Kardinal Mahony wurde am Samstag 80 Jahre alt.
Hintergrund

Kardinal Mahony ist 80 — Zahl der Papstwähler sinkt auf 116

(Washing­ton) Der eme­ri­tier­te Erz­bi­schof von Los Ange­les, Roger Micha­el Kar­di­nal Maho­ny, voll­ende­te am ver­gan­ge­nen Sams­tag sein 80. Lebens­jahr und kann damit nicht mehr an einem Kon­kla­ve teil­neh­men. Sein Nach­fol­ger, Erz­bi­schof José Hor­a­cio Gómez, unter­sag­te dem Kar­di­nal vor drei Jah­ren öffent­li­che Auf­trit­te in der Diö­ze­se, da er die Auf­deckung sexu­el­len Kin­des­miß­brauchs durch Prie­ster behin­dert habe. Die

Umberto Eco (1932-2016) "hätte ein heiliger Franz von Sales werden können"
Forum

Umberto Eco — die traurige Parabel eines Nominalisten

von Rober­to de Mattei* Am 23. Febru­ar 2016 fand in Mai­land die „lai­zi­sti­sche Bestat­tung“ des Schrift­stel­lers Umber­to Eco statt, der am 19. Febru­ar im Alter von 84 Jah­ren gestor­ben ist. Eco war eines der schlimm­sten Pro­duk­te der Turi­ner und der ita­lie­ni­schen Kul­tur des 20. Jahr­hun­derts. Sei­ne Turi­ner Her­kunft ist zu beto­nen, weil Pie­mont im 19.

Vatileaks 2: Fünf Angeklagte vor einem vatikanischen Gericht (v.r. Vallejo Balda, Chaouqui, Fittipaldi, Nuzzi)
Nachrichten

Vatileaks 2: Zieht Papst Franziskus Schlußstrich mit „Akt der Barmherzigkeit“?

(Rom) Papst Fran­zis­kus will den Skan­dal um Vati­leaks 2 „durch einen gro­ßen Akt der Barm­her­zig­keit“ been­den. Dies berich­tet der katho­li­sche spa­ni­sche Pres­se­dienst Info­Va­ti­ca­na unter Beru­fung auf „Quel­len des Staats­se­kre­ta­ri­ats“.

Schwedische Jungliberale wollen Inzest und Nekrophilie legalisieren
Genderideologie

Schwedische Jungliberale fordern Inzest und Nekrophilie

(Stock­holm) Schwe­den gilt seit Jahr­zehn­ten als „libe­ra­les“ Vor­zei­ge­land, dem der nor­we­gi­sche Nach­bar wegen der frei­zü­gi­gen schwe­di­schen Ein­wan­de­rungs­po­li­tik aller­dings einen Kol­laps zutraut und über Grenz­si­che­run­gen gegen Schwe­den nach­denkt. Der Kol­laps betrifft nicht nur die isla­mi­sche Ein­wan­de­rung, und er betrifft auch nicht nur die Dicho­to­mie des Rechts­staats, der gegen­über Schwe­den gilt, aber gegen­über Ein­wan­de­rern nur bedingt. Der

Papst Franziskus empfängt Argentiniens neuen Staatspräsidenten Mauricio Macri mit historischem Novum: Juliana Awada, wie Macri wiederverheiratet geschieden, wurde protokollarisch wie seine rechtmäßige Ehefrau behandelt
Nachrichten

„Historische“ Protokoll-Änderung im Vatikan für wiederverheiratet Geschiedene

(Rom) In der Fra­ge der wie­der­ver­hei­ra­tet Geschie­de­nen geht das päpst­li­che Ping-Pong-Spiel der Gesten wei­ter. Die Kir­che war­tet seit Ende Okto­ber des Vor­jah­res auf das nach­syn­oda­le Schrei­ben, um zu erfah­ren, was Fran­zis­kus wirk­lich zu den wie­der­ver­hei­ra­tet Geschie­de­nen denkt. Im Ver­gleich zur eupho­ri­schen Auf­bruch­stim­mung von 2014 ist es deut­lich ruhi­ger gewor­den, nach­dem Fran­zis­kus fest­stel­len muß­te, daß es

Erzbischof Marcel Lefebvre (1905-1991)
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

„Klare Willensbekundung des Papstes, kanonische Anerkennung der Piusbruderschaft zu fördern“ — Interview mit Erzbischof Guido Pozzo

(Rom) Der Sekre­tär der Päpst­li­chen Kom­mis­si­on Eccle­sia Dei, Kuri­en­erz­bi­schof Gui­do Poz­zo, sieht „eine kla­re Wil­lens­be­kun­dung des Hei­li­gen Vaters, den Weg zur vol­len und dau­er­haf­ten kano­ni­schen Aner­ken­nung [der Pius­bru­der­schaft] zu för­dern.“ Dies sag­te der Erz­bi­schof am Don­ners­tag in einem Inter­view mit der Pres­se­agen­tur Zenit. Zeit­gleich ver­öf­fent­lich­te der Pres­se­dienst der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. die Aus­sa­gen von

Bischof Alfonso de Galarreta
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Einseitige Anerkennung der Piusbruderschaft durch Papst Franziskus?

(Rom) „Der Papst geht in Rich­tung einer ein­sei­ti­gen Aner­ken­nung der Bru­der­schaft“. Die­se Wor­te stam­men von Bischof Alfon­so de Galar­re­ta, einem der drei Bischö­fe der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX). „Eine kla­re Wil­lens­be­kun­dung des Hei­li­gen Vaters, den Weg zur vol­len und dau­er­haf­ten kano­ni­schen Aner­ken­nung [der Pius­bru­der­schaft] zu för­dern.“ Die­se Wor­te stam­men hin­ge­gen von Kuri­en­erz­bi­schof Gui­do Poz­zo,

Papst Franziskus Kinder Manila 1
Hintergrund

Philippinische Bischöfe als Musterschüler: Mit Papst Franziskus für Verhütung wegen Zika-Virus

(Mani­la) Die Bischö­fe der Phil­ip­pi­nen erwei­sen sich als „Klas­sen­be­ste in der Schu­le von Fran­zis­kus“, so der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster. Vor einem Jahr setz­te es zum Papst-Besuch noch einen „römi­schen Tadel“. Die Bischö­fe schei­nen die Lek­ti­on ver­stan­den zu haben. Sie folg­ten nun als erste dem Vor­bild des Pap­stes und ermu­tig­ten die Gläu­bi­gen zum Gebrauch von Ver­hü­tungs­mit­teln

Salvador (links) mit Ivan, mit dem der Homosexuelle derzeit zusammenlebt
Genderideologie

Homosexueller will Patenschaft für seinen Neffen ertrotzen

(Madrid) In Spa­ni­en fühlt sich ein Homo­se­xu­el­ler von der katho­li­schen Kir­che „dis­kri­mi­niert“, weil er nicht Tauf­pa­te eines Kin­des sein kann. Der Mann ist beken­nen­der Homo­se­xu­el­ler. Ein Prie­ster aus Sevil­la ver­wei­gert ihm daher mit Ver­weis auf das Kir­chen­recht und den Kate­chis­mus der Katho­li­schen Kir­che die Paten­schaft.

Matteo Renzi und Angelino Alfano
Genderideologie

Italien beschließt „Homo-Ehe“ — Kardinal Müller: „Homo-Ehe unmöglich“

(Rom) Gestern stell­te Ita­li­ens links­de­mo­kra­ti­scher Mini­ster­prä­si­dent Matteo Ren­zi im Par­la­ment die Ver­trau­ens­fra­ge, um den Gesetz­ge­bungs­weg für die „Homo-Ehe“ abzu­kür­zen. Wie bereits in ande­ren Län­dern wur­de damit der ver­fas­sungs­mä­ßig vor­ge­schrie­be­ne Weg umgan­gen, um Son­der­rech­te für Homo­se­xu­el­le durch­zu­set­zen. Das Ergeb­nis ist ein wei­te­rer Sieg der Gen­­der-Ideo­­lo­­gie und eine wei­te­re Par­odie­rung der Ehe.