Kardinal John Henry Newman (1801-1890), soeben heiliggesprochen, war kein Liberaler, als der er heute von bestimmten kirchlichen Medien dargstellt wird.
Forum

Antiliberal und antimodernistisch – Der wahre Newman

Von Cristina Siccardi* Durch unablässiges Einhämmern kann man die Menschen alles glauben machen, auch das Gegenteil vom Gegenteil, kurzum jede Falschmeldung: daß der Mensch vom Affen abstammt (Darwin), daß die Religion Opium für das Volk ist (Marx), daß die Juden auszumerzen sind (Nationalsozialismus), daß die Antikommunisten auszurotten sind (Stalinismus), daß die Homosexualität zu propagieren und

Wie geht der Vatikan konkret mit dem sexuellen Mißbrauchsskandal um?
Nachrichten

Verurteilter Mißbrauchstäter schreibt im Osservatore Romano

(Rom) In der Tageszeitung des Papstes, dem Osservatore Romano, schreibt ein Priester, der wegen sexueller Belästigung verurteilt wurde. Kritiker werfen die Frage nach glaubwürdigen Maßnahmen gegen den sexuellen Mißbrauchsskandal auf.

Hintergrund

Vor 50 Jahren: Osservatore Romano berichtete erstmals über Rebellen in der Kirche

(Rom) Am 15. Mai 1969 veröffentlichte die spanische Presseagentur EFE, die viertgrößte der Welt, die Meldung: „’Sie verändern die Kirche in einem subversiven Prozeß.‘ Der Osservatore Romano spricht von rebellischen Katholiken“. Erstmals berichtete die Tageszeitung des Papstes über eine innerkirchliche Auflehnung, die sich nicht zu einer Einzelfrage äußerte, sondern von prinzipieller Natur war.

Nachrichten

Der Vatikan wäscht auch die Pharisäer rein

(Rom) Papst Franziskus betreibt seit seiner Wahl eine Art von „Reinigung“ und Imagepflege. Man könnte auch von einer Rehabilitierungswelle sprechen. Wessen Image poliert das argentinische Kirchenoberhaupt auf? Wessen Bild wäscht er rein? Die Liste hat bereits eine beachtliche Länge erreicht und wurde nun um einen neuen Punkt erweitert.

Der Osservatore Romano wirbt für verheiratete Priester.
Nachrichten

Osservatore Romano wirbt für verheiratete Priester

(Rom) Der Osservatore Romano veröffentlichte in seiner gestrigen Ausgabe einen Artikel, mit dem für verheiratete Priester geworben wird. Die Tageszeitung des Heiligen Stuhls folgt damit im Abstand von einer Woche der neuen Marschrichtung, die von Papst Franziskus am 28. Januar auf dem Rückflug von Panama ausgegeben wurde.

Machtkampf um die Vatikanmedien: Im Bild Papst Franziskus mit Vatikansprecher Greg Burke, dazwischen dahinter Andrea Tornielli, der „Papstsprecher“.
Hintergrund

Kardinalstaatssekretär Parolin als „Papabile“ geschwächt

„Was dem unschlüssigen Msgr. Dario Edoardo Viganò, Präfekt des vatikanischen Dikasteriums für die Kommunikation von 2015 bis 2018, in drei Jahren nicht gelungen ist, gelang seinem methodischen Nachfolger Paolo Ruffini in wenigen Tagen um Weihnachten.“ Mit diesen Worten leitet der Vatikanist Sandro Magister seine Analyse zu den jüngsten Diadochenkämpfen um die vatikanischen Medien ein. Sie

Giovanni Maria Vian (links) mit Kardinalstaatssekretär Parolin und Lucetta Scaraffia (rechts) bei der Vorstellung einer Ausgabe der Frauenbeilage.
Hintergrund

Wechsel an der Spitze des Osservatore Romano

(Rom) Gestern verabschiedete Papst Franziskus den bisherigen Chefredakteur des Osservatore Romano (OR). Nach elf Jahren wurde dessen Dienst für die „Tageszeitung des Papstes“ beendet. Die Nachfolge dürfte bereits geregelt sein.