Italien beschließt „Homo-Ehe“ — Kardinal Müller: „Homo-Ehe unmöglich“

Matteo Renzi und Angelino Alfano
Matteo Renzi und Angelino Alfano

(Rom) Gestern stell­te Ita­li­ens links­de­mo­kra­ti­scher Mini­ster­prä­si­dent Matteo Ren­zi im Par­la­ment die Ver­trau­ens­fra­ge, um den Gesetz­ge­bungs­weg für die „Homo-Ehe“ abzu­kür­zen. Wie bereits in ande­ren Län­dern wur­de damit der ver­fas­sungs­mä­ßig vor­ge­schrie­be­ne Weg umgan­gen, um Son­der­rech­te für Homo­se­xu­el­le durch­zu­set­zen. Das Ergeb­nis ist ein wei­te­rer Sieg der Gen­der-Ideo­lo­gie und eine wei­te­re Par­odie­rung der Ehe.

Der „Kompromiß“ Alfano-Galantino

Beschlos­sen wur­de ein „Kom­pro­miß“, an des­sen Aus­ar­bei­tung jener Teil der katho­li­schen Kir­che Ita­li­ens betei­ligt war, der Papst Fran­zis­kus am näch­sten steht. Nach einem Monat der par­la­men­ta­ri­schen Debat­te und hart­näcki­gem Wider­stand aus der Bevöl­ke­rung – am 30. Janu­ar pro­te­stier­ten zwei Mil­lio­nen Men­schen in Rom gegen die Regie­rungs­plä­ne – wur­de Mini­ster­prä­si­dent Ren­zi zuse­hends ner­vös, daß sei­ne Regie­rung über der Homo-Fra­ge stür­zen könn­te, wie die Links­re­gie­rung von 2008.

Um so gele­ge­ner kam ihm die Bereit­schaft eines Tei­les der Kir­che, einen Kon­flikt mit der Regie­rung auf gesell­schafts­po­li­ti­scher Ebe­ne zu mei­den. Ita­li­ens Innen­mi­ni­ster Ange­li­no Alfa­no, ein Ver­tre­ter des christ­de­mo­kra­tisch-rechts­li­be­ra­len Par­tei­en­bünd­nis­ses, und klei­ne­rer Koali­ti­ons­part­ner der Links­de­mo­kra­ten, und Bischof Nun­zio Galan­ti­no, Gene­ral­se­kre­tär der Ita­lie­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz, einig­ten sich im Hin­ter­zim­mer auf einen „Kom­pro­miß­vor­schlag“: Homo-Ehe ja, ohne sie „Ehe“ zu nen­nen, aber kein Adop­ti­ons­recht für Homo­se­xu­el­le. Der offi­zi­ell nach der Erstein­brin­ge­rin Moni­ca Cirin­nà  benann­te Ent­wurf, wird seit­her in katho­li­schen Krei­se als Ent­wurf „Alfa­no-Galan­ti­no“ bezeich­net.

Die Orga­ni­sa­to­ren des Fami­ly Day vom 30. Janu­ar leh­nen den „Kom­pro­miß“ ab. Katho­li­sche Kom­men­ta­to­ren bezeich­ne­ten den „Kom­pro­miß“ als „Ver­rat“ und des­sen katho­li­sche Unter­stüt­zer als „Ver­rä­ter“.

Kardinal Müller: „Politiker haben der Gemeinschaft zu dienen und nicht eine falsche Ideologie aufzuzwingen“

Bischof Nunzio Galantino schmiedete am "Kompromiß" mit
Bischof Nun­zio Galan­ti­no schmie­de­te am „Kom­pro­miß“ mit

In den ent­schei­den­den Stun­den vor der Par­la­ments­ab­stim­mung mel­de­te sich auch Kar­di­nal Ger­hard Mül­ler, der Prä­fekt der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on zu Wort und bekräf­tig­te, daß eine Ehe zwi­schen zwei Men­schen des glei­chen Geschlechts „nicht mög­lich ist“ und ein Wider­spruch in sich sei. Kar­di­nal Mül­ler for­der­te von den Poli­ti­kern ein Abstim­mungs- und Ent­schei­dungs­ver­hal­ten ein, das „die mensch­li­che Natur respek­tiert“. Wört­lich sag­te der Kar­di­nal in Anspie­lung auf eine Erklä­rung der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on von 2003: „Die Poli­ti­ker haben der Gemein­schaft zu die­nen und nicht eine fal­sche Ideo­lo­gie auf­zu­zwin­gen.“

Der Kar­di­nal nütz­te eine der­zeit im Vati­kan statt­fin­den­de Tagung über die Enzy­kli­ka Deus Cari­tas est von Bene­dikt XVI. für sei­ne Stel­lung­nah­me, die nicht nur dem Ita­lie­ni­schen Par­la­ment galt, dort aber von beson­de­rer Aktua­li­tät war.

Zustimmung zur „Homo-Ehe“ im Gefühl des kirchlichen Segens

Doch mit der Zustim­mung Galan­ti­nos in der Tasche, konn­ten Links­de­mo­kra­ten und Christ­de­mo­kra­ten im Gefühl des kirch­li­chen Segens der Lega­li­sie­rung der „Homo-Ehe“ zustim­men. Da die Regie­rung die Abstim­mung mit der Ver­trau­ens­fra­ge kop­pel­te, erreich­te sie gestern abend kurz nach 19 Uhr eine Mehr­heit von 173 der 321 Sena­to­ren. An der Abstim­mung nah­men ledig­lich 244 Sena­to­ren teil. Ein Teil zog aus unter­schied­li­chen Grün­den die Abwe­sen­heit vor, dar­un­ter die links­po­pu­li­sti­sche Fünf-Ster­ne-Bewe­gung, die den Saal vor der Abstim­mung ver­ließ. Von den Sena­to­ren auf Lebens­zeit stimm­ten Ex-Mini­ster­prä­si­dent Mario Mon­ti und Ex-Staats­prä­si­dent Gior­gio Napo­li­ta­no für das Gesetz. Napo­li­ta­no war von Papst Fran­zis­kus vor kur­zem als „Gro­ßer“ Ita­li­ens gelobt wor­den.

Nun muß die Abge­ord­ne­ten­kam­mer dem Gesetz­ent­wurf zustim­men. Dort ver­fügt die Regie­rung über eine sat­te Mehr­heit.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Cor­ris­pon­den­za Roma­na

28 Kommentare

  1. Und so wei­ter und so wei­ter. Und der „Papst“ F. schweigt und macht mit. Jetzt reichts aber.
    Wann ist genug genug?

    • Wenn Donald Trump für eine Mau­er an der mexi­ka­ni­schen Gren­ze ist, erhebt der Papst Ein­spruch. Wenn im ehe­mals katho­li­schen Ita­li­en die Homo-Ehe ein­ge­führt wird, schweigt er. Das spricht doch Bän­de, möch­te ich mei­nen.

  2. Ein wei­te­rer Punk­te­sieg für die bösen Knech­te, der das Maß der Bos­heit wei­ter anfüllt, bis es voll ist und über­läuft. Gott lässt sei­ner nicht spot­ten, erst recht nicht von denen, die in sei­nem Dienst ste­hen. Er wird kom­men und sie in Stücke hau­en las­sen und ihnen ihr Teil geben bei den Heuch­lern; da wird sein Heu­len und Zäh­ne­klap­pern, sie­he Mat­thä­us 24,45–51.

    • Man muß das im grö­ße­ren Kon­text betrach­ten.
      Die Alten wuß­ten, daß das Recht dazu bestimmt ist eine Erschei­nungs­form des gött­li­chen Schöp­fungs­ge­set­zes im sozia­len und poli­ti­schen Bereich zu sein. Das mensch­li­che Gesetz kann zwar nie die Fül­le des gött­li­chen Geset­zes ent­hal­ten; um jedoch sei­ne Gül­tig­keit zu bewah­ren, muß es mit den von Gott auf­ge­stell­ten Prin­zi­pi­en über­ein­stim­men und darf die­se nicht über­te­ten. Nun aber ver­wirft ein mensch­li­ches Gesetz die abso­lu­te gött­li­che Norm von Grund auf und ersetzt die­se durch ihr Gegen­teil. Es ist nun auf Zer­stö­rung der öffent­li­chen Sitt­lich­keit aus­ge­legt. Die Apo­lo­ge­ten des Rechts­po­si­ti­vis­mus beteu­ern nun, daß Recht eine mensch­li­che Erfin­dung sei, eine Kon­struk­ti­on, die von der Gesell­schaft mit Blick auf ihren eigen Nut­zen sowie die Bewäl­ti­gung ihrer selbst­ge­stell­ten auf­ga­ben eta­bliert wor­den sei. Dem­entspre­chend sind sämt­li­che Ände­run­gen des Rechts ‑sofern gesell­schaft­lich sank­tio­niert- legi­tim. Über das gesetz­te Recht hin­aus gilt kei­ne abso­lu­te nor­ma­ti­ve Grund­la­ge mehr. Nach Maß­ga­be die­ser Ansicht ist eine Revo­lu­ti­on wie die­ses schreck­li­che 1789 und 1848 ja auch legi­tim, die die Geset­ze der akl­ten mit­tels Gewalt­an­wen­dung für nich­tig erklärt, des­glei­chen die tota­le Nega­ti­on der mora­li­schen Nor­men, sofern dies durch die Mehr­heit gebil­ligt wird. So wird bereits das Vor­han­den­sein eines jeden gel­ten­den Geset­zes bei Ein­hal­tung der Rechts­er­zeu­gungs­re­geln ein aus­rei­chen­der Grund für sei­ne Legi­ti­mi­tät. Heu­te für sexu­el­le Aberra­ten mor­gen für die Macht­er­grei­fung der ein­ge­fal­le­nen moham­me­da­ni­schen Scha­ren. Des­we­gen bringt die­ser alber­ne Ver­fas­sungs­pa­trio­tis­mus und die­ser Kult um Men­schen­rech­te etc etc ohne­hin hin nur in den Unter­gang.

      • Aller­dings wer­den die Men­schen­rech­te ja auch in der moder­nen Ethik natur­recht­lich begrün­det. Sie sind eben nicht durch Mehr­heits­be­schluss auf­heb­bar.

        1789 und 1848 sind auch nicht des­we­gen „legi­tim“, weil man rech­te jeder­zeit ändern kann. Das ent­spricht ja nicht der Logik derer, die agier­ten.

        Der Rechts­po­si­ti­vis­mus sieht in jedem Fall einen lega­li­sti­schen Weg für jeg­li­che Geset­zes­än­de­rung vor und ncht ein­fach ein anar­chi­sches Umwer­fen der Norm.

        Ich den­ke, dass Sie Rechts­po­si­ti­vis­mus und Anar­chis­mus nicht ein­fach in eins wer­fen kön­nen.

        Ich stim­me jedoch zu, dass man mit Ver­fas­sungs­pa­trio­tis­mus, auch dann, wenn man eine sehr gute Ver­fas­sung hat, kaum die Her­zen errei­chen kann. Die Men­schen brau­chen ein greif­ba­re­res Iden­ti­t­fi­ka­ti­ons­ob­jekt.

        Was jedoch die Homo­ehe betrifft, wird etwas in sich Absur­des erzeugt: Die Ehe ist über­haupt nur als natur­recht­li­cher Begriff ver­ständ­lich. Sie basiert allei­ne dar­auf, dass der Mensch als Mann und Frau Nach­kom­men erzeu­gen kann und die Bezie­hun­gen die­ser Nach­kom­men zu ihren Eltern gere­gelt wer­den müs­sen. Und dar­an ändert ja auch eine Über­tra­gung die­ses Begrif­fes auf ande­re sozia­le Kon­stel­la­tio­nen nichts — Kin­der kom­men nur von einem (!) Mann und einer (!) Frau und es ist in der Natur ange­legt, dass die­sel­ben sie auch erzie­hen.

        Wenn ich den Begriff „erwei­te­re“, ver­liert er sei­nen Sinn. Dann wäre es ehr­li­cher, die Ehe ganz abzu­schaf­fen und eine Kin­der­er­zeu­gung völ­lig abzu­kop­peln von sozia­len Bezie­hun­gen, die man kate­go­ri­al defi­niert und denen man recht­li­che Sta­bi­li­tät ver­leiht.

    • Leo Laemmlein@:Aber hof­fent­lich greift der Herr bald ein und schlägt die Mäch­ti­gen in Stücke-in erster Linie den gro­ssen Satan,den USA-Moloch-(630 Millrden Dolar pro Jhr für mili­tä­ri­sche Rüstung),bevor die­ser die gan­ze Welt mit sei­nen ver­damm­ten Atom­waf­fen in Stücke haut,sonst ist es zu spät,denn es ist 5 vor 12…

  3. Und wor­in war die hete­ro­se­xu­el­le Ehe in Ita­li­en katho­lisch? Infla­tio­nae­res Hei­ra­ten und hohe Schei­dungs­ra­ten. Machen wir uns doch nichts vor, die welt­li­che Ehe hat in fast allen Staa­ten nichts mehr mit unse­rer kath. chr. zu tun. Der welt­li­che Ver­fall wird noch viel undenk­ba­re­res als Homo-Ehen her­vor­brin­gen. Wenn wir Chri­sten uns irgend­wann wie­der selbst fin­den, wer­den wir auch der Welt wie­der als Leit­bild die­nen koen­nen. Bis dahin bringt ver­zwei­feln nichts. Der Mensch hat immer noch einen gott­ge­ge­be­nen frei­en Wil­len und kann sich fuer Gott ent­schei­den. Beten wir, dass dies trotz unser glau­bens­schwa­chen Chri­sten­heit genug Men­schen tun.

    • Ehr­lich gesagt kann ich hier auch nicht so pola­ri­siert den­ken, wie es hier die mei­sten tun (frü­her war alles recht und heu­te geht alles den Bach run­ter) — viel­leicht sind vie­le gar nicht ver­hei­ra­tet und wis­sen über­haupt nicht aus eige­ner Kennt­nis, wor­um es geht. Es ist näm­lich etwas ande­res, unver­hei­ra­tet (oder sehr kurz ver­hei­ra­tet) über die Ehe zu reden oder sie buch­stäb­lich lebens­lang gelebt zu haben.

      Ich gehe nach allen Zeug­nis­sen davon aus, dass auch „unse­re katho­li­sche Ehe“ in den Jahr­hun­der­ten zuvor auch in aller Regel nicht wirk­lich katho­lisch war.

      Die Ehe ist ein natur­recht­li­cher Begriff einer­seits, aber ande­rer­seits auch ein Geheim­nis, das der Läu­te­rung dient (als Abbild der Bezie­hung Chri­stus-Kir­che) und dane­ben offen­bar (nach Gen. 2) essen­ti­ell DER Aus­druck der Gott­ebend­bild­lich­keit war, der aber durch die Sün­de zutiefst gestört wur­de.

      Auf dem Schau­platz der Ehe spielt sich dem­nach ein apo­ka­lyp­ti­scher Kampf ab, und das galt auch schon vor 1000 und 2000 Jah­ren. Mehr als jedes ande­re Sakra­ment wur­de sie miss­ver­stan­den, miss­braucht und ver­zerrt, aber viel­leicht ist der Mensch ein­fach in die­sem Äon zu nichts ande­rem in der Lage…ein wenig klingt das auch aus den Wor­ten Jesu an die Jün­ger her­aus, als er aus­ruft, sie sei­en unver­stän­dig 8als sie ihrer­seits auf dem ber­har­ren woll­ten, was sie unter „Natur­recht“ ver­stan­den). Die Ehe war im Abend­land zwar prin­zi­pi­ell mono­gam gedacht (was aber durch das Natur­recht nicht gedeckt ist), und die­ses Prin­zip wur­de von Anfang an mit Wis­sen und Zustim­mung der Kir­che gebro­chen. Wäh­rend man im Osten gleich die Poly­ga­mie (hin­ter­ein­an­der­lie­gend) zuließ und sogar zum Sakra­ment sti­li­sier­te (was eine Blas­phe­mie ohne­glei­chen war und ist!), hat­te im Westen jeder, der es sich lei­sten konn­te, Mätres­sen oder ging huren, und bis heu­te wer­den sol­che Ehe­bre­cher für „fromm“ gehal­ten, und die Kir­che hat dage­gen null getan. Nur wenn es um regel­rech­te Ehe­schlie­ßun­gen ging, wur­de der from­me Schein gewahrt…immerhin etwas, auch wenn es vie­ler­orts ein­fach nur hohl war. War­um lehr­te die hl. The­re­sia v.A. ihre Schwe­stern ein Gebet, in dem sie Gott dank­ten, vor der Ehe bewahrt geblie­ben zu sein, wo es der Frau nur schlecht gehe und sie geschla­gen wer­de?

      Das Natur­recht kon­zi­piert die Ehe als Herr­schafts­ver­hält­nis, und die Kir­che ist dar­über, ehr­lich gesagt, auch nicht viel wei­ter hin­aus­ge­langt. Noch die neu­zeit­lich­sten Enzy­kli­ken recht­gläu­bi­ger Päp­ste, auch Leo XIII. oder Pius XI. haben dazu nicht wesent­lich mehr zu sagen als eben die­ses Herr­schafts­ver­hält­nis, dabei steht davon nun mal so zuge­spitzt nichts im NT. Was dort steht, ist über­na­tür­li­chen Cha­rak­ters und hat mit irdi­schem Herr­schafts­den­ken so wenig zu tun, wie die Eucha­ri­stie­fei­er mit einem Abend­essen. Man kann sagen, dass die Hier­ar­chie an der Ehe­fra­ge im wesent­li­chen sogar geschei­tert ist und eben nicht das erfüllt hat, was auf­ge­tra­gen war.

      Machen wir uns nichts vor!
      Das alles, was vor unse­ren Augen geschieht, hat eine lan­ge Vor­ge­schich­te, und wir sind kei­ne Unschulds­läm­mer, die sich ein­bil­den dürf­ten, mit recht­gläu­bi­gem Fehl­ver­hal­ten nicht eben­falls Gott gelä­stert zu haben. Die­sel­ben Leu­te, die hier den Ehe­bruch der Für­sten und Mäch­ti­gen samt Kir­chen­für­sten und Prie­stern mar­gi­na­li­sie­ren und die ortho­do­xe Poly­ga­mie als Kava­liers­de­likt behan­deln wol­len, sind ein­fach nur heuch­le­risch, wenn sie sich nun über die­ses Gesetz auf­re­gen.

  4. Heh­re Wor­te des Bischofs Muel­ler.
    Schoen das er sich auch ein­mal aeu­ssert.
    Bei dem was Franz so vom Sta­pel laesst muess­te Herr Muel­ler eigent­lich eine Dau­er­pres­se­kon­fe­renz abhal­ten und den unge­reim­ten Blo­edsinn in die rich­ti­gen Bah­nen len­ken.
    Macht er aber nicht, er will auch in Ruhe leben und sei­nen Spass haben.
    Braucht alles kein Mensch.
    Kir­chen­steu­er weg, die Kir­che auf den Glau­ben redu­zie­ren, dann faellt 95% von Euro­pa ab, aber die Kir­che wae­re end­lich wie­der glaub­wu­er­dig.

  5. Da der Papst sich offi­zi­ell angeb­lich ja nicht in die Poli­tik ande­rer Län­der ein­mischt, darf man gespannt sein, ob es zur Regie­rungs­ent­schei­dung eine Stel­lung­nah­me des Vati­kan geben wird, denn Ita­li­en ist ja nicht unbe­dingt tota­les Aus­land.

  6. Ita­li­en ist auf dem besten Weg mora­lisch und reli­gi­ös unter­zu­ge­hen. Die Demon­stra­ti­on der 2 Mil­lio­nen Staats­bür­ger für Ehe und Fami­lie, und gegen die Homo-Ehe wird durch die Regie­rung igno­riert. Gut das Kar­di­nal Mül­ler die katho­li­schen Leh­re ver­tei­digt und die Homo-Sün­de beim Namen nennt und die Homo-Ehe als nicht mög­lich bezeich­net hat. Im Vor­feld hät­te Fran­zis­kus ein­schrei­ten und die Abge­ord­ne­ten war­nen müs­sen. Aber auf dem Ohr ist man taub, denn der Zeit­geist regiert. Der näch­ste Schritt der Regie­rung wird sein, Geset­ze zu schaf­fen, die die­se Unkul­tur der Homos schützt und unter Stra­fe stellt, soll­te jemand etwas abwer­ten­des sagen oder sich dage­gen stel­len. So gese­hen, zieht Ita­li­en die Stra­fe Got­tes mut­wil­lig auf sich her­ab. Wirt­schaft­lich auf dem abstei­gen­den Ast und glaubt man den Pro­phe­zei­un­gen, wird Ita­li­en das erste Land in Euro­pa sein, wo sich ein Bür­ger­krieg ent­zün­den wird.

    • “ Im Vor­feld hät­te Fran­zis­kus ein­schrei­ten und die Abge­ord­ne­ten war­nen müs­sen. Aber auf dem Ohr ist man taub..“

      fre­di­us! Herr Ber­go­glio hat­te sich doch im Flug­zeug dahin­ge­hend erklärt, dass er das Schrei­ben der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on von 2003 ein­fach ver­ges­sen, nicht mehr auf dem Schirm hat, ver­ste­hen Sie? Das kann bei einem Papst-Ötzi, gei­stig ein­ge­fro­ren in den 68ern, schon mal pas­sie­ren, nicht wahr!? Im Übri­gen sind die Zei­ten der Kar­ne­va­lia­den, wo eine Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on sich noch ein­bil­den konn­te, sich in poli­ti­sche Ange­le­gen­hei­ten eines Staa­tes ein­mi­schen und auf Par­la­men­ta­ri­er glau­bens­mo­ra­li­schen Druck aus­üben zu kön­nen, end­gül­tig vor­bei, zumin­dest im Bedarfs­fall.. bezüg­lich Mau­ern in mexi­ka­ni­schen Grenz­re­gio­nen und Rei­sen nach Lam­pe­du­sa ect. pp. sieht das natür­lich anders aus!

  7. „Ita­li­en wird für sei­nen Ehr­geiz, das Joch des Herrn aller Her­ren abzu­schüt­teln, bestraft; auch wird es dem Krie­ge über­lie­fert wer­den. Das Blut wird über­all flie­ßen. Die Kir­chen wer­den geschlos­sen oder ent­hei­ligt wer­den. Die Prie­ster, die Ordens­leu­te wer­den fort­ge­jagt; man läßt sie ster­ben, eines grau­sa­men Todes ster­ben. Vie­le wer­den den Glau­ben ver­las­sen. Die Zahl der Prie­ster und Ordens­leu­te, die sich von der wah­ren Reli­gi­on tren­nen, wird groß sein; unter die­sen Per­so­nen wer­den sich selbst Bischö­fe befin­den.“ ( Wor­te der hei­li­gen Jung­frau Maria aus der Gro­ßen Bot­schaft von La Salet­te, Frank­reich 1846)

    • Lei­der ja,es scheint so zu gehen jetzt.Was sol­len wir machen? Rosen­kranz beten, das ist alles was ich jeden­falls noch tun kann.

      • Und das ist doch schon sehr viel, wer­te anja­li! Beden­ken Sie: auf den Phil­ip­pi­nen wur­de mit­tels Rosen­kranz­re­vo­lu­ti­on das blu­ti­ge Mar­cos-Regime unblu­tig abge­schüt­telt. Zwar wütet dort jetzt ein Tag­le, naja, aber noch ist die letz­te Mes­se nicht gesun­gen!

      • Dem schlie­ße ich mich an, damit ist alles gesagt! Die Zeit der Dis­kus­sio­nen ist längst vor­bei!
        Ver­ei­ni­gen wir uns, auch gei­stig, beim Gebet des Hl. Rosen­kran­zes, und bestür­men wir damit unse­re Lie­be Frau und Mut­ter, die wah­re Hil­fe der Chri­sten und letzt­end­lich der gan­zen Mensch­heit!
        Jesu und Mari­ens Segen!

    • „Die Kir­chen wer­den geschlos­sen oder ent­hei­ligt wer­den.“

      Das ist z.T. bereits im Gesche­hen. Bes. in Nea­pel, aber auch an vie­len ande­ren Orten Ita­li­ens. Aber in Nea­pel ist es am mei­sten mani­fest, die­ser ein­sti­gen glanz­vol­len Hoch­burg des Glau­bens und der Volks­fröm­mig­keit mit mehr Kapell­len und Ora­to­ri­en als in der Ewi­gen Stadt. Im cor­rie­re del tici­no wur­de vor ein paar Jah­ren ein­mal erwähnt, daß bereits mehr als die Hälf­te der Sakral­ge­bäu­de Ita­li­ens ent­we­der pro­fa­niert, außer Gebrauch und über­wie­gen­de Zeit geschlos­sen oder dem tota­len Ver­fall preis gege­ben sei­en. Ten­denz rasant stei­gend.

  8. Ach herr­je. Ich bin aus Ita­li­en und anfangs hat­te ich noch gro­ße Hoff­nung, dass die­ses Gesetz nicht durch­kommt. Schließ­lich waren die Pro­te­ste aus der Bevöl­ke­rung sehr zahl­reich und hart­näckig. Aber die Mehr­heit wur­de ein­fach über­gan­gen als ob die­se nur aus lästi­gen Flie­gen bestehen wür­de (und zwar nicht nur von den Poli­ti­kern, son­dern auch von der katho­li­schen Kir­che).
    Die aggres­si­ve Homo-Lob­by erin­nert mich immer mehr an ein tota­li­tä­res System. Ach, was sag ich da: sie IST schon längst ein tota­li­tä­res System.

    Zitat aus Text:
    „Homo-Ehe ja, ohne sie „Ehe“ zu nen­nen, aber kein Adop­ti­ons­recht für Homo­se­xu­el­le.“
    So ein Blöd­sinn! Das Adop­ti­ons­recht wird lei­der auch noch kom­men.
    Bringt man ein­mal den Stein zum Rol­len, dann wird eine gan­ze Lawi­ne aus­ge­löst. Die Deka­denz der Moral und der Gesell­schaft ist jetzt nicht mehr auf­zu­hal­ten. Da kann man nur noch hof­fen, dass man bald den abso­lu­ten Tief­punkt erreicht, denn danach kann es ja nur mehr berg­auf gehen.

    • Eine Welt, die sich von Gott abwen­det, und eine Kir­che, die das zum gro­ßen Teil auch tut, wer­den eine gott­lo­se Welt erle­ben, wie es sie nie gab. Aus die­sem Tal wird kein spon­ta­ner Auf­stieg mög­lich sein. Nur die zwei­te Ankunft Jesu Chri­sti, dies­mal in Macht und Herr­lich­keit, zu rich­ten die Leben­den und die Toten, kann dann die Wen­de brin­gen.

  9. http://www.holylove.org/messages_by_year.php

    Febru­a­ry 14, 2016
    Public
    Mary, Refu­ge of Holy Love says: „Prai­se be to Jesus.“

    „Sodom and Gomor­rah today would have been accep­ted as libe­ral alter­na­ti­ves. God does not judge accord­ing to the latest moral trend, but accord­ing to His Com­man­dments. The­se do not chan­ge with the pas­sa­ge of time or accord­ing to who belie­ves in them.“

  10. http://www.holylove.org/messages_by_year.php

    Febru­a­ry 23, 2016
    Public

    Mary, Refu­ge of Holy Love says: „Prai­se be to Jesus.“

    „I tell you solemnly, the grea­test dan­ger in the world today is people’s ina­bi­li­ty to see evil as evil. Moral lea­ders have pain­ted moral deci­si­ons with a gray paint brush, causing con­fu­si­on in the hearts of many. God’s Com­man­dments are con­cise and dic­ta­te a decisi­ve respon­se. The­re can be no amend­ments to His Com­man­dments or new inter­pre­ta­ti­ons sup­porting the whims of man.“

    „New defi­ni­ti­ons of right and wrong are not of God. The legal system must not be your spi­ri­tu­al advi­sor or set pre­ce­dence over your moral beha­vi­or. Who­le nati­ons would con­vert if they would heed my advice to you today. Do not place man’s law abo­ve God’s Law.“

    „A nati­on decli­nes when its moral stan­dards decli­ne. This is why moral lea­ders need to lead the way and poli­ti­cal lea­ders should fol­low them, making every effort to com­ply with God’s Laws. Poli­ti­cal lea­ders must not be indif­fe­rent as to the moral atmo­s­phe­re of the nati­on. To do so is to coope­ra­te with evil.“

  11. Ich dachte,jetzt in Ita­li­en ist nur regi­strier­te Part­ner­schaft moe­g­lich fuer Homo­paa­ren? Hier in der Nie­der­lan­den koen­nen die voll­sta­en­dig hei­ra­ten, das machen die auch, aber Hete­ro­paa­ren hei­ra­ten gar nicht mehr.Und unser Prie­ster sagt,ja das ist heut­zu­ta­ge „Usance“!! Und die Homo­paa­re wol­len auch Kin­der und las­sen die dann kuenst­lich erzeu­gen!

    • Über­treib mal nicht, die hol­län­di­schen Hete­ros hei­ra­ten doch recht flei­ßig, häu­fi­ger sogar als in so man­chem Land, in dem Homos NICHT hei­ra­ten dür­fen.
      Also kanns an der Homo­ehe nicht lie­gen.

      Ita­li­en hat ja bekann­ter­ma­ßen schon lan­ge das Pro­blem, dass die jun­gen Män­ner lie­ber daheim bei Mut­ti blei­ben anstatt sich eine (Ehe-)Frau zu suchen, und da es dort bis jetzt kei­ne Homo­ehe gab, kann die auch dar­an nicht schuld sein …

      Ein­fach mal dar­über nach­den­ken.

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