Mit Kardinal George Pell verliert die Kirche die mahnende Stimme eines Konservativen, die man schon zu Lebzeiten abzuwürgen versuchte.
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Kardinal George Pell ist verstorben – sein beispielloser Leidensweg

(Rom) Fünf Tage nach dem Begräb­nis von Bene­dikt XVI. ist gestern der austra­li­sche Kar­di­nal Geor­ge Pell im 82. Lebens­jahr ver­stor­ben. Der Kar­di­nal war tat­kräf­tig und eine kraft­vol­le Stim­me der Kir­che. Das gefiel nicht allen. An kaum einem Kir­chen­mann der jüng­sten Zeit wur­de ein grau­sa­me­res Exem­pel sta­tu­iert, um sein Wir­ken ein­zu­schrän­ken und sei­nen Ein­fluß zu bre­chen.

Papst Franziskus erließ heute ein Motu proprio, mit dem die Aufsicht über Stiftungen und Fonds im Vatikan neu geregelt wird.
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Vatikanstiftungen und Fonds werden der zentralen Aufsicht unterstellt

(Rom) Mit einem Motu pro­prio „über die juri­sti­schen Per­so­nen der Römi­schen Kurie“ unter­stell­te Papst Fran­zis­kus die Stif­tun­gen und Fonds, die ihren Sitz im Vati­kan haben, der Auf­sicht durch das Wirt­schafts­se­kre­ta­ri­at. Die Neu­re­ge­lung ist Teil der Refor­men im Zusam­men­hang mit der im Juli in Kraft getre­te­nen Apo­sto­li­schen Kon­sti­tu­ti­on Prae­di­ca­te Evangelium.

Kardinal Pell und Kardinal Becciu lieferten sich vor Weihnachten einen giftigen Schlagabtausch. Was steckt dahinter?
Hintergrund

Vergifteter Schlagabtausch zwischen zwei Kardinälen

(Rom) Das Jahr 2021 ende­te mit einem hef­ti­gen Schlag­ab­tausch zwi­schen den Kar­di­nä­len Ange­lo Becciu und Geor­ge Pell. Der Austra­li­er Pell, der bis 2017 Prä­fekt des vati­ka­ni­schen Wirt­schafts­se­kre­ta­ri­ats war, ehe er das Opfer des viel­leicht größ­ten anti­kirch­li­chen Justiz­skan­dals wur­de, äußer­te in meh­re­ren Inter­views schwer­wie­gen­de Ver­däch­ti­gun­gen gegen sei­nen Mit­bru­der im Kar­di­nals­rang, den Sar­den Becciu. Die­ser war bis

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Peterspfennig um 37 Prozent eingebrochen

(Rom) Im Vati­kan wird der Ein­bruch des Peters­pfen­nigs mit Sor­ge beob­ach­tet. Die Nega­tiv­ent­wick­lung erfolgt gleich dop­pelt: Nicht nur das Spen­den­auf­kom­men ist rück­läu­fig, auch die Rück­la­gen des Peters­pfen­nigs haben sich wegen des Lon­do­ner Immo­bi­li­en­skan­dals um ein Drit­tel reduziert.

Kardinal George Pell mit seinem Anwalt Robert Ritcher
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Rechtsanwalt fordert Ermittlungen über „ein Komplott“ gegen Kardinal Pell

(Rom) Der Rechts­bei­stand von Kar­di­nal Geor­ge Pell for­dert eine „inter­na­tio­na­le Unter­su­chung über ein Kom­plott“ gegen sei­nen Man­dan­ten. Damit reagier­te Robert Rit­cher, der Kar­di­nal Pell bereits vor Gericht ver­tei­digt hat­te, auf die jüng­sten Ent­hül­lun­gen, daß die Anklä­ger, die dem Kar­di­nal sexu­el­len Miß­brauch Min­der­jäh­ri­ger vor­ge­wor­fen und ihn damit vor Gericht gebracht hat­ten, von Kar­di­nal Ange­lo Becciu dafür

Kardinal George Pell ist sechs Monate nach seinem Freispruch erstmals in Rom eingetroffen.
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Kardinal Pell in Rom eingetroffen

(Rom) Kar­di­nal Geor­ge Pell ist gestern in Rom ein­ge­trof­fen. Es han­delt sich um sei­ne erste Rück­kehr an den Tiber, seit er im Juni 2017 den Vati­kan in Rich­tung Austra­li­en ver­las­sen hatte.

1964 wurde die Universitätsklinik Agostino Gemelli gegründet. Sie genießt international einen exzellenten Ruf, kämpft aber mit Finanzlücken, die Fragen aufwerfen.
Hintergrund

28 Mitarbeiter der Gemelli-Klinik entlassen

(Rom) Der Hei­li­ge Stuhl folg­te der ita­lie­ni­schen Regie­rung bei den stren­gen Coro­­na-Maß­­nah­­men und leg­te noch stren­ge­re Maß­stä­be an. Nicht gefolgt ist der Vati­kan dem ita­lie­ni­schen Bei­spiel eines Kün­di­gungs­stopps, der wäh­rend der Zwangs­pau­se für die Wirt­schaft die Ent­las­sung von Mit­ar­bei­tern seit fünf Mona­ten blockiert. 28 Kran­ken­pfle­ger wur­den wegen Ein­spa­run­gen der vati­ka­ni­schen Gemel­­li-Kli­­nik ent­las­sen. Was steckt dahinter?

Kardinal Georg Pell und Benedikt XVI.
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„Es wurde Gerechtigkeit geschaffen“ – Der Freispruch für Kardinal Pell

(Syd­ney) „Es wur­de Gerech­tig­keit geschaf­fen.“ Mit die­sen Wor­ten nahm Kar­di­nal Geor­ge Pell sei­nen Frei­spruch durch die austra­li­schen Höchst­rich­ter auf. Der Frei­spruch durch die sie­ben Höchst­rich­ter erfolg­te ein­stim­mig. Der Kar­di­nal hat­te immer sei­ne Unschuld beteu­ert. Nach einer Odys­see durch drei Gerichts­in­stan­zen und über einem Jahr Gefäng­nis wur­de der Kar­di­nal unmit­tel­bar nach der Urteils­ver­kün­dung frei­ge­las­sen. Durch den