Kardinal Bassetti (rechts), Vorsitzender der Italienischen Bischofskonferenz, überreichte Papst Franziskus am 28. August ein Exempkar des italienischen Ausgabe des Missale Romanum.
Liturgie & Tradition

Pro multis: Der Bruch mit Benedikt XVI.

(Rom) Ab Ostern des kom­men­den Jah­res, also ab dem 4. April 2021, wird in Ita­li­en in allen Pfar­rei­en die neue, drit­te Aus­ga­be des Mis­sa­le Roma­num in ita­lie­ni­scher Spra­che ver­pflich­tend zur Anwen­dung gelan­gen. Die ein­zel­nen Bischö­fe kön­nen für ihre Juris­dik­ti­on die Anwen­dung bereits frü­her anord­nen. Es han­delt sich um die Über­set­zung der drit­ten latei­ni­schen Edi­tio typi­ca

Nachrichten

Das haitianische Kreuz

(Bra­si­lia) Das Buch ist soeben in Bra­si­li­en auf por­tu­gie­sisch erschie­nen und kam heu­te in den Buch­han­del. Es betrifft aber Hai­ti, den west­li­chen Teil der Kari­bik­in­sel His­pa­nio­la. The­ma ist der sexu­el­le Miß­brauch durch vor­wie­gend homo­se­xu­el­le Kle­ri­ker, die sich das Elend und die gerin­ge inter­na­tio­na­le Auf­merk­sam­keit zunut­ze gemacht hät­ten. Das Buch bedient eini­ge anti­kle­ri­ka­le Kli­schees und wird,

2019: Primizsegen des vermeintlichen (und inzwischen tatsächlichen) Neupriesters Boazaman.
Nachrichten

Zweiter Priester, der feststellen mußte, gar nicht Priester zu sein

(New York) In den USA wur­de der zwei­te Fall eines Prie­sters bekannt, des­sen Prie­ster­wei­he ungül­tig ist, weil er gar nicht getauft war. Was auf den ersten Blick ein Kopf­schüt­teln aus­lö­sen könn­te, ist für die Kir­che ein ern­stes The­ma. So ernst, daß die Spen­dung gleich meh­re­rer Sakra­men­te „nach­ge­holt” wer­den muß. Wie groß ist das Aus­maß von

Ein Priester leistet Widerstand gegen willkürliche Corona-Maßnahmen.
Liturgie & Tradition

Verbot öffentlicher Gottesdienste ist „Totalitarismus“

(Bue­nos Aires) Der argen­ti­ni­sche Prie­ster Jor­ge Pli­au­zer, Rek­tor der Capil­la Inma­cula­da Con­cep­ción von Elf­lein y Besch­tedt im Depar­ta­men­to Bari­lo­che im Staat Rio Negro kri­ti­siert das Ver­bot öffent­li­cher Got­tes­dien­ste als „Tota­li­ta­ris­mus”. Er for­dert das Recht der Gläu­bi­gen, an der hei­li­gen Lit­ur­gie teil­neh­men zu kön­nen, und bezeich­net die Ein­schrän­kun­gen als „unge­recht­fer­tigt und will­kür­lich”. Don Pli­au­zer ver­kör­pert, was

M de Marie – eine besondere Marienwallfahrt durch Frankreich.
Forum

104 Pilgertage und über 2000 Kilometer quer durch Frankreich

Von einer Katho­li­kin. An Mariä Namen am 12. Sep­tem­ber traf an ihrem Ziel­punkt Pel­le­voi­sin eine ganz beson­de­re Mari­en­wall­fahrt ein: M. de Marie. Die 107tägige Kut­schen­wall­fahrt mit der Sta­tue der Not­­re-Dame de Fran­ce war Anfang Juni von Lour­des bzw. La Salet­te auf­ge­bro­chen und ver­band fünf Erschei­nungs­or­te der Jung­frau Maria auf der Land­kar­te zu einem gro­ßen M.

Die erste heilige Messe in der überieferten Form des Römischen Ritus in der Wallfahrtskirche von Rietz in Tirol
Forum

Die überlieferte Liturgie fügt sich ins Leben

Von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf. Wie hier bereits berich­tet, hat der Bischof von Inns­bruck, Her­mann Glett­ler, sich ein ori­gi­nel­les Kon­zept zurecht­ge­legt, um dem Prie­ster Ste­phan Mül­ler, der sich in den zurück­lie­gen­den Jah­ren immer ent­schie­de­ner der über­lie­fer­ten Lit­ur­gie ver­pflich­tet gefühlt hat, dabei aber als Welt­geist­li­cher im Dienst der Diö­ze­se Inns­bruck steht und in sie inkar­di­niert ist, auch

Auf die Erklärung von Abu Dhabi (2019) folgt am 3. Oktober die Enzyklika Omnes fratres (Wir sind alle Brüder).
Hintergrund

Die Kirche ändert mit der neuen Enzyklika „nicht ihre Position, sondern das Paradigma“

(Rom) Heu­te kam in Ita­li­en die erste Aus­ga­be einer neu­en Tages­zei­tung an die Kios­ke. Sie heißt Doma­ni (Mor­gen). Laut Leit­ar­ti­kel schei­nen Redak­ti­on und Her­aus­ge­ber den Namen weder tages­zeit­lich als „Der Mor­gen” zu ver­ste­hen, noch adver­bi­al bezo­gen auf den näch­sten Tag. Es wird der Anspruch erho­ben, eine gan­ze Dimen­si­on grö­ßer zu den­ken, näm­lich an „Das Mor­gen”,

Zwischen dem Vatikan und der Volksrepublik China herrscht Stillstand. Santa Marta wäre daher mit der unveränderten Verlängerung des Geheimabkommens von 2018 zufrieden.
Christenverfolgung

„Was wir haben, ist besser als gar kein Abkommen”

(Rom) Das Geheim­ab­kom­men über Bischofs­er­nen­nun­gen zwi­schen dem Hei­li­gen Stuhl und der Volks­re­pu­blik Chi­na, das in die­sem Monat aus­läuft, soll ver­län­gert wer­den. Vom Vati­kan wur­de bestä­tigt, daß von Papst Fran­zis­kus grü­nes Licht dazu gege­ben wur­de. Wäh­rend San­ta Mar­ta die Annä­he­rung sucht, sehen ande­re im kom­mu­ni­sti­schen Regime sogar einen unfrei­wil­li­gen „Ver­bün­de­ten“ der Mis­sio­nie­rung Chi­nas.

Papst Franziskus sprach am vergangenen Samstag zu den "Gemeinschaften Laudato si'"
Nachrichten

Rätselhafte Worte des Papstes

(Rom) Am ver­gan­ge­nen Sams­tag, dem 12. Sep­tem­ber, emp­fing Papst Franz­i­kus in der Päpst­li­chen Audi­enz­hal­le die „Teil­neh­mer des Tref­fens der Gemein­schaf­ten Lau­da­to si’, ange­führt von Car­lo Petri­ni, genannt „Car­lìn”.