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Hintergrund

Hintergründe zum Papst-Interview – Scalfari: „Die Antworten des Papstes habe ich selbst formuliert“

(Rom) Der Grün­der der füh­ren­den lin­ken Tages­zei­tung Ita­li­ens La Repubbli­ca Euge­nio Scal­fa­ri gab bei einem Pres­se­tref­fen eini­ge Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen zum Gespräch mit Papst Fran­zis­kus preis. Dabei sag­te der Athe­ist, der aus einer Fami­lie mit alter frei­mau­re­ri­scher Tra­di­ti­on stammt: „Eini­ge Din­ge, die der Papst mir gesagt hat, habe ich nicht berich­tet und eini­ge Din­ge, die ich ihm
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Nachrichten

Wie kommt Papst Franziskus in die „Liste der 50 wichtigsten amerikanischen Juden 2013“?

(New York) Die ame­ri­ka­ni­sche Zeit­schrift The For­ward ver­öf­fent­lich­te eine „Liste der 50 wich­tig­sten ame­ri­ka­ni­schen Juden des Jah­res 2013“. In die­ser Liste befin­det sich in einer Son­der­ka­te­go­rie auch Papst Fran­zis­kus. For­ward erscheint seit 1897 und ist das älte­ste Pres­se­or­gan des libe­ra­len Juden­tums mit Sitz in New York.
Papst Franziskus auf dem römischen Friedhof Verano
Hintergrund

Radio Vatikan, Papst Franziskus und die Allerlösungslehre?

(Rom) Ver­tritt Papst Fran­zis­kus eine Aller­lö­sungs­leh­re? Am Abend des Aller­hei­li­gen­fe­stes besuch­te das katho­li­sche Kir­chen­ober­haupt den römi­schen Fried­hof Cam­po Ver­ano um der Ver­stor­be­nen zu geden­ken, wo er eine Hei­li­ge Mes­se zele­brier­te. Er nahm damit eine Tra­di­ti­on wie­der auf, der in den 90er Jah­ren unter Papst Johan­nes Paul II. abge­kom­men war. Bis­her wur­de der Fried­hofs­be­such vor allem
Clelia Luro, die Frau des suspendierten Bischofs Jeronimo Podestà und Freundin von Papst Franziskus ist tot.
Hintergrund

Clelia Luro streitbare Bischofswitwe und Papstfreundin ist tot

(Bue­nos Aires) Cle­lia Luro, die streit­ba­re Wit­we des ehe­ma­li­gen katho­li­schen Bischofs Jero­ni­mo Pode­s­tà  ist tot. Der frü­he­re Bischof der argen­ti­ni­schen Diö­ze­se Avel­la­ne­da wand­te sich Ende der 60er Jah­re der mar­xi­sti­schen Befrei­ungs­theo­lo­gie und dem sowje­ti­schen Para­dies der Arbei­ter und Bau­ern zu. 1967 hat­te ihn der Vati­kan zur Resi­gna­ti­on als Diö­ze­san­bi­schof gedrängt und zum Titu­lar­bi­schof gemacht. 1971
An Allerheiligen treffen die drei Ausdrucksformen der Kirche, die streitende, die leidende und die triumphierende Kirche aufeinander.
Nachrichten

Die Kirche als Feldlazarett der Followers – Zuspruch umgekehrt proportional zur Klarheit der Botschaft?

Wie­viel kostet die Ver­su­chung eines Chri­sten­tums ohne jede Anstren­gung und ohne jedes Opfer in einer Kir­che, die ihre Anhän­ger auf Twit­ter zählt? Es ist aber etwas ande­res, Teil des Lei­bes Chri­sti oder Teil einer Com­mu­ni­ty zu sein. Mit der Fra­ge, ob es sich eig­net, die Jün­ger­schaft Chri­sti anhand der Twit­ter-Fol­­lo­­wers zu mes­sen, befas­sen sich der
Papst Franziskus mit Kardinal Gerhard Müller
Hintergrund

Die „Knoten“ des Hirten Bergoglio – Neuer Dualismus: Seelsorge für Papst, Lehre für Glaubenspräfekten?

Wäh­rend der Papst seit sei­ner Wahl unter stän­di­ger Beob­ach­tung steht und die­se Auf­merk­sam­keit auf sei­ne ganz eige­ne Art und Wei­se nützt, ist sein Leben als Mario Jor­ge Berg­o­glio noch nicht so bekannt und teil­wei­se wenig beleuch­tet. Argen­ti­ni­en ist eben weit. Zudem muß ein Katho­lik nicht unbe­dingt das Vor­le­ben eines Pap­stes ken­nen. Die Jah­re als Ordens­pro­vin­zi­al
Hintergrund

Nein zu Bekehrungen, Ja zur Mission – Widerspricht sich der Papst selbst?

(Rom) Zum Athe­isten Euge­nio Scal­fa­ri sag­te Papst Fran­zis­kus: Nein zu Bekeh­run­gen. Bei der Gene­ral­au­di­enz am ver­gan­ge­nen Mitt­woch erklär­te er den mis­sio­na­ri­schen Auf­trag der Kir­che zur „Prio­ri­tät“ sei­nes Pon­ti­fi­kats. Ein Wider­spruch? Wie läßt er sich auf­lö­sen? War­um kon­ter­ka­riert der Papst sei­ne eige­ne Linie und schwächt damit, was er eigent­lich vor­gibt errei­chen zu wol­len? Oder liegt nur
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Das Interview als neue Form päpstlicher Enzykliken? – Größere Reichweite bei geringerer Verbindlichkeit?

(Rom) Obwohl Papst Fran­zis­kus in sei­nem Inter­view mit der Jesui­ten­zeit­schrift „Civil­tà  Cat­to­li­ca“ ein gewis­ses Unbe­ha­gen im Zusam­men­hang mit Inter­views äußer­te und mein­te, daß er sich in den Medi­en­be­rich­ten nach der Pres­se­kon­fe­renz auf dem Rück­flug von Rio de Janei­ro kaum wie­der­erkann­te, scheint er genau das Inter­view zu sei­ner bevor­zug­ten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­form zu küren. Der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster
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Forum

De la Cigoña: „Hat mir das Papst-Interview gefallen? Nein.“

(Madrid) Zum Inter­view von Papst Fran­zis­kus in der Civil­tà  Cat­to­li­ca mel­de­te sich auch der bekann­te katho­li­sche, spa­ni­sche Blog­ger Fran­cis­co Fer­nan­dez de la Cigo­ña zu Wort. Und zwar mit einem Kurz­kom­men­tar. „Das berühm­te Inter­view von Papst Fran­zis­kus, von dem heu­te alle Medi­en wider­hal­len: Hat es mir gefal­len? Nein. Katho­li­ken sind nicht ver­pflich­tet, alles zu mögen, was
Papst Franziskus schweigt zu den Themen, von denen er weiß, daß sie dem herrschenden linken Zeitgeist zuwider sind.
Forum

Und er weinte über seinen Papst – Papst Franziskus schweigt zu Abtreibung und Homosexualität, und findet das gut so

von Giu­sep­pe Nar­di (Rom) Am spä­ten Don­ners­tag abend rief mich noch ein befreun­de­ter Lebens­recht­ler an. Er woll­te wis­sen, ob ich schon „das neue Papst-Inter­­view“ gele­sen hät­te. Nein, hat­te ich nicht. Ich hat­te den Abend in der Oper ver­bracht und mir einen ent­span­nen­den musi­ka­li­schen Genuß gegönnt. Die Freu­de dar­über soll­te schnell ver­flie­gen. Mein Freund war außer sich. Die