In der Volksrepublik China wurde mit Ding Zuyao ein neuer Bischof für Haimen geweiht. Die Kommunistische Partei traf die Auswahl, der Papst bestätigte nachträglich.
Christenverfolgung

Wenn Peking handelt und Rom nachträglich bestätigt

Die Bischofs­wei­he von Ding Zuyao in Hai­men wirft Fra­gen nach dem tat­säch­li­chen Ein­fluß des Pap­stes auf die Bischofs­er­nen­nun­gen in der Volks­re­pu­blik Chi­na auf. Wäh­rend Peking sei­ne Per­so­nal­ent­schei­dun­gen öffent­lich als eige­ne kirch­li­che Ange­le­gen­hei­ten prä­sen­tiert, bestä­tigt Rom die päpst­li­che Betei­li­gung in einer geson­der­ten Mit­tei­lung. Beson­ders auf­schluß­reich ist dies­mal die unter­schied­li­che Datie­rung der Ernennung.
Neue regimetreue Bischöfe für China – von Leo XIV. anerkannt
Christenverfolgung

Das Geheimabkommen festigt Pekings Kontrolle über die Kirche

Mit der Wei­he von Msgr. Duan Yongkun zum Bischof-Koa­d­­ju­tor von Bameng am gest­ri­gen 29. Juli 2026 ist inner­halb weni­ger Tage bereits die zwei­te Bischofs­er­nen­nung in der Inne­ren Mon­go­lei im Rah­men des Geheim­ab­kom­mens zwi­schen dem Hei­li­gen Stuhl und der Volks­re­pu­blik Chi­na voll­zo­gen worden. 
Jimmy Lai wurde von einem politisch besetzten Hongkonger Gericht zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt. Kardinal Zen war trotz seines hohen Alters zur Urteilsverkündung erschienen, um Lai zu unterstützen
Christenverfolgung

Jimmy Lai zu 20 Jahren Haft verurteilt

Der bekann­te Hong­kon­ger Unter­neh­mer, Medi­en­grün­der und Demo­kra­tie­ver­fech­ter Jim­my Lai ist zu 20 Jah­ren Haft ver­ur­teilt wor­den. Das Gericht von West Kow­loon ver­zich­te­te zwar auf die Höchst­stra­fe, lebens­lan­gen Frei­heits­ent­zug, begrün­de­te dies jedoch aus­schließ­lich mit Lais hohem Alter (78 Jah­re) und sei­nem ange­schla­ge­nen Gesund­heits­zu­stand. Die Stra­fe bleibt den­noch dra­ko­nisch – und dürf­te für den schwer herz­kran­ken Mann …
Bischofsweihe in der Volksrepublik China
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Wie kann man der FSSPX verbieten, was der Kommunistischen Partei Chinas erlaubt ist

Die spa­ni­sche Nach­rich­ten­sei­te Info­Va­ti­ca­na, die wegen des Namens, tat­säch­lich aber wegen der kri­ti­schen Inhal­te im berg­o­glia­ni­schen Pon­ti­fi­kat unter vati­ka­ni­schen Beschuß gera­ten war, ver­öf­fent­lich­te fol­gen­den Kom­men­tar zur Ankün­di­gung der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX), am kom­men­den 1. Juli neue Bischö­fe wei­hen zu wol­len: Wie kann man der FSSPX ver­bie­ten, was der Kom­mu­ni­sti­schen Par­tei Chi­nas erlaubt ist. …
Untergrundbischof Joseph Zhang Weizhu (links) , seit vier Jahren in Haft, wurde nun vom Regime "anerkannt", aber dafür vom Vatikan gleichzeitig emeritiert. Francis Li Jianlin (rechts) ist der vom Regime ernannte und vom Heiligen Stuhl bestätigte Nachfolger.
Christenverfolgung

Der Preis der neuen Ostpolitik – ein Bischof verschwindet, ein anderer wird gefeiert

Mit auf­fäl­li­ger Genug­tu­ung ver­kün­de­te der Lei­ter des vati­ka­ni­schen Pres­se­am­tes Matteo Bruni am 6. Dezem­ber 2025 die „behörd­li­che Aner­ken­nung“ der bischöf­li­chen Wür­de von Joseph Zhang Weiz­hu, Ordi­na­ri­us der Apo­sto­li­schen Prä­fek­tur Xinxiang, und gab zugleich des­sen Eme­ri­tie­rung bekannt. Die lapi­da­re For­mu­lie­rung soll­te einen Erfolg des Dia­logs zwi­schen Rom und Peking sug­ge­rie­ren. Doch wer die Lage der Kir­che …
Gestern erfolgte mit der Bischofsweihe von Giuseppe Wang Zhengui die Errichtung der neuen chinesischen Diözese Zhangjiakou. Den Ton gibt das kommunistische Regime an.
Leo XIV.

Peking ernennt, Rom segnet

Papst Fran­zis­kus ist am Oster­mon­tag, dem 21. April, ver­stor­ben, doch an sei­ner Hin­ter­las­sen­schaft wird die katho­li­sche Kir­che noch lan­ge labo­rie­ren und lei­den. Eine die­ser Hin­ter­las­sen­schaf­ten ist die Unter­wer­fung der Kir­che in der Volks­re­pu­blik Chi­na unter das kom­mu­ni­sti­sche Regime. Gestern wie­der­hol­te sich dies nach einem inzwi­schen bereits bekann­ten Muster, das seit der Unter­zeich­nung des Geheim­ab­kom­mens zwi­schen …
Petr Pavel, Tschechiens Staatspräsident, besuchte als "Privatperson" den Dalai Lama, was in Peking auf wenig Gegenliebe stieß
Leo XIV.

Chinesische Warnung an Papst Leo XIV.

Fran­zis­kus ver­mied es zwölf Jah­re lang, den Dalai Lama zu tref­fen, obwohl er bevor­zugt ein „inklu­si­ves“ Image von sich ver­mit­tel­te. Der argen­ti­ni­sche Jesu­it war ein poli­ti­scher Papst, der auch geo­po­li­tisch dach­te. Der Dalai Lama wur­de seit den 50er Jah­ren mit Hil­fe der USA zur Sym­bol­fi­gur des anti­chi­ne­si­schen, sprich anti­kom­mu­ni­sti­schen Wider­stands auf­ge­baut. Er war für Fran­zis­kus …