Bischof Erwin Kräutler gestern bei der Synoden-Pressekonferenz: „Die Indios verstehen den Zölibat nicht“.
Nachrichten

Kräutler: „Es gibt keine Alternative zu verheirateten Priestern“

(Rom) Die Amazonassynode ist auch am vierten Synodentag geprägt von widersprüchlichen Signalen bei negativer Grundtendenz. Auf dem Applaus für die Forderung nach verheirateten Priestern folgte der Applaus für die Zulassung von Diakoninnen. Gleichzeitig soll sich Franziskus gegen eine „Klerikalisierung der Laien“ ausgesprochen haben und Vatikansprecher Bruni die jüngsten Behauptungen von Eugenio Scalfari dementiert haben.

Der Pressesaal des vatikanischen Presseamtes.
Hintergrund

Kommende Woche werden die neuen Vatikansprecher ernannt

(Rom) Bei der Neubesetzung der Stelle des Vatikansprechers wird es ernst. Katholisches.info berichtete bereits am 21. Juni. Nun kündigte auch das progressive Nachrichtenportal Religion Digital an, daß in der kommenden Woche der interimistische Vatikansprecher Alessandro Gisotti den Stab weitergeben wird.

Gestern wurden weiter Neubesetzungen im Presseamt des Heiligen Stuhls vorgenommen.
Nachrichten

Weitere Neubesetzungen im vatikanischen Presseamt

(Rom) Die Spitze des vatikanischen Presseamtes wurde nach den Rücktritten von Vatikansprecher Greg Burke und seiner Stellvertreterin Paloma García Ovejero nun völlig neu aufgestellt. Gestern veröffentlichte das Kommunikationsdikasterium die Neustrukturierung.

Machtkampf um die Vatikanmedien: Im Bild Papst Franziskus mit Vatikansprecher Greg Burke, dazwischen dahinter Andrea Tornielli, der „Papstsprecher“.
Hintergrund

Kardinalstaatssekretär Parolin als „Papabile“ geschwächt

„Was dem unschlüssigen Msgr. Dario Edoardo Viganò, Präfekt des vatikanischen Dikasteriums für die Kommunikation von 2015 bis 2018, in drei Jahren nicht gelungen ist, gelang seinem methodischen Nachfolger Paolo Ruffini in wenigen Tagen um Weihnachten.“ Mit diesen Worten leitet der Vatikanist Sandro Magister seine Analyse zu den jüngsten Diadochenkämpfen um die vatikanischen Medien ein. Sie

„Zeichen von Unstimmigkeit“, der Rücktritt von Greg Burke und Paloma Garcia Ovejero.
Hintergrund

Neues Jahr, neue Vatikansprecher

(Rom) Die Amtszeit von Vatikansprecher Greg Burke und seiner Stellvertreterin Paloma Garcia Ovejero währte nur kurz. Berichte von Medien, die Papst Franziskus besonders nahestehen, lassen etwas hinter die Kulissen blicken. Franziskus nahm den Rücktritt der beiden am 31. Dezember an – nach nicht einmal zweieinhalb Jahren. Die argentinische Vatikanistin und Papstbiographin Elisabetta Piqué, die Papst

Die neue Spitze aller Vatikanmedien: Andrea Tornielli, und der neue Chefredakteur des Osservatore Romano: Andrea Monda.
Hintergrund

Diadochenkämpfe um Vatikanmedien

(Rom) Der überraschende Austausch an der Spitze des Osservatore Romano bestätigt sich als erste „Amtshandlung“ des päpstlichen Hausvatikanisten Andrea Tornielli in seinem neuen Amt im Kommunikationsdikasterium. Allerdings soll der Kardinalstaatssekretär nichts davon gewußt haben und darüber „sehr irritiert“ sein.

Die Person des Papstes prophetische Gesten
Forum

Die vier Päpste und die Ideologie des ersten Mals

Paolo Ruffini und Dario Edoardo Viganò (nicht zu verwechseln mit Erzbischof Carlo Maria Viganò, dem ehemaligen Nuntius in den USA), der derzeitige und der gewesene Präfekt des von Papst Franziskus geschaffenen Kommunikationsdikasteriums, zeichnen für den Dokumentarfilm „Die vier Päpste“ verantwortlich. Der Film ist gemäß der Logik des ersten Mals den Neuheiten gewidmet, die durch sie

Paolo Ruffini, der neue Präfekt des Kommunikatonsdikasteriums, mit Papst Franziskus
Hintergrund

TeleKabul im Vatikan?

(Rom) Papst Franziskus ernannte einen neuen Präfekten für das von ihm errichtete Kommunikationssekretariat. Die Ernennung wurde notwendig, nachdem der erste Präfekt, der Priester Dario Edoardo Viganò, nach Manipulationsvorwürfen zurückgetreten war. Von „den Fälschern zu den Katho-Kommunisten“, kommentierte Messa in Latino den Führungswechsel. Wird der Vatikan zum neuen Zentrum von TeleKabul?