Papst Franziskus war am Ostersonntag im Petersdom allein. Von Karfreitag bis Ostersonntag verkündete er vor allem eine politische Botschaft.
Hintergrund

Franziskus und der „Primat der Politik“

(Rom) „Es war ein sehr ‚poli­ti­sches‘ Oster­fest von Papst Fran­zis­kus“, schrieb der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster. Gemeint ist das Oster­fest 2020, das nicht nur wegen der Coro­­na­­vi­­rus-Maß­­nah­­men im Aus­nah­me­zu­stand began­gen wur­de, son­dern auch – wenn auch weni­ger beach­tet – durch fol­gen­de drei Hand­lun­gen des amtie­ren­den Kir­chen­ober­haup­tes, die sei­nen Hang ver­deut­li­chen, der Poli­tik den Vor­rang ein­zu­räu­men:

Sterile, aber pickfeine Leere: die Kapelle im Bischofshof von Linz.
Forum

Politik, Medien, Kirche – an einem Faden?

Von einem Leser* Man­fred Scheu­er ist seit 2015 Bischof von Linz. Davor war er schon 12 Jah­re Bischof von Inns­bruck. Es ist zu bedau­ern, aber posi­tiv ist er weder da noch dort auf­ge­fal­len. Ihre Sei­te hat berich­tet, dass er den Zöli­bat ent­sor­gen will, das heißt, ver­hei­ra­te­te Män­ner zu Prie­ster wei­hen will. Selbst der Papst war

Kardinal Kasper
Nachrichten

„Dialog und Willkommenheißen werden die Welt retten“

(Rom) In der heu­ti­gen Aus­ga­be des ita­lie­ni­schen Wochen­ma­ga­zins Pan­ora­ma wur­de ein Inter­view mit Kar­di­nal Kas­per, dem Haus­theo­lo­gen des der­zei­ti­gen Pon­ti­fi­kats, abge­druckt. Dar­in ver­tei­digt der deut­sche Kar­di­nal Papst Fran­zis­kus. Die­se spre­che eine „moder­ne Spra­che, sei­ne Kri­ti­ker nicht“.

Mailands neuer Erzbischof Delpini traf sich in der Pfarrei Regina Pacis in Monza mit dem Imam.
Nachrichten

Migranten statt Kreuzweg

(Rom) Wel­co­me Refu­gee lau­tet die Paro­le der extre­men Lin­ken zum The­ma Migran­ten, die im Hand­um­dre­hen und ohne jede Form von Beden­ken und Berüh­rungs­äng­sten, in „die Mit­te“ der Gesell­schaft getra­gen wur­de, weil die mei­nungs­bil­den­den Krei­se, es so woll­ten. In Mon­za wur­de unter Beru­fung auf Papst Fran­zis­kus ein Imam in die Kir­che ein­ge­la­den, um eine Sure aus

Martin Luther erfährt im "Reformationsjahr" erstaunliches Lob von katholischer Seite, während sein Gegenspieler Papst Leo X. wenig Lob von protestantischer Seite erhält. Von dieser Einseitigkeit abgesehen, wurde Luther nun als Zeuge für Welcome Refugee angerufen. Das zwingt zu einer Richtigstellung.
Hintergrund

Martin Luther als Botschafter für die Migrationspolitik von „Welcome Refugee“?

(Rom) „Ungläu­big, über­rascht und ver­wirrt“ schau­ten vie­le Gläu­bi­ge am ver­gan­ge­nen Sonn­tag, als sie in ihren Pfar­ren die Hei­li­ge Mes­se besuch­ten. In vie­len Diö­ze­sen Ita­li­ens liegt für die Sonn­tags­lit­ur­gie in den Kir­chen ein vier­sei­ti­ges A5-Blatt mit den Lesun­gen, den Tages­ge­be­ten, Lied­vor­schlä­gen, Für­bit­ten und eini­gen geist­li­chen Gedan­ken dazu auf. Das Blatt erscheint als Wochen­zei­tung und nennt sich

George Soros, der "Freund der Schleuser"
Hintergrund

George Soros, der Mann, der die Invasion nach Europa bezahlt

Erst vor weni­gen Tagen kün­dig­te die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on die Not­wen­dig­keit an, eine Mil­li­on ille­ga­ler Ein­wan­de­rer aus Euro­pa abzu­schie­ben. Doch von der Ankün­dig­kungs­po­li­tik der EU abge­se­hen, ist da noch ein Mann, der „Freund der Schleu­ser“, der bereits jetzt unter den Augen der Öffent­lich­keit die Ein­wan­de­rungs­po­li­tik der EU und der euro­päi­schen Staa­ten hin­ter­treibt. Dazu ein Bericht der

Kampagnenmäßig organisierte „Willkommenskultur“
Forum

Die Kirche und der „Flüchtlings“-Irrsinn

von Wolf­ram Schrems* Die Stim­mung um die unkon­trol­lier­te Mas­sen­im­mi­gra­ti­on nimmt Züge von kol­lek­ti­ver Gei­stes­krank­heit an. Die Medi­en unter­wer­fen sich prak­tisch einer Ein­heits­mei­nung zugun­sten unkon­trol­lier­ter Zuwan­de­rung. Die Poli­ti­ker wir­ken wie hyp­no­ti­siert. Kar­di­nal Schön­born zeig­te mit sei­nen Aus­sa­gen in Ste­phans­dom am 31. August, daß auch die der­zei­ti­ge Kir­chen­füh­rung die Rea­li­tät völ­lig ver­kennt. Dazu hier drei grund­sätz­li­che Punk­te