Eine Bilanz des Zweiten Vatikanischen Konzil aus dem Mund eines bergoglianischen Papabile.
Hintergrund

Was das Zweite Vatikanische Konzil wirklich war – laut einem Papabile

Am 11. Okto­ber vor 60 Jah­ren wur­de das Zwei­te Vati­ka­ni­sche Kon­zil eröff­net. Aus die­sem Anlaß wur­de mit Kar­di­nal Matteo Zup­pi ein Inter­view geführt, um Rück­schau zu hal­ten und Bilanz zu zie­hen: Was war das Zwei­te Vati­ka­ni­sche Kon­zil und was ist davon geblie­ben? Matteo Zup­pi, Mit­glied der Gemein­schaft von San­t’E­gi­dio, wur­de 2015 von Papst Fran­zis­kus, ganz
Zwischen dem Bild vom Konzil und dessen Konsequenzen herrscht nach wie vor eine Diskrepanz, die notwendige Bewertungen und Überprüfungen verhindert.
Forum

Die alte Liturgie und die neuen Konzilsverächter

Von einem Diö­ze­san­prie­ster In einem gehar­nisch­ten Arti­kel griff vor eini­gen Tagen Herr Felix Neu­mann, Redak­teur einer radi­­kal-moder­­ni­­sti­­schen Web­site, die­je­ni­gen an, die der über­lie­fer­ten Römi­schen Lit­ur­gie die Treue hal­ten. Unter Beru­fung auf einen Text des Hei­li­gen Vaters, der laut dem Prä­fek­ten des Dik­aste­ri­ums für die Lit­ur­gie, Erz­bi­schof Arthur Roche, kei­nes­wegs recht­li­cher Natur ist und ledig­lich den
Jesuitengeneral Pedro Arrupe mit P. Jorge Mario Bergoglio, dem heutigen Papst Franziskus
Liturgie & Tradition

Papst Franziskus: „Wir müssen zu Pedro Arrupe zurückkehren. Arrupe ist ein Heiliger“

In sei­nem Inter­view mit den zehn Chef­re­dak­teu­ren der euro­päi­schen Jesui­ten­zeit­schrif­ten, das in Aus­zü­gen heu­te in der ita­lie­ni­schen Tages­zei­tung La Stam­pa ver­öf­fent­licht wur­de, nahm Papst Fran­zis­kus nicht nur zum Ukrai­ne­krieg, der NATO und dem Drit­ten Welt­krieg Stel­lung, son­dern auch zu inner­kirch­li­chen Fra­gen. Dabei kri­ti­sier­te er die „restau­ra­ti­ven“ Kräf­te, denn die Früch­te des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils sei­en
Das Zweite Vatikanische Konzil müsse diskutiert werden, so der Vatikanist Americo Mascarucci.
Hintergrund

Zweites Vaticanum wurde durch regelrechte Sabotageaktionen manipuliert

(Rom) Die von Erz­bi­schof Car­lo Maria Viganò los­ge­tre­te­ne Debat­te über eine Revi­si­on des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils fin­det viel Auf­merk­sam­keit. Sie bewegt Katho­li­ken, die ihren Glau­ben ernst­neh­men und mit ihrer Kir­che leben und lei­den. Zu Wort mel­de­te sich auch der Jour­na­list und Vati­ka­nist Amer­i­co Mas­ca­ruc­ci, Autor von zwei Büchern über das Pon­ti­fi­kat von Papst Fran­zis­kus. 2018
Weichenstellungen? Von links: die Kardinäle Burke, Müller und Sarah. Die Nach-Bergoglio-Zeit hat bereits begonnen.
Hintergrund

Müllers Manifest und Kaspers „Entsetzen“

(Rom) Am ver­gan­ge­nen Sams­tag ver­öf­fent­lich­te Kar­di­nal Ger­hard Mül­ler ein „Mani­fest des Glau­bens“. San­dro Magi­ster, der eigent­li­che Doy­en der Vati­ka­ni­sten, ver­gleicht das Mani­fest mit dem „Cre­do des Got­tes­vol­kes“ von Papst Paul VI. im Revo­lu­ti­ons­jahr 1968.
Paul VI. wurde am 14. Oktober 2018 von Papst Franziskus heiliggesprochen. Dagegen äußert der Thomist Peter Kwasniewski ernste Bedenken.
Hintergrund

Warum wir Paul VI. nicht „heilig“ nennen müssen (und es auch nicht tun sollten)

Peter Kwas­niew­ski* Vie­le, die sich mit dem Leben und Pon­ti­fi­kat von Papst Paul VI. aus­ein­an­der­ge­setzt haben, sind über­zeugt, daß er in sei­nem Ver­hal­ten als See­len­hir­te alles ande­re als vor­bild­lich war; daß er nicht nur kei­ne heroi­schen Tugen­den besaß, son­dern daß ihm gewis­se Schlüs­sel­tu­gen­den gera­de­zu fehl­ten; daß sei­ne Pro­mul­ga­ti­on (Ankün­di­gung und Durch­set­zung) einer tita­ni­schen Lit­ur­gie­re­form mit
Sakralkunst
Hintergrund

Das andere Tier

(Zwei­brücken) Als „Lächer­lich­ma­chen“ der „hei­li­gen Zele­bra­ti­ons­stät­ten (Altä­re mit­ein­ge­schlos­sen)“ kri­ti­siert die tra­di­ti­ons­ver­bun­de­ne Inter­net­sei­te Mes­sa in Lati­no man­che Neu­ge­stal­tung von Altar­räu­men. Bean­stan­det wird auch, was in die­sem Zusam­men­hang an „Sakral­kunst“ zu Gel­tung kommt. Als Bei­spiel wird der Altar der Pfarr­kir­che zum hei­li­gen Kreuz in Zwei­brücken genannt.
50 Jahre Zweites Vatikanisches Konzil: persönliche, teils verklärende Erinnerungen überwiegen sachliche Interpretation und Einordnung in die Kirchengeschichte
Hintergrund

„Jene, die das Konzil machten“ – 50 Jahre Konzil: persönlich-verklärende Erinnerungen überwiegen sachliche Einordnung

(Rom) Am Ange­li­cum, der vom Domi­ni­ka­ner­or­den geführ­ten Päpst­li­chen Uni­ver­si­tät Hei­li­ger Tho­mas von Aquin in Rom, wur­de das Buch Quel­li che fece­ro il Con­ci­lio (Jene, die das Kon­zil mach­ten, EDB-Ver­­lag, Bolo­gna), mit 16 Inter­views vor­ge­stellt. Autor Filip­po Riz­zi, Jour­na­list des Avve­ni­re, der Tages­zei­tung der ita­lie­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz, hat sie unter Kar­di­nä­len, Bischö­fen, Theo­lo­gen und Lai­en gesam­melt, die