Antiliberal und antimodernistisch – Der wahre Newman

Eine Richtigstellung

Kardinal John Henry Newman (1801-1890), soeben heiliggesprochen, war kein Liberaler, als der er heute von bestimmten kirchlichen Medien dargstellt wird.
Kardinal John Henry Newman (1801-1890), soeben heiliggesprochen, war kein Liberaler, als der er heute von bestimmten kirchlichen Medien dargestellt wird.

Von Cri­sti­na Sic­car­di*

Durch unab­läs­si­ges Ein­häm­mern kann man die Men­schen alles glau­ben machen, auch das Gegen­teil vom Gegen­teil, kurz­um jede Falsch­mel­dung: daß der Mensch vom Affen abstammt (Dar­win), daß die Reli­gi­on Opi­um für das Volk ist (Marx), daß die Juden aus­zu­mer­zen sind (Natio­nal­so­zia­lis­mus), daß die Anti­kom­mu­ni­sten aus­zu­rot­ten sind (Sta­li­nis­mus), daß die Homo­se­xua­li­tät zu pro­pa­gie­ren und die Abtrei­bung eine gute Sache ist, eben­so die Eutha­na­sie, und neu­er­dings, daß die „öko­lo­gi­sche Umkehr“ etwas Uner­läß­li­ches ist.

So macht man im Zeit­al­ter der rela­ti­vi­sti­schen Dik­ta­tur – eine Lüge nach der ande­ren – auch den gro­ßen Hei­li­gen, John Hen­ry Kar­di­nal New­man (1801–1890), der wie ein Titan gegen den Libe­ra­lis­mus kämpf­te, zu einem Libe­ra­len. So gesche­hen im Osser­va­to­re Roma­no am Vor­tag zu des­sen Hei­lig­spre­chung am ver­gan­gen 13. Okto­ber aus dem Mund von Prinz Charles, Fürst von Wales und Erst­ge­bo­re­ner von Köni­gin Eli­sa­beth II., dem Ober­haupt der Angli­ka­ni­schen Kir­che:

„New­man reprä­sen­tier­te das Gei­stes­le­ben gegen die Kräf­te, die die Men­schen­wür­de und das mensch­li­che Schick­sal her­ab­setz­ten. In der Epo­che, in der er zur Hei­lig­keit gelangt, ist sein Bei­spiel not­wen­di­ger denn je: für die Art und Wei­se, wie er es so gut ver­stand, zu ver­tei­di­gen,  ohne zu beschul­di­gen, im Wider­spruch zu sein, ohne es an Respekt feh­len zu las­sen, und viel­leicht vor allem für die Art und Wei­se, mit der er die Unter­schie­de als Orte der Begeg­nung und nicht der Aus­gren­zung zu sehen wuß­te.“

Fäl­schun­gen sind für Dik­ta­tu­ren und Tota­li­ta­ris­men eine unver­zicht­ba­re Akti­vi­tät, sonst wären sie kei­ne. Der Theo­lo­ge New­man, der ein gan­zes Leben mit Stu­di­um und Gebet ver­brach­te und nur dar­auf abziel­te, die ein­zi­ge von Chri­stus geof­fen­bar­te Wahr­heit zu fin­den, bekehr­te sich durch einen ver­schlun­ge­nen und schmerz­haf­ten, intel­lek­tu­el­len und spi­ri­tu­el­len Weg, (es gab einen lan­gen Moment, in dem er aus eige­ner Ent­schei­dung von allen iso­liert war) der ihn zum Glau­ben der Hei­li­gen Römi­schen Kir­che führ­te. Sei­nen Sieg erlang­te er glück­lich, wie aus sei­nen Schrif­ten gesi­chert her­vor­geht: vom Aber­glau­ben zum Cal­vi­ni­sten, vom Cal­vi­ni­sten zum Angli­ka­ner, vom Angli­ka­ner zum Katho­li­ken. Der Osser­va­to­re Roma­no hin­ge­gen skiz­ziert New­man als einen Libe­ra­len mit dem öku­me­ni­schen und glo­ba­li­sti­schen Geist des heu­ti­gen, ideo­lo­gi­sier­ten Vati­kans, der nicht mehr in der Lage ist, die See­len zu näh­ren.

New­man kämpf­te fünf­zig Jah­re lang gegen den Libe­ra­lis­mus und hin­ter­ließ Wer­ke von so hoher Theo­lo­gie, daß sie ihn in die Rei­he der Kir­chen­leh­rer stel­len, wenn auch vor­erst in pec­to­re. In sei­nem unver­geß­li­chen Bigli­et­to Speech (1879), einem uner­bitt­li­chen Rönt­gen­bild des moder­nen Westens:

„Der Libe­ra­lis­mus im reli­giö­sen Bereich ist die Leh­re, daß es kei­ne posi­ti­ve Wahr­heit in der Reli­gi­on gibt, son­dern ein Glau­bens­be­kennt­nis soviel gilt wie ein ande­res, und die­se Über­zeu­gung gewinnt jeden Tag mehr Beach­tung und Kraft. Er ist gegen jede Aner­ken­nung einer Reli­gi­on als wahr. Er lehrt, daß alle tole­riert wer­den müs­sen, denn bei allen han­delt es sich nur um eine Fra­ge der Mei­nung. Geof­fen­bar­te Reli­gi­on ist kei­ne Wahr­heit, son­dern ein Gefühl und eine per­sön­li­che Prä­fe­renz; kei­ne objek­ti­ve oder geheim­nis­vol­le Tat­sa­che; und es ist das Recht jedes Ein­zel­nen, sie alles sagen zu machen, was sei­ne Phan­ta­sie am mei­sten anregt. Die Fröm­mig­keit beruht nicht unbe­dingt auf dem Glau­ben. Sie kön­nen evan­ge­li­sche und katho­li­sche Kir­chen besu­chen, an bei­den Tischen sit­zen und kei­ner ange­hö­ren. Sie kön­nen sich ver­brü­dern und geist­li­che Gedan­ken und Gefüh­le gemein­sam haben, ohne sich selbst das Pro­blem einer gemein­sa­men Leh­re zu stel­len oder das Bedürf­nis danach zu spü­ren. Da die Reli­gi­on also ein so per­sön­li­ches Merk­mal und ein so pri­va­tes Eigen­tum ist, muß sie in den Bezie­hun­gen zwi­schen Men­schen unbe­dingt aus­ge­klam­mert wer­den. Auch wenn man jeden Mor­gen die Reli­gi­on wech­selt, was soll­te dich das inter­es­sie­ren?“

Der Libe­ra­lis­mus, der zur Zeit New­mans von den Päp­sten ver­ur­teilt wur­de, hat durch den Moder­nis­mus auch Rom erfaßt. Libe­ra­lis­mus und Moder­nis­mus sind aber mit New­mans Den­ken unver­ein­bar. Er gelang­te im Alter von 44 Jah­ren zur katho­li­schen Kir­che dank der Kir­chen­vä­ter, der katho­li­schen Lit­ur­gie und der katho­li­schen Archi­tek­tur, die er in Ita­li­en sah und ein­at­me­te. Noch als Angli­ka­ner schrieb er:

„Ich habe mein Gesicht in die­sem Spie­gel gese­hen: Es war das Gesicht eines Mono­phy­si­ten“, weil das „Dra­ma der Reli­gi­on, der Kampf zwi­schen Wahr­heit und Irr­tum immer der­sel­be war. Die Grund­sät­ze und Vor­ge­hens­wei­se der heu­ti­gen Kir­che sind iden­tisch mit jenen der Kir­che damals; die Grund­sät­ze und Vor­ge­hens­wei­se der Ket­zer von damals waren die der heu­ti­gen Pro­te­stan­ten. Ich habe es fast mit Ent­set­zen ent­deckt: Es gab eine beäng­sti­gen­de Ähn­lich­keit – um so beäng­sti­gen­der, weil es so still und lei­den­schafts­los war – zwi­schen den Relik­ten der Ver­gan­gen­heit und der fieb­ri­gen Chro­nik der Gegen­wart. Der Schat­ten des fünf­ten Jahr­hun­derts laste­te auf dem sech­zehn­ten. Es war, als ob ein Geist aus dem trü­ben Was­ser der alten Welt auf­stieg mit der Gestalt und den Merk­ma­len der neu­en Welt. Die Kir­che konn­te damals wie heu­te hart und uner­bitt­lich erschei­nen, ent­schlos­sen, auto­ri­tär und unver­söhn­lich; und die Ket­zer waren schwer greif­bar, wan­del­bar, zurück­hal­tend und tückisch; immer bereit, der welt­li­chen Macht zu schmei­cheln, nur mit deren Hil­fe sie unter­ein­an­der eins waren, und die welt­li­che Macht streb­te immer danach, Neu­es ein­zu­ver­lei­ben, indem sie, das Unsicht­ba­re los­zu­wer­den und den Nut­zen an die Stel­le des Glau­bens zu set­zen ver­such­te.“

Er schloß sich der Kir­che von Rom an, weil sie damals noch in der Lage war, die Irr­tü­mer zu ver­ur­tei­len („Sie konn­te hart und uner­bitt­lich erschei­nen, ent­schlos­sen, auto­ri­tär und unver­söhn­lich“), und nicht durch äuße­re Irr­tü­mer geschwächt war. Weil sie noch imstan­de war, den für das See­len­heil eines jeden uner­läß­li­chen Königs­weg zu wei­sen. Hät­te New­man, intel­li­gent wie er war, die nach­kon­zi­lia­re Kir­che gekannt, hät­te er sicher nicht so viel Ener­gie und Mühe auf­ge­wen­det, um zu kon­ver­tie­ren, son­dern wäre in der angli­ka­ni­schen Kir­che geblie­ben.

Siccardis Buch über Newman
Sic­car­dis Buch über New­man

In dem Arti­kel von Prinz Charles heißt es, New­man habe sich nicht nur der Kir­che, son­dern auch der Welt gewid­met und eine „offe­ne Debat­te zwi­schen Katho­li­ken und ande­ren Chri­sten ange­sto­ßen und den Weg für den nach­fol­gen­den öku­me­ni­sche Dia­log geeb­net“. Das ist falsch, er such­te kei­nen Dia­log (so wie Jesus und die Apo­stel und die Kir­chen­vä­ter und die wah­ren Hei­li­gen aller Zei­ten ihn nicht such­ten). Er wider­leg­te mit der Logik der Ver­nunft und der Erleuch­tung des Hei­li­gen Gei­stes die Irr­tü­mer der Angli­ka­ner und wur­de durch sei­ne ein­drucks­vol­len Pre­dig­ten und sei­ne bewun­derns­wer­ten Schrif­ten zum Mis­sio­nar, sodaß sich Per­sön­lich­kei­ten wie Che­ster­ton, Mar­shall, Ben­son, Gree­ne und Tau­sen­de von Eng­län­dern bekehr­ten.

Es ist eben­so falsch, zu behaup­ten, daß sein „Cor ad cor loqui­tur“ (das Mot­to, das er 1879 für sei­ne Inve­sti­tur als Kar­di­nal wähl­te) sich durch „sei­ne Gesprä­che jen­seits von kon­fes­sio­nel­len, kul­tu­rel­len, sozia­len und wirt­schaft­li­chen Unter­schie­den“ erklärt, „die in die­ser engen Freund­schaft mit Gott ver­wur­zelt waren“.

In Wirk­lich­keit bedeu­tet „Cor ad cor loqui­tur“, als er die Wahr­heit ent­deck­te, daß er den Einen und Drei­ei­nen Gott durch einen über­na­tür­li­chen Blick zu hören ver­moch­te, ein Merk­mal, das vie­le Kir­chen­män­ner heu­te abge­legt haben. New­man konn­te die Zer­ris­sen­heit nur und allein durch den katho­li­schen Glau­ben über­win­den, und sei­ne Apo­lo­gia pro­vi­ta sua beweist es in all ihrer Pla­sti­zi­tät und Schön­heit. Sie ist ein Mei­ster­werk von Auto­bio­gra­phie, die das Para­dies zum Ziel hat, und das Para­dies ist für den ehe­ma­li­gen Oxford-Pro­fes­sor wie in der Kir­che sein, in der ewi­gen Glück­se­lig­keit der Hei­lig­sten Drei­fal­tig­keit:

„Je zahl­rei­cher die Taten der Näch­sten­lie­be, der Selbst­ver­leug­nung und des Ertra­gens sind, desto offen­sicht­li­cher wird unser Geist die Form eines wohl­tä­ti­gen, selbst­lo­sen und gedul­di­gen Cha­rak­ters bekom­men. Je öfter wir beten, desto demü­ti­ger, gedul­di­ger und reli­giö­ser wird unser all­täg­li­ches Han­deln, und desto mehr wird die­se Gemein­schaft mit Gott, wer­den die­se hei­li­gen Wer­ke die Mit­tel sein, um unser Herz zu hei­li­gen und uns auf die künf­ti­ge Gegen­wart Got­tes vor­zu­be­rei­ten.“

Daher rührt das Bedürf­nis und die Dring­lich­keit, nach Hei­lig­keit zu stre­ben und in ihr aus­zu­har­ren: „Für ihn gibt es kei­nen Platz dafür, anzu­neh­men, wie sie eine gewis­se Mode ver­tritt, daß alle auch ohne wirk­li­ches Bemü­hen gut enden wer­den“ (C. Sic­car­di: Nel­lo spec­chio del car­di­na­le New­man. Un san­to con­tro la reli­gio­ne del mondo, Fede & Cul­tu­ra, Vero­na 2019, S.10).

Der Ein­satz bei der Suche nach der ein­zi­gen, geof­fen­bar­ten Wahr­heit, die von der Kir­che von Rom ver­tei­digt wird, war für das Leben New­mans eben­so von grund­le­gen­der Bedeu­tung wie der Ein­satz beim Stre­ben nach christ­li­cher Voll­kom­men­heit durch die christ­li­chen Tugen­den und das Leben der katho­li­schen Kir­che. Eine Hal­tung nach dem Mot­to, „alles paßt, alles reicht“ war ganz und gar nicht die sei­ne. An die Wahr­heit glau­ben heißt, frei zu sein:

„Wenn ihr in mei­nem Wort bleibt, seid ihr wirk­lich mei­ne Jün­ger. Dann wer­det ihr die Wahr­heit erken­nen und die Wahr­heit wird euch befrei­en“ (Joh 8,31–32), wie es bei dem hei­li­gen Kar­di­nal der Fall war. Er wies jede Art von Rela­ti­vis­mus von sich, gera­de weil er ein uner­bitt­li­cher Geg­ner des Libe­ra­lis­mus war:

„Ich zöge­re nicht, zu sagen“, schrieb Ratz­in­ger, „daß die Wahr­heit im Mit­tel­punkt sei­ner geist­li­chen Suche steht: Das Gewis­sen ist für ihn zen­tral, weil die Wahr­heit es ist. Mit ande­ren Wor­ten: Die Zen­tra­li­tät des Gewis­sens­ver­ständ­nis­ses bei New­man rührt vom Ver­ständ­nis der Wahr­heit her und kann nur auf des­sen Grund­la­ge ver­stan­den wer­den“ (Cie­lo e ter­ra. Rif­les­sio­ni su poli­ti­ca e fede, Piem­me, Casa­le Mon­fer­ra­to 1997, S. 32).

Des­halb rief er sie von den Dächern, als er die Wahr­heit gefun­den hat­te – die des katho­li­schen Got­tes, der ihn zum inne­ren Frie­den führ­te. Sicher und ent­schlos­sen zeig­te er mit Argu­men­ten auf, die für den heu­ti­gen Men­schen ver­ständ­lich sind, daß es eine untrenn­ba­re Ver­bin­dung zwi­schen der katho­li­schen Wahr­heit, der Wis­sen­schaft und dem Gewis­sen gibt, und daß es kein Nach­ge­ben gegen­über der Will­kür und dem Rela­ti­vis­mus geben kann. Unter Gewis­sen ver­steht New­man nicht das sub­jek­ti­ve (das eige­ne Ver­gnü­gen), son­dern das objek­ti­ve, also die Erkennt­nis der geof­fen­bar­ten Wahr­heit. Das Gewis­sen ist daher die Fähig­keit des Men­schen, die Wahr­heit zu erken­nen und demü­tig anzu­neh­men.

In sei­nem berühm­ten Brief an den Her­zog von Nor­folk von 1874, mit dem berühm­ten Trink­spruch, „zuerst auf das Gewis­sen, dann auf den Papst!“ anzu­sto­ßen, bringt er sein Ver­ständ­nis vom Gewis­sen klar zum Aus­druck:

„Das Gewis­sen hat Rech­te, weil es Pflich­ten hat, aber heut­zu­ta­ge bestehen das Recht und die Gewis­sens­frei­heit für einen Gut­teil der Leu­te gera­de dar­in, sich des Gewis­sens zu ent­le­di­gen, den Gesetz­ge­ber und Rich­ter zu igno­rie­ren, unab­hän­gig zu sein von Ver­pflich­tun­gen, die man nicht sieht… Das Gewis­sen ist ein stren­ger Rat­ge­ber, aber in die­sem Jahr­hun­dert wur­de es von einer Fäl­schung ersetzt, von der die ver­gan­ge­nen 18 Jahr­hun­der­te nie etwas gehört hat­ten, oder von der sie, hät­ten sie davon gehört, sich nie betrü­gen hät­ten las­sen: das Recht nach eige­nem Belie­ben zu han­deln.“

Es ist genau die­ses Ver­ständ­nis, das ihn dazu ver­an­laßt, zuerst auf das Gewis­sen anzu­sto­ßen – das durch die Ver­nunft des Glau­bens und die Erleuch­tung des­sel­ben im Gewis­sen ent­stan­den ist – und dann erst auf den Papst. Der Papst als Stell­ver­tre­ter Chri­sti und Hüter des depo­si­tum fidei ist gehal­ten, sich der Wahr­heit Chri­sti unter­zu­ord­nen, die sei­nem Gewis­sen eigen ist, und dadurch zum Ver­tei­di­ger der Wahr­heit zu wer­den.

Den hei­li­gen John Hen­ry New­man zu ver­fäl­schen, heißt das Evan­ge­li­um, die Apo­stel und die Kir­chen­vä­ter zu ver­fäl­schen und sich dem Libe­ra­lis­mus zu unter­wer­fen, den er dia­gno­sti­ziert, ange­klagt und besiegt hat – und das allein durch eine ihrer Pflich­ten bewuß­te Kir­che.

*Cri­sti­na Sic­car­di, Histo­ri­ke­rin, die Mut­ter von zwei Kin­dern stu­dier­te Ita­lia­ni­stik mit dem Schwer­punkt Lite­ra­tur­ge­schich­te und arbei­te­te mit zahl­rei­chen Medi­en zusam­men, dar­un­ter den Osser­va­to­re Roma­no, La Stam­pa und Avve­ni­re. Sie schreibt regel­mä­ßig für Radi­ci Cri­stia­ne und Cor­ris­pon­den­za Roma­na und wirkt an Radio Roma libe­ra und Radio Buon Con­siglio mit. Sie ist Mit­glied meh­re­rer Aka­de­mien und wur­de 2007 mit dem Pre­mio Boni­facio VIII aus­ge­zeich­net. Zu ihren jüng­sten Büchern zäh­len „Don Bos­co misti­co. Una vita tra cie­lo e ter­ra“ (Der Mysti­ker Don Bos­co. Ein Leben zwi­schen Him­mel und Erde), 2017; 2019 ist ihre Bio­gra­phie „San Fran­ces­co. Una del­le figu­re più defor­ma­te del­la sto­ria“ (Der hei­li­ge Fran­zis­kus. Eine der am mei­sten ver­zerr­ten Figu­ren der Geschich­te) und soeben eine Neu­auf­la­ge ihres 2010 ver­öf­fent­lich­ten Buches „Lo spec­chio del Car­di­na­le New­man. Un San­to con­tro la reli­gio­ne del mondo“ (Der Spie­gel von Kar­di­nal New­man. Ein Hei­li­ger gegen die Reli­gi­on der Welt) erschie­nen.

Über­set­zung: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Cor­ris­pon­den­za Roma­na

1 Kommentar

  1. Der gute Kar­di­nal kann es ver­kraf­ten, sei­nem Herrn und Mei­ster haben die kle­ri­ka­len Lügen­bol­de viel schlim­me­re Ver­leum­dun­gen und Schmä­hun­gen ange­tan, näm­lich das in den ande­ren Reli­gio­nen Wege zum Heil sind, das wir mit Mos­lems und Juden zum sel­ben Gott beten,das Chri­sti Wun­der alle wider­legt sind, das sein Kreu­zes­tod „Soli­dar­op­fer ist“, das durch Chri­sti Geburt er Mensch für die Men­schen wur­de und und und
    Die Kir­che ist fest in Frei­mau­rer Hand, die Wahr­heit wird es über­le­ben da sie von Gott ist und damit unab­än­der­lich.

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