Einzug der Kardinäle zur Missa pro eligendo Pontifice im Petersdom
Liturgie & Tradition

Rom wählt – und die Kirche steht am Scheideweg

Eini­ge Gedan­ken von Giu­sep­pe Nar­di vor Beginn des Kon­kla­ves Heu­te, da in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land der „Tag des Wol­fes“ began­gen wird, beginnt in Rom das Kon­kla­ve zur Wahl eines neu­en Pap­stes. Der Vati­kan schweigt, die Welt hält den Atem an – und vie­le Gläu­bi­ge blicken mit ban­gem Her­zen auf die Six­ti­ni­sche Kapel­le. Denn was sich
Pater Serafino Lanzetta, ehemaliger Franziskaner der Immakulata, zeigt auf, was bei der Papstwahl auf dem Spiel steht.
Hintergrund

Es steht viel auf dem Spiel bei der Wahl des neuen Nachfolgers des Petrus

Von Pater Ser­a­fi­no Lan­zet­ta* Was wol­len die Her­ren Kar­di­nä­le: einen Nach­fol­ger für Fran­zis­kus oder für Petrus? Das ist eine grund­sätz­li­che Fra­ge, die mit Hil­fe der Theo­lo­gie und der Kir­chen­ge­schich­te beant­wor­tet wer­den muß, und nicht ein­fach mit per­sön­li­chen Vor­stel­lun­gen oder Machtansprüchen.
Der Schleier der Frau in der heiligen Liturgie
Liturgie & Tradition

Der Schleier in der Liturgie

Im Ver­lag Os Justi ist eine über­ar­bei­te­te und erwei­ter­te Neu­auf­la­ge von Anna Elis­sa: „Man­til­la: The Veil of the Bri­de of Christ“ erschie­nen. Das Buch: „Man­til­la: Der Schlei­er der Braut Chri­sti“ befaßt sich mit der bis 1965 gel­ten­den Pra­xis in der Kir­che, daß Frau­en ihr Haupt bedecken soll­ten, wenn sie die Kir­che betre­ten, so wie umge­kehrt
Revolutionäre Minderheiten
Hintergrund

Ein revolutionärer (literarischer) Geist…

Von Giu­sep­pe Stevi Der revo­lu­tio­nä­re Geist wird zunächst von einer oder meh­re­ren Min­der­hei­ten geteilt. Die Geschich­te lehrt, daß er sich spä­ter von die­ser Min­der­heit oder die­sen Min­der­hei­ten aus­ge­hend aus­brei­tet und unwis­sent­lich die Mas­sen mit ein­be­zieht. Der Zweck von Revo­lu­tio­nen besteht dann dar­in, zwi­schen ver­schie­de­nen Tei­len der Gesell­schaft „abzu­rech­nen“, die einen gegen die anderen.
Konträre Welten: der überlieferte Römische Ritus und das Verständnis von Papst Franziskus, wie er es in seinem neuen Buch "Hoffnung" darlegt.
Forum

Bergoglio: Traditionelle Katholiken sind psychisch krank

Von Ivan Pol­ja­ko­vić* Brin­ge uns zu dir zurück, o Herr, so keh­ren wir um; laß es wie­der wer­den wie vor alters! (Klgl 5,21). In sei­ner am 14. Janu­ar 2025 ver­öf­fent­lich­ten Auto­bio­gra­fie „Hoff­nung“ belei­digt Jor­ge Berg­o­glio wie­der­holt Katho­li­ken.1 Er wirft uns „Rück­stän­dig­keit“ und „sek­tie­re­ri­sche Welt­lich­keit“ vor. Laut Berg­o­glio sind die­je­ni­gen, die an der Tra­di­ti­on fest­hal­ten, „starr“,
Der heilige Dionysius von Paris verlor beim Martyrium seinen Kopf. Es gibt allerdings auch andere Gründe, weshalb Bischöfe kopflos sind.
Forum

Ein kopfloser Bischof und der überlieferte Ritus

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Ver­gan­ge­ne Woche wur­de ein Inter­view mit dem Bischof der spa­ni­schen Diö­ze­se Ori­hue­­la-Ali­­­can­te, Msgr. José Igna­cio Munil­la Aguir­re1, ver­öf­fent­licht. Er scheint ein kon­ser­va­ti­ver Bischof zu sein, ein gemä­ßig­ter und wohl­mei­nen­der Prä­lat, weit ent­fernt von der pro­gres­si­ven Mit­tel­mä­ßig­keit sei­ner Mit­brü­der. Das ist wahr­schein­lich wahr. Ich ken­ne ihn nicht gut genug, habe aber gute spa­ni­sche
Zwei Dominikaner: der hl. Thomas von Aquin und Pater Réginald Garrigou-Lagrange
Forum

Das Leben eines unnachgiebigen Philosophen und Theologen: Pater Réginald Garrigou-Lagrange (1877–1964)

Von Abbé Chri­sto­phe Vignaux* Nur weni­ge wis­sen, daß der berühm­te Phi­lo­soph und Theo­lo­ge aus dem Domi­ni­ka­ner­or­den Régi­nald Gar­ri­­gou-Lagran­­ge (1877–1964) aus der Gas­co­gne stammt, obwohl kei­ne Stra­ße in Auch, sei­ner Hei­mat­stadt, sei­nen Namen trägt. Wir geben hier die Grund­zü­ge die­ses Lebens wie­der, das an den Ufern des Gers begann und sich dann größ­ten­teils an den Ufern
Leo XIII. und der Neo-Thomismus mit Schwächen
Hintergrund

Leo XIII. und seine Rückkehr zum Thomismus

Von Ivo Kerže* Leo XIII. wird zu Recht als der Papst gewür­digt, der mit sei­ner Enzy­kli­ka Aeter­ni Patris (1879) die Kir­che nach etwa einem Jahr­hun­dert der Ori­en­tie­rungs­lo­sig­keit, in dem sich die theo­lo­gi­schen Stu­di­en und die Aus­bil­dung des Kle­rus von moder­nen, dem Dog­ma zutiefst frem­den phi­lo­so­phi­schen Strö­mun­gen hat­ten anzie­hen las­sen, zum Tho­mis­mus zurück­führ­te. Dies war die Zeit,
Am 1. November 1950 proklamierte Papst Pius XII. das Dogma der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel
Bilder

Das Heilige Jahr 1950

Im Jahr 1950 fand das 24. Hei­li­ge Jahr der hei­li­gen Kir­che statt. Aus­ge­ru­fen hat­te es Papst Pius XII., der seit 1939 regierte.