Hintergrund

Die Verwirrung der vatikanischen Medien

(Rom) Die Medi­en des Vati­kans befin­den sich „in völ­li­ger Ver­wir­rung“, so der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster: „Doch dem Papst gefällt das so.“ Am 19. Janu­ar ver­kün­de­te Papst Fran­zis­kus, laut vati­ka­ni­schen Medi­en, die „explo­si­ve Sen­sa­ti­on“, daß Jesus Chri­stus beim Letz­ten Abend­mahl „zwei Sakra­men­te“ ein­ge­setzt habe: die Eucha­ri­stie und die Fuß­wa­schung. „Unglaub­lich, aber wahr“, so Magi­ster. Und (fast)

Vatikan verzeichnet ersten positiv gestesteten Coronavirus-Fall.
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Coronavirus auch im Vatikan?

(Rom) Ein Mit­ar­bei­ter des Vati­kans wur­de wegen des Coro­na­vi­rus in Qua­ran­tä­ne genom­men. Der fran­zö­si­sche Prie­ster wur­de am ver­gan­ge­nen Frei­tag posi­tiv getestet.

Pachamama im Vatikan: Papst Franziskus entschuldigte sich „bei allen“ sich sich durch die Pachamama-Entsorgung in den Tiber „beleidigt“ fühlen.
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Franziskus verteidigt Pachamama-Figuren – und entschuldigt sich bei den Falschen

(Rom) Die Ama­zo­nas­syn­ode liegt in den Schluß­zü­gen und es tut sich eini­ges. Was nach außen dringt, folgt der bekann­ten, wenig erbau­li­chen Linie. Bekannt wur­de zwar, daß die Syn­oden­vä­ter 600 Ände­rungs­vor­schlä­ge zum Ent­wurf für das Schluß­do­ku­ments ein­ge­bracht haben. Bekannt wur­de aber auch, daß Papst Fran­zis­kus gestern die Syn­oda­len, Audi­to­ren, Exper­ten und Spe­zi­al­gä­ste „beru­hig­te“, daß die in

Papst Franziskus empfing die Teilnehmer der Vollversammlung des Kommunikationsdikasteriums.
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„Es ist nicht christlich, zu bekehren“? – Der Papst, der ORF und der Qualitätsjournalismus

(Rom) Am ver­gan­ge­nen Mon­tag, den 23. Sep­tem­ber hielt Papst Fran­zis­kus den Mit­glie­dern der Voll­ver­samm­lung des von ihm errich­te­ten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­di­kaste­ri­ums des Hei­li­gen Stuhls eine Anspra­che. Als das Kir­chen­ober­haupt in der Sala Regia des Apo­sto­li­schen Pala­stes vor die Ver­sam­mel­ten trat, hielt er eine vor­be­rei­te­te Rede von sie­ben Sei­ten in der Hand. Er sei sich „sicher, daß die

Papst Franziskus ernennt neue Hausherren für die Casina Pio IV, wichtiger Dreh- und Angelpunkt seiner politischen Agenda.
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Franziskus läßt seine Vertrauten nicht fallen – trotz ihrer „Krankheiten“

(Rom) Das argen­ti­ni­sche Kir­chen­ober­haupt hält den Mit­ar­bei­tern der Römi­schen Kurie seit Jah­ren laut­star­ke Stand­pau­ken und dia­gno­sti­ziert zahl­rei­che Krank­hei­ten, die unter ihnen gras­sie­ren wür­den. Was aber zählt unter Papst Fran­zis­kus? Eine jüng­ste Per­so­nal­ent­schei­dung belegt: Es ist die Loay­li­tät – Krank­hei­ten hin, Krank­hei­ten her. 

Don Ivan Maffeis
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Der neue Vatikansprecher – Ernennung steht „unmittelbar“ bevor

(Rom) Seit dem Rück­tritt des Vati­kan­spre­chers Greg Bur­ke und sei­ner Stell­ver­tre­te­rin ist das Amt unbe­setzt. Pro­vi­so­risch nimmt die Auf­ga­ben seit­her Ales­san­dro Gisot­ti war. In Rom wur­de zuletzt über die lan­ge Dau­er die­ses Pro­vi­so­ri­ums gestaunt. Nun scheint sich eine Neu­be­set­zung abzu­zeich­nen. Und es könn­te schnell gehen.

Gestern wurden weiter Neubesetzungen im Presseamt des Heiligen Stuhls vorgenommen.
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Weitere Neubesetzungen im vatikanischen Presseamt

(Rom) Die Spit­ze des vati­ka­ni­schen Pres­se­am­tes wur­de nach den Rück­trit­ten von Vati­kan­spre­cher Greg Bur­ke und sei­ner Stell­ver­tre­te­rin Palo­ma Gar­cía Oveje­ro nun völ­lig neu auf­ge­stellt. Gestern ver­öf­fent­lich­te das Kom­mu­ni­ka­ti­ons­di­kaste­ri­um die Neustrukturierung.

Machtkampf um die Vatikanmedien: Im Bild Papst Franziskus mit Vatikansprecher Greg Burke, dazwischen dahinter Andrea Tornielli, der „Papstsprecher“.
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Kardinalstaatssekretär Parolin als „Papabile“ geschwächt

„Was dem unschlüs­si­gen Msgr. Dario Edo­ar­do Viganò, Prä­fekt des vati­ka­ni­schen Dikaste­ri­ums für die Kom­mu­ni­ka­ti­on von 2015 bis 2018, in drei Jah­ren nicht gelun­gen ist, gelang sei­nem metho­di­schen Nach­fol­ger Pao­lo Ruf­fi­ni in weni­gen Tagen um Weih­nach­ten.“  Mit die­sen Wor­ten lei­tet der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster sei­ne Ana­ly­se zu den jüng­sten Dia­do­chen­kämp­fen um die vati­ka­ni­schen Medi­en ein. Sie