Wandinschrift bringt symbolträchtigen Unmut zum Ausdruck
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

„Siamo tutti lefebvriani“ – Eine Mauerinschrift, die Rom mehr sagt als tausend Protestnoten

Rom hat eine lan­ge Tra­di­ti­on poli­ti­scher und kirch­li­cher Sym­bol­spra­che. Wer in der Ewi­gen Stadt eine Bot­schaft hin­ter­las­sen will, greift schon seit alters nicht sel­ten zur Mau­er oder zum Pla­kat. Seit Jahr­hun­der­ten sind die „Pas­qui­na­ten“ – anony­me, poin­tier­te und oft bis­si­ge Kom­men­ta­re zum Zeit­ge­sche­hen – Teil der römi­schen Stadt­kul­tur. Ent­stan­den sind sie, als Rom noch ein
Keine Laienpredigt
Liturgie & Tradition

Rom setzt Grenze: Keine Laienpredigt in der Heiligen Messe

Es kommt nicht oft vor, daß aus Rom ein kla­res Nein in Rich­tung Deutsch­land zu hören ist. Umso bemer­kens­wer­ter ist die Ent­schei­dung des Dik­aste­ri­ums für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung, den deut­schen Bischö­fen die bean­trag­te Dis­pens zu ver­wei­gern, damit Lai­en in der Hei­li­gen Mes­se die Homi­lie hal­ten können.
Msgr. Paolo Rudelli bei der Amtseinführung als Substitut durch Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin
Leo XIV.

Msgr. Rudelli als neuer Substitut ins Amt eingeführt

Nur weni­ge Tage nach der offi­zi­el­len Ernen­nung wur­de Erz­bi­schof Pao­lo Rudel­li bereits in sei­nen Dienst als Sub­sti­tut des Kar­di­nal­staats­se­kre­tärs und Lei­ter der Abtei­lung für All­ge­mei­ne Ange­le­gen­hei­ten im vati­ka­ni­schen Staats­se­kre­ta­ri­at auf­ge­nom­men. Die Bekannt­ga­be erfolg­te am 30. März 2026, seit dem 8. April ist er nun auch fak­tisch im Amt.
Auf der Dachterrasse des Petersdoms könnte demnächst ein Bistró eröffnen. Was ungewöhnlich klingt, ist es allerdings gar nicht.
Leo XIV.

Ein Imbiß auf dem Dach des Petersdoms?

Im Vati­kan wird der­zeit an einem neu­en Gastro­no­mie­pro­jekt gear­bei­tet: Ein Bistró soll auf der gro­ßen Ter­ras­se des Peters­doms ent­ste­hen, direkt auf dem Dach des Sakral­baus, mit Blick auf die berühm­te Peters­kup­pel, die in ihren voll­ende­ten Pro­por­tio­nen die größ­te der Welt ist, und auf die Stadt Rom. Nach den bis­her durch­ge­sicker­ten Infor­ma­tio­nen sol­len dafür ehe­ma­li­ge Lager­flä­chen
Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin bestätigte Vermittlungsversuche, um Nicolás Maduro zu bewegen, Venezuela zu verlassen und ins Exil zu gehen
Nachrichten

Vatikan bestätigt Vermittlungsversuch im Fall Maduro

Der vati­ka­ni­sche Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin bestä­tig­te, daß der Vati­kan im Vor­feld der US-Mili­tär­o­pe­ra­ti­on in Vene­zue­la Ver­mitt­lungs­ver­su­che unter­nom­men hat­te, eine Lösung zu fin­den, „die jeg­li­ches Blut­ver­gie­ßen ver­hin­dert hät­te – ein­schließ­lich eines Abkom­mens mit Madu­ro und ande­ren Ver­tre­tern des Regimes –, doch dies war nicht möglich“.
Das bergoglianische Pontifikat verzeichnete einen starken Rückgang der Gläubigen, die an päpstlichen Veranstaltungen teilnahmen
Leo XIV.

Die unter Franziskus vertuschten Statistiken

Nach acht Jah­ren hat der Hei­li­ge Stuhl erst­mals wie­der die sta­ti­sti­schen Daten zu Anwe­sen­heit und Teil­nah­me an Audi­en­zen und lit­ur­gi­schen Fei­ern unter Papst Fran­zis­kus ver­öf­fent­licht. Die Tabel­len waren zuvor auf Anord­nung von Papst Fran­zis­kus unter Ver­schluß gehal­ten worden.
1985 dirigierte Herbert von Karajan mit den Wiener Philharmonikern und dem Wiener Singverein die "Krönungsmesse" im Petersdom zum Hochfest Peter und Paul
Leo XIV.

Die großen Konzerte kehren in den Vatikan zurück

Die Musik im Vati­kan hat über die Jahr­hun­der­te hin­weg eine wech­sel­vol­le Geschich­te erlebt, geprägt von den per­sön­li­chen Vor­lie­ben und Ein­stel­lun­gen der Päp­ste. Luis Badil­la beleuch­te­te in einer detail­lier­ten Ana­ly­se die Ent­wick­lun­gen der musi­ka­li­schen Prä­senz unter den Nach­­kon­­zils-Päp­­sten und macht dabei deut­lich, wie sehr die Hal­tung des Hei­li­gen Stuhls das kul­tu­rel­le Leben beein­flus­sen kann. Die­ser Zusam­men­schau
Papst Leo XIV. beim Verlassen des Apostolischen Palastes in Castel Gandolfo. Für die Medien gab es dieses Mal keine spontanen Stellungnahmen.
Leo XIV.

Papst Leo XIV. verzichtet auf spontane Stellungnahmen

Papst Leo XIV. ver­brach­te den gest­ri­gen Tag in Castel Gan­dol­fo mit sei­nen leib­li­chen Brü­dern. Die­ses Mal gab es kei­ne Stel­lung­nah­men gegen­über den war­ten­den Journalisten.
Volksrepublik China: Die Bilder zeigen Momente des inszenierten Strafprozesses in einem echten Gerichtssaal. Kinder sollten Mitglieder "illegaler religiöser Gruppen" im Sinne der Staatsdoktrin zu Haftstrafen verurteilen
Christenverfolgung

Berufungen in China – zwischen staatlicher Kontrolle und geheimer Treue

In den ersten sechs Mona­ten des Jah­res 2025 ver­zeich­ne­ten die (offi­zi­el­len) katho­li­schen Gemein­schaf­ten in Chi­na einen auf­fal­len­den Anstieg an Beru­fun­gen. Nach Anga­ben des Por­tals xin​de​.org fan­den zwi­schen Janu­ar und Juni sech­zehn Prie­ster­wei­hen sowie die ewi­ge Pro­feß von vier Ordens­frau­en statt. Zudem wur­de Anto­ni­us Ji Weizhong zum Bischof von Lüliang geweiht. Zah­len der lei­den­den Unter­grund­kir­che lie­gen