Wie hält es Papst Franziskus mit dem kommunistischen China? US-Außenminister Mike Pompeo wird in wenigen Tagen den Vatikan besuchen und warnt schon vorab, das Geheimabkommen mit Peking nicht zu verlängern.
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US-Außenminister warnt den Vatikan

(Rom) Am 29. Sep­tem­ber wird US-Außen­­mi­­ni­­ster Micha­el R. Pom­peo den Vati­kan besu­chen. Die­sem Besuch schick­te Pom­peo sei­ne Bot­schaft bereits vor­aus, damit die Gesprä­che ziel­füh­rend statt­fin­den kön­nen. Pom­peo ließ mit Tweets und auf der Sei­te der renom­mier­ten Zeit­schrift First Things den Hei­li­gen Stuhl wis­sen, daß die­ser eine Ver­län­ge­rung des Geheim­ab­kom­mens mit dem kom­mu­ni­sti­schen Regime in der
Zwischen dem Vatikan und der Volksrepublik China herrscht Stillstand. Santa Marta wäre daher mit der unveränderten Verlängerung des Geheimabkommens von 2018 zufrieden.
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„Was wir haben, ist besser als gar kein Abkommen”

(Rom) Das Geheim­ab­kom­men über Bischofs­er­nen­nun­gen zwi­schen dem Hei­li­gen Stuhl und der Volks­re­pu­blik Chi­na, das in die­sem Monat aus­läuft, soll ver­län­gert wer­den. Vom Vati­kan wur­de bestä­tigt, daß von Papst Fran­zis­kus grü­nes Licht dazu gege­ben wur­de. Wäh­rend San­ta Mar­ta die Annä­he­rung sucht, sehen ande­re im kom­mu­ni­sti­schen Regime sogar einen unfrei­wil­li­gen „Ver­bün­de­ten“ der Mis­sio­nie­rung Chinas.
Die neue Ostpolitik und die vatikanischen Erwartungen zum Geheimabkommen von 2018.
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Europabesuch von Chinas Außenminister weckt Erwartungen im Vatikan

(Rom/​​Peking) Der Außen­mi­ni­ster der Volks­re­pu­blik Chi­na wird dem­nächst eine Euro­pa­rei­se antre­ten. Das kom­mu­ni­sti­sche Groß­reich sucht seit eini­ger Zeit die Kon­fron­ta­ti­on mit den USA und befin­det sich auf Expan­si­ons­kurs. Gleich­zei­tig ist es der Aus­gangs­punkt des Coro­na­vi­rus, des­sen Aus­brei­tung die west­li­che Welt seit dem Früh­jahr zum Vor­wand für den poli­ti­schen Aus­nah­me­zu­stand genom­men hat. Die ange­kün­dig­te „Charme­of­fen­si­ve“ weckt
Spionage im Vatikan: Spionierten Chinas Machthaber den Heiligen Stuhl kurz vor Beginn der neuen Verhandlungsrunde zum Geheimabkommen über die Bischofsernennungen aus?
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Computerangriff auf den Vatikan

(Rom) „Inter­net­pi­ra­ten“ haben in den ver­gan­ge­nen drei Mona­ten Com­pu­ter­zu­gän­ge des Vati­kans gehackt. Auf die­se Wei­se wur­de auch das vati­ka­ni­sche Staats­se­kre­ta­ri­at aus­spio­niert. Im Ver­dacht steht die kom­mu­ni­sti­sche Regie­rung der Volks­re­pu­blik China.
„Kardinal Parolin sagte kein Wort“, als Kardinal Zen mit ihm und Papst Franziskus über die verheerenden „Pastoralen Richtlinien“ für China sprechen wollte.
Hintergrund

Kardinal Zen bekräftigt: „Parolin manipuliert den Heiligen Vater“

(Hongkong/​​Rom) Die kom­mu­ni­sti­sche Volks­re­pu­blik Chi­na ist dabei, den Son­der­sta­tus von Hong­kong abzu­wür­gen. Doch der links­li­be­ra­le Main­stream im Westen wen­det sei­nen Blick von der har­ten Rea­li­tät ab und beschäf­tigt sich lie­ber mit fik­ti­ven Fra­gen wie „struk­tu­rel­lem Ras­sis­mus“ und „anthro­po­ge­nem Kli­ma­wan­del“. Auch der Hei­li­ge Stuhl hüllt sich in Schwei­gen, wäh­rend ein Kar­di­nal uner­müd­lich, aber ziem­lich ein­sam sei­ne
Bischofsweihe von Msgr. Anthony Yao Shun, Bischof von Jining, im August 2019.
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Geheimabkommen zwischen Vatikan und China gescheitert

(Rom) Das Geheim­ab­kom­men von 2018 zwi­schen dem Hei­li­gen Stuhl und den kom­mu­ni­sti­schen Macht­ha­bern der Volks­re­pu­blik Chi­na „ist geschei­tert“. Zu die­sem Schluß gelangt der bekann­te Vati­ka­nist San­dro Magi­ster und begrün­det, wes­halb dem so ist.
Staatliche Anordnung der Schließung der katholischen Kirche von Huanghouli.
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In China beten die Katholiken vor verschlossenen Kirchen

(Peking) Um alle Gläu­bi­gen unter Kon­trol­le zu brin­gen, schließt das kom­mu­ni­sti­sche Regime der Volks­re­pu­blik Chi­na Kir­chen, an denen Prie­ster wir­ken, die nicht der chi­ne­si­schen katho­li­schen Patrio­ti­schen Ver­ei­ni­gung beitreten.
Das Schreiben von Kardinal Re an das Kardinalskollegium zu China und Kardinal Zen
Forum

Der Vatikan erklärt Kardinal Zen den Krieg

Von Ric­car­do Cascio­li* Kar­di­nal Joseph Zen ist ein Hin­der­nis für die Kir­che in Chi­na, und von nun an kann die katho­li­sche Kir­che auch aus unab­hän­gi­gen Kir­chen gebil­det wer­den. Das ist die Kern­aus­sa­ge eines explo­si­ven und unglaub­li­chen Brie­fes, den der Dekan des Hei­li­gen Kol­le­gi­ums [Kar­di­nals­kol­le­gi­um], Kar­di­nal Gio­van­ni Bat­ti­sta Re, am 26. Febru­ar an alle Kar­di­nä­le sand­te
Peter Choy, dem Nähe zum Regime in Peking nachgesagt wird, wurde von Papst Franziskus zum Bischof von Hong Kong ernannt – aber noch nicht verlautbart.
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Kirchenpolitik: Tagle, Marx und Hong Kong

(Rom) Der­zeit ist viel in Bewe­gung, poli­tisch wie kirch­lich – und nicht über­all wer­den die bei­den Berei­che von­ein­an­der getrennt. Vor allem nicht im Rah­men der neu­en „Ost­po­li­tik“ des Vatikans.