NS-Schergen demolierten die Inneneinrichtung der Frickhöfer Synagoge und machten den Gebetsraum zu einem Tohuwabohu
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NS-November-Pogrom gegen Juden in zwei Landgemeinden

Ein Gast­bei­trag von Hubert Hecker. Am 9. Novem­ber 2018 sind es 80 Jah­re her, dass auf­ge­hetz­te Nazi-Täter in der scheuß­li­chen Pogrom­nacht 1938 die Juden in Deutsch­land ter­ro­ri­sier­ten. Auch in den bei­den Wester­wald­ge­mein­den Frick­ho­fen und Lan­gen­dern­bach, heu­te Orts­tei­le von Dorn­burg, in denen damals Juden wohn­ten, drang­sa­lier­ten ört­li­che SA-Leu­te ihre jüdi­schen Mit­bür­ger. Sie zer­stör­ten die Innen­ein­rich­tun­gen der
Geschichtsklitterung
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Geschichtsklitterung

Der vor 50 Jah­ren ver­stor­be­ne Jurist Fritz Bau­er betrieb Geschichts­ver­dre­hung, um den Deut­schen eine Kol­lek­tiv­schuld an den Nazi­ver­bre­chen anzu­hän­gen. Auch die katho­li­sche Kir­che wur­de für das Auf­kom­men des Natio­nal­so­zia­lis­mus angeschwärzt.
Theordor W. Adorno
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Der ‚autoritäre Charakter’ ist an allem schuld

Ein Gast­bei­trag von Hubert Hecker. Das am Mar­xis­mus ori­en­tier­te „Insti­tut für Sozi­al­for­schung“[1]Ursprüng­lich soll­te es „Insti­tut für Mar­xis­mus“ hei­ßen, was 1923 als „zu pro­vo­kant“ fal­len­ge­las­sen wur­de. Der Frank­fur­ter Sitz wur­de als „Cafe Marx“ bezeich­net. in Frank­furt ver­la­ger­te sich unter dem Druck des NS-Staa­tes in die USA. Ende der vier­zi­ger Jah­re forsch­te der deut­sche Sozi­al­phi­lo­soph Theo­dor W.
Kirchenbeitragsstelle Bezirk Rohrbach (Diözese Linz)
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Die österreichische Kirchensteuer – falsche Weichenstellung aus der NS-Zeit

Von Wolf­ram Schrems* Jedes Jahr im Früh­ling kommt die Kir­chen­steu­er­vor­schrei­bung für die öster­rei­chi­schen Katho­li­ken, die auf­grund eines histo­ri­schen Zufalls seit 1939 gleich­zei­tig auch Mit­glie­der der Gemein­schaft der Kir­chen­steu­er­pflich­ti­gen sind. Die Kir­chen­steu­er­stel­len sind nach vie­len Erfah­rungs­wer­ten zwei­fel­los die am effi­zi­en­te­sten arbei­ten­den Ein­rich­tun­gen der kirch­li­chen Büro­kra­tie. Denn hier geht es ein­deu­tig um das Wich­tig­ste, um das Geld.
Blick von der Kirche Dominus flevit auf den Tempelberg in Jerusalem. Wenn Jesus nicht auch für das Heil der Juden gekommen wäre, hätte er nicht über Jerusalem weinen müssen.
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„Nach dem Holocaust“ – Geschichts-Theologie zur Rechtfertigung eines jüdischen „Heilsweges“ ohne Christus

Gast­bei­trag von Felix Lanz Das Katho­li­sche Sonn­tags­blatt, die „Kir­chen­zei­tung der Diö­ze­se Bozen-Bri­­xen“ ver­öf­fent­lich­te am 16. April den Arti­kel „Für­bit­ten im Gei­ste des Kon­zils“. Im Vor­spann heißt es: „Nir­gends spie­gelt sich das neue Ver­hält­nis des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils zu ande­ren Reli­gio­nen, zu den Juden und den Hei­den deut­li­cher wider als bei den gro­ßen Für­bit­ten am Kar­frei­tag.“ Was hier
Mit brennender Sorge
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Papst und Kirche als Vorkämpfer gegen Klassen- und Rassenhass

Ange­sicht der ver­brei­te­ten ras­si­sti­schen Grund­stim­mung in den mei­sten euro­päi­schen Staa­ten der 30er Jah­re war die Ver­öf­fent­li­chung der Enzy­kli­ka „Mit bren­nen­der Sor­ge“ gegen die Ras­sen­ideo­lo­gie des NS-Staa­tes ein weit­sich­ti­ger und muti­ger Schritt. Ein Gast­bei­trag von Hubert Hecker Ein Über­ra­schungs­coup gegen die Nazis
Kein Bild
Christenverfolgung

Bischöfe und Klerus bekämpften den NS-Rassismus

Die Kir­che war im Drit­ten Reich weit­ge­hend immun gegen natio­nal­so­zia­li­sti­sches Gedan­ken­gut. Auf allen Ebe­nen stell­te sie sich gegen die ras­si­sti­sche Ideo­lo­gie der Nazis. Ein Gast­bei­trag von Hubert Hecker. Bei den soge­nann­ten Erbit­te­rungs­wah­len im Sep­tem­ber 1930 hat­te die NSDAP im Reichs­durch­schnitt 18 Pro­zent der Stim­men bekom­men. Die Hit­­ler-Par­tei war zu einem gesell­schaft­li­chen Fak­tor gewor­den, mit dem sich
Kardinal Giuseppe Siri: Manche Anschuldigungen werden hartnäckig vorgetragen, aber deshalb nicht zutreffender.
Hintergrund

Verwicklung von Kardinal Siri in „Rattenlinie“ zur Fluchthilfe für Kriegsverbrecher ein Märchen

(Rom) Es gibt Ereig­nis­se in der Geschich­te, die gro­ßes Inter­es­se fin­den, wäh­rend ande­re, bedeu­ten­de Kapi­tel kaum bekannt sind. Zu den Gespen­stern, die in Abstän­den immer wie­der auf­tau­chen, gehört die Rol­le der Stadt Genua nach dem Zwei­ten Welt­krieg als Hafen für Men­schen, die nach Über­see woll­ten, um ein neu­es Leben zu begin­nen. Das Völk­chen, das sich
Papst Franziskus - vier Jahre nach seiner Wahl ist die Kirche durch Spaltungen zerrüttet wie noch nie. Sie steht am Vorabend eine harten internen Konfliktes, während draußen ein Krieg aufzieht, der zwei falsche Alternativen sich gegenüberstehen sieht: den Islam und den Relativismus. Papst Franziskus neutralisiert die Kirche durch eine einseitige politische Parteinahme selbst.
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Papst Franziskus – vier Jahre später

von Rober­to de Mat­tei* Der vier­te Jah­res­tag der Wahl von Papst Fran­zis­kus sieht die katho­li­sche Kir­che von tie­fen Spal­tun­gen zer­rüt­tet. „Das ist ein nie dage­we­se­nes Kapi­tel in der Kir­chen­ge­schich­te“, sagt mir mit besorg­tem Ton­fall ein hoher Prä­lat des Vati­kans, „und nie­mand kann sagen, wie die­se bei­spiel­lo­se Kri­se enden wird.“
Pater Engelmar Unzeitig, der "Engel von Dachau", wird seliggesprochen
Christenverfolgung

Seliger Engelmar Unzeitig, der „Engel von Dachau“ und weitere neue Heilige, Selige, Märtyrer und Diener Gottes

(Rom) Papst Fran­zis­kus unter­zeich­ne­te gestern die Dekre­te, mit denen ein erstes Wun­der bei Die­nern Got­tes oder ein zwei­tes Wun­der bei Seli­gen auf deren Für­spra­che oder das Mar­ty­ri­um um des Glau­bens wil­len aner­kannt wur­de. Die Dekre­te betref­fen drei Hei­lig­spre­chun­gen, einen Ordens­grün­der, einen Diö­ze­san­prie­ster und einen Lai­en und Mär­ty­rer sowie fünf Selig­spre­chun­gen und zwei Zuer­ken­nun­gen des heroi­schen