Der Vatikan befindet sich in faktischer Selbst-Quarantäne. Um 18 Uhr spendet Papst Franziskus den Segen Urbi et Orbi.
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Außerordentlicher Segen Urbi et Orbi um 18 Uhr

(Rom) Die gute Nach­richt: Auch beim zwei­ten Test wur­de Papst Fran­zis­kus nega­tiv auf Coro­na­vi­rus gete­stet. Die schlech­te Nach­richt: Die Gra­bes­kir­che in Jeru­sa­lem wur­de wegen der Coro­­na­­vi­­rus-Pan­­de­­mie geschlos­sen. Und noch zwei wei­te­re Nach­rich­ten: Der Osser­va­to­re Roma­no hat wegen der Pan­de­mie die gedruck­te Aus­ga­be ein­ge­stellt und heu­te um 18 Uhr spen­det Papst Fran­zis­kus einen außer­or­dent­li­chen Segen Urbi

Kardinal John Henry Newman (1801-1890), soeben heiliggesprochen, war kein Liberaler, als der er heute von bestimmten kirchlichen Medien dargstellt wird.
Forum

Antiliberal und antimodernistisch – Der wahre Newman

Von Cri­sti­na Sic­car­di* Durch unab­läs­si­ges Ein­häm­mern kann man die Men­schen alles glau­ben machen, auch das Gegen­teil vom Gegen­teil, kurz­um jede Falsch­mel­dung: daß der Mensch vom Affen abstammt (Dar­win), daß die Reli­gi­on Opi­um für das Volk ist (Marx), daß die Juden aus­zu­mer­zen sind (Natio­nal­so­zia­lis­mus), daß die Anti­kom­mu­ni­sten aus­zu­rot­ten sind (Sta­li­nis­mus), daß die Homo­se­xua­li­tät zu pro­pa­gie­ren und

Wie geht der Vatikan konkret mit dem sexuellen Mißbrauchsskandal um?
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Verurteilter Mißbrauchstäter schreibt im Osservatore Romano

(Rom) In der Tages­zei­tung des Pap­stes, dem Osser­va­to­re Roma­no, schreibt ein Prie­ster, der wegen sexu­el­ler Belä­sti­gung ver­ur­teilt wur­de. Kri­ti­ker wer­fen die Fra­ge nach glaub­wür­di­gen Maß­nah­men gegen den sexu­el­len Miß­brauchs­skan­dal auf.

Hintergrund

Vor 50 Jahren: Osservatore Romano berichtete erstmals über Rebellen in der Kirche

(Rom) Am 15. Mai 1969 ver­öf­fent­lich­te die spa­ni­sche Pres­se­agen­tur EFE, die viert­größ­te der Welt, die Mel­dung: „‚Sie ver­än­dern die Kir­che in einem sub­ver­si­ven Pro­zeß.‘ Der Osser­va­to­re Roma­no spricht von rebel­li­schen Katho­li­ken“. Erst­mals berich­te­te die Tages­zei­tung des Pap­stes über eine inner­kirch­li­che Auf­leh­nung, die sich nicht zu einer Ein­zel­fra­ge äußer­te, son­dern von prin­zi­pi­el­ler Natur war.

Nachrichten

Der Vatikan wäscht auch die Pharisäer rein

(Rom) Papst Fran­zis­kus betreibt seit sei­ner Wahl eine Art von „Rei­ni­gung“ und Image­pfle­ge. Man könn­te auch von einer Reha­bi­li­tie­rungs­wel­le spre­chen. Wes­sen Image poliert das argen­ti­ni­sche Kir­chen­ober­haupt auf? Wes­sen Bild wäscht er rein? Die Liste hat bereits eine beacht­li­che Län­ge erreicht und wur­de nun um einen neu­en Punkt erwei­tert.

Der Osservatore Romano wirbt für verheiratete Priester.
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Osservatore Romano wirbt für verheiratete Priester

(Rom) Der Osser­va­to­re Roma­no ver­öf­fent­lich­te in sei­ner gest­ri­gen Aus­ga­be einen Arti­kel, mit dem für ver­hei­ra­te­te Prie­ster gewor­ben wird. Die Tages­zei­tung des Hei­li­gen Stuhls folgt damit im Abstand von einer Woche der neu­en Marsch­rich­tung, die von Papst Fran­zis­kus am 28. Janu­ar auf dem Rück­flug von Pana­ma aus­ge­ge­ben wur­de.

Machtkampf um die Vatikanmedien: Im Bild Papst Franziskus mit Vatikansprecher Greg Burke, dazwischen dahinter Andrea Tornielli, der „Papstsprecher“.
Hintergrund

Kardinalstaatssekretär Parolin als „Papabile“ geschwächt

„Was dem unschlüs­si­gen Msgr. Dario Edo­ar­do Viganò, Prä­fekt des vati­ka­ni­schen Dikaste­ri­ums für die Kom­mu­ni­ka­ti­on von 2015 bis 2018, in drei Jah­ren nicht gelun­gen ist, gelang sei­nem metho­di­schen Nach­fol­ger Pao­lo Ruf­fi­ni in weni­gen Tagen um Weih­nach­ten.“ Mit die­sen Wor­ten lei­tet der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster sei­ne Ana­ly­se zu den jüng­sten Dia­do­chen­kämp­fen um die vati­ka­ni­schen Medi­en ein. Sie