Franziskus verteidigt Pachamama-Figuren – und entschuldigt sich bei den Falschen

Erdgöttin Pachamama/Mutter Erde/Gaia morgen wieder im Petersdom?



Pachamama im Vatikan: Papst Franziskus entschuldigte sich „bei allen“ sich sich durch die Pachamama-Entsorgung in den Tiber „beleidigt“ fühlen.
Pachamama im Vatikan: Papst Franziskus entschuldigte sich „bei allen“ sich sich durch die Pachamama-Entsorgung in den Tiber „beleidigt“ fühlen.

(Rom) Die Amazonassynode liegt in den Schlußzügen und es tut sich einiges. Was nach außen dringt, folgt der bekannten, wenig erbaulichen Linie. Bekannt wurde zwar, daß die Synodenväter 600 Änderungsvorschläge zum Entwurf für das Schlußdokuments eingebracht haben. Bekannt wurde aber auch, daß Papst Franziskus gestern die Synodalen, Auditoren, Experten und Spezialgäste „beruhigte“, daß die in den Tiber entsorgten Statuetten der Erdgöttin Pachamama „von der Polizei geborgen“ wurden. Zugleich entschuldigte er sich „bei allen“, die sich durch den Wurf in den Tiber beleidigt fühlten.

Der Präfekt des Kommunikationsdikasteriums, Paolo Ruffini, behauptete noch kurz zuvor bei der täglichen Synodenpressekonferenz – gegen jede Evidenz –, daß die rituellen Verneigungen in den Vatikanischen Gärten, deren Bilder um die Welt gingen, nicht heidnischen Figuren gegolten habe und auch kein Ritual dargestellt hätten.

Der Vatikanist Sandro Magister wandte sich gestern bei der Pressekonferenz mit einer Frage an Nicolau Nascimento de Paiva, einem lutherischen Pastor und Koordinator der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Brasilien, der von den Synodenverantwortlichen auf das Podium der Pressekonferenz eingeladen worden war. Magister sagte, er habe Nachrichten aus Brasilien und den Philippinen erhalten, daß das Video von der Zeremonie in den Vatikanischen Gärten vom 4. Oktober von protestantischen Kreisen massiv als Anklage gegen die Katholiken und die katholische Kirche verwendet werde, denen „Götzendienerei“ vorgeworfen wird. Dies vor allem, weil Papst Franziskus persönlich anwesend war. Die Frage Magisters an den Lutheraner lautete, wie er die Zeremonie mit der Verneigung vor „nicht identifizierten Gegenständen“ beurteilt.

Eine Frage, die von den Synoden- und Vatikanverantwortlichen nicht gewollt war. Kaum hatte Magister die Frage gestellt, zog nämlich Kommunikationspräfekt Ruffini das Wort an sich. Er bestritt gegen jede Offensichtlichkeit, daß sich bei der angesprochenen Zeremonie vom 4. Oktober jemand „vor diesen Symbolen, diesen Darstellungen“ verneigt hätte. Es habe „keine Verneigungen und keine Riten“ gegeben, so Ruffini. Das sei „an dieser Stelle bereits“ in der Vergangenheit mehrfach gesagt worden. Alle seien gehalten, so Ruffini mahnend an Magister und alle Journalisten, die „Geschichten genau“ zu erzählen. Der Präfekt schloß mit dem Zusatz, daß diese Ereignisse „auf jeden Fall vor laufenden Kameras geschehen sind“. Eine bemerkenswerte Dreistigkeit angesichts der von Ruffini selbst erwähnten Filmaufzeichnungen.

Vatikans Kommunikationschef Ruffini erklärte, daß es sich um „kein Ritual“ gehandelt habe.
Vatikans Kommunikationschef Ruffini erklärte, daß es sich um „keine Verneigungen und kein Ritual“ gehandelt habe.

Kurz darauf entschuldigte sich Papst Franziskus sogar „bei allen“, die sich durch die Entsorgung der Pachamama-Statuetten beleidigt fühlten und gab bekannt, daß die Polizei die Figuren aus dem Tiber „ohne Schaden“ bergen konnte (Video der Entschuldigung). Das Kirchenoberhaupt trat vor dem Gebet, das am Beginn der nachmittäglichen Synodenarbeiten gesprochen wurde, vor die versammelten Synodenteilnehmer. Er distanzierte sich damit, wenn auch ohne ausdrückliche Nennung, von den beherzten Katholiken, die zur Tat schritten und der Ausstellung heidnischer Götzen in einer Kirche ein Ende bereiteten.

Die Frage ist, wer sich beleidigt gefühlt haben könnte außer den Synodenmachern selbst und ihrem REPAM-Anhang. Die eigentliche Frage ist aber, wie viele Millionen Katholiken und andere Christen beleidigt oder schwer irritiert wurden, weil die Figuren eines heidnischen Götzen zum Synoden-Maskottchen gemacht, im Petersdom und in der Kirche Santa Maria in Traspontina ausgestellt, bei der Amazonassynode gezeigt und in den Vatikanischen Gärten allem Anschein nach sogar angebetet wurden.

Doch Franziskus fand kein Wort der Entschuldigung für diese Millionen von Katholiken und Christen, die durch den Eindruck der Götzendienerei durch die katholische Kirchenleitung schwer getroffen wurden. Kein Wort fand Franziskus auch zur ihm bekannten Tatsache, daß protestantische Freikirche eine massive antikatholische Kampagne initiiert haben, indem sie die Vorgänge in den Vatikanischen Gärten und rund um die Amazonassynode mit den Amazonas-Statuetten der eigenen Anhängerschaft, aber vor allem auch Katholiken vorhalten, daß die katholische Kirche Götzendienerei betreibe und daher nicht wirklich christlich und schon gar nicht die Kirche Jesu Christi sei.

In Brasilien sind in den vergangenen Jahren bereits Millionen Katholiken zu diesen Freikirchen übergelaufen. Einer der Hauptgründe ist die starke Ideologisierung der Kirche in Brasilien durch die marxistische Befreiungstheologie. Eine Fehlentwicklung, die anhand der Amazonassynode sichtbar wurde.

Anstatt den bisherigen Weg auf seine Richtigkeit zu prüfen, radikalisiert ihn Franziskus mit Gesten, die er zuläßt (Pachamama-Statuen im Vatikan), denen er beiwohnt (Pachamama-Ritus in den Vatikanischen Gärten) und zu denen er Stellung nimmt (Entschuldigung für die Entsorgung der Pachamama-Figuren im Tiber, anstatt Entschuldigung bei den Gläubigen für das Sakrileg, heidnische Götzen und Rituale bis in den Petersdom hinein erlaubt zu haben).

Seine Entschuldigung sprach er als „Bischof dieser Diözese“ aus. Die Pachamama-Figuren, so Franziskus wörtlich, seien „ohne idolatrische Absicht“ in der Kirche Santa Maria in Traspontina ausgestellt gewesen. Damit gab er ehrlicher als seine Mitarbeiter zu, daß es sich bei den Figuren tatsächlich um Darstellungen der Naturgottheit Pachamama handelt.

Die italienischen Carabinieri, die die Statuen (in wessen Auftrag?) aus dem Tiber fischten, hielten die Nachricht zurück. Franziskus war es, der sie bekanntmachte und das auch ausdrücklich betonte. Die Figuren, so das Kirchenoberhaupt, befanden sich gestern nachmittag noch im Gewahrsam der Carabinieri.

Franziskus schloß nicht aus, daß die Pachamama-Figuren auch bei der morgigen Abschlußmesse zur Amazonassynode wieder gezeigt werden. Die Entscheidung dazu übertrage er dem Staatssekretariat, so der Papst, der damit den Auftrag erteilte, mit den Carabinieri in Kontakt zu treten.

Franziskus schloß seine Erklärung mit den Worten:

„Das ist eine schöne Nachricht, Danke.“

Text: Giuseppe Nardi
Bild: AciPrensa (Screenshot)

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24 Kommentare

  1. Eine Dreistigkeit sondergleichen, die nur allzu berechtigte Frage Sandro Magisters einfach so „abzudrehen“, wie es Paolo Ruffini getan hat. Dieser Herr hat sich bei der Pressekonferenz, über die hier berichtet wird, offenbar ohnehin auch noch weitere Dreistigkeiten erlaubt.

    • Ich muss etwas nachtragen, das dem Fass den Boden ausschlägt: Wenn man auf LifeSiteNews den Artikel „WATCH: Pope Francis blesses statue before opening Amazon synode“ anklickt, kann man einen kurzen Video Clip abspielen. Dieser dokumentiert zweifelsfrei, dass Franziskus beim unsäglichen Spektakel in den Vatikanischen Gärten eine Pachamama-Statue segnete. In einer zwar etwas verstohlen wirkenden, aber eindeutig als Segnung (Kreuzzeichen mit der Hand) erkennbaren Geste.
      „Wohin soll ich mich wenden, wenn Gram und Schmerz mich drücken …“ lautet die Einleitung des Eröffnungsliedes der Schubert Messe. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.

      • Wobei dieses Segnen, wenn Sie mal drauf achten, und zwar nicht allein bei P. Franziskus, im Gestus einem Winken in Form eines L oder eines umgekehrten T mehr ähnelt als einem Kreuzzeichen… Auch darin kein Vorbild.

  2. Ich entschuldige mich bei allen Katholiken, Evangelikalen und evangelischen Christen; auch bei allen Muslimen für die Abirrungen meiner katholischen Kirche und für die Unsensibilität unseres Kirchenoberhauptes. Denn durch diese Gesten wird die katholische Kirche und unser katholischer Glaube immer weier entstellt und die Wahrheit zugedeckt. Die normalen evangelischen Christen sehen sich jetzt bestätigt – so habe ich es manches mal schon gehört – , dass sie immer Recht mit der Annahme hatten, in Rom herrsche der Antichrist, ja die katholische Kirche selbst sei die Hure Babilons.

    Mir jedenfall haben die Machenschaften um unseren jetzigen Papst die Augen für die Tradition geöffnet; ich studiere gerade das wunderschöne literarische Vermächtnis Bischof Lefebvres.

    Besonders interessant ist das Buch „Revolution in der Kirche“ von Rudolf-Krämer-Badoni.

    Daraus einige Zitate:

    Der schwache, zerrissene und manipulierbare Paul VI. sagte in einer Verzweiflungsrede (1968):

    „Die Kirche befindet sich in einer Stunde der Unruhe, der Selbstkritik, man möchte sogar sagen der Selbstzerstörung. Das ist ein plötzlicher und völliger Zusammenbruch, auf den niemand auf dem Konzil gefasst war.“ (S. 110)

    „Dass Paul VI. an den personalen Teufel glaubte, hat nur ein Gelächter unter den Kirchenfühtrern und Pfarrern hervorgerufen.“ (S. 113)

    In Stunden des Zweifels suchte Paul VI. aber stets Halt bei den progressiven Theologen und Bischöfen, damit sie seine Zweifel ausräumten.

    Krämer-Baldoni führt in seinem Buch einen Brief Lefebvres an Freunde und Wohltäter über die KOnsequenzen des Liberalismus an:

    „Eine [] schwere Konsequenz […] ist die Leugung des Übernatürlichen, also der Erbsünde, der Rechtfertigung durch die Gnade, des wahren Beweggrundes für die Menschwerdung, des Kreuzesopfers, der Kirche, des Priestertums. Alles im Werk, das Unser Herr vollbracht hat, ist gefälscht; und stellt sich dar in einer protestantischen Auffassung von der Liturgie des hl. Messopfers und der Sakramente, …“

    Und nun kommt der entscheidende Satz:

    „die nicht mehr die Anwendung der Erlösung auf die Seelen, auf jede einzelne Seele zum Ziel haben, um ihr die Gnade des göttlichen Lebens zu verleihen und sie auf das ewige Leben vorzubereiten durch die Zugehörigkeit zum mystischen Leib unseres Herrn, sondern die von jetzt ab das Zentrum und Beweggrund die Zugehörigkeit zu einer menschlichen Gemeinschaft haben. Die gesamte Liturgiereform trägt den Charakter dieser Bewegung.“ (S. 176 – 77)

    Dann spricht der Erzbischof die Religionsfreiheit und die demokratische Form der neuen Kirche an, die sich nicht mehr von Christus her legitimiert, sondern von der ‚Mehrheit‘ des Volkes.

    Lefebvre wendet sich von der volligen Protestantisierung der katholischen Kirche ab. Er resümiert nach Feststellung, dass ein kleiner Teil der freimaurerischen Prälaten die Macht im Vatikan an sich gerissen haben und die Kirche zerstören, folgendes:

    „Wir wissen jetzt, mit wem wir es zu tun haben. Wir sind uns vollkommen im Klaren darüber, dass in Rom eine teuflische Hand am Werk ist, die von uns „im Gehorsam‘ die Zerstorung der Kirche verlangt. Und deshalb haben wir das Recht und die Pflicht, diesen Gehorsam zu verweigern.“ (S. 269)

    Lefebvre erläutert immer wieder, dass gerade dieser Ungehorsam gegenüber dem Zerstörungsauftrag aus Rom, den eigentlichen Gehorsam gegenüber Gott, der Kirche und dem Papst bedeute und im Grunde eines Dienst an der Wahrheit und dem Heil der Seelen darstelle.

    Lefebvre: „Wir sind verraten, das sehen wir alle Tage an dem, was sich in der Kirche abspielt.“ (S. 279)

    Niemals zuvor war das Werk Erzbischof Lefebvres so aktuell, und niemals zuvor so wichtig.

    Man kann mit Sicherheit sagen: „Rom hat den Glauben verloren.“

  3. Wenn diese Figuren Morgen wirklich wieder bei einem Gottesdienst gezeigt werden und wie beim letzten mal auch noch von Bischöfen der katholischen Kirche rum getragen werden dann war’s das für mich …..

    Mein Gott wer gebietet diesem Treiben endlich Einhalt?

    Herr nimm deinen Gürtel und jage die Pharisäer aus deinem Haus!
    Bitte schreite ein – mein Herz blutet

    Und nochmals meine Aufforderung an die Synodalen „geht ins Amazonasbecken und missioniert“

    Tut was ihr nicht lassen könnt tut es am Amazonas aber lasst uns bitte mit eurem häretischen Mist in Ruhe und vor allem : zerstört die katholische Kirche bitte nicht!

  4. Chesterton hat mal gesagt: 1 Papst 100 Bischöfe und 1000 Gläubige, das reicht aus.
    Recht hat er.
    Dieser ganze Kleriker Schrott (Herr vergib mir) gehört sofort entpflichtet.
    Herr erbarme dich.

  5. Wer hat den Mut es auszusprechen? Auszusprechen dass das schreckliche geschehen ist – ein klarer Ketzer auf dem Papstthron. Ob er auch ein Apostat ist weiss nur der Herr und Franziskus I. selbst. Tatsache ist aber dass er nicht gegen Apostasie einschreitet und sie toleriert und wie es aussieht fördert.

  6. Der mutige Katholik hätte die Figuren lieber verbrennen sollen. Dann wären sie weg.
    Wer rechnet denn damit das die Carabinieri sie wieder herausfischen.
    Unglaublich das Verhalten von Papst Franziskus. Er sollte sich lieber bei den Katholiken entschuldigen.
    Keiner ist fähig diesem Spuk ein Ende zu bereiten. Traurig.

  7. 1. Könige – Kapitel 11
    Salomos Vielweiberei und Götzendienst
    1 Und der König Salomo liebte viele fremde Weiber, und zwar neben der Tochter des Pharao: moabitische, ammonitische, edomitische, zidonische, hethitische, (5. Mose 17.17) 2 von den Nationen, von welchen Jehova zu den Kindern Israel gesagt hatte: Ihr sollt nicht unter sie kommen, und sie sollen nicht unter euch kommen; gewiß, sie würden euer Herz neigen ihren Göttern nach! An diesen hing Salomo mit Liebe. (2. Mose 34.16) 3 Und er hatte an Weibern siebenhundert Fürstinnen und dreihundert Kebsweiber; und seine Weiber neigten sein Herz. 4 Und es geschah zur Zeit, als Salomo alt war, da neigten seine Weiber sein Herz anderen Göttern nach; und sein Herz war nicht ungeteilt mit Jehova, seinem Gott, wie das Herz seines Vaters David. 5 Und Salomo wandelte der Astoreth nach, der Gottheit der Zidonier, und dem Milkom, dem Greuel der Ammoniter. 6 Und Salomo tat, was böse war in den Augen Jehovas, und er folgte Jehova nicht völlig nach wie sein Vater David. 7 Damals baute Salomo eine Höhe dem Kamos, dem Greuel der Moabiter, auf dem Berge, der vor Jerusalem liegt, und dem Molech, dem Greuel der Kinder Ammon. (4. Mose 21.29) (2. Könige 23.13) 8 Und also tat er für alle seine fremden Weiber, die ihren Göttern räucherten und opferten. 9 Da erzürnte Jehova wider Salomo, weil er sein Herz von Jehova, dem Gott Israels, abgewandt hatte, der ihm zweimal erschienen war (1. Könige 3.5) (1. Könige 9.2) 10 und ihm betreffs dieser Sache geboten hatte, nicht anderen Göttern nachzuwandeln; aber er beobachtete nicht, was Jehova geboten hatte. 11 Und Jehova sprach zu Salomo: Darum daß solches bei dir gewesen ist, und du meinen Bund nicht beobachtest hast und meine Satzungen, die ich dir geboten habe, so werde ich dir das Königreich gewißlich entreißen und es deinem Knechte geben. (1. Samuel 15.28) 12 Doch in deinen Tagen will ich es nicht tun, um deines Vaters David willen: aus der Hand deines Sohnes werde ich es reißen; (1. Könige 12.19) 13 nur will ich ihm nicht das ganze Königreich entreißen: einen Stamm will ich deinem Sohne geben, um meines Knechtes David willen und um Jerusalems willen, das ich erwählt habe. Einzige Ergänzung vielleicht, bei homosexuell veranlagten Menschen sind die Weiber dann eben Knaben oder Männer.

  8. Wer nur hin und wieder in der Bibel liest, weiss, dass unser Vater im Himmel der einzige Gott ist, dem wir die Ehre erweisen dürfen, ein Gott des Himmels und der Erde nämlich, der mit seinem Sohn Jesus Christus, mit dem er eins ist von Ewigkeit zu Ewigkeit, alles auf Erden schuf, was Atem hat, ja, selbst die Sterne samt dazugehörigem Universum gestaltete. Dazu schenkte Gott uns seinen einzigen Sohn, um uns als Erben eines Fluches, der Adam und Eva durch Sünde zur unumkehrbaren Sterblichkeit führte, zu erlösen. Kann man sich einen größeren und gütigeren Gottvater vorstellen? So wurden wir von unserem Schöpfer durch ein besonderes Gebot völlig unmissverständlich zur Treue aufgefordert. War das zu viel verlangt, bei allem, was er für uns tat? Auch die Apostel wussten um die Wichtigkeit der Gebote. Petrus zum Beispiel schrieb:“ Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“ Wie kann also von Angängern der katholischen, also christlichen Lehre neben dem Gottvater nun plötzlich eine Erdmutter verehrt werden, indem ihr Bild in einem geweihten Gotteshaus und sogar während einer heiligen Luturgie aufgestellt bzw. herumgetragen wurde? Welche Tür hat ausgerechnet unser Papst da aufgetan? Hatte er das alte Testament vergessen? Wusste er nicht, dass Gott auch ein Richter ist, der selbst Feuer vom Himmel regnen zu lassen vermag? Ein sehr ungutes Gefühl hat mich beschlichen, nämlich, dass dies nur der Anfang eines langen Fadens sein könnte, sofern jetzt nicht sehr bald eine Einsicht, eine Reue und ein Sinneswandel erfolgen. Bleibt nur zu hoffen, dass es durch Buße einen Weg zurück gibt und meine Kirche keinen irreparablen Schaden davon trägt.

    • „Welche Tür hat ausgerechnet unser Papst da aufgetan“?
      Die Tür zu Satan – und ich bin mir sicher, dass er das auch weiß.
      Allerdings war sie schon weit auf.
      Er hat sie nur noch weiter aufgemacht.

  9. Biblisch gesehen existiert eine Göttin Pachamama überhaupt nicht (Jes. 44,6: „Ich bin der Erste und der Letzte und außer mir ist kein Gott“). Aber wer sie zur Göttin macht, dient bösen Geistern und macht damit Satan zum Gott (Deut. = 5 Mose 32). Göttliche Eigenschaft kommt jedoch nur dem Ewigen zu.
    Wer hier den leisesten Zweifel aufkommen lässt, rüttelt an den Grundfesten der Ökumene, ganz zu schweigen vom christlich-jüdischen Dialog.

  10. Nun sind die Zeiten der Unklarheit beseitigt. Papst Franziskus spricht Klartext!

    „Guten Tag, ich möchte ein Wort über die Statuen des Pachamama sagen, die aus der Kirche in der Traspontina entfernt wurden und ohne götzendienerische Absichten dort waren und in den Tiber geworfen wurden Zunächst geschah dies in Rom, und als Bischof dieser Diözese bitte ich die von dieser Geste beleidigten Menschen um Verzeihung“ Kath net 26.10.2019: Papst nennt die umstrittenen Figuren wörtlich „Statuen der Pachamama“! Jetzt ist es offiziell: Die Statuen sind Statuen der Pachamama.

    Dies päpstliche Bekenntnis war der inoffiziell offziellen Internetseite Katholisch de wohl zu freimütig: Dort lesen wir, daß es sich um „Indigenen Figuren“ handelt, die nur von „ultrakonservativen Websites“ als „heidnische Symbole und >Fruchtbarkeitsgöttinin,Götzen oder Pachamama“ verzeichnet werden. Katholisch de am 26.10.2019: „Papst will Indigenen-Figuren bei Messe im Petersdom zeigen“.

    Wozu dies Versteckspiel? Das Internetlexikon Wikipedia offenbart es uns:

    „Die Göttin Pachamama (Aussprache: [patʃaˈmama]) oder Mama Pacha (Quechua und Aymara: „Mutter Erde, Mutter Welt, Mutter Kosmos“) gilt einigen indigenen Völkern der Anden Südamerikas als personifizierte Erdmutter,[1][2] die Leben in vielfacher Hinsicht schenkt, nährt, schützt und zu ritueller Kommunikation fähig ist. Pachamama ist Vermittlerin zwischen Ober- und Unterwelt. Die Quechua und Aymara verehren die Pachamama als allmächtige Göttin, die allen Kreaturen das Leben schenkt und sie nährt.“

    Diese Göttin ist zur rituellen Kommunikation fähig. Genau das hat nun der Papst praktiziert in diesem eigentümlichen Baumritus. Er rief zeremoniell rituell die Göttin Pachamama an. Das war nun der Hofnetzseite zuviel Klarheit, deshalb verschweigt sie die Wahrheit. Nur Ultraconservative verteufeln eben diese Statuen zu Pachamama Statuen.

    Noch eines verwundert. Von welcher Geste hat sich denn nun der Papst bei wem entschuldigt? Entschuldigt er sich für das Aufstellen der Statuen, das bei Gläubigen als Götzendienst angesehen wurde oder entschuldigt er sich bei denen, die die Entfernung der Götzenstatuen mißbilligen? Der Text ist hier eindeutig zweideutig, wohl mit Absicht, damit jeder ihn so lesen kann, wie er es lesen möchte. So liest sich das nun auf dieser Quasi-Bischofskonferenzseite:

    „Sie waren von traditionalistischen Katholiken aus einer römischen Kirche gestohlen und in den Fluss geworfen worden. Papst Franziskus bittet dafür um Entschuldigung und will die Holzstatuen bei der Abschlussmesse im Petersdom wieder aufstellen.“ Aus dem „Entfernen“ so der Papst wird ein „Stehlen“, und selbstverständlich kennt diese Netzseite auch die Täter: Traditinalisten und warum nicht: Ultraconservative? Für diese Netzseite ist das eben alles das Gleiche: es sind eben Schmuddelkinder, mit denen kein Gutmensch spielt.

    Der Papst trotzt aber den Schmuddelkindern der Kirche und will die Statuen wieder aufstellen lassen.Seltsam nur, daß Kath net stattdessen berichtet, daß der Vorschlag, die Statuen wieder aufzustellen der Papst noch nicht positiv entschieden habe: „beispielsweise erwähnte der Kommandant „die Aufstellung der Statuen während der Synoden-Schlussmesse” – das werden wir sehen“ [Anm.d.R.: das bedeutet, dies sei noch nicht entschieden]. Hier hat wohl das Wunschdenken den Vorbehalt des Papstes:“das werden wir sehen“ einfach überlesen. Nachträglich korrigierte Kath net aber diese Aussage: “ Dem Vorschlag, die Figuren am Sonntag während der Synoden-Abschlussmesse im Petersdom aufzustellen, wolle er nachkommen, so Franziskus.“ (26.10.2019)

    Aber eines kann nun nicht mehr wegdiskutiert werden: Papst Franziskus vollzog eine heidnische Zeremonie, um rituell mit der Göttin Pachamama zu kommunizieren.Dieser Papst will eben Gott und Götzen gleichermaßen dienen! Das ist eben die neue Religion der Amazonassynode!

  11. Der Vatikan ist religiös intolerant, da er Akzeptanz der Pachamama-Götzen erzwingen will.
    Der Vatikan ist religiös intolerant, da er nicht toleriert, dass Katholiken, die Pachamama Göttin nicht wollen, da sie in ihrer Kirche nichts zu suchen hat. Gott duldet keine Götter neben sich und die Kirche wird mit Götzenfiguren entweiht wird.

    Wenn also Gläubige aus Gehorsam und in Notwehr handeln und die Figur aus der Kirche schaffen, ist der sogenannte Diebstahl zweitrangig. Hier liegt ein klarer Fall von aufgezwungene Ideologie und Behinderung der Religionsfreiheit seitens des Vatikans vor, da gegen den Willen der Katholiken eine Götzenfigur im Gotteshaus aufgestellt wurde und die Katholiken gezwungen waren sie zu dulden. Wenn Katholiken zu den Pachamama-Indianer gehen würden, die nichts von Jesus wissen wollen und dennoch in deren Gebetshaus eine Jesus-Statue aufstellen, was die Indianer in ihren religiösen Gefühle verletzt. Dann würde Welt und Vatikan diesen Akt als Arroganz, Respektlosigkeit und spirituelle Gewalt verurteilen und eine Empörungswelle auslösen.

  12. Religions-und Gewissensfreiheit gilt auch für Katholiken.
    Wenn sich z.B die Amazonas- Indianer wehren und eine Jesus-Statue, die gegen oder ohne ihren Willen aufgellt wurde aus ihrem Gebetshaus entfernen um sie in den Fluss zu versenken, die ganze Welt und die Medien würden Beifall klatschen. Man würde den Indianern gratulieren sich gegen die arroganten Missionaren und ihre aufgedrängte Jesu-Statue, gewehrt zu haben. Nur Katholiken dürfen sich gegen Aggressionen, die sich gegen ihre Religion richten, nicht wehren. Sie müssen gegen ihren Willen Götzen-Figuren akzeptieren um nicht als religiöse, intolerante Fanatiker stigmatisiert zu werden. Hier behindert der Vatikan Katholiken, in ihrer freien Ausübung der Religion, indem er sie diffamiert. Der Vatikan zwingt Christen seinen Willen auf und nötigt sie hinzunehmen, dass Figuren der Pachamama in ihrer Kirche aufgestellt werden. Echte Hirten weiden ihre Lämmer und laufen nicht zu fremden Ställen um dort die Schafe zu füttern, während sie die eigenen Schafe verhungern lassen und schlagen.

    • Ja, es stimmt was Sie schreiben und es ist ein Zeichen, dass der wahre katholische Glaube der Richtige ist. Sonst würde der Teufel nicht dagegen angehen. An all den Reaktionen auch aus der Seite des Vatikans ist ersichtlich, wie die Welt schon vom Teufel durchzogen ist.
      Beten wir viel und halten uns rein (besonders in der Keuschheit, gilt auch für Verheiratete), dann lernen wir fliegen wie ein Adler und sehen alles anders, von oben (kein Scherz). Es ist der heilige Geist der uns dies schenkt. Es funktioniert.

  13. Ich erinnere an die Vision der Anna Katharina von Emmerick, über die zwei Kirchen, die wahre und die falsche, und dass in dieser „Afterkirche“ verdrehte Holzstöcke verzückt angebetet werden. Sind wir also so weit?

  14. Wie wäre das: Der Papst könnte sich doch auch noch bei den deutschen Neuheiten, sogar bei den „Odin-statt-Christus“-Nazis, dafür entschuldigen, dass im Frühmittelalter der Hl. Bonifatius die Donareiche gefällt hat, wofür er das Martyrium erlitt. (Sein Heiligenstatus wäre ihm nachträglich zu entziehen und stattdessen Greta Thunberg zu verleihen.)

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