Papst Franziskus übt sich im Absolutismus

„Synodalität“geht in Rauch auf

Verbale und reale „Synodalität“ bei Papst Franziskus am Beispiel der USA und der Volksrepublik China.
Verbale und reale „Synodalität“ bei Papst Franziskus am Beispiel der USA und der Volksrepublik China.

„Von wegen synodale Kirche. Nachdem er die ‚Synodalität‘ als hervorragende Frucht der Bischofssynode vom vergangenen Oktober feierte, und nachdem er seit 2013 den Bischofskonferenzen mehr Autonomie und Vollmachten gewährte, „einschließlich einer gewissen authentischen Lehrautorität“, köpfte Papst Franziskus die Tagesordnung der Vollversammlung eines der größten Episkopate der Welt, jenes der Vereinigten Staaten von Amerika, der sich am 12. November in Baltimore versammelte.

Zugleich überließ er in China die Bischöfe sich selbst, die nicht Teil des Geheimabkommens sind, das Ende September zwischen dem Heiligen Stuhl und den Behörden in Peking unterzeichnet wurde, also jene rund 30 sogenannten Untergrundbischöfe, die unerschrocken der Übermacht des Regimes standhalten.
Im Vatikan leugnet man, daß das die Absicht des Papstes sei, aber daß die chinesischen Untergrundbischöfe sich im Stich gelassen fühlen, ist eine Tatsache, die Kardinal Zen Ze-kiun in einem leidenschaftlichen Appell-Brief bezeugt, den er persönlich eines Morgens Anfang November Papst Franziskus in die Hand gab.“

Der Vatikanist Sandro Magister am 15. November 2018 über die Diskrepanz zwischen realer und verbaler „Synodalität“ bei Papst Franziskus.

Siehe zur Vollversammlung der Amerikanischen Bischofskonferenz auch:

und zum Geheimabkommen mit der Volksrepublik China auch:

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Vatican.va (Screenshot)

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