Teue­rungs­wel­le, die vor Her­aus­for­de­run­gen stellt, deren Kon­se­quen­zen noch gar nicht abseh­bar sind. Mario Draghi, obwohl an vor­der­ster Front mit­ver­ant­wort­lich für die fal­schen Wei­chen­stel­lun­gen, ließ schon im spä­ten Früh­ling erken­nen, sich so schnell wie mög­lich aus sei­ner expo­nier­ten Posi­ti­on absei­len zu wol­len. Der Sturm wur­de gesät, aber ern­ten will man ihn nicht.

Der Abgang Draghis mach­te Neu­wah­len not­wen­dig, die längst statt­fin­den hät­ten müs­sen, woll­te man die Ver­fas­sung ernst­neh­men. Staats­prä­si­dent Ser­gio Mattarel­la, ein ehe­ma­li­ger Christ­de­mo­krat, der sich mit den ehe­ma­li­gen Kom­mu­ni­sten zur lin­ken Demo­kra­ti­schen Par­tei (PD) nach US-Vor­bild zusam­men­ge­schlos­sen hat­te, zöger­te auf Wunsch der Mäch­ti­gen in Rom, Brüs­sel und Washing­ton die Wah­len so lan­ge wie mög­lich hin­aus. Es galt Zeit zu gewin­nen, um die Kon­trol­le zu behal­ten. Dahin­ter steht ein geflü­gel­tes Wort aus dem bekann­te­sten Sizi­li­en-Roman: „Il Gat­to­par­do“ („Der Gepard“) von Giu­sep­pe Toma­si, Fürst von Lam­pe­du­sa: „Alles muß sich ändern, damit alles bleibt, wie es ist“. Um die­se Maxi­me zu errei­chen, braucht es Zeit.

Am kom­men­den 25. Sep­tem­ber zeich­net sich ab, was man zu ver­hin­dern ver­such­te, aber doch nicht ver­hin­dern kann: ein Wahl­sieg des rech­ten Bünd­nis­ses. Füh­ren­de Kraft dar­in sind die natio­nal­kon­ser­va­ti­ven Fra­tel­li d’Italia („Brü­der Ita­li­ens“, mit die­sen Wor­ten beginnt nicht gegen­dert die ita­lie­ni­sche Natio­nal­hym­ne), der Nach­nach­nach­fol­ge­par­tei des neo­fa­schi­sti­schen Movi­men­to Socia­le Ita­lia­no (MSI), in dem sich nach dem Zwei­ten Welt­krieg im Nor­den die über­zeug­ten Faschi­sten sam­mel­ten, die auch nach dem Juli 1943 dem Faschis­mus die Treue hiel­ten und an deut­scher Sei­te bis zur bedin­gungs­lo­sen Kapi­tu­la­ti­on wei­ter­kämpf­ten, im Süden, wegen der unter­schied­li­chen Ent­wick­lung in den letz­ten 20 Kriegs­mo­na­ten, auf brei­te­rer Basis auch königs­treue, kon­ser­va­ti­ve und katho­li­sche Kräf­te. Die 2012 gegrün­de­ten Fra­tel­li d’Italia (FdI) haben mit dem Faschis­mus soviel zu tun wie die Demo­kra­ti­sche Par­tei (PD) mit dem Kom­mu­nis­mus, eig­nen sich jedoch für den lin­ken Main­stream vor­züg­lich als pro­ji­zier­te Angriffs­flä­che. Gior­gia Melo­ni schickt sich an, die erste Frau im Amt des ita­lie­ni­schen Mini­ster­prä­si­den­ten zu wer­den, obwohl die Lin­ke die eman­zi­pa­to­ri­sche Fah­ne schwenkt. Das und vie­les mehr tut dem Main­stream weh. Das Estab­lish­ment besorg­ten ande­re Din­ge. Melo­ni war als ein­zi­ge rele­van­te poli­ti­sche Kraft nicht in Draghis All­par­tei­en­re­gie­rung ein­ge­tre­ten. Genau das bescher­te ihr den jet­zi­gen phä­no­me­na­len Auf­stieg, der ihre FdI zur stärk­sten Par­tei machen dürf­te. Inzwi­schen hat die streit­ba­re Röme­rin eini­ges an Krei­de geschluckt. Der wich­tig­ste Punkt dabei war ihre Hal­tung zur Sou­ve­rä­ni­tät. Washing­ton akzep­tiert kei­nen Regie­rungs­chef, der in der Außen­po­li­tik eigen­stän­di­ge Wege gehen will. Melo­ni ver­si­cher­te daher zuletzt, sie wer­de die anti­rus­si­schen Sank­tio­nen nicht been­den, hält aller­dings dar­an fest, daß die­se dem eige­nen Volk mehr scha­den als Putin. Den Aus­stieg aus den für Euro­pa ver­hee­ren­den Sank­tio­nen pro­pa­giert wei­ter­hin Melo­nis Ver­bün­de­ter Matteo Sal­vi­ni von der rechts­po­pu­li­sti­schen Lega.

Melo­ni ebne­te sich mit ihrem trans­at­lan­ti­schen Bekennt­nis den Weg in den Palaz­zo Chi­gi, den Amts­sitz des ita­lie­ni­schen Mini­ster­prä­si­den­ten. Die­ser Weg bleibt jedoch stei­nig. Sie wird nach dem 25. Sep­tem­ber noch eini­ge Demü­ti­gun­gen und Vor­ga­ben durch das Estab­lish­ment hin­neh­men müs­sen, um als Regie­rungs­chefin ver­ei­digt wer­den zu können.

Es genügt, die ver­stei­ner­ten Mie­nen von Mode­ra­to­ren und Stu­dio­gä­sten (Chef­re­dak­teu­re von Tages­zei­tun­gen und hand­ver­le­se­ne Exper­ten) in den obli­ga­ten Fern­seh­talk­shows zu sehen, mit denen jedes Wort Melo­nis mit Argus­au­gen und Ele­fan­ten­oh­ren wahr­ge­nom­men wird.

Hin­zu kom­men alle übli­chen Unwäg­bar­kei­ten der ita­lie­ni­schen Innen­po­li­tik, die noto­risch unru­hig ist, denn auch Melo­ni wird auf Bünd­nis­part­ner ange­wie­sen sein, allen vor­an die Lega von Sal­vi­ni, der unter dem Auf­stieg Melo­nis lei­det. Sal­vi­ni hat­te sich selbst 2019 bereits im Amt des Mini­ster­prä­si­den­ten gese­hen, war aber vom Estab­lish­ment in Rom und Brüs­sel ver­hin­dert wor­den. Und Sil­vio Ber­lus­co­nis For­za Ita­lia, die in Brüs­sel Teil der Ursu­la-Mehr­heit ist.

Italienische Bischofskonferenz: „Mehr Einwanderer und Gender-Ideologie, keine Souveränität und Autonomie“

Die Ita­lie­ni­sche Bischofs­kon­fe­renz mischt sich seit eini­gen Jah­ren immer offe­ner zugun­sten der poli­ti­schen Lin­ken ein. Als ihren poli­ti­schen Arm betrach­tet sie nicht die Katho­li­ken, die sich in den 90er Jah­ren dem Mit­te-rechts-Bünd­nis anschlos­sen, son­dern die Links­ka­tho­li­ken, die sich damals mit den ehe­ma­li­gen Kom­mu­ni­sten verbündeten.

Ita­li­ens Bischö­fe wer­den von Kar­di­nal Matteo Maria Zup­pi, dem Erz­bi­schof von Bolo­gna, ange­führt, der der Gemein­schaft von Sant’Egidio ent­stammt, die unter Papst Fran­zis­kus ein­deu­tig der Links­op­ti­on folgt. Ent­spre­chend fiel die Stel­lung­nah­me von Kar­di­nal Zup­pi zu den Wah­len aus, die er in der Vati­kan­zei­tung Osser­va­to­re Roma­no äußerte. 

Ver­gan­ge­ne Woche hat­te Kar­di­nal Zup­pi rund 30 Bischö­fe zu einem Tref­fen in Benevent gela­den, um das „Wahl­pro­gramm“ der Kir­che zu beschlie­ßen – der pro­gres­si­ven Kirche.

Obwohl sie laut eige­ner Aus­sa­ge sich „nicht in frem­de Berei­che ein­mi­schen wol­le“, tut sie dies mit gena­gel­ten Schu­hen. Dabei for­dert sie „ern­ste Ein­grif­fe“ durch die Poli­tik und gibt zu ver­ste­hen, daß ein Wahl­sieg der poli­ti­schen Rech­ten uner­wünscht ist. Zudem zeich­net sich sogar die Mög­lich­keit ab, daß eine rech­te Liste außer­halb des Rechts­bünd­nis­ses, die neue Grup­pie­rung Itale­xit (der sich die nach spa­ni­schem Vor­bild ent­stan­de­ne Par­tei Vox Ita­li­en ange­schlos­sen hat), die für den EU-Aus­tritt, die Abkop­pe­lung vom Euro, ein Ende der Ruß­land-Sank­tio­nen und der Coro­na-Maß­nah­men ein­tritt, den Sprung in das Par­la­ment schaf­fen könn­te. „Einen Monat vor dem Urnen­gang schei­nen die Bischö­fe die Brem­sen nicht mehr unter Kon­trol­le zu haben“, schrieb die Tages­zei­tung La Veri­tà am 2. Sep­tem­ber. Die Bischö­fe geben kei­ne direk­te Wahl­emp­feh­lung ab, wider­spre­chen jedoch jenen The­men, die dem Mit­te-rechts-Bünd­nis beson­ders wich­tig sind, und applau­die­ren jenen des Links­bünd­nis­ses. Das gilt vor allem für vier Berei­che: Die Bischö­fe sagen ja zu mehr Ein­wan­de­rung, öff­nen die Tür zur Gen­der-Ideo­lo­gie, schwei­gen zur Abtrei­bung und sagen Nein zu Sou­ve­rä­ni­tät und Föderalismus.

Der Vor­sit­zen­de der Bischofs­kon­fe­renz stell­te im Osser­va­to­re Roma­no mit Blick auf die Gen­der-Ideo­lo­gie einer­seits fest, daß „die Vor­stel­lung von Gren­zen völ­lig auf­ge­ho­ben ist“ (daß ein Mann plötz­lich eine Frau sein soll, daß man sich belie­big als Mann, Frau oder irgend­was defi­nie­ren kann, kurz­um, grün als blau und gelb als rot behaup­ten kann, und unter Stra­fe nie­mand wider­spre­chen darf), um im näch­sten Satz anzufügen:

„Wir kön­nen uns sicher nicht auf eine Rei­he von ‚Nein‘ beschrän­ken. Wir müs­sen uns viel­mehr enga­gie­ren, das aktu­el­le Pro­fil des Chri­sten zu kon­stru­ie­ren, also des evan­ge­li­schen Men­schen, der der von immer ist, der zum Men­schen von heu­te spricht.“ Denn „es ist not­wen­dig, immer eine anneh­men­de Hal­tung zu haben und nicht eine urtei­len­de. Das Evan­ge­li­um ver­langt, die Lie­be zu kom­mu­ni­zie­ren. Wir dür­fen es nicht als Knüp­pel verwenden.“

Dar­aus ent­steht ein fata­ler Ein­druck: Sobald die Links­de­mo­kra­ten (PD) Unter­stüt­zung an den Urnen brau­chen, eilen ihnen die Ober­hir­ten zu Hil­fe und ver­ges­sen dafür alle sozi­al- und gesell­schafts­po­li­ti­schen Wider­sprü­che wie Abtrei­bung, „Homo-Ehe“, Adop­ti­ons­recht für Homo­se­xu­el­le, Gay-Pri­de-Blas­phe­mi­en, Leih­mut­ter­schaft, Eutha­na­sie, Gen­der-Ideo­lo­gie). Die kirch­li­che Hier­ar­chie scheint von einem Hang zur Selbst­schä­di­gung ange­trie­ben zu sein.

Am 1. Sep­tem­ber dis­ku­tier­ten die Bischö­fe in Benevent über die „inne­ren Berei­che“, jene klei­nen Räu­me, in denen das sozia­le Gefü­ge den Men­schen Halt gibt. Anstatt die offen­sicht­li­chen nega­ti­ven Sei­ten der Glo­ba­li­sie­rung zu kri­ti­sie­ren, tadel­ten sie jedoch die vor allem von der Lega gewünsch­te Föde­ra­li­sie­rung Ita­li­ens, die den ein­zel­nen Regio­nen nach Wunsch und Bedarf mehr Rech­te zuer­kennt, um – ver­gleich­bar den Bun­des­län­dern und Kan­to­nen des deut­schen Sprach­raums – schnel­le­re und effi­zi­en­te­re Ent­schei­dun­gen vor Ort, näher am Bür­ger, sicher­zu­stel­len. Gleich­zei­tig bekla­gen die Bischö­fe Bestre­bun­gen, die ver­fas­sungs­mä­ßi­ge Sou­ve­rä­ni­tät wie­der­her­zu­stel­len, die durch for­mel­le oder infor­mel­le über­na­tio­na­le Gebil­de wie die EU und trans­at­lan­ti­sche Zir­kel aus­ge­höhlt wurden. 

Kein Wort fin­den die Bischö­fe hin­ge­gen zur dis­kri­mi­nie­ren­den Auf­spal­tung des Vol­kes in Bür­ger erster und zwei­ter Klas­se durch die Bevor­zu­gung von stä­di­schen Groß­räu­men gegen­über dem länd­li­chen Raum. Viel­mehr nüt­zen die 30 Bischö­fe die offen­bar poli­tisch geför­der­te Land­flucht, um die päpst­li­che Migra­ti­ons-Agen­da zu ver­fech­ten. Sie for­dern an der Rea­li­tät vor­bei „mehr Ein­wan­de­rung“, um dem Aus­ster­ben der Land­ge­mein­den ent­ge­gen­zu­wir­ken. Die Tat­sa­che, daß die Ein­wan­de­rung aus Afri­ka, Asi­en und Latein­ame­ri­ka, ob legal oder ille­gal, vor­wie­gend in die Städ­te erfolgt, wird ein­fach ignoriert.

Es geht auch gar nicht um die Land­ge­mein­den, son­dern um die unein­ge­schränk­te Ein­wan­de­rung, deren ober­ster Ban­ner­trä­ger Papst Fran­zis­kus seit 2013 ist. Es brau­che „inklu­si­ve Denk­mu­ster, nicht Exklu­si­on“, erklär­ten die Bischö­fe in Benevent. Dabei sind alle von den Ober­hir­ten erträum­ten Bemü­hun­gen kläg­lich und bit­ter geschei­tert, die Mus­li­me – unter Bei­be­hal­tung ihres Glau­bens – in die in Ita­li­en so belieb­ten Fei­er­lich­kei­ten der Stadt- und Orts­pa­tro­ne einzubinden.

Föde­ra­li­sie­rung und Auto­no­mie sind für die Bischö­fe nur eine „Ursa­che zur För­de­rung von Ungleich­heit“. Daß sich neun von fünf­zehn Regio­nen mit Nor­mal­sta­tut für mehr Auto­no­mie aus­ge­spro­chen haben und die bevöl­ke­rungs­rei­chen Regio­nen Vene­ti­en und Lom­bar­dei sogar in Volks­ab­stim­mun­gen, ange­führt von der Lega, mit gro­ßer Mehr­heit dafür gestimmt haben, inter­es­siert offen­sicht­lich nicht.

Die Föde­ra­li­sie­rung und die Kon­trol­le der Migra­ti­ons­flüs­se sind zwei der Haupt­the­men des Mit­te-rechts-Bünd­nis­ses, von dem, so die Bot­schaft, wol­len sich die Bischö­fe distanzieren.

Wäh­rend Papst Fran­zis­kus am sel­ben 1. Sep­tem­ber beim Emp­fang für das Gene­ral­ka­pi­tel der Schön­statt-Prie­ster – sel­ten genug – über die nicht ver­han­del­ba­ren Wer­te sprach und dabei die Fami­lie und das Leben ver­tei­dig­te, schei­nen die­se The­men für die Bischö­fe nicht zu exi­stie­ren. Sie wis­sen offen­bar, daß die­se – wenn es kon­kret wird – auch für Fran­zis­kus kei­ne Prio­ri­tät dar­zu­stel­len scheinen.

Die Ita­lie­ni­sche Bischofs­kon­fe­renz sen­det unter ihrem Vor­sit­zen­den Kar­di­nal Zup­pi, von Papst Fran­zis­kus in alle sei­ne Ämter ein­ge­setzt, ein­deu­ti­ge Signa­le, die von einer bestimm­ten poli­ti­schen und media­len Sei­te ger­ne gehört wer­den – beson­ders vor Wahlen.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: CEI (Screen­shot)

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3 Kommentare

  1. Die Bischö­fe sagen ja zu mehr Ein­wan­de­rung, öff­nen die Tür zur Gen­der-Ideo­lo­gie, Schwei­gen zur Abtrei­bung und sagen Nein zu Sou­ve­rä­ni­tät und Föderalismus.
    Ich bin erstaunt, zu wie­vie­len mensch­heits­schäd­li­chen Ideo­lo­gien hier die ita­lie­ni­schen Bischö­fe ein ja sagen! Die Kri­mi­nal­po­li­zei rät den Bür­gen immer, bei Merk­wür­dig­kei­ten auf das eige­ne Bauch­ge­fühl zu hören und sich ent­spre­chend zu ret­ten. Damit bin ich bis­her gut gefah­ren. so höre ich auch auf mein Bauch­ge­fühl bei kirch­li­chen Merk­wür­dig­kei­ten, lan­ge bevor mei­ne inten­si­ven Nach­for­schun­gen mei­nem Bauch­ge­fühl recht­ge­ben. Mein Bauch­ge­fühl rät mir, nicht auf euro­päi­sche Bischofs­kon­fe­ren­zen zu hören, nicht auf Bolo­gna, nicht auf San­tE­gidio, nicht auf einen Kar­di­nal Zup­pi, nicht auf die Migra­ti­ons­ideo­lo­gie des Kar­di­nals Czer­ny, des Pap­stes Fran­zis­kus und eini­ge wei­te­re sei­ner Merk­wür­dig­kei­ten, nicht auf irgend­ei­ne Syn­ode, nicht auf ideo­lo­gisch-merk­wür­di­ge Bischö­fe, in Deutsch­land offen­sicht­lich 36! Jesus, ich ver­taue auf Dich – das ist, was seit 2000 Jah­ren heilt und hilft.

  2. Nein zu Sou­ve­rä­ni­tät und Föde­ra­lis­mus ist ein Ja zu, wir sind fremd­be­stimmt und gän­gel­wil­li­ge Unter­ta­nen. In der Fach­spra­che nennt man die Aus­läu­fer sol­cher Zusam­men­schlüs­se „Grup­pen­dog­ma­tis­mus“. Spä­te­stens seit LeBon soll­te der halb­wegs gebil­de­te Mensch dann wis­sen, daß der indi­vi­du­el­le IQ in der Grup­pe unter den Mee­res­spie­gel sinkt.
    Im Inter­net fin­det man eine Doku­men­ta­ti­on mit unver­öf­fent­li­chen Auf­nah­men von der Hit­ler Jugend. Da höre man zu und fra­ge sich, wel­che Prin­zi­pi­en auf die heu­ti­ge Zeit zutreffen.
    Im Grun­de tut die GJ, Gen­der Jugend, das­sel­be wie die HJ.
    Mei­ner Ansicht nach sind die Kri­ti­ker der Strol­che sel­ber sol­che. Des­halb gucken die nicht in den Spiegel.

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