Leo XIV. mit Kardinal Victor Manuel Fernández, Präfekt des römischen Glaubensdikasteriums und Autor des ablehnenden Schreibens an die Priesterbruderschaft St. Pius X.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Ein geeigneter Vermittler? Rom und die Piusbruderschaft

Die Ent­schei­dung des Vati­kans, den Prä­fek­ten des Dik­aste­ri­ums für die Glau­bens­leh­re, Kar­di­nal Víc­tor Manu­el Fernán­dez, als zen­tra­len Gesprächs­part­ner der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) ein­zu­set­zen, ist mehr als eine Per­so­na­lie. Sie ist ein Signal – und eines, das irri­tiert. Denn aus­ge­rech­net jener Kuri­en­kar­di­nal, der wie kaum ein ande­rer als theo­lo­gi­scher Prot­ago­nist des berg­o­glia­ni­schen Kur­ses gilt
Bischofsweihe in der Volksrepublik China
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Wie kann man der FSSPX verbieten, was der Kommunistischen Partei Chinas erlaubt ist

Die spa­ni­sche Nach­rich­ten­sei­te Info­Va­ti­ca­na, die wegen des Namens, tat­säch­lich aber wegen der kri­ti­schen Inhal­te im berg­o­glia­ni­schen Pon­ti­fi­kat unter vati­ka­ni­schen Beschuß gera­ten war, ver­öf­fent­lich­te fol­gen­den Kom­men­tar zur Ankün­di­gung der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX), am kom­men­den 1. Juli neue Bischö­fe wei­hen zu wol­len: Wie kann man der FSSPX ver­bie­ten, was der Kom­mu­ni­sti­schen Par­tei Chi­nas erlaubt ist.
Ungewöhnlich: Erste Konzelebration während des Konzils am 14. September 1964 im Petersdom. Liturgische Rückprojektionen.
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Bischofsweihen der Tradition: Eine segensreiche Provokation für Rom?

Von einer Theo­lo­gin* Mit der Ankün­di­gung, Bischofs­wei­hen vor­neh­men zu wol­len, hat die Pius­bru­der­schaft Rom ein unmiß­ver­ständ­li­ches Signal gesen­det. Nach Jah­ren des Schwei­gens und Igno­rie­rens zeigt sie, daß sie es ernst meint. Es ist eine exi­sten­ti­el­le Geste: Ohne Bischö­fe kann die Bru­der­schaft nicht fort­be­stehen, solan­ge ihr kano­ni­scher Sta­tus unge­klärt bleibt. Die erste Reak­ti­on aus Rom ist
Erzbischof Marcel Lefebvre, Gründer und erster Generaloberer der Piusbruderschaft, weihte 1988 unter Berufung auf einen Notstand vier Bischöfe ohne Ernennung durch den Papst
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Der verwaltete Ausnahmezustand

Seit der Ankün­di­gung durch das Gene­ral­haus der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX), am kom­men­den 1. Juli Bischö­fe ohne Erlaub­nis Roms zu wei­hen, gehen die Wogen hoch. Wir set­zen die Rei­he fort, mit der wir unter­schied­li­che Posi­tio­nen doku­men­tie­ren, sie­he hier, hier und hier. Der ver­wal­te­te Aus­nah­me­zu­stand Von José Igna­cio Val­ver­de* Wenn eine kirch­li­che Maß­nah­me, die als
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Für die, welche bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Der uni­ver­sa­le Juris­dik­ti­ons­pri­mat des Pap­stes (ex sese) über die gan­ze Kir­che ist seit dem Ersten Vati­ka­num eine unfehl­ba­re, dog­ma­ti­sier­te Wahr­heit. Wir kön­nen also in die­sem Arti­kel nicht von einem lega­li­sti­schen Miß­ver­ständ­nis des kirch­li­chen Gehor­sams unse­rer­seits spre­chen, wenn wir die ange­kün­dig­te Wei­he von Bischö­fen durch die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX)
Bischofsweihe im 14. Jahrhundert (Miniatur)
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Tradition zwischen Geduld und Vorsehung – und neuen Bischofsweihen

Von einem Gläu­bi­gen* Die Ankün­di­gung neu­er Bischofs­wei­hen durch die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. berührt Grund­fra­gen kirch­li­cher Ord­nung, geist­li­cher Frei­heit und geschicht­li­cher Ver­ant­wor­tung. Daß sie auf­hor­chen läßt, ist daher nicht ver­wun­der­lich. In der Bru­der­schaft selbst mischt sich die Schwe­re des Augen­blicks mit Erleich­te­rung. Seit Jah­ren wird die Not­wen­dig­keit neu­er Bischö­fe emp­fun­den, ja mit wach­sen­der Dring­lich­keit. Zugleich
1988 weihte Erzbischof Marcel Lefebvre vier Priester gültig, aber ohne päpstliche Erlaubnis zu Bischöfen, um den Fortbestand der Tradition zu sichern. Kommt es nun zu einem Déjà-vu?
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Bischofsweihen der Piusbruderschaft: Ist die Entscheidung gefallen?

Am 1. Juli will diePrie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) neue Bischö­fe wei­hen. Die Ankün­di­gung mar­kiert einen kir­chen­po­li­tisch hoch­sen­si­blen Schritt, der Erin­ne­run­gen an das Jahr 1988 wach­ruft, als Erz­bi­schof Mar­cel Lefeb­v­re ohne päpst­li­che Zustim­mung vier Bischö­fe weih­te, die sei­ne eige­ne Exkom­mu­ni­ka­ti­on und die der vier neu­ge­weih­ten Bischö­fe zur Fol­ge hat­te. Wäh­rend der Sta­tus für den 1991
"Anbetung des Lammes" von Jan van Eyck, Genter Altar, 15. Jahrhundert
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Kämpfen wir für die überlieferte Messe und den überlieferten Glauben!

Der öster­rei­chi­sche Prie­ster Dr. Joa­chim Heim­erl von Heim­thal for­mu­lier­te fol­gen­den Auf­ruf zur aktu­el­len Situa­ti­on nach dem Wech­sel von dem berg­o­glia­ni­schen Pon­ti­fi­kat zu jenem von Leo XIV.:  Ein Auf­ruf an alle Prie­ster und Gläu­bi­gen Von P. Joa­chim Heim­erl von Heim­thal* Es gibt nur weni­ge Din­ge, die es wert sind, für sie zu kämp­fen.Ob zu die­sen Din­gen bestimm­te
Schottische Clans Clans der Tradition
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Die Clans der Tradition als Zeichen der Gesundheit

Der Arti­kel, den wir ver­gan­ge­ne Woche über die Uner­sätt­lich­keit ver­öf­fent­lich­ten, die im tra­di­tio­nel­len Milieu häu­fig zu beob­ach­ten ist – ver­faßt von Eck –, stieß auf weit­aus grö­ße­res Inter­es­se, als ich erwar­tet hät­te. Ich den­ke, der Autor hat einen wun­den Punkt getrof­fen, der im gesam­ten „Tradi“-Universum schmerzt. Eck ist Spa­ni­er und beschreibt, was er in sei­nem
Positiv sieht Erzbischof Gänswein die Ankündigung von Papst Leo XIV., Befürworter und Gegner des überlieferten Römischen Ritus ins Gespräch zu bringen. Weniger optimistisch zeigte er sich, was die Gespräche mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. betreffen.
Leo XIV.

Traditionis custodes auf den Prüfstand? Ja, sagt Erzbischof Gänswein

In einem gestern von der Tages­post ver­öf­fent­lich­ten Inter­view mit dem Apo­sto­li­schen Nun­ti­us in den bal­ti­schen Staa­ten, Erz­bi­schof Georg Gäns­wein, der vie­le Jah­re per­sön­li­cher Sekre­tär von Bene­dikt XVI. war, geht es auch um den über­lie­fer­ten Römi­schen Ritus. Papst Leo XIV. kün­dig­te in sei­nem ersten Inter­view an, mit Ver­tre­tern des über­lie­fer­ten Ritus zusam­men­tref­fen und sie anhö­ren zu