Der Klimawahn in der Kirche

Nicht Abtreibung, sondern Klimawandel ist die größte Gefahr für die Menschheit?

Bischof Robert McElroy von San Diego mit Papst Franziskus, der in ihn fördert.
Bischof Robert McElroy von San Diego mit Papst Franziskus, der ihn fördert.

(New York) Die Volks­weis­heit ist davon über­zeugt, dass Faul­pel­ze dann auf­wa­chen, wenn sie bequem mit der Mehr­heit lau­fen kön­nen. Ange­wandt auf einen Bischof wäre das kein Kom­pli­ment. Doch genau­so ver­hält es sich mit Bischof Robert McEl­roy von San Die­go, wenn nicht noch schlim­mer. Papst Fran­zis­kus setz­te ihn 2015 auf den süd­lich­sten Bischofs­sitz im Staat Kali­for­ni­en. McEl­roy gehört zum Kreis der dekla­rier­ten „Ber­go­glia­ner“ unter den US-Bischö­fen. Zum Beginn des Prä­si­dent­schafts­wahl­kamp­fes in den USA erklär­te McEl­roy, der katho­li­schen Wäh­ler­schaft eine „Ori­en­tie­rungs­hil­fe“ bie­ten zu wol­len, indem er den Katho­li­ken „Prio­ri­tä­ten“ nann­te, nach denen sie ihre Wahl­ent­schei­dung tref­fen sollten.

Die Katho­li­ken stel­len, reli­gi­ös gese­hen, die weit­aus größ­te Wäh­ler­grup­pe in den USA. 

Bischof McEl­roy sprach den Katho­li­ken ins Gewis­sen. Es stim­me, dass Abtrei­bung in den USA jähr­lich den Tod von „mehr als 750.000 Kin­dern“ bedeu­te und welt­weit sogar von 42 Mil­lio­nen Kin­dern. „Die größ­te Bedro­hung für die Zukunft der Mensch­heit“ sei jedoch „der unkon­trol­lier­te Kli­ma­wan­del“. Ent­spre­chend soll­ten die Katho­li­ken als Wäh­ler ihr Wahl­ver­hal­ten ausrichten.

McEl­roy, eines der ber­go­glia­ni­schen Aus­hän­ge­schil­der im US-Epi­sko­pat, ist über­zeugt, dass der heu­ti­ge Kli­ma­wan­del men­schen­ver­schul­det sei, wes­halb er auch durch den Men­schen ver­hin­dert wer­den kön­ne, wenn die „rich­ti­ge Kli­ma­po­li­tik“ betrie­ben wer­de. Die Ernen­nung McEl­roys war in pro­gres­si­ven Krei­sen der USA begei­stert als „fran­zis­kus­kon­form“ auf­ge­nom­men wor­den. Im Novem­ber 2016 gehör­te McEl­roy zu den Ver­lie­rern bei den Neu­wah­len in der Ame­ri­ka­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz. Er unter­lag im Ren­nen um den Vor­sitz der Kom­mis­si­on Ius­ti­tia et Pax. Seit­her hat Fran­zis­kus durch wei­te­re Bischofs­er­nen­nun­gen die Ach­se aller­dings wei­ter verschoben. 

McEl­roy ist ein gei­sti­ger Zieh­sohn des ehe­ma­li­gen Erz­bi­schofs von San Fran­cis­co, John Rapha­el Quinn (1977–1995), des­sen Sekre­tär er war, und der sich als Theo­re­ti­ker einer radi­ka­len Reform des Papst­tums her­vor­tat. Der homo­phi­le Quinn erlaub­te bereits vor 1983 in San Fran­cis­co die Bil­dung einer „Gay Church“, einer Kir­che, die eigens zur seel­sorg­li­chen Betreu­ung von Homo­se­xu­el­len geschaf­fen wurde.

Unter Beru­fung auf das nach­syn­oda­le Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia von Papst Fran­zis­kus erlaub­te McEl­roy in sei­nem Bis­tum sofort Katho­li­ken in irre­gu­lä­ren Ver­bin­dun­gen den Zugang zu den Sakra­men­ten. Der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster schrieb dazu im Dezem­ber 2016:

„Mit den von Bischof McEl­roy für die Diö­ze­se San Die­go fest­ge­leg­ten Richt­li­ni­en wird die Kom­mu­ni­on für die wie­der­ver­hei­ra­tet Geschie­de­nen in vol­lem Umfang Teil der Nor­ma­li­tät. Eine Nor­ma­li­tät, in der jedoch die Ehe nicht mehr unauf­lös­lich, die Zweit­ehe pro­blem­los zuge­las­sen, die sakra­men­ta­le Beich­te ver­schwun­den und die eucha­ri­sti­sche Kom­mu­ni­on ad libi­tum zugäng­lich ist. Wie in irgend­ei­ner pro­te­stan­ti­schen Kirche.“ 

So ver­wun­dert es nicht, daß Papst Fran­zis­kus aus­ge­rech­net Bischof McEl­roy per­sön­lich zum Syn­oda­len der Ama­zo­nas­syn­ode ernann­te.

Die „Propheten“ des Klimawahns

Die „Pro­phe­tin“ der men­schen­ge­mach­ten, glo­ba­len Erd­er­wär­mung ist die inzwi­schen 17 Jah­re alte Schwe­din Gre­ta Thun­berg, deren „Qua­li­fi­ka­ti­on“ ein­zig dar­in besteht, wegen des bei ihr dia­gno­sti­zier­ten Asper­ger-Syn­droms an Depres­sio­nen, Zwangs­stö­run­gen, Wahr­neh­mungs­de­fi­zi­ten und Hyper­ak­ti­vi­tät zu lei­den. Doch das Estab­lish­ment spen­det ihr ste­hen­den Bei­fall, was nur eines bedeu­tet, dass sie genau das sagt, was das applau­die­ren­de Estab­lish­ment hören will. Auch McEl­roy scheint in Thun­berg eine Hei­li­ge in spe zu sehen. Jeden­falls zögert er nicht, unkri­tisch ihre wir­ren Hypo­the­sen zu wie­der­ho­len, wie das auch die „Leit­me­di­en“ tun. Als Bischof hat sei­ne Prio­ri­tä­ten­set­zung aller­dings Aus­wir­kun­gen. Er macht sich zum Werk­zeug der­sel­ben Krei­se, die Gre­ta Thun­berg aufs Podest gestellt haben. Sol­che welt­li­chen „Hei­lig­spre­chun­gen“ gesche­hen weder zufäl­lig noch fal­len sie vom Himmel. 

Denk­faul­heit darf es bei einem Bischof nicht geben und doch kommt sie vor. Der aktu­el­le Kli­ma­ex­tre­mis­mus, der zur fak­ti­schen Aus­schal­tung der Medi­en­viel­falt geführt hat, schlägt auch unter den Hir­ten der Kir­che ihre Wur­zeln, vor allem unter jenen, die ger­ne den Moden hinterherlaufen. 

Am kom­men­den 3. März wer­den 15 Staa­ten in den USA über den Prä­si­dent­schafts­kan­di­da­ten der Demo­kra­ti­schen Par­tei ent­schei­den. Der Sie­ger wird der Her­aus­for­de­rer von US-Prä­si­dent Donald Trump sein. Das Ren­nen zwi­schen den demo­kra­ti­schen Bewer­bern ist noch völ­lig offen, wäh­rend die Wie­der­wahl Trumps immer wahr­schein­li­cher wird.

Vor die­sem Hin­ter­grund hielt der Bischof an der Uni­ver­si­tät sei­ner Bischofs­stadt einen Vor­trag, über den die San Die­go Uni­on-Tri­bu­ne berich­te­te, und gab sei­ne „Emp­feh­lun­gen“ mit Blick auf die bevor­ste­hen­den Wah­len ab. Als bevöl­ke­rungs­reich­ster Staat der USA ist Kali­for­ni­en seit 30 Jah­ren bei Bun­des­wah­len die wich­tig­ste Stüt­ze der Demo­kra­ti­schen Par­tei.

Obwohl McEl­roy den Anspruch erhob, mora­li­sche „Ori­en­tie­rungs­hil­fen“ anzu­bie­ten, zog er in Wirk­lich­keit jene Katho­li­ken an den Ohren, die nach wie vor der Über­zeu­gung sind, dass Abtrei­bung das schlimm­ste Übel im unmit­tel­ba­ren, aber auch im wei­te­ren Sinn ist, denn Abtrei­bung bedeu­tet jedes Mal den siche­ren Tod eines unschul­di­gen unge­bo­re­nen Kin­des. Auf einem sol­cher­ma­ßen ver­wun­de­ten Gemein­we­sen kann schwer­lich ein Segen liegen. 

Der Bischof schien ihnen zunächst recht zu geben, indem er das maka­bre Aus­maß der Abtrei­bungs­in­du­strie bezif­fer­te und von „mehr als 750.000“ getö­te­ten Kin­dern jedes Jahr allein in den USA sprach. Doch dann wech­sel­te er schlag­ar­tig das Spiel­feld und setz­te mit den Wor­ten fort:

„Die lang­fri­sti­ge Opfer­bi­lanz, die durch den unkon­trol­lier­ten Kli­ma­wan­del ver­ur­sacht wird, ist die größ­te Bedro­hung der gan­zen Menschheit.“

Der Super­la­tiv muß sein, denn schließ­lich ver­folgt die For­mu­lie­rung den Zweck, ein vor­ge­nann­te Anlie­gen zu toppen.

Klimawahn auf „katholisch“: ein Franziskanerpater im progressiven National Catholic Reporter
Kli­ma­wahn auf „katho­lisch“: ein Fran­zis­ka­ner­pa­ter im pro­gres­si­ven Natio­nal Catho­lic Reporter

Kein Ausrutscher

Die­sel­be Mei­nung hat­te McEl­roy bereits bei der Herbst­voll­ver­samm­lung der Ame­ri­ka­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz im Novem­ber 2019 ver­tre­ten, als die „Ber­go­glia­ner“ den Ver­such unter­nah­men, die Abtrei­bung als Prio­ri­tät der Bischofs­kon­fe­renz zu kip­pen. McEl­roy sekun­dier­te damals dem Wort­füh­rer der pro­gres­si­ven Bischö­fe, Kar­di­nal Bla­se Cup­ich von Chi­ca­go, der den Auf­takt mach­te. Abtrei­bung sei kein her­aus­ra­gen­des The­ma, wenn es um sozia­le Gerech­tig­keit und die Ver­wirk­li­chung der kirch­li­chen Sozi­al­leh­re gehe, so der Bischof von San Diego. 

Wenn nicht die Abtrei­bung, was dann? Nun weiß man es: der Klimawandel. 

McEl­roy ging damals soweit, zu sagen, daß eine Prio­ri­tät Lebens­recht „nicht mit der Leh­re des Pap­stes über­ein­stimmt“, wenn nicht sogar mit die­ser „unver­ein­bar“ sei. Es sei ein „schwer­wie­gen­der Nach­teil für unser Volk“, wenn nicht das ver­mit­telt wer­de, was der Papst leh­re. Der Bischofs sag­te nichts weni­ger als, daß es ein „schwer­wie­gen­der Nach­teil für unser Volk“ sei, wenn die Abtrei­bung zurück­ge­drängt und über­wun­den werde.

Eine Rei­he von Bischö­fen wider­spra­chen ihm ent­schie­den. Die Abstim­mung ging mit 143 : 69 Stim­men ein­deu­tig zugun­sten der Lebens­rechts­fra­ge als Prio­ri­tät der Bischofs­kon­fe­renz aus. Bischof Joseph Strick­land von Tyler, einer der Bischö­fe, die McEl­roy gekon­tert hat­ten, twit­ter­te damals:

„Gott sei Dank hat die Bischofs­kon­fe­renz dafür gestimmt, die Vor­rang­stel­lung der Hei­lig­keit des Lebens der Unge­bo­re­nen zu wah­ren. Es ist trau­rig, daß 69 mit Nein gestimmt haben.“

Ihre Zahl zeigt die aktu­el­le Stär­ke der Ber­go­glia­ner in der Ame­ri­ka­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz an. Ten­denz, dank Fran­zis­kus, steigend.

Fakten versus Fiktion

Die intel­lek­tu­el­le Red­lich­keit wur­de von Bischof McEl­roy mit sei­ner Rede an der Uni­ver­si­tät von San Die­go schwer stra­pa­ziert. Einer­seits sprach er Fak­ten aus, die Fak­ten, daß jähr­lich in den USA mehr als 750.000 und welt­weit 42 Mil­lio­nen unschul­di­ge Kin­der durch Abtrei­bung getö­tet wer­den, um dann aber zu Fik­tio­nen zu wech­seln, und mit die­sen die Fak­ten vom Tisch zu fegen. Die von ihm behaup­te­te „Opfer­bi­lanz durch unkon­trol­lier­ten Kli­ma­wan­del“ ist bloß ein hypo­the­ti­sches Gedan­ken­spiel, das durch kei­ne Bewei­se gestützt wird. Viel­mehr läßt sich das Gegen­teil nachweisen. 

Ein wahl­los her­aus­ge­grif­fe­nes Bei­spiel soll genü­gen: Wer ein­mal auf den Scil­ly-Inseln vor der eng­li­schen Küste stand und dort erfah­ren hat, dass die Insel-Grup­pe, fünf bewohn­te und 140 unbe­wohn­te Inseln, einst eine zusam­men­hän­gen­de Ein­heit bil­de­te, die durch den Anstieg des Mee­res­spie­gels nach der letz­ten Eis­zeit in zahl­rei­che klei­ne­re Inseln zer­fal­len ist; wer weiß, daß die Inseln frü­he­stens um etwa 6000 vor Chri­stus vom Men­schen besie­delt wur­den und heu­te stär­ker besie­delt sind denn je; und wer weiß, dass sich die Bewoh­ner wegen vie­lem sor­gen, aber nicht wegen des Anstiegs des Mee­res­spie­gels, hat zur der­zeit ver­an­stal­te­ten Kli­ma­hy­ste­rie kei­ne Fra­gen mehr. Jeden­falls kei­ne Fra­gen, die über die Fest­stel­lung hin­aus­ge­hen, dass der Mensch schon immer mit dem natür­li­chen Kli­ma­wan­del zu leben und sich anzu­pas­sen wuss­te, dafür ist ihm ja der Ver­stand gegeben.

Die grau­sa­me Bilanz des glo­ba­len Abtrei­bungs­mas­sa­kers betrifft nack­te Tat­sa­chen, die angeb­li­che „Opfer­bi­lanz der Zukunft“ des „unkon­trol­lier­ten Kli­ma­wan­dels“ ist nur hei­ße Luft. Davon wird zwar pala­vert, aber es wer­den kei­ne Bewei­se gelie­fert, so gesche­hen durch UNO-Gene­ral­se­kre­tär Anto­nio Gut­er­res im Dezem­ber 2018 in Kat­to­witz, als er im dra­ma­ti­schen Ton­fall und im Plu­ral von gan­zen Län­dern sprach, die unmit­tel­bar davon bedroht sei­en, im Meer zu ver­sin­ken, aber aus gutem Grund kein Land beim Namen nann­te. Alle dies­be­züg­li­chen Schät­zun­gen sind unbe­leg­te Behaup­tun­gen, die mit rea­len Toten nicht ein­mal in einem Atem­zug genannt, geschwei­ge denn auf­ge­rech­net wer­den können. 

Die Abtrei­bungs­to­ten sind jedoch das gro­ße Tabu, an dem nicht gerührt wer­den soll. Dar­um geht es. Daß ein Bischof dabei mit­macht, ist sehr besorg­nis­er­re­gend. Lei­der ist er in der Kir­che unter Papst Fran­zis­kus, der gleich zu Beginn sei­nes Pon­ti­fi­kats sinn­ge­mäß Ähn­li­ches sag­te wie Bischof McEl­roy, kei­ne Aus­nah­me mehr. 

Im Sep­tem­ber 2019 erklär­te der Fran­zis­ka­ner­pa­ter Dani­el Horan im pro­gres­si­ven Natio­nal Catho­lic Repor­ter, dass es über­flüs­sig sei gegen Abtrei­bung und Eutha­na­sie zu sein, „wenn es kei­ne Luft zum Atmen, kein Was­ser zum Trin­ken, kein Land zum Bebau­en, kei­ne Pflan­zen oder Tie­re zum Essen oder kein von Über­schwem­mun­gen, Orka­nen, Brän­den, Tor­na­dos, Erd­be­ben oder ande­ren ver­hee­ren­den, meteo­ro­lo­gi­schen Phä­no­me­nen frei­es Habi­tat gibt“. Nicht von unge­fähr lau­te­te die Über­schrift sei­nes Arti­kels: „Der Kli­ma­wan­del ist heu­te die wich­tig­ste Lebens­fra­ge“, und rich­te­te sich gezielt gegen die Lebens­rechts­be­we­gung.

Solan­ge irgend­ein Schwät­zer sol­chen Unsinn von sich gibt, kann man dar­über hin­weg­ge­hen; wenn es sich um einen Ordens­mann und Prie­ster oder einen Bischof han­delt, ist das nicht mög­lich. Wer wenn nicht ein Prie­ster oder Bischof weiß, dass die Welt von Gott erschaf­fen und zusam­men­ge­hal­ten wird. Die bedroh­li­chen Natur­phä­no­me­ne sind Teil der gefal­le­nen Natur, aber sie bestim­men nicht über Unter­gang und Ende der Welt. Spä­te­stens dann, wenn gefor­dert wird, daß der Mensch wegen des Kli­mas weni­ger Tie­re hal­ten und weni­ger Kin­der zeu­gen soll, müß­ten alle Alarm­glocken des gesun­den Men­schen­ver­stan­des läu­ten. Was hier des Weges kommt, ist ein alter Bekann­ter. Es ist das häß­li­che Gesicht des men­schen­feind­li­chen Mal­thu­sia­nis­mus in neu­em Gewand und mit neu­er Maske. 

Und über­haupt: Spielt Gott für P. Horan und Bischof McEl­roy noch eine Rol­le, oder ist er nur der fer­ne Demi­urg, der die Welt erschaf­fen und dann sich selbst über­las­sen hat, wie es die Frei­mau­rer behaupten?

Neue Bischöfe braucht das Land

Hin­ter der Kli­ma­hy­ste­rie, der extrem­sten Form des Kli­ma­wahns, steht eine Welt ohne Gott, die dem Men­schen und der Gna­den­lo­sig­keit sei­ner „guten Absich­ten“ aus­ge­lie­fert ist. Einem Men­schen, der sogar das Kli­ma kon­trol­lie­ren und diri­gi­stisch len­ken möch­te. Das ist eine Gedan­ken­welt, der die Hir­ten die ganz ande­re Sicht der Kir­che ent­ge­gen­set­zen soll­ten. Soll­ten! Statt­des­sen gibt es kirch­li­che Tritt­brett­fah­rer, die bereit sind, den gesun­den Men­schen­ver­stand, den der Glau­be wider­spie­gelt, durch „neue Prin­zi­pi­en“ zu erset­zen. Die neu­en „nicht ver­han­del­ba­ren Wer­te“ sind nicht mehr die Hei­lig­keit des Lebens von der Zeu­gung bis zum natür­li­chen Tod und auch nicht mehr die Bewah­rung der Schöp­fung, son­dern Mas­sen­mi­gra­ti­on, Homo­se­xua­li­sie­rung, Kli­ma­wahn und Trans­hu­ma­nis­mus. Der Begriff Kon­troll­wahn trifft es schon recht deutlich.

Hin­ter all die­sen Agen­den steht eine Ver­frem­dung der Natur. Die Zer­set­zung der natür­li­chen Schöp­fungs­ord­nung ist aller­dings eine wirk­li­che Gefahr für die Mensch­heit, denn Gott lässt Sei­ner bekannt­lich nicht spot­ten. Wer immer „Revo­lu­ti­on“ spie­len will, begibt sich und vor allem ande­re auf tod­brin­gen­des Glatteis. 

Es erstaunt, wie ver­nunft­wid­rig gespro­chen und gehan­delt wer­den kann. Geschieht dies durch einen Bischof, ist es beson­ders schmerz­lich und lässt gera­de­zu den Ruf in Rich­tung Rom und den Papst hervorbrechen:

Neue Bischö­fe braucht das Land! Gebt uns neue Bischöfe!

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Vatican.va/ncronline (Screen­shot)

7 Kommentare

  1. „Die größ­te Bedro­hung für die Zukunft der Mensch­heit“ sei jedoch „der unkon­trol­lier­te Kli­ma­wan­del“. Ent­spre­chend soll­ten die Katho­li­ken als Wäh­ler ihr Wahl­ver­hal­ten ausrichten.“
    Wenn ein Bischof McEl­roy mir sagt „Mor­gen gibt es schlech­tes Wet­ter“ dann zie­he ich mich ganz leicht an und gehe lustig aus dem Haus.
    Wenn ein Bischof McEl­roy mir sagt „Mor­gen gibt es gutes Wet­ter“ dann gehe ich ohne einen gro­ßen Schirm und Gum­mi­stie­fel erst gar nicht vor die Tür. Die größ­te Gefahr für die Mensch­heit ist eine in der katho­li­schen Kir­che aus­ge­lö­ste gro­ße Apost­asie die mit einem apo­ka­lyp­ti­schen Gegen­schlag unse­res Got­tes beant­wor­tet wird. Him­mel und Erde wer­den ver­ge­hen aber sei­ne Wor­te nicht.
    Es heißt im Vater­un­ser „Dein Reich kom­me“ und sein Reich ist nicht von die­ser Welt.
    Wer die­se Welt liebt kennt den Vater nicht und wer sich die­se Welt zum Freund macht, macht sich zum Feind Gottes.
    Die­se Welt ist das mit den abscheu­lich­sten Sün­den voll­ge­pack­te Wohn­zim­mer Luzi­fers und wenn ihr die ret­ten wollt dann wer­det ihr euch eines Tages wün­schen nicht gebo­ren zu sein. Er ist das Alpha und das Ome­ga und bevor Abra­ham war, war er und er ist bei uns alle Tage bis zum Ende die­ser Welt.
    Per Mari­am ad Christum.

  2. Zumin­dest Oba­ma hat kei­ne Angst vor dem Anstieg des Mee­res­spie­gels, hat er doch eine Vil­la am Strand auf einer klei­nen Insel gekauft.
    Wenn der Mensch das Kli­ma ändern könn­te, hät­te er es schon längst zu kli­ma-krie­ge­ri­schen Zwecken ein­ge­setzt, wäre wahr­schein­lich bil­li­ger als modern­stes Militärgerät.

    Wie kommt es, dass Prie­ster beson­ders Bischö­fe und auch der Papst sich der­ma­ßen mani­pu­lie­ren las­sen? Wis­sen­schaft und Bil­dung hat doch sei­ne Wur­zeln bei den Mön­chen im Mit­tel­al­ter. Ich kann mir das nur so erklä­ren, dass die Mön­che noch geglaubt haben und des­halb klar gese­hen haben.

    Natur­ka­ta­stro­phen als Stra­fe Got­tes wird gar nicht mehr in Betracht gezo­gen. Und Gott kennt das Ende der Welt und er hat mehr als aus­rei­chend Res­sour­cen mit der Welt erschaf­fen, damit alle Men­schen, die er durch die Eltern erschafft bis zum Ende der heu­ti­gen Welt auf ihr leben kön­nen. Men­schen haben mit ihrem Ver­stand die Res­sour­cen gefun­den, erkannt und genutzt. Aber der Ver­stand wird immer weniger.…..

  3. Um das Gro­tes­ke deut­lich zu machen:
    Die Son­ne macht das Wet­ter und aus 30 Jah­ren Wet­ter wird sta­ti­stisch Klima.
    Wo sind die „aus­ge­sto­ße­nen“ CO2-Mas­sen denn geblie­ben, wenn der Gehalt die­ses Spu­ren­ga­ses in der Luft immer noch nur 0,04 % beträgt?
    Die NASA sagt, die Erde wird grü­ner. Man kann ganz ohne Beden­ken aus­schlie­ßen, daß das eine Fol­ge grü­ner Politk ist, son­dern hier wird sicht­bar, wie geni­al unser Schöp­fer alles gemacht hat. CO2 ist Pflan­zen­nah­rung. Genau so wie es ohne Was­ser kein Leben gäbe, so auch ohne CO2. Die Erde wäre wüst und leer, nur nack­te Landschaften.

  4. Nur kurz zwei Bemer­kun­gen zur Aus­sa­ge „… dass der Mensch schon immer mit dem natür­li­chen Kli­ma­wan­del zu leben und sich anzu­pas­sen wuss­te, dafür ist ihm ja der Ver­stand gegeben.“
    1.) Das hat­te gewiss sei­ne Rich­tig­keit zu Zei­ten, als die Erd­be­völ­ke­rung einen Bruch­teil der heu­ti­gen aus­mach­te und es kei­ne der heu­ti­gen auch nur annä­hernd ver­gleich­ba­re Hoch­zi­vi­li­sa­ti­on gab.
    2.) Ich als „Laie“ weiß ein­fach nicht, ob der jetzt unzwei­fel­haft statt­fin­den­de Kli­ma­wan­del ein „men­schen­ge­mach­ter“ oder genau­so ein „natür­li­cher“ ist, wie schon zahl­rei­che vor ihm.

    • Viel­leicht eine Hil­fe, weil das Stich­wort Erd­be­völ­ke­rung, das man­che als „Über­be­völ­ke­rung“ sehen, beson­ders anschau­lich ist.

      Die Hypo­the­se der Zer­stö­rung durch Über­be­völ­ke­rung stammt vom angli­ka­ni­schen Pastor und Öko­nom Tho­mas Robert Mal­thus (1766–1834).

      Sei­ne Hypo­the­se wur­de seit­her durch die Fak­ten widerlegt.

      Den­noch hält sie sich hart­näckig, weil dahin­ter Äng­ste, aber auch Gier ste­hen, ein Den­ken ohne Gott.

      Die Hypo­the­se kam im Kleid des Ras­sis­mus (nur bestimm­te Ras­sen und Eth­ni­en soll­ten leben, „erb­kran­ke“ ohne­hin nicht). 

      Sie kam 1968 durch den Club of Rome. Seit der sein Geschrei begon­nen hat, hat sich die Erd­be­völ­ke­rung mehr als ver­dop­pelt (!) und den­noch gibt es heu­te fak­tisch kei­ne Hun­gers­nö­te mehr und deut­lich weni­ger Arme als damals.

      Der Mensch hat sich wirk­lich ange­paßt, neue, bes­se­re Anbau­me­tho­den, neue Pflan­zen, wo es die­se zuvor nicht gab, bes­se­re Ver­sor­gungs­we­ge, stär­ke­re gegen­sei­ti­ge Hilfe.

      Und haben wir mit dem Kli­ma­ge­schrei schon wie­der das­sel­be The­ma auf dem Tisch, nur wie­der ein ande­res Kleid. Dahin­ter ste­hen die­sel­ben Äng­ste, die­sel­be Gier letzt­lich ein Ver­tei­lungs­kampf. Der Mit­mensch als Konkurrent.

      Die Welt­be­völ­ke­rung wächst nicht mehr. Ein Wachs­tum gibt es nur mehr, weil wir älter wer­den, sonst nur mehr auf einem von fünf Kon­ti­nen­ten: in Afri­ka. Aber auch dort hat sich die Fer­ti­li­tät in den ver­gan­ge­nen 50 Jah­ren schon mehr als hal­biert. Chi­na und Indi­en sind schon unter die Bestands­si­che­rung gefallen. 

      Als ich durch Suche auf die­sen Arti­kel kam, bin ich im Such­ergeb­nis auch auf fol­gen­den gekom­men: https://katholisches.info/2013/01/13/un-prognose-nicht-uberbevolkerung-problem-der-zukunft-sondern-unterbevolkerung/

      Unbe­rück­sich­tigt bleibt im Arti­kel, dass die Welt­be­völ­ke­rung in Wirk­lich­keit schon viel frü­her schrumpft, denn das Wachs­tum geht nur mehr auf die län­ge­re Lebens­er­war­tung zurück. Das ist aber nicht mehr ein akti­ves Ele­ment, son­dern bedeu­tet nur immer mehr Alte.

      Das gro­ße Pro­blem der Zukunft, das ist jetzt schon sicher, weil die unmit­tel­ba­re Zukunft schon gebo­ren ist (oder fehlt), ist der Nach­wuchs­man­gel. Ber­lin weiß nicht mehr, wo es Pfle­ge­per­so­nal anwer­ben soll, Spahn ist schon nach Mexi­ko geflo­gen. Wo wer­den Chi­na, Indi­en usw. in einem schon abseh­ba­ren Mor­gen ihre Pfle­ge­kräf­te holen?

      Hin­ter der Kli­ma­wan­del-The­ma­tik steht eine fal­sche Fra­ge. Sie ist aber nicht zufäl­lig: Jemand will gezielt Äng­ste schüren.

      Das öko­no­mi­sche Pro­blem dahin­ter: Wir wol­len unse­re Stan­dards, die Wirt­schaft ihren Gewinn, also ent­steht eine Sog­wir­kung von weni­ger ent­wickel­ten Welt­ge­gen­den in ent­wickel­te­re. Das wird der Kampf von mor­gen. Wer kann die feh­len­den Men­schen im eige­nen Land, die das Wirt­schafts­sy­stem und die Ver­sor­gung (Alten­pfle­ge) for­dern, anlocken: Deutsch­land?, Frank­reich? Chi­na? Japan?

      Dahin­ter ste­hen Äng­ste und Kräf­te der Gier, wie gesagt, die ihre Rech­nung ohne Gott machen. Und wo das so war, immer, ist es mit Mord und Tot­schlag geendet.

      Ich bin zum Schluß gekom­men, dass die angeb­li­chen „Phil­an­tro­pen“, uns am Nasen­ring füh­ren. Sie wol­len in Wirk­lich­keit, dass ihre Kas­se stimmt, und sie wol­len Macht. Der Rest der Mensch­heit inter­es­siert sie nur uti­li­ta­ri­stisch: als Die­ner oder als Kon­su­ment. Erfüllt er weder den einen noch den ande­ren Zweck, ist er ein nichts­nut­zi­ger Schma­rot­zer, der unnö­tig Res­sour­cen ver­braucht. Vor weni­ge Jah­ren hät­te ich es nicht für mög­lich gehal­ten, dass ich ein­mal zu einem sol­chen Schluss kom­me. Doch es ist so. Ich las­se mich ger­ne belehren.

    • Hier möch­te ich auch noch ger­ne etwas dazu sagen (schrei­ben):
      Ein guter Freund von mir infor­miert sich nur über den Main­stream (eine klei­ne­re regio­na­le aber alt­ein­ge­ses­se­ne Zei­tung und eine gro­ße Tages­zei­tung, dazu noch vor allem ZDF und ARD).
      Er plap­pert genau das nach, was er dort liest, hört und sieht. Für ihn sieht das jedoch anders aus, denn er infor­miert sich ja über Qua­li­täts­me­di­en. Jetzt kommt’s aber. Auf mei­nen Ein­wand, dass er sich doch mal übers Inter­net infor­mie­ren soll, weil das doch unab­hän­gi­ger ist, ant­wor­tet er grundsätzlich:
      „Lie­ber nicht, weil ich Angst habe, über­wacht zu werden“!
      Der­weil ist er über­zeugt, dass wir in einer guten Demo­kra­tie leben und bei uns (außer immer dann wenn es um das The­ma Inter­net geht) alles mit rech­ten Din­gen zugeht.
      Die zwei Aus­sa­gen von ihm bei­ssen sich also, es passt nicht zusam­men. Er merkt es aber nicht.

      Natür­lich ist für ihn der Kli­ma­wan­del men­schen­ge­macht, er liest, hört und sieht es ja über­all ständig.
      Auf mei­nen Ein­wand, dass sich unser Kli­ma schon immer stän­dig gewan­delt hat (von der Urzeit bis heu­te) und dass es schon immer Kalt- und Warm­pha­sen gege­ben hat, kommt immer sein Ein­wand, dass es jetzt aber anders ist, näm­lich menschengemacht.
      Es ist ja so, dass es seit etwa 170 Jah­ren lau­fend wär­mer wird (in den letz­ten 30 Jah­ren ver­stärkt), das ist Fakt.
      Der der­zei­ti­ge Kli­ma­wan­del bedeu­tet also, dass es ein­fach wär­mer wird — nicht kälter!
      Ich erklä­re ihm also, dass es zur Römer­zeit deut­lich wär­mer war als heu­te, und dass es sogar im Mit­tel­al­ter wär­mer war als der­zeit, was abso­lut Fakt ist.
      Sein Ein­wand: „Ja aber es gab damals viel weni­ger Men­schen als heu­te“! Unglaublich!
      Ich erklä­re ihm das gan­ze also noch ein­mal genau — im Prin­zip wie­der­ho­le ich mich nur!
      Er wie­der: „Ja aber es gab damals viel weni­ger Men­schen als heute“!
      Ent­schul­di­gung, aber es ist mir dann ein­fach zu blöd mit ihm weiterzudiskutieren.
      Ich hab es schon ver­sucht, der­ge­stalt, dass ich ihm erklärt habe, dass sich die Erde angeb­lich wegen der vie­len Men­schen und der von ihnen gemach­ten Abga­se usw. usw. auf­heizt und dass es dem­zu­fol­ge schon seit vie­len Jahr­zehn­ten viel wär­mer sein müss­te, da es ja sogar in der Römer­zeit deut­lich wär­mer war als heu­te und sogar 1.000 Jah­re spä­ter im Mit­tel­al­ter wär­mer war als heut­zu­ta­ge. Dass also die The­se vom mensch­gen­ge­mach­ten Kli­ma­wan­del nicht stim­men kann.
      Es ist zweck­los und Dis­kus­sio­nen enden mit ihm immer gleich.
      Es ist nicht nur bei ihm so. Die gro­ße Mas­se der Leu­te tickt genau so wie er.
      Er ist nur ein beson­ders anschau­li­ches Beispiel.

      Noch ein klei­ner erhel­len­der Zusatz:
      Seit etwa 20 Jah­ren geht das jetzt so mit dem Kli­ma­wahn (in den letz­ten 10 Jah­ren verstärkt).
      Es dürf­te jetzt etwa 15 Jah­re her sein, dass in der Tages­schau ein rei­sse­ri­scher Bericht über einen Schnee­sturm in Bra­si­li­en kam (bei uns war Som­mer). Kom­men­tar des Spre­chers: „Wis­sen­schaft­ler füh­ren die­ses Ereig­nis auf den Kli­ma­wan­del zurück“. Es war das erste mal, dass ich das Wort Kli­ma­wan­del gehört habe. Vor­her hieß es immer (men­schen­ge­mach­te) Kli­ma­er­wär­mung. Natür­lich ist klar, dass man so einen rei­sse­ri­scher Nach­rich­ten­be­richt über einen Schnee­sturm in Bra­si­li­en (im dor­ti­gen Süden) nicht mit dem Wort Kli­ma­er­wär­mung gar­nie­ren darf. Dann sagt man halt Klimawandel.
      Das Wort lässt sich ein­fach indi­vi­du­el­ler ein­set­zen und die dahin­ter­ste­hen­den Inter­es­sen­ver­bän­de kön­nen die Leu­te (Kon­su­men­ten) so ein­fach bes­ser manipulieren.
      Die Leu­te wis­sen buch­stäb­lich nicht mehr wo ihnen der Kopf steht.

      Ich arbei­te in der Bau­zu­lie­fer­indu­strie (in einem Dämm­stoff­werk) und die Geschäf­te lau­fen sehr gut.
      Die Leu­te haben ein schlech­tes Gewis­sen (ich nicht) und wol­len ihre Häu­ser däm­men, was sich defi­ni­tiv nicht lohnt!
      Das weiß ich von ver­schie­de­nen Haus­ver­wal­tern, kann aber auch durch­aus sel­ber rech­nen — es stimmt!
      Von einem Archi­tek­ten oder dem Besit­zer einer Bau­fir­ma hört man jedoch was ande­res. Übri­gens auch von mei­nen Arbeit­ge­bern. War­um wohl?

      Ich pro­phe­zeie jetzt schon: Wenn die Wirt­schaft irgend­wann wie­der zu schwä­cheln beginnt (trotz der histo­risch nied­ri­gen Zin­sen), dann wer­den sogar auf die Besit­zer bestehen­der Gebäu­de restrik­ti­ve Maß­nah­men in Sachen „Umwelt­schutz“ zukommen.
      Wie wol­len sich die Eigen­tü­mer dage­gen wehren?
      Bis jetzt ist vie­les noch frei­wil­lig bei Bestandsbauten.
      Im Neu­bau­be­reich dage­gen sieht es jetzt schon anders aus als früher.
      Alles im Namen des Umwelt­schut­zes, aber in Wirk­lich­keit für den Geld­beu­tel der Wirt­schaft, die sonst schon längst kol­la­biert wäre.
      Man sieht es auch an den Zinsen.

      Noch ein klei­ner Nachtrag:
      Im Som­mer 2003 wur­de in der Tages­schau ein Kli­ma­wis­sen­schaft­ler zum dama­li­gen aktu­el­len Hit­ze­som­mer interviewt.
      Sei­ne Aus­sa­ge damals: „Dafür ist zu min­de­stens 90 % die Son­ne (erhöh­te Son­nen­ak­ti­vi­tät) verantwortlich“.
      (Klei­ne Anmer­kung von mir: Das heißt aber nicht, dass die ande­ren 10 % allein dem Men­schen geschul­det sind — das Kli­ma ist komplex).
      Man hat deut­lich gemerkt, dass dem Inter­view­er die­se Aus­sa­ge des Wis­sen­schaft­lers nicht gefal­len hat.
      Die Vor­ga­be sei­ner Vor­ge­setz­ten war wohl eine andere.
      Heu­te wäre solch eine Aus­sa­ge eines Wis­sen­schaft­lers nicht mehr möglich.
      Sie müss­ten mit Maß­nah­men (bis hin zum Job­ver­lust) rech­nen. Das wis­sen die­se. Ent­spre­chend sind die Aussagen.
      Dies gilt zumin­dest für den Mainstream.
      Mei­ne Emp­feh­lung: Hirn einschalten!

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