Bischof An Shuzin von Baoding mißbraucht die jüngsten vatikanischen China-Dokumente von Papst Franziskus gegen die romtreuen Priester und Gläubigen.
Christenverfolgung

Priester und Gläubige sollen sich „im Namen von Papst Franziskus“ unterwerfen

(Peking) In der Diö­ze­se Hebei ver­öf­fent­lich­te der offi­zi­el­le Bischof einen Hir­ten­brief, in dem er tri­um­phie­rend behaup­tet, in den ver­gan­ge­nen Mona­ten mit 30 Prie­stern kon­ze­le­briert zu haben, die bis­her der Unter­grund­kir­che ange­hör­ten. Die Mit­tei­lung ver­deut­licht den mas­si­ven Druck, der auf Unter­grund­prie­ster aus­ge­übt wird – unter Beru­fung auf Papst Franziskus.

Die "illegale" Kirche von Shijiazhuang, die abgerissen wurde, war eine bescheidene Konstruktion, aber die geistliche Heimat der kirchentreuen Katholiken.
Christenverfolgung

Untergrundkirche in der Volksrepublik China abgerissen

(Peking) Ende Juni wur­de von den Behör­den der Pro­vinz Hebei (Volks­re­pu­blik Chi­na) in der Stadt Shi­jiazhuang eine katho­li­sche Unter­grund­kir­che abge­ris­sen. Das Regime schick­te Poli­zei und Arbei­ter und schuf voll­ende­te Tat­sa­chen. „Nach­dem ich ins Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert wor­den war, wur­de die Kir­che am 27. Juni abge­ris­sen“, so Dong Bao­lu, der Prie­ster der Kirche.

Die chinesische Regierung erwiderte prompt die Freundlichkeiten, die Papst Franziskus für das kommunistische Regime äußerte.
Christenverfolgung

China erwidert die Freundlichkeiten von Papst Franziskus

(Peking) Die Ant­wort auf die freund­li­chen Aus­sa­gen von Papst Fran­zis­kus zu den Bezie­hun­gen mit der Volks­re­pu­blik Chi­na ließ nicht lan­ge auf sich war­ten. Das chi­ne­si­sche Außen­mi­ni­ste­ri­um bedank­te sich mit dem Hin­weis, daß das Geheim­ab­kom­men „dank der Bemü­hun­gen bei­der Sei­ten erfolg­reich umge­setzt“ werde.

Papst Franziskus sprach im Reuters-Interview auch über China und die dortige Lage.
Christenverfolgung

Papst Franziskus: „Das Abkommen mit China funktioniert“

(Rom) Am ver­gan­ge­nen Sams­tag, dem 2. Juli, führ­te Phil­ip Pul­lel­la, Vati­­kan-Kor­­re­­s­pon­­dent von Reu­ters, ein aus­führ­li­ches Inter­view mit Papst Fran­zis­kus, das am Mon­tag ver­öf­fent­licht wur­de. Ein Abschnitt ist der Volks­re­pu­blik Chi­na gewid­met. Dar­in bekräf­tig­te Fran­zis­kus sei­ne Hal­tung, daß das Geheim­ab­kom­men zwi­schen dem Vati­kan und Peking zwar „nicht ide­al“ sei, aber „funk­tio­niert“. Des­halb hofft das Kir­chen­ober­haupt, daß

Pablo Miguel Diez sprach auf einer Tagung in Rom über die Christenverfolgung in China.
Christenverfolgung

„Es geht um totale Überwachung“

(Rom) Chi­na nutzt Coro­na, um die Chri­sten­ver­fol­gung zu ver­schär­fen. Das ist der Weck­ruf von Pablo Miguel Díez, Asi­en-Kor­­re­­s­pon­­dent der spa­ni­schen Tages­zei­tung ABC.

Kardinal Zen, die mutige Stimme der chinesischen Untergrundkirche, beging gestern seinen 90. Geburtstag.
Nachrichten

Kardinal Zen wurde 90: „Ich hoffe, daß ich den Herrn nie enttäuscht habe“

(Hong Kong) Kar­di­nal Joseph Zen, der eme­ri­tier­te Bischof von Hong­kong und graue Emi­nenz der chi­ne­si­schen Unter­grund­kir­che, wur­de gestern 90 Jah­re alt. Bei rüsti­ger Gesund­heit gehört er zu den kräf­tig­sten und mutig­sten, aber in San­ta Mar­ta unge­hör­ten Stim­men der Kirche.

Gestern fand in Wuhan die Weihe des neuen Erzbischofs statt. Es handelt sich um einen regimehörigen Franziskaner, den Papst Franziskus anerkannte.
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Wuhan hat nach 19 Jahren wieder einen Erzbischof

(Peking) Die chi­ne­si­sche Mil­lio­nen­stadt Wuhan erlang­te seit dem Auf­tre­ten des Coro­na­vi­rus SARS-CoV‑2 welt­wei­te Bekannt­heit. Wuhan ist auch der Sitz eines Erz­bi­schofs. Nach 19 Jah­ren der Vakanz wur­de gestern ein neu­er Erz­bi­schof geweiht – auf der Grund­la­ge des Geheim­ab­kom­mens von 2018.

Msgr. Li Hui ist der dritte Bischof, der gemäß dem Geheimabkommen zwischen der Volksrepublik China und dem Vatikan geweiht wurde.
Christenverfolgung

Dritte Bischofsweihe in der Volksrepublik China gemäß Geheimabkommen

(Peking) Die Bischofs­wei­he erfolg­te gemäß dem chi­­ne­­sisch-vati­­ka­­ni­­schen Geheim­ab­kom­men über die Ernen­nung von Bischö­fen vom Sep­tem­ber 2018. Gleich­zei­tig wur­de der Prie­ster Joseph Liu der Diö­ze­se Min­dong von der Poli­zei fest­ge­nom­men. Nach schwe­rer Fol­ter wur­de er gezwun­gen, sich der Patrio­ti­schen Ver­ei­ni­gung anzu­schlie­ßen, einer vom kom­mu­ni­sti­schen Regime kon­trol­lier­ten schis­ma­ti­schen Kirche.

Peking kümmert sich nicht um das Geheimabkommen mit dem Heiligen Stuhl, sondern macht, was es will. Das jüngste Beispiel.
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Priester „für die Olympischen Winterspiele“ – Chinas Umgang mit dem Geheimabkommen

(Peking) Msgr. Joseph Guo Jin­cai, ein frü­her exkom­mu­ni­zier­ter regi­me­hö­ri­ger, schis­ma­ti­scher Bischof in der Volks­re­pu­blik Chi­na, der im Zuge des Geheim­ab­kom­mens zwi­schen dem Vati­kan und Peking vom Hei­li­gen Stuhl als recht­mä­ßi­ger Diö­ze­san­bi­schof aner­kannt wur­de, weih­te heu­te drei Neu­prie­ster für ein ande­res Bis­tum, ohne die dafür zustän­di­gen Bischö­fe zu kon­sul­tie­ren. Pater Ber­nar­do Cer­vel­le­ra vom Päpst­li­chen Insti­tut für