Paul VI. und die Pille für Nonnen in Belgisch-Kongo - Eine schmutzige modernistische Fälschung
Hintergrund

Paul VI. und die Pille für Nonnen in Belgisch-Kongo – Eine schmutzige modernistische Fälschung

von Fer­di­nand Boi­schot  Am 18. Febru­ar 2016, auf dem Rück­flug von Mexi­ko nach Rom, gab Papst Fran­zis­kus aus­ge­wähl­ten Jour­na­li­sten ein auf­se­hen­er­re­gen­des Inter­view. Ange­spro­chen auf die The­ma­tik von Abtrei­bung und den Ein­satz von Ver­hü­tungs­mit­teln bei der Infek­ti­on mit dem Zika-Virus sag­te Fran­zis­kus: „Paul VI. – ein gro­ßer! – hat in einer schwie­ri­gen Situa­ti­on in Afri­ka den
Giuseppe Dossetti mit dem ehemaligen EU-Kommissionspräsidenten Romano Prodi, Bruder von Paolo Prodi
Hintergrund

„Schule von Bologna“ und progressive Nabelschau – Wie Franziskus die Kirche verändert

(Rom) Die Schu­le von Bolo­gna ist unter Kir­chen­in­si­dern ein Begriff. Der offi­zi­el­le Name lau­tet eigent­lich „Stif­tung für Reli­gi­ons­wis­sen­schaf­ten Johan­nes XXIII.“, doch den kennt kaum jemand. Die Schu­le ent­stand aus dem Umfeld füh­ren­der ita­lie­ni­scher Links­ka­tho­li­ken, die sich in den 60er Jah­ren mit der pro­gres­si­ven „Rhei­ni­schen Alli­anz“ koalier­ten. Pro­gres­siv ist ihre Aus­rich­tung noch heu­te. Aller­dings hand­le es
Heinrich VIII. von England
Forum

Papst Franziskus erklärt „Amoris Laetitia“ – in einem seltsamen Telefonanruf

(Rom/​​London) Ein fik­ti­ves Tele­fon­ge­spräch zwi­schen Papst Fran­zis­kus und König Hein­rich VIII. von Eng­land. Die Sache mag respekt­los schei­nen, ist in Wirk­lich­keit aber schreck­lich ernst. Der seli­ge Iaco­po­ne von Todi und Dan­te Ali­ghie­ri erlaub­ten sich gegen­über Papst Boni­fa­ti­us VIII., die hei­li­ge Katha­ri­na von Sie­na gegen­über Papst Gre­gor XI. und Eras­mus von Rot­ter­dam gegen­über Papst Juli­us II.
Fußwaschung durch Papst Franziskus am Gründonnerstag 2016 im Asylantenheim CARA Auxilium in Castelnuovo di Porto bei Rom
Hintergrund

Päpstliche Gründonnerstagswirren: „Kinder Gottes“ nur Synonym für Mensch? Haben Christen, Moslems, Hindus „denselben Gott“?

(Rom) Die Kurz­pre­digt, die Papst Fran­zis­kus am Grün­don­ners­tag im Asy­lan­ten­heim von Castel­nuo­vo di Por­to hielt, bestä­tig­te im Vor­feld geäu­ßer­te Befürch­tun­gen, daß eine latent syn­kre­ti­sti­sche Ten­denz die­ses Pon­ti­fi­kats um ein neu­es Kapi­tel erwei­tert wer­den könn­te. Die Befürch­tun­gen stütz­ten sich auf die Ankün­di­gung, daß der Papst ein Asy­lan­ten­heim mit vor­wie­gend mos­le­mi­schen Insas­sen besu­chen wer­de. Sie deu­te­te bereits
Die Ikonostase in der Kirche des Russicums in Rom.
Christenverfolgung

Neue Ostpolitik: Das „Russicum“ in Rom wird aufgelöst

(Rom) „Rus­si­cum Addio“, schreibt der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster. „Für das glor­rei­che, 1929 von Papst Pius XI. gegrün­de­te Päpst­li­che Kol­leg für die Aus­bil­dung rus­si­scher Semi­na­ri­sten, aber mehr noch um den katho­li­schen Glau­ben in der Sowjet­uni­on wach­zu­hal­ten, ist die Schlie­ßung eine beschlos­se­ne Sache.“
Hintergrund

Die “historische“ Begegnung zwischen Franziskus und Kyrill

Der Histo­ri­ker Rober­to de Mat­tei, Pro­fes­sor für Neue­re Geschich­te und Geschich­te des Chri­sten­tums an der Euro­päi­schen Uni­ver­si­tät Rom, wirft einen kri­ti­schen Blick auf die infla­tio­nä­re Bezeich­nung von Ereig­nis­sen als „histo­risch“, wie dies jüngst beim Tref­fen zwi­schen Papst Fran­zis­kus und Patri­arch Kyrill von Mos­kau der Fall war. Ein Blick auf die Geschich­te sei not­wen­dig, so de
Jesuitentreffen 1979 in Cochabamba (Bolivien) mit P. Jorge Mario Bergoglio und dem Generaloberen P. Pedro Arrupe
Forum

Papst Franziskus und seine jesuitischen Wurzeln

Gast­kom­men­tar von End­re A. Bár­d­os­sy* Hein­rich Den­zin­gers Quel­len­samm­lung Enchi­ri­d­ion Sym­bo­lorum et Defi­ni­ti­o­num ist seit 1854 ein all­seits bekann­tes Kom­pen­di­um der Glau­bens­be­kennt­nis­se und Lehr­ent­schei­dun­gen der Päp­ste und der Kon­zi­li­en. Eine klei­ne Lese­hil­fe möge zur Auf­fri­schung die­nen: En-cheir‑à­­­di­on bedeu­tet alt­grie­chisch etwas auf der Hand lie­gen­des; es han­delt sich also um ein „Hand­buch“. Sym­bo­lus heißt „Kenn­zei­chen, Sinn­bild“; und
Antonio Soccis neues Buch: "Die letzte Prophezeiung"
Buchbesprechungen

„Die letzte Prophezeiung“ – Antonio Socci erkennt Papst an, hält aber an Papst-Kritik fest

(Rom) Anto­nio Soc­ci, Rek­tor der Jour­na­li­sten­schu­le der öffen­t­­lich-rech­t­­li­chen Rund­funk­an­stalt RAI an der Uni­ver­si­tät Peru­gia, gehört zu jenen Jour­na­li­sten und Publi­zi­sten, die, auch auf die Gefahr hin per­sön­li­che Nach­tei­le zu erlei­den, dem Pon­ti­fi­kat von Papst Fran­zis­kus kri­tisch gegen­über­ste­hen. Trotz aller Beteue­run­gen glau­ben Beob­ach­ter wie Anto­nio Soc­ci nicht dar­an, daß „kein Blatt“ zwi­schen Bene­dikt XVI. und Fran­zis­kus pas­se.