Msgr. Robert Mutsaerts, Weihbischof von Herzogenbusch, meldet sich vom synodalen Prozeß ab, denn der Heilige Geist hätte damit rein "gar nichts zu tun".
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Bischof Mutsaerts: „Gott ist beim synodalen Prozeß nicht im Spiel“

(Amster­dam) In sei­nem Blog pran­gert Bischof Rob Muts­aerts, Weih­bi­schof von Her­zo­gen­busch in den Nie­der­lan­den, den syn­oda­len Pro­zeß an, der von Papst Fran­zis­kus nach dem Vor­bild des deut­schen syn­oda­len Wegs der Welt­kir­che auf­er­legt wur­de. Der dabei gern häu­fig im Mun­de geführ­te Hei­li­ge Geist habe, so Msgr. Muts­aerts, damit aller­dings nichts zu tun. Er scheint viel­mehr der

Zehn neue Heilige wurden von Papst Franziskus am Sonntag kanonisiert.
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Zehn neue Heilige – und ein Ratespiel

(Rom) Am Sonn­tag wur­den zehn Seli­ge von Papst Fran­zis­kus auf dem Peters­platz hei­lig­ge­spro­chen. Es han­delt sich um Titus Brands­ma, Deva­sa­ha­yam Pil­lai, César de Bus, Lui­gi Maria Palaz­zo­lo, Giu­sti­no Maria Rus­sol­il­lo, Charles de Fou­cauld, Maria Rivier, Maria Fran­zis­ka von Jesus Rubat­to, Maria von Jesus San­to­ca­na­le und Maria Dome­ni­ca Man­to­va­ni. Von ihnen sol­len Charles de Fou­cauld und

"Blumen für den Papst". Im dritten Jahr hintereinander wird der Petersplatz für Ostern keine Blumenpracht zeigen.
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Keine Blumen für den Petersplatz

(Rom) Die Blu­men aus Hol­land, die zu Ostern den Peters­platz schmücken, sind Ver­gan­gen­heit. Einen den Römern, Rom-Pil­­gern und Men­schen an den Bild­schir­men auf der gan­zen Welt lieb­ge­wor­de­nen Anblick wird es auch in die­sem Jahr nicht mehr geben, wie der Mei­ster­flo­rist Paul Deckers bekannt­gab. Die Coro­­na-Maß­­nah­­men, im drit­ten Jahr hin­ter­ein­an­der, haben das Aus besie­gelt – viel­leicht

Mehr als die Hälfte der Kinder, die im ersten Lebensjahr gestorben sind, wurden umgebracht.
Hintergrund

Das Böse gebiert Böses: Die Euthanasierung von Neugeborenen im ersten Lebensjahr

(Brüssel/​​Amsterdam) In der Medi­zin gilt als all­ge­mei­ner Kon­sens, was für die Moral­theo­lo­gie und die christ­li­che Phi­lo­so­phie stets galt. Ein Mensch wird nicht Mensch, mit sei­ner Wür­de, weil er gebo­ren wur­de, son­dern ist es von der Emp­fäng­nis an. Die Aner­ken­nung die­ser Tat­sa­che wird aber nicht dazu genützt, das Lebens­recht der unge­bo­re­nen Kin­der zu ver­tei­di­gen, son­dern von

Vor dem Aufbruch des Blumentransport nach Rom.
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Rosen für Rom

Gestern tra­ten die Blu­men ihre Rei­se nach Rom an, die den Früh­ling der Auf­er­ste­hung am Oster­sonn­tag sicht­bar machen wer­den. Seit 37 Jah­ren kommt der Blu­men­schmuck für die Papst­mes­se aus den Nie­der­lan­den. Wegen Coro­na wer­den sie aber nicht wie sonst den Peters­platz schmücken, son­dern den Petersdom.

Wo die Hoffnung fehlt: Noa Pothoven und die grausame Kultur des Todes.
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Der Tod von Noa Pothoven oder Die Grausamkeit der Kultur des Todes

(Rom) Deut­li­che Wor­te gegen Selbst­mord und Eutha­na­sie fand Papst Fran­zis­kus. Er sprach von einer „Nie­der­la­ge für alle“. Die päpst­li­che Wort­mel­dung erfolg­te als Reak­ti­on auf den Tod der 17jährigen Nie­der­län­de­rin Noa Pot­ho­ven. Eine Nach­richt, die in der Tat schockiert.

Da ihm Homosexualität wichtige war, gab Pablo Garcia nach zehn Jahren das Priestertum auf.
Genderideologie

Homosexuelle Priester drängt es an die Öffentlichkeit

(Rom/​​Buenos Aires) Die Däm­me, ob insti­tu­tio­nel­le oder selbst­ge­wähl­te, wer­den an der kirch­li­chen Homo-Front immer öfter durch­bro­chen. Dem Zeit­geist fol­gend, kommt das „Outing“ schwu­ler Prie­ster in Mode. Die Homo­se­xua­li­tät ist ihnen wich­ti­ger als ihr Prie­ster­tum, in den Nie­der­lan­den wie in Argentinien.

Beschwörung des Westfälischen Friedens (Gerard ter Borch, 1648)
Forum

Biographie eines Friedensdiplomaten – Fürst Johann Ludwig von Nassau-Hadamar

Ein Gast­bei­trag von Hubert Hecker*. Im Jah­re 1638 ernann­te Kai­ser Fer­di­nand III. Graf Johann Lud­wig von Nas­s­au-Hada­­mar zum Gene­ral­be­voll­mäch­tig­ten für die Frie­dens­ver­hand­lun­gen, um den damals schon 20 Jah­re wäh­ren­den Krieg zu been­den. Als „lega­tus ple­ni­po­ten­tia­ri­us“ muss­te der kai­ser­li­che Gesand­te noch wei­te­re zehn Jah­re an Ver­hand­lun­gen teil­neh­men, bis der Frie­dens­schluss 1648 mög­lich wur­de. Was waren die

St. Katharinenkathedrale von Utrecht: Erste Bischofskirche, die verkauft werden muß?
Hintergrund

Was wird aus der Utrechter Bischofskirche?

(Den Haag) Das größ­te Bis­tum der Nie­der­lan­de kann sich sei­ne Kathe­dral­kir­che nicht mehr lei­sten. Der Gläu­bi­gen­schwund bedeu­tet sin­ken­de Spen­den­ein­nah­men. Kar­di­nal Wil­lem Eijk stopp­te am 2. März die Schlie­ßung sei­ner Bischofskirche.