Die Kirche und der „Flüchtlings“-Irrsinn

Kampagnenmäßig organisierte „Willkommenskultur“
Kampagnenmäßig organisierte „Willkommenskultur“

von Wolf­ram Schrems*

Die Stim­mung um die unkon­trol­lier­te Mas­sen­im­mi­gra­ti­on nimmt Züge von kol­lek­ti­ver Gei­stes­krank­heit an. Die Medi­en unter­wer­fen sich prak­tisch einer Ein­heits­mei­nung zugun­sten unkon­trol­lier­ter Zuwan­de­rung. Die Poli­ti­ker wir­ken wie hyp­no­ti­siert. Kar­di­nal Schön­born zeig­te mit sei­nen Aus­sa­gen in Ste­phans­dom am 31. August, daß auch die der­zei­ti­ge Kir­chen­füh­rung die Rea­li­tät völ­lig verkennt.

Dazu hier drei grund­sätz­li­che Punk­te und ein illu­stra­ti­ver, sinn­bild­li­cher Sachverhalt.

Nächstenliebe zwischen Gottesliebe, Gemeinwohlverantwortung und Hausverstand

Wenn man gefragt wird, was eigent­lich die katho­li­sche Leh­re zum The­ma „Flücht­ling“ sagt, muß man wei­ter ausholen:

Im Neu­en Testa­ment gibt es dazu prak­tisch kei­ne Aus­sa­gen. Es gibt vor allem kei­ne kon­kre­ten Nor­men, da die­se ein christ­li­ches Gemein­we­sen mit poli­ti­schen Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten vor­aus­set­zen wür­den. Die­ses ist aber auf 2000 Jah­re welt­wei­te Kir­chen­ge­schich­te gerech­net eher die Ausnahme.

Dort wo die Kir­che bzw. die Chri­sten die Mög­lich­keit haben, das Gemein­we­sen nach den Vor­ga­ben des Glau­bens zu gestal­ten, müs­sen sie es tun (vgl. z. B. die Enzy­kli­ka Quas pri­mas von Pius XI., 1925, zum Sozia­len König­tum Chri­sti in Kon­ti­nui­tät mit sei­nen Vorgängern).

Durch bewußt ein­ge­setz­te dog­ma­ti­sche Unklar­heit wur­de die­se immer­wäh­ren­de Leh­re am II. Vati­ca­num aber de fac­to, wenn auch nicht de iure, mit der Kon­sti­tu­ti­on Digni­ta­tis huma­nae (1965) auf­ge­ho­ben, indem nun – gegen jede Evi­denz – allen Indi­vi­du­en und „Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten“ pau­schal noble Gewis­sens­grün­de zuer­kennt wer­den. Damit wur­de der Wil­le zur christ­li­chen Prä­gung der Gemein­we­sen nach­hal­tig zer­stört – wie wir um uns her­um über­all sehen.

Inhalt­lich gilt aus katho­li­scher Sicht für alle Situa­tio­nen das Evi­den­te­ste, näm­lich die Pflicht zur Got­tes­lie­be und zur Näch­sten­lie­be — und zwar in die­ser Rei­hen­fol­ge (Mt 22,34–40). Nur die wah­re Got­tes­ver­eh­rung, wozu selbst­ver­ständ­lich die Ein­hal­tung des Ersten Gebo­tes gehört, kann wah­re Näch­sten­lie­be garan­tie­ren. Ent­ge­gen unbe­grün­de­ten Vor­ur­tei­len haben die fal­schen Reli­gio­nen kei­nen adäqua­ten Begriff von Näch­sten­lie­be – wie ein Blick in die Her­kunfts­län­der der „Flücht­lin­ge“ ja auch allent­hal­ben zeigt.

Näch­sten­lie­be ist aber das kon­kre­te Wohl­wol­len gegen­über dem real Näch­sten. Das ist zunächst der Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge, Nach­bar und Arbeits­kol­le­ge. Jede Über­näch­sten­lie­be und Fern­sten­lie­be ist Aus­flucht und Illusion.

Zudem sind Chri­sten ver­pflich­tet, die Mit­chri­sten zu bevorzugen:

„Laßt uns nicht müde wer­den, das Gute zu tun; denn wenn wir dar­in nicht nach­las­sen, wer­den wir ern­ten, sobald die Zeit dafür gekom­men ist. Des­halb wol­len wir, solan­ge wir noch Zeit haben, allen Men­schen Gutes tun, beson­ders aber denen, die mit uns im Glau­ben ver­bun­den sind“ (Gal 6,9f).

Die­ser Text fin­det sich im Bre­vier in der Lesung zur Non. Die Bischö­fe und Prie­ster, die (noch) das Bre­vier beten, müs­sen also mehr­mals im Monat dar­auf sto­ßen. (Aber offen­sicht­lich sickert das nicht ins Bewußt­sein. Denn Kar­di­nal Schön­born sag­te im ZiB2-Inter­view am 31. August aus­drück­lich, daß es „sicher nicht unse­re Posi­ti­on“ sei, wenn die Pfar­ren nur christ­li­che Flücht­lin­ge aufnehmen.)

Dabei ent­spricht die­se Vor­gangs­wei­se dem Haus­ver­stand. (Was der­zeit läuft, ist dem­ge­gen­über völ­lig absurd: Chri­sten wer­den in den isla­mi­schen Län­dern der­zeit zu Hun­dert­tau­sen­den ermor­det und ver­trie­ben, aber die „christ­li­chen Län­der“ hofie­ren die­je­ni­gen, vor denen sie geflo­hen sind. Christ­li­che Flücht­lin­ge wer­den – wie berich­tet – in Asyl­zen­tren bedroht oder schon im Mit­tel­meer über Bord gewor­fen. Das Chri­sten­tum erlebt in die­sen Mona­ten in den mei­sten ori­en­ta­li­schen Län­dern sei­nen Untergang.)

Die Schluß­fol­ge­rung lautet:

Wer durch sein pri­va­tes und poli­ti­sches Tun dazu bei­trägt, daß sei­ne Näch­sten durch die Ein­wan­de­rung von Mas­sen inte­gra­ti­ons­un­wil­li­ger Men­schen, min­de­stens drei Vier­tel wehr­haf­te Män­ner, Scha­den erlei­den, ver­sün­digt sich schwer gegen die Nächstenliebe.

Politisches Handeln im christlichen Geist versus suggestive Propaganda mit Bibelversen

Flüchtlinge oder Wirtschaftsmigranten?
Flücht­lin­ge oder doch Wirtschaftsmigranten?

Wer im Rah­men sei­ner eige­nen, pri­va­ten Mög­lich­kei­ten (also nicht wie Staa­ten und „NGOs“ mit frem­dem Geld, meist kon­fis­zier­tem Steu­er­geld) Men­schen in Not hilft, han­delt ver­dienst­voll. Er soll­te aber beden­ken, daß es gemäß Mt 25, 31–46 noch ande­re Wer­ke der Näch­sten­lie­be und Näch­sten­hil­fe, gege­be­nen­falls drin­gen­de­re, gibt. Die der­zei­ti­ge Apo­theo­se des „Flücht­lings“ — wobei so gut wie nie the­ma­ti­siert wird, ob es sich wirk­lich jeweils um einen sol­chen han­delt — per­ver­tiert die Rang­ord­nung der Näch­sten­lie­be auf gro­tes­ke Weise.

Dabei kommt es oft zum pro­pa­gan­di­sti­schen Miß­brauch ein­zel­ner Bibel­ver­se, die aus dem Gesamt­zu­sam­men­hang des Glau­bens und der Moral geris­sen werden:

Es ist bei­spiels­wei­se erin­ner­lich, daß im Zusam­men­hang mit „Flücht­lin­gen“ sogar Bun­des­prä­si­dent Heinz Fischer, sonst nicht als glü­hen­der Christ bekannt, mit dem Bibel­vers „Was ihr dem gering­sten mei­ner Brü­der getan habt, habt ihr mir getan“ (Mt 25, 40) auf­war­ten konnte.

Das ist sym­pto­ma­tisch: Da sind sie auf ein­mal bibel­fest. In allen ande­ren Fra­gen pfei­fen sie drauf.

Das gilt natür­lich auch für Bischöfe.

Daher in aller Deutlichkeit:

Wer auf­grund sei­ner sozia­len und poli­ti­schen Stel­lung für das Gemein­wohl ver­ant­wort­lich ist, muß sich nach christ­li­chem Selbst­ver­ständ­nis und schon nach natur­recht­li­chem Haus­ver­stand natür­lich zuerst für das Wohl der ihm Anver­trau­ten sor­gen. Er muß das Gemein­we­sen und die Ein­zel­per­so­nen gegen Über­grif­fe von außen schützen.

Die kirch­li­che Obrig­keit ist kla­rer­wei­se für die Ver­brei­tung und Siche­rung des wah­ren Glau­bens ver­ant­wort­lich. Sie muß im Inter­es­se des See­len­heils ihrer Gläu­bi­gen die Aus­brei­tung fal­scher Reli­gio­nen ver­hin­dern. Da in christ­lich gepräg­ten Län­dern die kirch­li­che Obrig­keit immer noch einen gewis­sen Ein­fluß auf die Poli­tik und die Behör­den hat, muß sie die­se in ihrem Agie­ren zugun­sten des Gemein­wohl unter­stüt­zen. Auch davon kann kei­ne Rede sein.

Es sei unse­ren Bischö­fen hier ins Stamm­buch geschrie­ben, was Kar­di­nal Schön­born als Redak­ti­ons­se­kre­tär des Kate­chis­mus der Katho­li­schen Kir­che (1993) in den Text hin­ein­ge­nom­men hat:

„Die wohl­ha­ben­de­ren Natio­nen sind ver­pflich­tet, so weit es ihnen irgend mög­lich ist, Aus­län­der auf­zu­neh­men, die auf der Suche nach Sicher­heit und Lebens­mög­lich­kei­ten sind, die sie in ihrem Her­kunfts­land nicht fin­den kön­nen. Die öffent­li­chen Auto­ri­tä­ten sol­len für die Ach­tung des Natur­rechts sor­gen, das den Gast unter den Schutz derer stellt, die ihn auf­neh­men. Die poli­ti­schen Auto­ri­tä­ten dür­fen im Hin­blick auf das Gemein­wohl, für das sie ver­ant­wort­lich sind, die Aus­übung des Ein­wan­de­rungs­rech­tes ver­schie­de­nen gesetz­li­chen Ver­pflich­tun­gen unter­stel­len und ver­lan­gen, daß die Ein­wan­de­rer ihren Ver­pflich­tun­gen gegen­über dem Gast­land nach­kom­men. Der Ein­wan­de­rer ist ver­pflich­tet, das mate­ri­el­le und gei­sti­ge Erbe sei­nes Gast­lan­des dank­bar zu ach­ten, des­sen Geset­zen zu gehor­chen und die Lasten mit­zu­tra­gen“ (KKK 2241, Her­vor­he­bung WS).

Von einer Ein­mah­nung die­ser Selbst­ver­ständ­lich­keit, etwa durch den Kar­di­nal, kann über­haupt nicht die Rede sein.

Islamisierung unter dem Deckmantel der „Flucht“

Haus­ver­stand und kri­ti­sches Den­ken schei­nen über­haupt wie weg­ge­bla­sen. Auf­grund des Glau­bens­ver­lu­stes der letz­ten Jahr­zehn­te, hat man im „Flücht­ling“ eine gleich­sam anbe­tungs­wür­di­ge Ersatz­gott­heit gefun­den. Das Erwa­chen wird aber bit­ter sein: Wie aus eige­ner Erfah­rung im Flücht­lings­dienst bekannt, sind die Her­ren „Flücht­lin­ge“ isla­mi­schen Bekennt­nis­ses nor­ma­ler­wei­se mit einem Mes­ser bestückt. Das gehört ein­fach zur folk­lo­ri­sti­schen Grundausstattung.

Migranten: jung, männlich
Migran­ten: jung, männlich

Das mas­sen­haf­te Ein­drin­gen haupt­säch­lich jun­ger isla­mi­scher Män­ner muß zwei­tens not­wen­di­ger­wei­se zu einem mas­si­ven Geschlech­te­r­un­gleich­ge­wicht mit allen Fol­gen für die Frau­en füh­ren. Gemäß dem berühm­ten Vor­bild Aisha gilt eine Neun­jäh­ri­ge als „ehe­fä­hig“ (nach der offi­zi­el­len sau­di­schen Sei­te al-islam.com).

Drit­tens ist die Sub­ver­si­on unse­res Gesell­schafts­sy­stems in vol­lem Gan­ge: Wie man aus Bun­des­heer­krei­sen hört, haben vie­le der „Flücht­lin­ge“ eine mili­tä­ri­sche Aus­bil­dung absol­viert. Nach­dem sie alle mit ihren Smart­pho­nes aus­ge­rü­stet sind, ist eine Mobil­ma­chung für ter­ro­ri­sti­sche Akti­vi­tä­ten in kur­zer Zeit möglich.

Das sind Din­ge, die den poli­ti­schen und kirch­li­chen Ver­ant­wort­li­chen bewußt sein müßten.

Da der der­zei­ti­ge „Flüchtlings“-Taumel die Ver­ant­wor­tungs­trä­ger ein­schließt, muß man aber von einer kon­zer­tier­ten inter­na­tio­na­len Akti­on zur Umwand­lung Euro­pas aus­ge­hen. Ange­sichts der tota­li­tär anmu­ten­den Gehirn­wä­sche durch die Lügen­pres­se und des mas­sier­ten Auf­tre­tens von links­ra­di­ka­len und gewalt­be­rei­ten Anti­fa-affi­nen „NGOs“ und bestens orga­ni­sier­ter „Fluchthelfer“-Kampagnen (www.fluchthelfer.in) ist jeder Wider­spruch schwie­rig geworden.

Übri­gens begrüßt die Öster­rei­chi­sche Bischofs­kon­fe­renz das von SPÖ, ÖVP und Grü­nen beschlos­se­ne „Durch­griffs­recht“ des Bun­des auf die Gemein­den (laut „Pres­se“ vom 20.08.15)!

Die wer­den sich aber freuen.

Offen­sicht­lich wol­len ein­fluß­rei­che Krei­se im Hin­ter­grund hier bür­ger­kriegs­ähn­li­che Zustän­de schaf­fen und die Bischö­fe kollaborieren. –

Zum Schluß noch eine Per­so­na­lie, die die gan­ze Wider­sprüch­lich­keit der kirch­li­chen „Flüchtlings“-Politik schlag­licht­ar­tig auf den Punkt bringt:

Kardinal Schönborns „Flüchtlingsbeauftragter“

Wie man im August ver­schie­de­nen Medi­en ent­neh­men konn­te, hat­te Kar­di­nal Schön­born einen gewis­sen Herrn Manu­el Bagh­di zu sei­nem „Flücht­lings­be­auf­trag­ten“ ernannt. Das ist nun eine sehr sinn­bild­li­che Aktion.

Zufäl­lig ken­ne ich mich in die­ser Sze­ne etwas aus.

Flüchtlingsbeauftragter des Erzbistums Wien
Flücht­lings­be­auf­trag­ter des Erz­bis­tums Wien

Herr Bagh­di ist laut den betref­fen­den Medi­en­be­rich­ten Katho­lik aus Syri­en und seit 1989 in Öster­reich. Er ist Obmann des Ver­eins Bewe­gung Mit­mensch von Frau Maria Loley (eines der Brief­bom­ben­op­fer des Jah­res 1993). Die auf der Sei­te die­ses Ver­eins ange­ge­be­ne e‑mail-Adres­se Bagh­dis ist aller­dings die­je­ni­ge des Flücht­lings­wer­kes Vin­zenz von Paul. Die­ses ist wie­der­um eine Ein­rich­tung der öster­rei­chi­schen Pro­vinz der Laza­ri­sten. Denn dort hat Herr Bagh­di sein Büro.

Das Flücht­lings­werk der Laza­ri­sten hat es sich aller­dings zur Auf­ga­be gemacht, erwach­se­ne Tauf­be­wer­ber in die Kir­che ein­zu­glie­dern. Nichts­de­sto­trotz fin­det dort ein reges Kom­men und Gehen von kopf­tuch­tra­gen­den Frau­en und „jun­gen Män­nern“ mit dem cha­rak­te­ri­sti­schen fin­ste­ren Blick statt. Die­se wer­den von Herrn Bagh­di, der über ein nicht abge­schlos­se­nes Jus-Stu­di­um in Öster­reich ver­fügt, juri­stisch betreut.

Wer ihn im Ö1-Inter­view hör­te, muß­te fest­stel­len, daß eine kla­re Aus­drucks­wei­se nicht sei­ne star­ke Sei­te ist. Es ist nicht nur die nach einem Vier­tel­jahr­hun­dert in Öster­reich immer noch sehr schlech­te Sprach­be­herr­schung son­dern auch die aus dem ara­bisch-isla­mi­schen Raum über­nom­me­ne bom­ba­stisch-sug­ge­sti­ve, kon­fu­se und wider­sprüch­li­che Dik­ti­on. Man weiß nie genau, was er wirk­lich will. Damit ähnelt Herr Bagh­di natür­lich dem Kar­di­nal, des­sen „Beauf­trag­ter“ er ist.

Hier zeigt sich das Grund­pro­blem des ori­en­ta­li­schen Chri­sten­tums: Es hat eine bis zu 1400 Jah­re alte kul­tu­rell isla­mi­sche Über­for­mung hin­ter sich und kennt nicht die Prä­zi­si­on der abend­län­di­schen Scho­la­stik. Dar­aus erklärt sich die erheb­li­che Unschär­fe in Aus­sa­gen grund­sätz­li­cher Natur. Und in allen son­sti­gen Aus­sa­gen auch. Etwas weni­ger sub­til gesagt: Man nimmt es mit der Wahr­heit nicht immer so genau.

Weil das wich­tig­ste kul­tur­prä­gen­de Buch, der Koran, zahl­rei­che Wider­sprü­che (nach dem Prin­zip der „Abro­ga­ti­on“, arab. nasih) ent­hält, hat man sich an eine ent­spre­chen­de Dik­ti­on auch selbst gewöhnt.

Es gibt also auch eine von Chri­sten ange­wand­te „Taqi­ya“.

Und natür­lich gibt es jeg­li­che Raf­fi­nes­se in prak­ti­schen Fra­gen. Natür­lich auch in der „Flüchtlings“-Arbeit.

Resümee

Mei­ne eige­ne reich­hal­ti­ge Erfah­rung in der Flücht­lings­ar­beit (Bos­ni­en und Öster­reich) zeigt mir drei Grund­wahr­hei­ten: Erstens wird viel gelo­gen. Zwei­tens kann Flücht­lings­ar­beit ein Bom­ben­ge­schäft sein. Drit­tens sind die wirk­lich Hilfs­be­dürf­ti­gen nicht immer die, die sich in den Vor­der­grund drängen.

Die öster­rei­chi­schen Bischö­fe haben in die­ser Fra­ge (und nicht nur in die­ser) kei­nen Rea­li­täts­kon­takt. Sie haben für die legi­ti­men Anlie­gen der for­mal immer noch mehr­heit­lich katho­li­schen Bevöl­ke­rung nichts übrig. Der viel­zi­tier­te „Reich­tum“ unse­res Lan­des kann sich als flüch­tig erwei­sen, er ist immer­hin zu einem gro­ßen Teil auf Schul­den auf­ge­baut. Die Sozi­al­sy­ste­me, ein­schließ­lich der Gesund­heits­ver­sor­gung, sind schon jetzt in einem bedroh­li­chen Zustand.

Wem soll das nüt­zen, wenn das zusammenbricht?

Die Bischö­fe und ihre Unter­ge­be­nen im kirch­li­chen Appa­rat las­sen die ansäs­si­ge Bevöl­ke­rung, damit auch die loya­len und gut inte­grier­ten Zuwan­de­rer, im Stich und üben mora­li­schen Druck aus, sich den ver­ba­len und phy­si­schen Über­grif­fen von Ein­dring­lin­gen aller Art gegen sich und ihre Fami­li­en, Kin­der und Freun­de, wider­spruchs­los gefal­len zu lassen.

Gleich­zei­tig lei­sten sie damit einer prä­ze­denz­lo­sen Isla­mi­sie­rung Vorschub.

Eine Glau­bens­ver­kün­di­gung an die Immi­gran­ten, die auch des Evan­ge­li­ums von Jesus Chri­stus bedür­fen, wird nicht ein­mal the­ma­ti­siert, geschwei­ge denn durch­ge­führt (von zufäl­li­gen Ein­zel­fäl­len abgesehen).

Auch auf die­sem Gebiet hat der Glau­bens­ab­fall zu einem Ver­schwin­den der Ver­nunft geführt. Das erklärt den in der kirch­li­chen Hier­ar­chie und bei deren Unter­ge­ge­ben wüten­den „Flüchtlings“-Irrsinn hinreichend.

Damit wäre auch das Gegen­mit­tel benannt. Aber wen inter­es­siert das schon?

*MMag. Wolf­ram Schrems, Linz und Wien, katho­li­scher Theo­lo­ge und Phi­lo­soph, kirch­lich gesen­de­ter Kate­chist, Grün­dungs­mit­glied der in Wien wir­ken­den „Platt­form Soli­da­ri­tät mit ver­folg­ten Christen“

Bild: Willkommenskultur/unzensuriert.at/pi-news/Erzbistum Wien (Screen­shots)

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