Hintergrund

Vor 50 Jahren: Osservatore Romano berichtete erstmals über Rebellen in der Kirche

(Rom) Am 15. Mai 1969 veröffentlichte die spanische Presseagentur EFE, die viertgrößte der Welt, die Meldung: „’Sie verändern die Kirche in einem subversiven Prozeß.‘ Der Osservatore Romano spricht von rebellischen Katholiken“. Erstmals berichtete die Tageszeitung des Papstes über eine innerkirchliche Auflehnung, die sich nicht zu einer Einzelfrage äußerte, sondern von prinzipieller Natur war.

Nachrichten

Der Vatikan wäscht auch die Pharisäer rein

(Rom) Papst Franziskus betreibt seit seiner Wahl eine Art von „Reinigung“ und Imagepflege. Man könnte auch von einer Rehabilitierungswelle sprechen. Wessen Image poliert das argentinische Kirchenoberhaupt auf? Wessen Bild wäscht er rein? Die Liste hat bereits eine beachtliche Länge erreicht und wurde nun um einen neuen Punkt erweitert.

Der Osservatore Romano wirbt für verheiratete Priester.
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Osservatore Romano wirbt für verheiratete Priester

(Rom) Der Osservatore Romano veröffentlichte in seiner gestrigen Ausgabe einen Artikel, mit dem für verheiratete Priester geworben wird. Die Tageszeitung des Heiligen Stuhls folgt damit im Abstand von einer Woche der neuen Marschrichtung, die von Papst Franziskus am 28. Januar auf dem Rückflug von Panama ausgegeben wurde.

Machtkampf um die Vatikanmedien: Im Bild Papst Franziskus mit Vatikansprecher Greg Burke, dazwischen dahinter Andrea Tornielli, der „Papstsprecher“.
Hintergrund

Kardinalstaatssekretär Parolin als „Papabile“ geschwächt

„Was dem unschlüssigen Msgr. Dario Edoardo Viganò, Präfekt des vatikanischen Dikasteriums für die Kommunikation von 2015 bis 2018, in drei Jahren nicht gelungen ist, gelang seinem methodischen Nachfolger Paolo Ruffini in wenigen Tagen um Weihnachten.“ Mit diesen Worten leitet der Vatikanist Sandro Magister seine Analyse zu den jüngsten Diadochenkämpfen um die vatikanischen Medien ein. Sie

Der „Osservatore Romano“ veröffentlichte einen Nachruf auf Prof. Robert Spaemann und erkannte ihn als Kritiker von Amoris laetitia an.
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Nachruf des „Osservatore Romano“ auf Prof. Robert Spaemann

(Rom) Die Tageszeitung des Papstes veröffentlichte einen Nachruf auf den am Montag verstorbenen, großen katholischen Philosophen Robert Spaemann. Darin wird auch anerkannt, daß er ein Kritiker des umstrittenen, nachsynodalen Schreibens Amoris laetitia war. Prof. Spaemann gehört zu den herausragenden und prägendsten Gestalten des katholischen Denkens der vergangenen 60 Jahre (siehe den Nachruf von Katholisches.info Zum Tod